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Transparenz

Wochenthema | 15.12.2011 | 07:00 Lorenz Matzat
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15.12.2011 | 09:33 Querdenker
Wenn der FREITAG letzte Woche im Titelthema proklamierte: "Europa als Eliten-Projekt ist gescheitert. Machen wir eine Bürger-Union!" muss man heute ergänzen: Der Aufstand als Eliten-Projekt ist schon ...
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16.12.2011 | 11:47 Querdenker
Fatalismus verbreitet doch eher Jakob Augstein, wenn er z.B. meint "es wäre für Deutschland besser, mit den Partnern in Europa das Falsche zu tun." - das ist Resignation. Zweck meines Kommentars? Vielleicht der dezente Hinweis darauf, daß Scheitern in der Politik und Wirtschaft sich fast immer auf mindestens eine der folgenden drei Ursachen zurückführen lässt: allgemeine Unfähigkeit, Mangel an Realitätssinn, Unvermögen andere von einer Sache zu begeistern (Bürger, Mitarbeiter, Kunden). Warum haben wir denn mit dem "Internet ein grandioses Werkzeug"? Weil die linke Presse oder irgendwelche NGOs dafür gekämpft haben? Nein, die Verbreitung des Internets in den globalen Haushalten hat ihren Siegeszug gefeiert, weil die Leute simpel einkaufen, tratschen und Pornos gucken wollten - auch in den arabischen Staaten. Sie sagen, mit Appellen an Politiker kommen wir nicht weiter? Ich sage Ihnen: Mit Appellen an die Bürger kommen wir auch nicht weiter. Begeistern Sie die Menschen mit dem was Sie tun, und diese werden freiwillig aufspringen. Predigen Sie keinen Verzicht - wir brauchen keine neuen/alten Ideologien bzw. Religionen. Im Übrigen glaube ich nicht, daß "Basisdemokratie" unbedingt die beste Lösung ist. Ein schlauer, weitsichtiger König kann für die große Mehrheit eins Volkes durchaus die bessere Alternative zu jeglicher Art von Demokratie sein. Das Schwierige ist nur, diesen einen König zu finden, ihn auf den Thron zu setzen, ihm freie Hand zu geben und zu verhindern, daß er geköpft wird :-)
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Transparenz

Wochenthema | 15.12.2011 | 07:00 Lorenz Matzat
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15.12.2011 | 09:33 Querdenker
Wenn der FREITAG letzte Woche im Titelthema proklamierte: "Europa als Eliten-Projekt ist gescheitert. Machen wir eine Bürger-Union!" muss man heute ergänzen: Der Aufstand als Eliten-Projekt ist schon länger gescheitert. Dabei haben es sowohl die Eliten in Brüssel als auch in der FREITAG-Redaktion stets gut gemeint. Aber beide haben den Bürger wahlweise unterschätzt oder überschätzt. Wie oft haben wir denn schon Sätze wie "Eine ernst gemeinte, neue Perestroika von unten müsste..." in linken Publikationen gelesen? Die meisten Bürger sind schon mit dem täglichen Einkaufen und Kochen überfordert. Dann doch lieber zu McDonalds gehen und dort wählen, was auf der Leuchttafel im Angebot steht - auch wenn es teurer und ungesünder ist. Übersetzt ausgedrückt: Lieber als Stimmvieh zur Wahlurne rennen, als sich mit den "Mechanismen des Konsums" auseinandersetzen. Mit "Wir werden Verzicht üben ... müssen" werden Sie jedenfalls keinen einzigen Bürger für ihre Ziele gewinnen, lieber Herr Matzat.
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Hinter den Fassaden tut sich was

Wochenthema | 08.12.2011 | 07:00 Tobias Müller
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08.12.2011 | 14:29 Querdenker
Ich glaube, ein Grundproblem ist, daß Brüssel über Jahrzehnte hinweg vor allem drittklassige Leute angezogen hat. Die meisten sind nicht nach Brüssel gegangen, weil sie was in Europa bewegen wollten - sondern weil sie in ihren Heimatländern entweder keine politische Zukunft hatten, und/oder weil es in Brüssel sichere, überdurchschnittlich gut bezahlte Posten gibt. Inklusive Dschungel-Zulage bzw. Schmerzensgeld als Ausgleich für die haarsträubende Kriminalität, die desaströse Infrastruktur, die schlechte Luft, für den ganzen Lärm und Dreck in der Stadt. Das rächt sich jetzt bitter. Vielleicht sollte die EU ihre Zelte in Brüssel abreißen, und mehr Dezentralisierung wagen, ihre Institutionen in allen europäischen Hauptstädten aufbauen. Und vielleicht schafft es die Bahn dann auch mal, direkte Zugverbindungen zwischen den Hauptstädten anzubieten. Ein Unding, daß man von Berlin nach Brüssel nicht direkt mit dem Zug fahren kann!
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Wir können auch anders

Wochenthema | 08.12.2011 | 07:00 Adrian Lobe
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08.12.2011 | 13:30 Querdenker
Der Gründungsmythos der USA beruht letztlich darauf, daß man gemeinsam die Ureinwohner Nordamerikas abgeschlachtet und deren Land unrechtmäßig in Besitz genommen hat. Da diese Barbarei in der Reflexion bei kommenden Generationen immer für Übelkeit gesorgt hätte, hat man den Leuten eine Droge gegen den Rückblick und die Erinnerung gegeben. Der „American Dream“ oder später auch das "Wirtschaftswunder", bei dem die Deutschen vor lauter Arbeit ihre Untaten im Zweiten Weltkrieg vergessen konnten, sind also mehr Stammhirndrogen als universelle Erzählformen. Die Frage des Autors "Wie soll daraus eine Kultur erwachsen?" ist einfach zu beantworten: Gar nicht. Europa braucht nicht die "eine Kultur", sondern höchstens mehr Bewusstsein und Respekt für die vielen, gewachsenen, hoch entwickelten Kulturen. Mehr Werbung, mehr Tourismus, mehr Austausch von Schülern und Studenten, mehr Zusammenarbeit in Wirtschaft und Forschung. Europa muss den Alltag leben und lernen. Und natürlich muss die Union auf einem Fundament aus Verträgen stehen, welche immer wieder diskutiert und angepasst werden müssen. Auch das verbindet. Merkel macht das schon ganz richtig. Jakob Augstein wird das vielleicht auch irgendwann blicken (s. der unsägliche SPON-Artikel "Wir hässlichen Deutschen")
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Die Wahrheit muss erlaubt sein

Positionen | 11.05.2011 | 12:55 Jakob Augstein
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15.05.2011 | 12:24 Querdenker
Da ist dem Freitag ja ein sensationelles Ding gelungen. Werden nächste Woche vielleicht schwedische Studentinnen haltlose Vergewaltigungsvorwürfe gegen Jakob Augstein erheben, und Schlappmützen dem Verleger elektronische Fußfesseln und Daumenschrauben anlegen? Mich würde eher mal eine Forsa-Umfrage zu Aussagen von Freitags-Populisten interessieren, z.B. I) Deutschland gibt insgesamt zu wenig Geld nach Europa, nach Afrika und dem Rest der Welt II) Deutschland braucht mehr Zuwanderung, wir bekommen zu wenige Kinder III) Der Islam gehört zu Deutschland und ist wie jede Religion eine Bereicherung unserer Werte IV) Deutschland war, ist und bleibt ein brauner Sumpf - vor allem der Osten. Die europäischen Nachbarstaaten sollten auch weiterhin auf der Hut sein.
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Querdenker
Der Rebell als Stütze der Gesellschaft: Früher dachte man, Menschen sind Herdentiere. Doch um Neues zu erschaffen, braucht es Außenseiter (Freitag 46/2009)
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12:46
Teresias hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Popkontext hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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goedzak hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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