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Vor kurzen wurde im Bundessicherheitsrat welcher unter anderen über den Verkauf von Waffen in andere Länder entscheidet offenbar der Verkauf von 200 Leopard II Kampfpanzern der modernsten Variante an Saudi Arabien durch gewunken. Also der Verkauf dieser furchtbaren Kriegswaffen an eine absolutistische Monarchie, welche nicht gerade für die Wahrung der Menschenrechte bekannt ist und und der benachbarten ebenso gearteten Monarchie in Bahrein mit Truppen hilft das eigene Volk und dessen Demokratiebestrebungen zu unterdrücken. Im Bundessicherheitsrat sitzen derzeit Frau Angela Merkel (CDU, Bundeskanzlerin), Herr Robert Profalla (CDU, Chef des Bundeskanzleramts), Herr Guido Westerwelle (FDP, Außenminister), Herr Thomas de Maizière (CDU, Verteidigungsminister), Herr Wolfgang Schäuble (CDU, Bundesfinanzminister), Herr Hans-Peter Friedrich (CSU, Bundesinnenminister), Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP, Bundesjustizministerin) sowie Herr Philipp Rösler (FDP, Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung) dazu kommen je nach Bedarf der Generalinspekteur der Bundeswehr und andere Minister die jedoch nur beratende Funktion haben. Und dieser Rat hat angesichts der gegenwärtigen Realität in Saudi Arabien, angesichts von dauernden Menschenrechtsverletzungen und Diskriminierungen beschlossen dem Verkauf von 200 der weltweit mit potentesten Kampfpanzer an Saudi Arabien gebilligt! Begründet wurde das mit dem Interesse an Stabilität! Man höre Stabilität ist wichtiger als Menschenrechte und Demokratiebestreben! Das darüber hinaus wohl mit hoher Wahrscheinlichkeit wie damals im Februar 1991 bei der Lieferung von 36 deutschen Fuchs-Spürpanzern an Saudi-Arabien wieder weitere Zahlungen über die reine Kaufsumme hinaus im Spiel sind, will ich noch nicht einmal unterstellen.
Wie man es dreht oder wendet muss man fragen wie verfassungstreu Frau Angela Merkel, Herr Robert Profalla, Herr Guido Westerwelle, Herr Thomas de Maizière, Herr Wolfgang Schäuble, Herr Hans-Peter Friedrich, Frau Sabine Leutheusser-Schnarrenberger und Herr Philip Rösler sind, wenn sie doch die Grundlegenden Vorgaben unserer Verfassung ohne jede Not derart mit Füßen treten und das Argument der Stabilität vorschieben. Es bleibt zu hoffen das dieses Vorgehen vor dem Bundesverfassungsgericht landet und dort entsprechend entschieden wird. Darüber hinaus brauchen wir endlich harte gesetzliche Vorgaben die den Export von Waffen regeln. Darin sollte stehen das Waffen nur an Staaten mit demokratischer Verfassung und rechtsstaatlichen System verkauft werden dürfen. Und zum anderen nur an Staaten bei denen gewährleistet ist das sie die Waffen nicht an Dritte weiter verkaufen. Ja ich weiß, das schränkt die möglichen Handelspartner unserer Waffenindustrie massiv ein, jedoch ist das in meinen Augen der einzige Weg unserer Verfassung und den Menschenrechten gerecht zu werden.
Orginal veröffentlicht in meinen Blog.
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@Ravenbird
Danke für den engagierten Blog. Volle Zustimmung. Gleichzeitig will ich die Aufmerksamkeit auf die Gefahrenlage lenken, dass Deutschland sich seit dem 12 September 2001 nach Nine Eleven erklärtermaßen in uneingeschränkter Solidarität durch die rotgrüne Bundesregierung als Mitgleid der NATO im Kriegszustand gegen den namenlosen rest der Welt befindet. Bevor diese gefahrenlage nicht durch die Beendigung des Kriegszustandes der NATO geheilt ist, hilft es wenig über die wirkliche und vermeintliche Verfassungswidrigkeit der Bundesregierung zu lamentieren!, oder? siehe: www.freitag.de/community/blogs/joachim-petrick/merkels-vergessener-panzer--garantenkrieg-nine-eleven 07.07.2011 | 15:31 Merkels vergessener Panzer- Garantenkrieg "Nine Eleven" merkel westerwelle nine eleven 2001 waffenexpot ströbele nato ernstfall kriegsrecht kommandowirtschaft euro bundessicherungsrat phoenix augstein&blome besatzungsmacht energiewende fuchspanzer leopardpanzer bundestag Klagt Hans- Christian Ströbel vergeblich Transparenz vom Bundessicherheitsrat im Fall des Leopard II Panzer Waffen- Export nach Saudi Arabien ein?, wenn ja, warum? |
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Hallo Joachim,
ja ich muss Dir leider zustimmend das es da recht viel zu korrigieren gilt. Aber das ist nicht nur auf diesem Feld so und ich sehe leider momentan nicht wo sich da etwas in eine positive Richtung bewegen würde. Grüße Ravenbird |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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