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Wenn es Jemanden erlaubt ist,
seinen Doktortitel zurückzugeben,
nach dem er nach kurzen Lektüre feststellte,
er habe in seiner Dissertation Blödsinn geschrieben,
die auch noch von Fehlern strotze,
dann sollte es dem Proffessor,
der diese Arbeit zuvor (vermutlich)
ausführlicher gelesen und begleitet hatte
und sie mit einem summa cum laude bewertete,
zwingende Pflicht sein, seine Professur zurückzugeben.
Wer sich von einem Studenten so vorführen lässt,
der ist eine Figur,
armselig, bemitleidenswert,
kein Leuchtturm,
eher ein Armleuchter.
Herr Prof. Dr. Häberle veröffentlichte
Wahrheitsprobleme im Verfassungsstaat. 1995. Übersetzungen ins Japanische, Italienische, Spanische und ins Portugiesische. (www.nomos-shop.de/productview.aspx?product=3622)
Er sollte sich ans Werk machen:
Wahrheitsprobleme bei Verfassungsorganen der Bundesrepublik Deutschland
wäre ein lohnender Arbeitstitel.
Ich verspreche ihm, dieses Buch würde ich kaufen.
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Bei Anne Will am letzten haben Karl Lauterbach und ein anderer Professor (habe mir f´den Namen nicht gemerkt) gesagt, dass sie die Arbeit von Herrn Guttenberg gelesen haben und dass es da sehr viel Plagiat gibt et cetera. Keiner hat aber gesagt, die Arbeit an sich wäre schlecht. Und, na ja, dass die Arbeit so eine hohe Bewertung erhielt... ich neige mehr und mehr zu dem Gedanken, dass der inzwischen von Vielen vermuteten Ghostwritter zu den Universität Bayreuth gehört... vielleicht ist es ja der Doktorvater selbst. Nicht alle deutsche Professoren sind so fortgeschritten, dass sie sich das Vergnügen entgehen lassen, einem Baron-Überflieger ein Gefallen zu tun und ihn in seiner Schuldenschaft haben. Andererseits kann ich mir durchaus vorstellen, dass jemand für den Guttenberg mit dieser Doktorarbeit eine Zeitbombe besorgte, die ganz und gar nicht zufällig jetzt aufflog...
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Der Dr. Dr. sc. Karl Lauterbach gehört zum Aufsichtsrat der Rhön-Klinik AG. Dem erlaube ich gerade nicht, eine Arbeit eines früheren Aufsichtsratskollegen in irgend einer Weise zu bewerten. Der sollte lieber einmal schweigen, auf Jahre hinaus schweigen, das wäre meinem seelischen Wohlbefinden zuträglich, sehr zuträglich.
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schrieb am
24.02.2011 um 23:29
Ich habe mich wahrscheinlich ein bisschen nebelig ausgedruckt. Sowohl Karl Lauterbach als auch der andere Professor kochten vom Entsetzen und Sie haben absolut klar und konsequent gefordert, dass Guttenberg sich sofort aus der Politik zurückzieht und so. Ich meine nur, sie haben diese Forderungen auf das Plagiat bezogen und nicht darauf, dass die Arbeit schlecht wäre.
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Also ernsthaft. Für mich steckt der Professor Häberle in einer ganz bösen Falle. Entweder er gibt zu, dass er ein koruppter Sch ... ulmeister ist, der darüber hinaus auch noch meine Steuergelder verzehrt. Oder er fordert KTvuzG zum Duell, weil dieser ihn hinterhältig hereingelegt hat. Nu ist der Arme aber in die 70. Da zittern dann die Hände schon und der Schnellste ist man meist auch nicht mehr. Da fürchte ich, der alleraller-alleralleraller-alleralleralleralleraller-allerallerallerallerbeliebteste Politiker der Beliebigkeitsrepublik Deutschland (BRD) wird das Duell gewinnen und Prof. Häberle kriegt nicht einmal einen Nachruf in der Welt am Sonntag.
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schrieb am
25.02.2011 um 00:04
Es wären ja auch weitere Möglichkeiten vorstellbar. Zum Beispiel Herr Baron hat Professor Häberle NICHT hereingelegt. Er brachte seine Doktorarbeit, der Professor überprüfte sie und fand den Plagiat, hat aber nichts gesagt, sondern die beste Note gegeben und Herrn Baron intensiv ermutigt, die Arbeit zu veröffentlichen. Das alles voll bewusst und absichtlich. Sozusagen als Geheimwaffe gegen Herrn Baron. Und jetzt ließ er die Bombe platzen, und zwar dadurch, dass er die Informationen den Personen zugespielt hat, von denen er wusste, dass sie weiter handeln werden. Die Personen müssen übrigens nicht unbedingt wissen, von wem die Informationen kamen. Riskiert hat Prof. Häberle dabei so gut wie nichts. Wer redet jetzt über ihn und welche rechtliche Konsequenzen könnte er bei der ganzen Geschichte zu befürchten? Gar keine! Na gut, ein paar kritische Aussagen hin und da... aber das kann man schon verschmerzen. Ansonsten wird ja nur als Opfer des Betruges betrachtet.
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Na ja, liebe Krem-Browning, da riskiert er schon einen kolossalen Kollateralschaden, versenkt er doch nicht nur die Fregatte Guttenberg sondern auch noch die MS rechtswissenschaftliche Fakultät und möglicherwiese das Flaggschiff Uni Bayreuth. Das wäre dann schon ein dicker Torpedo.
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Na ja, die Uni hat ja bis jetzt keine Schaden außer ein paar Kritische Bemerkungen. Man sagt ja nicht, dass die Arbeit von Guttenberg schlecht wäre, sondern dass er abgeschrieben hat, d.h. es ist nicht so, dass die Uni schlechte Arbeiten durchlässt, sondern dass man die Arbeit auf Plagiat nicht überprüft hat, weil man Vertrauen wegen dem sehr guten Ruf von Guttenberg hatte. Zumal es sich um einen externen Doktoranden handelt und nicht um einen Angehörigen der Universität, also die Qualitäten des Doktoranden sagen nichts um die Qualitäten der Universität aus...
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Es gäbe übrigens eine weitere Möglichkeit, und zwar dass Angela Merkel hinter der ganzen Affäre steht. Ich meine, dass sie jetzt etwas rausgefunden hat, was den Guttenberg kompromittieren könnte, und es auffliegen ließ, und zwar so, dass keiner auf die idee kommen könnte, sie hätte was damit zu tun hätte. Wozu braucht sie einen Politiker in Deutschland, der populärer ist als sie selbst? Ich weiß nicht, wie ist es mit dem Kanzleramt, gibt es da Begrenzungen, dass z.B. man z.B. nur zwei mal nacheinander dieses Amt übernehmen darf und danach gehen musst? Darf sie ein drittes mal kandidieren? Falls ja, dann braucht sie Herrn Guttenberg als Nebenkandidat gar nicht... aber sie kann es natürlich nicht direkt verkünden.
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Zu Guttenberg war ja auch nie in Afghanistan. Und Kerner auch nicht. Das waren Olli Dittrich und Hape Kerkeling. Aber wer war wer? Nicht mal die Taliban sind bis heute dahintergekommen, obwohl sie doch 'die' deobandisch-islamistische Miliz in Afghanistan sind.
Wir müssen 'Schildkröte' fragen. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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