reconKoop

In Kooperation mit dem Freitag

22.01.2012 | 15:05

«Am Stadtrand», eine Geschichte zweier Generationen

Am 23. Januar 2011 wird Sedef Ecer ihr zweites Werk À la périphérie À la périphérie (Hrg. von Les Èditions de l’Amandier und L'Espace d'un Instant unter Mitwirkung des Centre national du Livre et de l’Association Beaumarchais) in einer Lesung einem Pariser Publikum vorstellen. Bruno Freyssinet, ihr Kollege und Initiator des rec>on Projektes wird durch die Lesung führen, an der auch die Theaterkünstlerin Selin Altiparmak und Nadir Sönmez teilnehmen werden.

Mit dem in der Nähe des weltberühmten Friedhofs Père Lachaise gelegenen Maison des Métallos haben die Organisatoren einen einzigartigen Ort gewählt, der für seine Vielfalt und Breite an kulturellen Angeboten über Paris hinaus bekannt ist. Die Offerten dieser Begegnungsstätte reichen von Theateraufführungen, Lesungen, offenen Foren, Debatten und Kolloquien bis zu SLAM-Veranstaltungen, Ausstellungen oder Filmpräsentationen. Maison des Métallos, Paris, France

Ecer beschreibt die Geschichte einer Familie «am Stadtrand» anhand zweier Generationen. Dilcha und Bilo haben ihre ländliche Umgebung verlassen, um sich auf einem Hügel voller Engel und Dschinns in der Nähe der Stadt niederzulassen. Doch droht dieser nachbarschaftlichen Idylle und wundersamen Gegend jeden Moment Zerstörung und die allmähliche Verwandlung in einen Slum durch die Abwässer einer nahegelegenen Fabrik.

Zwanzig Jahre später und am Fuße einer ebenso giftigen Anlage wiegen sich Tamar und Azad im Schlaf der «Sultane du périph», einer weiblichen Ikone des populistischen TVs. Die beiden Jugendlichen klammern sich in ihrem bedrohten Viertel an die Hoffnung, sich auf ihren Weg machen zu können. Und sie gehen. Sedef Eger widmete sich ein weiteres Mal dem schwierigen Thema Exil und der damit einhergehenden entwurzelten Identität.

Verschiedene Stories, Zeitverschiebungen und parallele Räume lassen in À la périphérie vor den Augen des Zuhörers und Lesers Bilderwelten vom «Stadtrand» entstehen, in denen sich Handlung und Erzählung abwechseln, um, reich an Ergriffenheit und Humor das nackte Wort preiszugeben.

 
Senden Bookmarken Drucken
reconKoop
Wie kann einer zumeist auf politischem Wege geführten strittigen europäischen Debatte eine künstlerische Dimension verliehen werden? Wie können Menschen aus vier verschiedenen Ländern sich gemeinsam dem Thema Aussöhnung annähern, und wie kann dies künstlerisch umgesetzt werden?
Ort:
Berlin
Mitglied seit:
1 Jahr 10 Wochen
Zuletzt aktiv:
21.05.2012
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 26
Kommentare: 2
Mein Projekt:
Logbuch
18:28
goedzak hat gerade einen Kommentar geschrieben.
18:26
anouk bontemps hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
18:22
ed2murrow hat gerade einen Kommentar geschrieben.
18:20
tlacuache hat gerade einen Kommentar geschrieben.
18:18
KarinL. hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG