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In diesem Land
Auf dieser Welt
läuft einiges verkehrt
hier wird der Rubel
der Dollar, der Euro
mehr als alles andere verehrt
Das läuft verkehrt!
Die Reichen werden immer reicher
Die Armen immer ärmer
Und das gemeine Volk ist sich zu bequem
Auf ihre Rechte zu bestehen
und dafür auch mal auf die Straße zu gehen
Ich kann das nicht verstehen!
Es kann so nicht weiter gehen!
Die Banken kriegen das Geld hinterher geschmissen
Und sie machen einfach weiter
keine Spur von einem schlechten Gewissen
Während die Infrastruktur kaputt geht
Und der Staat kurz vor dem Ruin steht
Und wieder einmal zahlt der kleine Mann die Kosten
Für die Gier der Bonzen
In diesem Land
Auf dieser Welt
läuft einiges verkehrt
Die Menschen sind Sklaven des Kapitals
Das Kapital ist nicht für die Menschen da
sondern umgekehrt
Das läuft verkehrt!
Genug zu Essen gäb es ja
Nur viele können sichs nicht leisten
weil sie keine Arbeit haben
oder für einen Hungerlohn 40 Wochenstunden schuften
Dabei ist zu wenig Arbeit für alle da
Entweder man hat keine Arbeit oder zu wenig Freizeit
Zu wenig Freizeit oder zu wenig zum Essen
Und die Lösung wäre so einfach
Die Arbeitszeit verkürzen
Dann gäbe es für mehr Leute Arbeit
Und gleichzeitig mehr Freizeit
Nur den Firmen kostet es mehr
Und die haben das Geld
Und wer das Geld hat hat die Macht
In diesem Land
Auf dieser Welt
läuft einiges verkehrt
Wer das Geld hat hat die Macht
Das ist keine Demokratie sondern Plutokratie
Die Politik ist Sklave der Wirtschaft
Das läuft verkehrt!
Wer das Geld hat hat die Macht
Wir arbeiten nicht für uns
Wir Arbeiten für die Gier der Bonzen
Wir verdienen für die Geld
Doch bekommen tun wirs nicht
Und mit ihrem Geld bestechen sie die Politik
Denn Wer das Geld hat hat die Macht
In diesem Land
Auf dieser Welt
läuft einiges verkehrt
hier wird der Rubel
der Dollar, der Euro
mehr als alles andere verehrt
Das läuft verkehrt!
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Hier läuft nichts verkehrt, sondern planmäßig nach den Regeln der bürgerlichen Gesellschaft, genannt parlamentarische Demokratie. Das 'Verkehrte' ist systemimmanent, der Kapitalismus, genannt Marktwirtschaft, und die NATO bilden das Fundament der westlichen 'Wertegemeinschaft'. Bei diesen Grundlagen kann nichts anderes als das jetzt Beklagte herauskommen.
Der militärisch industrielle Komplex braucht einen Feind, um seine Existenz zu rechtfertigen. Musste vor 20 Jahren die Sowjetunion und der Kommunismus dafür herhalten, so haben 'Terrorismus' und 'Islamismus' sogar noch zu exorbitanten Steigerungen der Militärausgaben geführt. Den Geschäften am Finanzmarkt steht kein annähernd entsprechender Wert in der Realwirtschaft gegenüber. Egal, heiße Luft in Derivaten, Rauschgift, Waffen, Medizin, Nahrungsmittel, Menschenhandel auch mit Kindern ... dem Kapitalismus ist alles Kapital. Im Wohlstandswesten dürfen auch die Armen sich glücklich schätzen, nicht zu den Milliarden zu gehören die hungern und/oder unter katastrophalen hygienischen Bedingungen leben müssen. Noch. |
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Danke für den Kommentar. Wenn das alles nach den Regeln läuft, dann sind die Regeln sch...
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Kann man schlechte Dichtung durch soziale Empfindsamkeit und Kapitalismuskritik rechtfertigen?
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ja und durch den Spaß den die Produktion einem selbst gebracht hat. aber du hast recht, ich bin auch nur mit den ersten drei Versen wirklich zufrieden
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Liebe quarktasche,
das ist es, was mich auch immer wieder umtreibt. Zur Zeit bin ich da aber eher in einer resignierenden Phase. Die, die in diesem Land, die Macht und den Wohlstand haben, werden das nicht freiwillig abgeben. Gewalt geht auch nicht. Sie ist verkehrt und richtet sich immer irgendwann gegen einen selbst. Ich sehe keine ernsthafte Option, wie sich das Dilemma lösen lässt. Alleine die Reaktion auf das Urteil des Verfassungsgerichts zu Hartz IV finde ich eher niederschmetternd. Es wird ja sogar in Erwägung gezogen Hartz IV noch zu kürzen. Eine hoffniugsvolle Perspektive kann ich leider nicht anbieten. Einem jungen Menschen wie Dir kann man nur raten, möglischst viel zu lernen und einen guten Job zu bekommen, der es einem erlaubt, einigermaßen gut sein Leben zu leben. Herzliche Grüße rr |
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Die Frage die ich mir stelle ist wie man aus dieser Situation herauskommt. Ich bin auch Pazifist, aber zunehmend habe ich das Gefühl, das Gewalt gegen Dinge doch legitim ist bei diesen Zuständen. Rein physiologisch bedingt kann ich diese Gewalt nicht ausüben und würde auch nicht dazu aufrufen, aber gänzlich schlecht finden kann ich sie nicht. Das eines klar ist, Gewalt gegen Menschen lehne ich ab.
Zum Thema Arbeit, da fühle ich mich persönlich eigentlich nicht so sehr betroffen, da ich ziemlich sicher bin aufgrund meiner Behinderung nie mein Leben selbst finanzieren zu können, weshalb ich so lange wie möglich Studieren werde. 8 Stunden am Tag Arbeiten, ist mir nicht möglich, vielleicht 4 und das nicht zuverlässig. |
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@quarktasche
Vielen Dank für Deine Antwort. Ich würde auch niemals körperliche Gewalt gegen Menschen und Sachen ergreifen, außer aus Notwehr. Sie macht einfach nur alles kaputt. Brennende Autos in den Pariser Vororten von chancenlosen Jugendlichen mögen ein Aufschrei und eine Anklage an Die Geseelschaft sein, die vielerorts von Sympathie begleitet waren, aber ich habe doch meine Zweifel daran, dass sie wirklich Triebfeder für Veränderungen sein können. Du fragst nach dieser Triebfeder, wie man aus der Situation rauskommt. Ich habe da leider keine richtige Antworten, sondern höchstens Utopien zu bieten. Es muss eine Gesellschaft sein in der beruflicher Erfolg, Geld und dicke Autos nicht mehr das höchste Prestige bringen, sondern eher verpönt sind. Lebensqualität, die sich daraus definiert, dass auch Männer ihre Kinder groß ziehen und die Verantwortung dafür übernehmen, die sie eigentlich haben. Eine Gesellschaft wo jeder abgeholt wird, der Hilfe braucht und auch eine Gesellschaft in der Behinderte, die gleichen Rechte an Teilhabe am gesellschaftlichem Leben und am Erwerb aben wie Nichtbehinderte, um nur mal ein paar Sachen zu nennen. Wie realistisch solch ein Gesellschaftsentwurf ist, ist ja klar, dass der Papst da eher Protestant wird, wenn man nicht den Weg findet , dort hin zu gelangen und diesen Weg weiß ich eben nicht. Das man seine eigenen Lebenschancen realistisch einschätzt und danach handelt, finde ich o.K. Wie Dein Leben auch sein wird, wünsche ich Dir das Maximum an Glück, das trotz Deiner Behinderung möglich ist. Mögen es Chanchen sein, die Du heute vielleicht noch nicht einmal erahnst! Herziche Grüße rr |
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Zum Thema Lebenschancen: Mein Leben ist gut, Arbeit? egal, vielleicht werde ich noch professionell Blogger
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Ja, da läuft einiges verkehrt.
Beim Wort "Sklave" in der Zeile "Die Politik ist Sklave der Wirtschaft" fällt mir der Aufkleber ein, den ich gestern auf einem gepflegten Heck eines ordentlichen Familienkombis prangen sah: ICH KANN NICHT GEKÜNDIGT WERDEN - SKLAVEN WERDEN VERKAUFT ! |
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Danke für den Kommentar, sehr schön, muss ich mir merken!
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Ausgabe 07/12
16.02.2012
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