So gerne hätte ich heute die Hochzeit von Kate und William gesehen, war aber beruflich verhindert gewesen.
Was Kate nur für ein Kleid getragen haben hat und haben sich die beiden einen öffentlichen Kuss gegeben? -Ach mano, seufz.
Live dabei zu sein ist mir versagt geblieben und da ich kein Münchhausen-Syndrom habe, gebe ich auch zu , dass ich in der Einleitung doch ein wenig übertrieben habe, würde aber aber auch dazu stehen, wenn mir die Hochzeit wirklich so viel bedeutet hätte.
Die Faszination darüber in unserem angeblich doch so aufgeklärten Jahrhundert verdient es allemale sich ein paar ernste und ein paar weniger ernste Gedanken darüber zu machen.
Einmal konnte ich bei so einer königlichen hochzeit live vor dem Fernseher dabei sein und habe sie zusammen mit Anderen gesehen.
Leider weiss ich nicht mehr um welche Hochzeit es sich dabei handelt.
Dass meine männlichen Gene an dieser Vergesslichkeit schuld sind, glaube ich nicht,
Das wäre mir dann doch-wenn auch auf einen andere Art- zu weit bei Sarrazin.
Jedenfalls führte der Priester bei der von mir vergessenen königklichen Hochziet den Psalm aus der Bibel an, in dem es heisst:
"Der Herr ist mein Hirte , mir wird nichts mangeln."
Etwas naiv wie ich manchmal bin, sagte ich:
"Das glaube ich , dass es denen an nichts mangeln wird!"
Bei meinen Mitseher/innen sorgte das für ein kleines Gelächter, auch wenn ich das eigentlich ernst gemeint hatte.
Der modernen Welt werden die Erinnerungen an die alte Welt mit Glauben und einer Königin und Prinzen und Prinzessinnen vorgeführt.
Alles hat darin irgendwie seinen Platz.
Die königlichen Familien erfüllen mit solchen Events wie heutigen Hochzeit von Kate und William die Sehnsüchte von vielen Frauen aber auch Männern nach schönen unkomplizierten Bildern zum Träumen.
Man sollte sich auch nicht über die Menschen , die für solche königlichen Events schwärmen, lustig machen.
Eine wirklich linke Gesellschaft muss die Menschen einfach da abholen, wo sie sich befinden.
Tessa hatte mal so was Ähnliches zu den Sympathiebekundungen der Guttenberg-Fans geschrieben, die in der FC teilweise virtuelles Gelächter ausgelöst hatten.
Ich finde, dass das auch für die heutige königliche Hochzeit gilt.
Hinter den Kulissen scheint es in diesem königlichen Geschäft doch etwas härter und realitätsnäher zu zugehen , was meiner Meinung nach der doch recht harte Ehevertrag zeigt.
Bei einer Trennung sollen demnach offensichtlich die Kinder bei der königlichen Fanmilie verbleiben.
Sicherlich wird Kate ihre Besuchsrechte für diesen Fall haben , aber aus meiner bürgerlichen Sicht ist das doch eher eine Zumutung für die bürgerliche Kate, auch wenn heute vermutlich noch so viele jüngere britische Frauen gerne mit ihr getauscht hätten.
Wenn ich nicht schon links wäre ich natürlich für die Einführung einer Monarchie in Deutschland unte meiner königlichen Herrschaft.
In diesem Fall würde ich aber auf den Titel "Cäsar" Wert legen und meine Krone müsste zwei Hasenohren haben .
Als guter Herrscher , der ich gerne wäre möchte ich nämlich, dass mein Volk auch was zu lachen hat.
Ich würde aber darauf dringen, dass mir die Agentur für Arbeit die Umschulung zum König ("Cäsar") bezahlt.
Dafür würde ich es aber billiger als die Queen in England machen und würde es schon für 10.000.0000 € im Jahr machen.
Ich meine gehört zu haben, dass die Queen in England mehr als das Vierfache verlangt und bekommt.
Na , ist das kein Angebot?
Das wäre doch ein echtes Geschäft für Deutschland.
Die Sehnsucht nach einem König ist ja hierzulande doch sehr gross.
Was das deutsche Volk mit mir als König nicht alles sparen könnte?
Guttenberg würde ich zu meinem Hofmarschall machen, weil ja einer da sein muss, der wirklich beliebt beim Volk ist.
Na ja als Linker darf ich so was ja nicht denken und so werde ich auf meine königlichen Träume verzichten müssen, aber schön war es doch , auf der königlichen Wolke Nr.7 zu schweben. ;)