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Gut sechs Wochen ist es jetzt her, dass die taz sich für Flattr entschieden hat. Das war sicherlich ein erster kleiner Durchbruch für den Dienst in der deutschen Presselandschaft, auch wenn selbstverständlich die Beteiligung der großen Printmedien noch auf sich warten lässt.
Immerhin zog kurz danach auch der Freitag nach.
Nun liegen die ersten Ergebnisse vor. Die taz hat im Monat Juni immerhin knapp 1000€ durch Flattr eingenommen. Ein durchaus respektables Ergebnis, bedenkt man, dass der Dienst noch in den Kinderschuhen steckt.
Aber es ist nicht nur die taz, die über Flattr signifikante Einnahmen erwirtschaftet. Auch die Einnahmen von netzpolitik.org (ca. 580€) oder Stefan Niggemeiers Blog (ca. 350€) im Monat Juni sind ganz respektabel und zeigen, dass das Modell Flattr durchaus angenommen wird. Es hat gute Chancen sich in Zukunft zumindest zu einer von mehreren Säulen bei Einnahmen von Online-Beiträgen zu entwickeln.
Nun würde mich natürlich interessieren, wie die Erfahrungen mit Flattr beim Freitag bisher aussehen. Wieviel Geld wurde hier im Juni eingenommen? Ich hatte bisher das Gefühl, dass die Klickzahlen recht niedrig waren im Verhältnis zu den vorher genannten Seiten, lasse mich aber auch gerne von dem Gegenteil überraschen.
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Lieber Malte H.,
wir haben im Juni mit den redaktionellen Texten rund 90 Euro eingenommen. Wenn ich es richtig sehe, ist netzpolitik.de noch auf die gute Idee gekommen, die URL an sich und nicht nur einzelne Artikel flattrn zu lassen. Schöne Grüße, JK |
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Vielen Dank für die Antwort.
Die URL an sich flattrn zu lassen, scheint mir nicht ganz so nachhaltig (recht schnell haben alle Freitag-Flattrer auf der Startseite geklickt). Ich hoffe, dass Sie trotz der eher geringen Einnahmen erstmal an dem Projekt festhalten. Denn, wie oben beschrieben, bin ich der Meinung, dass Flattr ein vielversprechendes Zukunftsmodell ist. Herzliche Grüße aus dem auch um diese Uhrzeit fast unerträglich heißen Hessen. |
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die seitenbuttons sollen künftig als quasi abo-funktion fungieren können .. dann macht das sinn.
mfg mh |
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Ein Flattr-Button auf der Homepage sorgt dafür, dass diese Seite mehr als die einzelnen Beiträge geflattert wird. Das befördert, dass die Seite in den Charts auf flattr.com auftaucht (als "all time top xx"). Dadurch werden neue Nutzer auf die Seite gezogen, die diese noch nicht kennen.
Neben der "I like"- und der Bezahlfunktion bietet Flattr auch eine Bookmark-Funktion (ala delicious). Ich lese einen Artikel und flattere ihn. Dann kann ich ihn irgendwann später über meinen Flattr Account unter den geflatterten Seiten wieder finden. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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