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Frieden – Wie geht das?

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Klaus von Dohnanyi, Erich Vad

Hardcover, gebunden

160 Seiten

22 €

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Deutschland, Frankreich 2026

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Diese Woche hatte es mich beruflich für 4 Tage in einen Ort in Niederbayern verschlagen, der als Tor zum Bayrischen Wald gilt. Das ist relativ nahe am Dreiländereck von Deutschland, Österrreich und Tschechien.

Ein Internet-Cafe gab es da zwar auch, aber ich hatte nicht so viel Zeit wie im normalen Berufsalltag.

Es war ganz interessant die Welt mal aus einer anderen Perspektive als der des Ruhrgbiets zu erleben. Niederbayern hört sich für die Meisten wohl nicht gerade aufregend an, aber ich war schon ganz lange nicht mehr so weit vom Ruhrgebiet entfernt gewesen. Immerhin waren es so ca. 600 km von meinem Wohnort in Essen.

Ich habe bayrische Menschen gesehen. In einer kurzen Kaffepause prustete ein bayrischer Mann etwa meines Alters einige Sätze auf mich los.

Ich habe nicht so viel verstanden . Er fand aber meinen Kaffe als Getränk nicht so gut . In bayrischer Mundart sagte er , dass man davon sterben würde und er riet mir mehrmals zu einem Maß Bier, aber das Meiste habe ich wiegesagt nicht verstanden.

Das war ganz interessant. Die Mentalitäten zwischen eingefleichsten Bayern und Leuten aus dem Ruhrgebiet schein doch wohl Diskrepanzen zu haben. Das hatte ich aber auch schon vorher vermutet, obwohl Bayern bislang mit Ausnahme von Münschen fast ein weisser Fleck auf meiner persönlichen Landkarte von Deutschland war. Mit der persönlichen Landkarte von Deutschland meine ich die Orte, die man in Deutschland schon selbst gesehen hat.

Gestern nacht um 2 Uhr bin ich dann wieder im Ruhrgebiet angekommen. Da hatte der Ali zu und ich habe mich schlafen gelegt. Auch wenn in meiner Wohnung niemand auf mich wartet , habe ich mich doch gefreut wieder zuhause zu sein, was aber nicht gegen Bayern aussagen soll.

Ich hatter eine blitzsaubere tolle Unterkunft und auch klasse Verpflegung , die aus meinem normalen Alltag weit herausgeragt hat, was aber auch nicht heisst, dass ich mich jetzt deshalb aufeinmal in die CSU und das Konservative verliebt hätte, obwohl das mit dem Essen schon verführerisch ist. ;O)

Die zuständige Zeitung, wo ich war, heißt "Donauanzeiger."

Ich habe da nicht viel reingucken können, aber vom Checken der Schlagzeilen hatte ich doch den Eindruck , dass sie mit sehr großem Respekt vom bayrischen Ministerpräsidenten Seehofer-und den Politikern überhaupt- berichtet.

Vielleicht ist dieer Eindruck ja auch wirklich ein Fehler und ein Schnellschuß von mir.

Die Freude über das gewonnen Halbfinale von Bayern Münschen war in der Zeitung jedenfalls riesig groß und am Tag danach natürlich der Aufmacher mit einem schönen Sportfoto, dass den Jubel der Mannschaft von Bayern München gezeigt hat.

Ich bleibe aber trotzdem weiterhin dem HSV treu , auch wenn das in dieser Saison nicht immer leicht ist.

Dieser Beitrag gibt die Meinung des Autors wieder, nicht notwendigerweise die der Redaktion des Freitag.