es gibt ihn, diesen "institutionellen rassismus". bei polizei, bei ausländerbehörden, bei arbeits- und sozialämtern, in job-centern und ARGES, je nach delikt und/oder sonstiger materie auch in der justiz. er ist da. jede/r, welche/r nicht-deutsche vertritt, weiß das.
ob die von diesem rassismus 'befallenen' institutionen auch darunter 'leiden' - das weiß ich nicht. manchmal schon hatte ich den eindruck, dass überhaupt nicht. denn dieser rassismus wird in den institutionen sehr oft garnicht wahrgenommen.
Paragraf 8 des Bundesgleichstellungsgesetzes legt fest, dass Frauen im öffentlichen Dienst bevorzugt eingestellt und befördert werden dürfen, wenn sie in einzelnen Bereichen unterrepräsentiert sind. Eine entsprechende Quotenregelung für Männer gibt es nicht. (Kindergarten, Grundschule, Schule) Ersatzlose Streichung dieses Paragrafen oder die analoge Ausweitung auf Männer in unterrepräsentierten Bereichen. Chancengleichheit heißt gleiche Startbedingungen, nicht gleicher Zieleinlauf!
permalinkVorstände, Aufsichtsräte und auch Regierungen müssen nach Kompetenz und nicht nach Quoten besetzt werden!
permalinkEine Quote ist immer unbeliebt, aber ich sehe ansonsten kein Instrumentarium, mit dem des gelingt, Frauen verstärkter in Verantwortung zu bringen.
permalinkquote - und zwar mindestens 50%. alles andere ist doch nur der versuch, niemandem angst zu machen.
ein anderes instrument gäbe es noch. ist aber brutal: alle erschießen oder einknasten für die, welche kein blut sehen können.
daraus folgt: quote! knallhart. und bitte nicht wieder diesen eiertanz mit qualifikation und wer kümmert sich um die brut!
wenn studierte theologen, männlich, die pesonalabteilung eines großen unternehmens leiten können, dann... na?
Ausgabe 11/10
18.03.2010
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