RandolfT

Randolf's Gedankenwelt

Blogbeiträge

25.01.2011 | 15:49 RandolfT

Eifriger Leser bin ich schön längere Zeit..

nun geselle ich mich als Schreiber dazu. >> mehr

Kommentare

Kommentar zu

Heroin und Alkohol

23.01.2011 | 14:44 Wolfram Heinrich
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30.01.2011 | 18:42 RandolfT
Guten Abend, ich habe mit Interesse diesen Beitrag zum Thema Alkohol und Heroin gelesen und muss dazu entgegen, dass ich ein selbst von der Abhängigkeit betroffener bin. Ich bin Polytoxykomane, das heißt, Mehrfachabhängiger. Ich war abhängig von Alkohol, Tabletten und Drogen, gespritzt habe ich allerdings nicht. Ursache für die Suchterkrankung ist meiner Meinung nach, und dieser Meinung sind auch immer mehr Wissenschafter, eine genetische Disposition. Es stimmt natürlich, das Alkohol, Drogen und Tabletten unterschiedliche Suchtpotentiale haben, aber ich für meine Person bin der festen Überzeugung, dass niemand süchtig wird, der nicht über eine entsprechende Veranlagung verfügt. Meines Wissens nach gab es sogar vor etlichen Jahren beim Max-Planck-Institut den Versuch, mit sich freiwillig zur Verfügung gestellten Probanden, ob Sucht, hier Alkoholsucht durch ständigen dauerhaften Konsum herbeigeführt werden kann. Die Probanden mussten dafür über einen längeren Zeitraum Alkohol zu sich nehmen, ob die Dosen gesteigert wurden, weiß ich jetzt nicht, aber sicher ist, das nach dem Test alle froh waren, das der Test vorbei war, von den Alkoholtypischen Begleitsymtomen mal abgesehen, keiner wollte weiter trinken. Zum Suchtpotential von Alkohol und Heroin und dem Entzug von beiden kann ich von Gesprächen mit Heroinabhängigen berichten, die nach eingetretener und überstandener Heroinsucht gedacht haben, sie könnten,weil ja Heroinabhängig, problemlos Alkohol konsumieren. Sie sind dann in eine Alkoholsucht abgeglitten und berichteten mir, das der Entzug härter sei als der vom Heroin. Viele Drogenabhängige fangen auch nicht gleich mit der Spritze an, also injezieren sich die Droge direkt in die Blutbahn, sondern viele rauchen zunächst das Heroin, werden dann abhängig und um schneller und vor allem intensiver zum "Kick" zu kommen, fangen sdie irgendwann an zu spritzen. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der, dass das Heroin häufig "gestreckt" wird, das heißt, um mehr Gewinn zu machen, werden andere Dinge dem Heroin hinzugefügt, teilweise mit dramatischen Folgen, weil sie ein höheres Suchtpotential haben oder durch die Zusätze körperliche Vergiftungen, Venenentzündungen etc. die Folge sind. Reines Heroin ist so gut wie nie verfügbar. Durch das "Strecken" kommt es auch zu den Todesfällen, da sich die Heroinabhängigen auf "gestrecktes" Heroin eingestellt haben und wenn der "Stoff" reiner ist, kommt es schnell zu Überdosierungen, körperliche Verfallserscheinungen spielen dabei auch eine Rolle. Was ich aber noch sagen will, ist zum Einen, dass meine persönliche Meinung die ist, das trinkende, alkoholtrinkende Gesellschaften kälter und härter sind, Alkohol verroht, zumindest für die Länder, in denen "weiche" Drogen konsumiert werden, wie Haschisch und Marihuana, gilt das nicht, sie sind friedfertiger. Weniger Alkohol in der Gesellschaft, unabhängig von den Suchtproblemen, würden zu einer friedfertigeren Gesellschaft führen und auch dazu, dass wir uns stärker unseren Problemen widmen würden, Alkohol macht es möglich, dass vieles hingenommen wird. Meine subjektive Meinung. PS: Lebe seit dem 28.05.1982 absolut drogenfrei, seit August letzten Jahres rauch ich nicht mal mehr. Es geht also auch ohne, nicht einfach, aber es geht. Therapie war nötig, sogar mehrere, aber sie waren vom Erfolg gekrönt und die Kosten haben sich rentiert hoffe ich. Bin Diplom-Sozialpädagoge und tätig seit über 12 Jahren im öffentlichen Dienst.
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Warum ich kein Demokrat mehr bin

Politik | 21.05.2004 | 00:00 Günter Gaus
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30.01.2011 | 15:05 RandolfT
Wenn es Menschen wie Günter Gaus und viele Andere nicht geben würde, mit Ihren kritischen unsere gesellschaftlichen Zustände betreffenden Analysen nicht geben würde, es wäre um unsere Gesellschaft sehr traurig bestellt. Als Einzelner, umgeben von vielleicht Vielen mit den Zuständen einverstandenen kann man leicht verzweifeln, an sich und an den Umständen in denen wir leben. Günter Gaus sagt mir, Du bist nicht allein mit deiner Angst um unsere Demokratie, ich teile Sie auch....das ist für mich Ermutigung, auf mein Innerstes zu hören und mir in allen Stürmen treu zu bleiben und nicht dem "Mainstream" nachzulaufen... Aber Fazit ist und bleibt für mich: Kritische Demokraten wie Günter Gaus einer war und Entsprechungen in der Literatur des Gestern und des Heute sagen mir..es gibt und gab immer Menschen, die an den Zuständen gelitten haben, die nicht einverstanden damit waren und sind, sich einreden zu lassen, alles dies was passiert, sei, "Alternativlos", nein es gibt Alternativen, lebenswertere, nur aus Sicht mancher darf es die nicht geben....soll es sie nicht geben... Deswegen bin ich hier, weil nur Solidarität untereinander bestimmte Dinge aushalten lässt. Randolf Treutler
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Rosa Sconto hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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doimlinque hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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antares56 hat gerade einen Kommentar geschrieben.
17:58
Nur mal so hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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KarinL. hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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