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Im Gegenzug dürfen die Arbeitgeber auf Betriebsstättenebene bzw. im Arbeitsvertrag bestimmen, wie lange eine Stunde dauert.
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Wie wäre es mit Lichtstunde? Das ist zwar ein Längenmaß, aber es hört sich so positiv an.
Und das Licht legt in dieser Zeit 1,1 Millionen Kilometer zurück. Daran kann sich der gemeine Prolet dann ein Beispiel nehmen. Das hat Vorbildfunktion. |
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Freilich: Lichtstunde, Sonnenrad, Lichterdome, für manche Beschäftigte mag das sein wie ein innerer, hier zitiere ich Frau Müller-Hohenstein, Reichsparteitag, für den er gerne seine Arbeitskraft und sich selber hingibt.
Aber sehen wir es rational: 1. Es ist doch bekannt, je älter man wird, desto schneller vergeht nach dem subjektiven Empfinden die Zeit. 2. Je älter Arbeitnehmer werden, desto höher der Lohn. 3. Dies führt zu unerquicklichen Konflikten, wenn bei Schlecker (als Beispiel) MItarbeiterinnen, die schon über ein paar Jahre im Lädchen stehen und tarifmäßig teuerer geworden sind, als unnütze Kapitalverzehrer der Laufpass gegeben werden soll. Dieser Aufwand, - versteckte Kameras auf den Clos, Detektive, falsche Aussagen vor dem Arbeitsgericht (mit dem Risiko, dass diese auffliegen und die Reputiation schädigen,) - liesse sich vermeiden, wenn 4. pro Jahr der Betriebszugehörigkeit, die Stunde um 15 Minuten verlängert wird und damit nicht nur zum subjektiven Wohlbefinden der Mitarbeiterin beiträgt, ("endlich vergeht die Zeit wieder so langsam, wie damals in der schönen Jugend, als ich noch ... " sondern mehr noch 5. ein sozialer Frieden einkehrt, wie er jedem Politiker, jeder Politikerin einschlägiger Parteien, ob promoviert oder nicht, am Herzen liegt. (Und die Arbeitsgerichte wären auch entlastet.) |
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Nun würde ich gern noch einen Vorschlag zur Sache machen.
Die Idee mit der kalten Zeitprogression ist einerseits bestechend, auf der anderen Seite sehe ich einen erheblichen Verwaltungsafwand. Wie wäre es mit einer Wochenstundenhöchstanrechnungsgrenze für Mitarbeiter, die den Mindestlohn bekommen. |
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Nicht schlecht:
eine Lichtstunde (1 Lh) 1 079 252 848,8 km ein Lichtjahr (1 Lj) (365,25 Tage) 9 460 730 472 580,8 km ~ 9,5 Billiarden Meter ~ 9,5 Billionen km aber dass ist so abstrakt: Viel wichtiger ist dem deutschen Volk: "Aldi Süd RIGGANO® Edel- Salami-Pizza, 3 Stück 1.050-g-Pckg. 2,49" oder: "Aldi Nord Kinder-Eis Simsalabim Kinder-Eis Simsalabim je 608-ml-Pckg. 1,99" Nich' überfordern!... Zum Mindestlohn: Ich habe gestern meinen Mitarbeitern die Arbeitszeit von 17.5 h auf 18 h erhoeht, die faulen Säcke, die kommen sonst noch auf falsche Gedanken und blasen alsbald zum Umsturz der Produktivkräfte (...meiner Einer...)... |
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@merdeister
Lieber Klugscheißer, Billionen, ich gebe zu, es ist etwas peinlich falsch bei Wikipedia abzuschreiben. Aber ich habe ja dich, um mich zu korrigieren. Was wäre diese Welt ohne Klugscheißer;))) |
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Eine Kombination aus kalten Zeitprogression (kZ und Wochenstundenhöchstanrechnungsgrenze(nverordnung) (WHV) würde den Interessen der teutschen Weltmarktanführerwirtschaft (DWM) sicherlich sehr entgegenkommen.
Mittels eines Forschungsauftrag an die Wirtschaftsfakultät der Uni Mannheim ließe sich schnell ein kleines leicht bedientbares Computerprogramm entwickeln, das auch dem Subsubsubsubsubsubsubsubunternehmer im Bauhauptgewerbe die sofortige Feststellung des wöchentlichen oder monatlichen Mindesthöchstlohns im jeden Einzelfall ermöglichen würde. Der Verwaltungsaufand wäre gering. Um Wettbewerbsverzerrungen zu vermeiden, sollte eine Übertretung des Wochenmindesthöchstlohnsgebots gesetzlich und strafbewehrt ausgeschlossen werden. Im Sinne eines fairen Wettbewerbs muss jedoch eine Unterschreitung des Wochenmindesthöchstlohns zu jederzeit gestattet sein, da sonst Arbeitsplätze in Gefahr gerieten in sog. Billigstlohnländer mit ausgebauter Arbeitslager- und Strafanstalteninfrastruktur exportiert zu werden. Im Bereich dieser Infrastruktur hat die Bundesrepublik trotz schier einmalig historischer Erfolgserfahrungen noch Nachholbedarf. Das Arbeitsministerium sollte schnellstens eine Expertenratsrunde einberufen, die dieses Manko der deutschen Wirtschaftsverfassung durch Gesetzesvorschläge beseitigen soll. |
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Wie hoch wollen denn die Röslers den Mindestlohn festsetzen? Schätze mal 4,99 Euro - das wäre in Cent, was diese blau-gelben Kita-Gewächse zur Zeit an Prozent bekommen würden. Und hoffentlich keinen Cent mehr!
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Charmant, lieber paulart, doch auch gefährlich, den Mindestlohn an die Wahlergebnisse der FDP zu koppeln. Das mag gegenwärtig angehen, da keine Bedrohung der Gewinnerwartungsprognose von diesen Zahlebn ausgehen mag. Aber stellen Sie sich vor, die Geringfügiglohnempfänger kämen dahinter, wie sie ihr monatliches Salär leicht erhöhen könnten. Dann käme diese Partei auf geschätzte 30%, wie soll die Wirtschaft dann noch funktionieren? Die Frankfurter Börse ginge so in den Keller, dass auch eine Tiefgarage dort keinen Platz mehr hätte. Dann müssten die Porsches und Bentleys auf der Straße parken, wo sie dem Zugriff jedes möglichen Streichholzes und Feuerzeuges ausgesetzt wären, dessen Inhaber mit der Kretschmann'schen Forderung nach weniger Autos Ernst macht.. Nicht auszudenken.
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Lieber hardob,
da muss ich hundertprozentig etwas übersehen haben. Ich starte meine politische Karriere nochmals von vorn. Aber in einer anderen Partei. |
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Um mögliche Zeitverwirrungen (subjektiv gefühlte Störung des Raum-Zeit-Kontinuums) der Lohnabhängigen bei einer Stundenverlängerung zu vermeiden, schlage ich vor, die Differenz zur Realzeit von den Wochenenden und vom Urlaub abzuziehen – aufs Jahr gesehen kommt es dann wieder hin. Ein Urlaubs-oder Wochenendtag hätte dann beispielsweise 6 Real-Stunden – bzw eine Urlaubs-oder Wochenendstunde 15 Minuten.
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Dieser Vorschlag zur ökonomischen Effizientzsteigerung schreit geradezu nach dem großen Preis des deutschen Außenhandels und das Nobelpreiskomitee (Wirtschaft) sollte sich stärkstens damit beschäftigen.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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