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Anruf letztens bei uns:
(Telefon klingelt) K: Ja, hallo? Sekretärin: Guten Tag, hier ist die Kardiologien des (Piep)-Krankenhauses. Sie haben sich bei uns um eine Stelle beworben. K: Ja, aber … Sekretärin: Ja, ich weiß. Is` wohl schon was her. K: Äh, ja … (überlegt) … etwa eineinhalb Jahre. Sekretärin: Oh, jetzt sehe ich das auch. Eineinhalb Jahre … (Pause) … äh … das ist wirklich schon etwas länger her. K: Ja. Sekretärin: (Schon etwa peinlich berührt) Haben Sie denn noch Interesse an der Stelle? K: Nein, eigentlich nicht. Sekretärin: Wollen Sie die Unterlagen dann wieder? K: Ich arbeite seit gut einem Jahr in einem anderen Haus als Assistenzärztin. Sekretärin: Die waren wohl schneller als wir. K: Ja. Sekretärin: Ja, ich schicke Ihnen die Mappe dann zurück. K: Das wäre nett (…) Die besten Antworten fallen einem natürlich zu spät ein. So wie: „Die Seiten sind aber noch nicht vergilbt?“. Oder: „Soll ich mich denn schon auf die Chefarztstelle in zehn Jahren bewerben?“ |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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