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Nach dem Debakel gestern Abend wurde mir klar, die Rückkehr der Ideologen ist endgültig angebrochen. Der Humor wie ausgestorben, eine einzige Fehlanzeige. Selbst die ARD-Kellner und die ZDF-Gouvernanten ließen sich die bittersten Phrasen gefallen. Auch die grässliche NPD traf kein Schmäh, kein einziger tödlicher Witz.
Eigentlich die aller schlimmste der Erfahrungen gestern..
Gut, dass der Lafontaine sein Mütchen kühlen durfte, und die SPD, seine einstige Nähr-Mutter, öffentlich zu demütigen verstand, meinetwegen, wenn’s ihm gut tut. Nur, mit welchen Gesellen er sich da eingelassen hat?
Ob das seiner armen Seele frommt?
Ober er nicht wissen kann, dass „raus aus der Nato“ ein alter kalter Krieger-Slogan ist? Nicht sehr modern. Na, Gnade seiner Intelligenz.
Das personelle und geistige Niveau der Parteien ist gut sichtbar auf den Tiefpunkt gesunken. Platter geht’s nimmer.
Wie sie alle am „Ergäbnis“ ( Öttinger) herum manipulierten - die SPD lenkt sich von ihren verheerenden Niederlagen ab, indem sie die Verluste der CDU feiert und nicht bemerkt, in welche ideologische Abhängigkeit sie künftig geraten wird.
Die helle Freude der SPD über die Verluste der CDU, geschenkt. Die alte Tante braucht verdammt viel Trost in letzter Zeit. Und ihre Neffen und Nichten kommen in arge Bedrängnis, rein sprachlich. Der ideologische Druck der LINKEN und auch der Grünen wird immer unerträglicher für sie. In der Heldenzeit haben sie noch nicht gelebt und welcher Hustensaft ihrer betagten Tante helfen könnte, wissen sie auch nicht.
Sie kriegen einfach die Kurve nicht mehr, zwischen den alten Kalauern der Gerechtigkeit für alle und dem New Speech der modernen Komplexitätstheorien.
Die FDP schlägt billigsten Schaum wie gehabt, die CDU lügt sich in die Tasche und erkennt nicht, welchen Personalnotstand sie zu beklagen hat. Sie wird überhaupt nur noch von den Alten und Hochbetagten gewählt. Das ist der bedrohlichste von allen Aspekten. Andererseits muss man sagen, die CDU ist ja auch längst nicht mehr die alte Stützmacht der Skepsis, ihr rhetorisches Niveau ist nicht weniger kümmerlich als das der anderen.
Ihr technokratisches Vokabular ist abstoßend und kaltherzig. Ihre Traditionsphrasen sind Faschingsgirlanden des geistigen Notstands.
Was an ihr übrig bleibt, ist einzig die Tatsache, dass sie den modernen Falschmünzer-Ideologien der Linken und der Grünen nicht im selben Maße aufsitzt wie diese. Natürlich haben die Vertreter der Zukunft- die Grünen und die Linken meine ich- mit ihren Evidenzen: raus aus der Nato, Reichtum für alle, gegen Atomkraft, für eine saubere Umwelt- die bessere Presse, die schlagkräftigere PR, während die CDU ständig auf die größere Komplexität der Dinge, die sie rhetorisch aber nicht darstellen kann, hinweist. Das wirkt hilflos und elend.
Außerdem: Die Grünen, sie benehmen sich immer noch wie eine Sekte mit notorisch super-sauberem Gewissen. (Vgl. Scientology.) Sie stellen sich immerzu Persilscheine aus. Sie vertreten mit bockernsten Siegerminen nichts als die Wahrheit ihrer berühmten „Inhaltlichkeit“. Die Grünen sind die einzigen, von denen es heißt: Obschon sie in der Nazizeit gar nicht lebten, leisteten sie damals schon Widerstand und waren keine Nazis. Dieses Geschichtswunder live- noch heute- ist schwer zu verstehen, das gebe ich zu. Aber die Grünen verkaufen genau diese Botschaft mit größtem Erfolg. Ohne Witz. Im Gegenteil: Ihr Humorverzicht fällt darum gar nicht mehr auf..
Im Ganzen herrscht die Komik der Situation, dass die einen in miserabler Haltung vom Turm springen und irgendwie zappelnd und fuchtelnd das Wasser erreichen, während die anderen dem Wahlvolk predigen, dass Turmspringen eine neue komplexere Sprungart erfordere, an der man gegenwärtig noch arbeite und sie drum noch nicht vorzeigen könne.
Die Zuschauer aber auf den Tribünen merken nur, die einen hauen mächtig auf den Putz, die anderen aber haben wohl die Hosen voll.
Ängstlichkeit und Großsprecherei vor der Zukunft charakterisieren die beiden Lager.
Da man angesichts dieser Schräglage weiß, wem das simple Volk auf den Leim gehen wird, ist die Situation gegenwärtig alles andere als gemütlich zu bewerten.
Es wird einem bange vor der Zukunft hierzulande.
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Hallo quenzel,
auch, wenn Sie den Humor als Autor, meiden, wie des Teufels Großmutter Kölnisch Wasser zur Brotzeit, wo Sie können, hat der Humor Sie doch umwerfend in Ihrem eigenen Satz, wie folgt aufgetischt, erwischtt: Im Ganzen herrscht die Komik der Situation, dass die einen in miserabler Haltung vom Turm springen und irgendwie zappelnd und fuchtelnd das Wasser erreichen, während die anderen dem Wahlvolk predigen, dass Turmspringen eine neue komplexere Sprungart erfordere, an der man gegenwärtig noch arbeite und sie drum noch nicht vorzeigen könne...." Da kann einem wirklich nur noch bange, banger, bangster werden hier auf Erden, es sei denn, wir kaufen teuer die von Helmut Kohl zu Schleuderpreisen verscherbelten Patenrechte auf die DDR zurück und werden die bessere DDR, wie die DDR nie sein durfte.Dann hört auch endlich das illegale Kopieren der DDR über das alles prekär vermummende verdummende Pseudonym "Hartz IV Gesetze" auf. JP ur Erläuterung siehe auch: www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/gysi-elan-lafontaine-furor-retten-mit-ramelows-fortune-wahlsystem 31.08.2009 um 21:43 Joachim Petrick Gysi Elan, Lafontaine Furor retten mit Ramelows Fortune Wahlsystem! Gysis Elan, Lafontaines Furor retten mit Ramelows Fortune unser Wahlsystem! www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/raus-aus-der-angela-merkel-aff--kan-nit-verstan-politik 24.08.2009 um 17:07 Joachim Petrick "Raus aus der Angela Merkel "Aff- Kan Nit Verstan Politik"! "Raus aus der Angela Merkel "Aff- Kan Nit Verstan Politik"! |
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hallo Joachim Petrick, ich verstehe Sie schon wieder nicht, schon neulich
schraubten Sie Ihre Sätze derartig kühn irgendwohin in ein Kraut, dass ich mich fragte, was will er mir nur sagen und auch heute: "auch, wenn Sie den Humnor als Autor, meiden.."was wollen Sie mit den 2 Kommas? Oder meinen Sie, ich würde den Humor meiden? Als was auch immer.. glauben Sie das? Deutsch Sprak schwöre Sprak.. oder? "Ailton schieß Super-Tor.." Grüße Quenzel |
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Hallo quenzel ,
während der Führer, Adolf Hitler humorfrei redend vor der deutschen Geschichte den Anschluss seiner Heimat an das deutsche Reich vermeldete, vermelden Sie den Humor in der Geschichte und sei er abwesend. „naja, ich bin der ich noch immer werden will,der andere, was sonst? in Ulm“. Dabei gelingen Ihnen Sätze wie: „schon neulich schraubten Sie Ihre Sätze derartig kühn irgendwohin in ein Kraut, dass ich mich fragte, was will er mir nur sagen und auch heute.. Als was auch immer.. glauben Sie das? Deutsch Sprak schwöre Sprak.. oder? "Ailton schieß Super-Tor.." Da halte ich glatt schon einmal gegen: „Deutsch Sprak nicht nur schwöre Sprak..sondern verschwöre Sprak! Ailton schießt im vollen Lauf daneben, so eben...“ Ich nämlich auch. Es sollte nicht:.....,meiden. Es sollte......., zu vermelden heissen, was meine Sprak vertrackt noch schwörer makt!, oder? Durch seine robust aufgestellte Humorferne wirkt Ihr folgender Satz besonders humorverdächtig auf mich: „Die Grünen sind die einzigen, von denen es heißt: Obschon sie in der Nazizeit gar nicht lebten, leisteten sie damals schon Widerstand und waren keine Nazis. Dieses Geschichtswunder live- noch heute- ist schwer zu verstehen, das gebe ich zu. Aber die Grünen verkaufen genau diese Botschaft mit größtem Erfolg. Ohne Witz. Im Gegenteil: Ihr Humorverzicht fällt darum gar nicht mehr auf.. „ An den Grünen ist ja wirklich für Söhne von Söhnen von Söhnen des Krieges bis ins siebte Glied biblisch, koranisch auf Rache geeicht, hundsgemein zu vermelden, dass die Grünen als Babies des Krieges weltweit schrein, sich im Hintergrundrauschen der globalen 68er bis ins siebte Glied, global vernetzt, auf Widerstand gegen jedwede Tyranei, insbesondere die des Krieges verschworen, auch wenn sie auf Zeit in Afghanistan ihren Eid auf Zivilität in Frieden als Pfand für unwägbare Optionen anderweitig hinterlegt. In diesem folgenden Satz belegen Sie auf kühne Weise ohne Reise ins Nirgenwo, sondern auf den Turm, ihren Sinn für Humor. Ich sage schon einmal vorab wie Bundespräsident Horst Köhler in Erwartung fliegender Koffer in voller Deckung “Alle Achtung!“: „Im Ganzen herrscht die Komik der Situation, dass die einen in miserabler Haltung vom Turm springen und irgendwie zappelnd und fuchtelnd das Wasser erreichen, während die anderen dem Wahlvolk predigen, dass Turmspringen eine neue komplexere Sprungart erfordere, an der man gegenwärtig noch arbeite und sie drum noch nicht vorzeigen könne. „ Da sprechen Sie gelassen trefflich Kühnes aus. Danke! tschüss JP |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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