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Einige neue Versprechen und Zusagen an die arabische Welt enthielt die Grundsatzrede Obamas von heute. Er sprach von ökonomischer Unterstützung, Stärkung der Frauenrechte und der Errichtung einer „echten“ Demokratie. Die echte Demokratie, die die USA anscheinend in alle Länder bringen muss, da nur sie fähig sind, der Welt zu zeigen, wie mensch alles richtig macht. Hier zeigt sich einmal mehr, dass die Vereinigten Staaten zu einer Weltpolizei avancieren, denn wer sonst hätte das Recht, in einem fremden Land Staatsangehörige ohne Prozess hinzurichten? Wohl nur solche, die Macht haben und diese auch ausnutzen.
Wer von uns glaubt aber noch wirklich daran, dass sich amerikanische Truppen im Mittleren Osten befinden, um dort den Frieden zu sichern und den Menschen zu Gute zu kommen? Viele werden mit zunehmender Zeit immer skeptischer und das zu Recht, denn die Erfolge in Ländern wie Afghanistan, von denen Präsident Obama sprach, sind kaum zu erkennen. Eine demokratische Struktur ist nicht vorhanden, den Menschen dort fehlt es vorne und hinten an existenzsichernden Mitteln wie Essen, Trinken und einem Dach über dem Kopf – nicht einmal die Grundbedürfnisse sind also gedeckt. Da stellt sich doch nur eine zu beantwortende Frage: Warum marschieren US amerikanische Truppen sonst in arabische Länder ein? Die Wahrheit ist wohl, dass dort eine nicht zu ignorierende Menge Öl vorrätig ist, welches sowohl wichtig für die Regierung Bush als auch Obama zu sein scheint. Schon in vorherigen Jahren versuchte Amerika Demokratie, Frieden oder Strukturen in arabische Länder zu bringen, scheiterte jedoch meist, aber nur offensichtlich. Hinter den Kulissen läuft alles genau so, wie es sein soll – die USA kontrollieren durch Besetzungen Länder im nahen Osten, die entweder als Rohstofflieferanten oder Pipelinestätten benutzt werden können.
Die Wahrheit ist wohl, dass wir als Bürger dagegen nichts machen können, denn keine Regierung wird es wagen, sich gegen die große militärische und ökonomische Macht aufzubäumen, um die eigenen Vorteile nicht zu verspielen. Unsere von Geldgier und Egoismus geprägte Welt wird sich weiterhin so entwickeln, wenn kein einflussreicher Mensch sich irgendwann einmal dazu entscheidet, ethisch und moralisch zu handeln, was nur leider nur die allerwenigsten tun.
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Der Pleitier hat offensichtlich noch schwarze kassen, zumindest funktionierende Gelddruckmaschinen, treue Vasallen sowieso.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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