reconKoop

In Kooperation mit dem Freitag

14.09.2011 | 19:05

Wie Zuhause

Das Filmfestival von La Rochelle, ist eines der renommiertesten seiner Art in Frankreich. Hier werden die neuesten Romanverfilmungen wie auch Fernsehfilmproduktionen präsentiert. Sedef Ecer, Journalistin, Roman-cière, Autorin und Mitwirkende am reCon-Projekt hat zusammen mit Philippe Le Dem das Drehbuch für die Komödie Comme chez soi (Wie Zuhause) geschrieben, in der sie auch eine führende Rolle spielt.

Vorgestellt wurde die Fernsehverfilmung (
France 3 in Zusammenarbeit mit TV5 Monde) auf dem oben genannten Festival, das vom 07. bis 11. September stattfand. Die Autorin bleibt ihrer Beobachterrolle zwischen den Welten und Kulturen treu und lässt ihre auch burlesken Charaktere in spannungsreichen Konflikten aufeinander treffen. Wie gehen wir um mit „dem Fremden“? Wie gestalten sich in einem solchen Umfeld Konflikte? Ist es nicht die Differenz die uns bereichert?

Der Film greift viele Facetten kultureller Muster auf, die auf den ersten Blick „fremd“ erscheinen: Eine französische Familie tauscht in den Ferien ihr Haus mit einer türkischen Familie. Aber im letzten Moment wird der Vater von der nächsten Entlassungswelle in seiner Firma bedroht. Die Zeit ist schlecht ausgewählt, um an das andere Ende Europas zu fahren und es ist zu spät, um den Austausch abzubrechen. Die französische Familie empfängt also die türkische Familie und erklärt ihr, dass sie drei Tage zusammen bleiben können bis sie das Problem, eine Unterkunft zu finden, gelöst haben werde. Dieses „erzwungene“ Zusammenleben verlängert sich unvorhergesehen, was zu einigen unvermeidlichen Spannungen führt...

Es ist nicht einfach, „Fremde“ bei sich wohnen zu haben, die nicht der gleichen Kultur angehören.

 Ausgewählte Filmographie / Theatertexte:

Comme chez soi, TV Film (2011)
Entre deux rives, Kinofilm
(2011)
A la périphérie,
Theaterstück-Supersitions (2010)
Le petit roi des pommes, Kinofilm (2009)
La Lettre du Retraité, Videoinstallation (2009)
Sur le seuil, Theaterstück (2008)
Hercai Fişek
, Roman (2005)

 

 
Senden Bookmarken Drucken
reconKoop
Wie kann einer zumeist auf politischem Wege geführten strittigen europäischen Debatte eine künstlerische Dimension verliehen werden? Wie können Menschen aus vier verschiedenen Ländern sich gemeinsam dem Thema Aussöhnung annähern, und wie kann dies künstlerisch umgesetzt werden?
Ort:
Berlin
Mitglied seit:
1 Jahr 10 Wochen
Zuletzt aktiv:
21.05.2012
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 26
Kommentare: 2
Mein Projekt:
Logbuch
18:32
poor on ruhr hat gerade einen Kommentar geschrieben.
18:32
Achtermann hat gerade einen Kommentar geschrieben.
18:28
goedzak hat gerade einen Kommentar geschrieben.
18:26
anouk bontemps hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
18:22
ed2murrow hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG