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Schmaler Grat ins Leben

Wissen | 09.12.2010 | 15:00 Hans-Peter Waldrich
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11.12.2010 | 08:57 Hans-Peter Waldrich
Der Beitrag hatte schon redaktionell Stirnerunzeln hervorgerufen. Man sollte ihn eigentlich nur lesen dürfen, wenn man zunächst einmal normative Fragen von empirischen sauber zu trennen bereit ist. We...
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17.12.2010 | 10:23 rene
Ach Buße ist nicht nötig, eher wär eine zum Verständnis beitragende Anwort nett gewesen. Aber beim Wort nett bekommst du vermutlich schon wieder Angst ich wollte dich manipulieren. Deshalb noch mal anders: mir ist immer noch nicht klar, ob Du das wirklich so gemeint hast, wie ichs verstanden hab: deshalb die Frageform!.
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Schmaler Grat ins Leben

Wissen | 09.12.2010 | 15:00 Hans-Peter Waldrich
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11.12.2010 | 08:57 Hans-Peter Waldrich
Der Beitrag hatte schon redaktionell Stirnerunzeln hervorgerufen. Man sollte ihn eigentlich nur lesen dürfen, wenn man zunächst einmal normative Fragen von empirischen sauber zu trennen bereit ist. We...
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13.12.2010 | 14:34 rene
hm der Beitrag sollte sich eigentlich sichtlich auf TomGards Kommentar beziehen
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Schmaler Grat ins Leben

Wissen | 09.12.2010 | 15:00 Hans-Peter Waldrich
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11.12.2010 | 08:57 Hans-Peter Waldrich
Der Beitrag hatte schon redaktionell Stirnerunzeln hervorgerufen. Man sollte ihn eigentlich nur lesen dürfen, wenn man zunächst einmal normative Fragen von empirischen sauber zu trennen bereit ist. We...
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13.12.2010 | 14:32 rene
Ich bin mir nicht sicher ob ich das alles richtig verstanden habe, was aber wohl auch nicht nur an meiner Auffassungsgabe liegt, sondern - möglicherweise - an einer Tendenz auch noch die Produktion klarer Sätze als Ausdruck von Opportunismus zu werten. Ich mach mir jetzt nicht die Mühe, jede einzelne Aussage nachzufragen. Sondern fasse diesen Wust von Sätzen mal zusammen, in meiner vielleicht falschen Rekonstruktion iher Aussageintention: Sie behaupten, dass jede enge Bindung von Kindern an ihre Eltern über das vierte Lebensjahr hinaus die Folge einer Herrschaftsstruktur ist, an die sich jeder einzelne in dieser Struktur lebende Mensch durch die Übernahme eben des Liebekonzeptes angepasst hat? Sie behaupten darüber hinaus, dass ein wesentliches Merkmal dieser auf einer Herrschaftstruktur gründenden Konzepte von Bindung und Liebe das ist, dass aus diesem Konzept die sexuelle Begierde ausgegrenzt wurde? Also, was ist denn ihre Idee? Die vierjährigen in ihren Bedürfnissen nach Nähe, Aufgehobensein, die von mir aus - je nach dem was für einen Begriff von Sexualität hier gerade brauchen, auch sexuell genannt werden kann, abzulehnen? Kann es sein, dass sie ihrerseits wenig Erfahrung mit Kindern haben? Dass sie das Bedürfnis nach - Liebe, nicht nach Sex - ihrerseits auf dumpfe biologische Impulse reduzieren, wo es doch, auch bei Erwachsenen noch, selbst in der sexuellen Begegnung immer um weit mehr geht als eben bloß geschlechtliche Vereinigung, welches Mehr im Begriff der Liebe, die in meinem Verständnis Sexualität nicht ausgrenzt, eine nicht reduktionistische Beschreibung findet? Kann es also seine, dass ihrer Beschreibung der Beziehung zwischen Eltern und Kind, ebenfalls eine Ausgrenzung zu Grunde zu liegt? Die ihren Grund - aber das kann ich von außen nur schwer beurteilen - in einer biologistischen Auffassung menschlicher Beziehung hat, und jedes kulturell geprägte Beziehungsgeschehen - beim Menschen also phänomenal jedes - unter Genralverdacht stellt: nur Ausdruck eine Anpassung an Herrschaftszusammenhänge zu sein? Liegt hier möglicherweise eine freiheitsneurotische Grundstellung vor? Oder hab ich das alles schlicht falsch verstanden?
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30.06.2009 | 12:10 rene
@Streifzug: das hatte ich mir fast auch gedacht, was ja auch aus den darunter folgenden Kommentaren recht klar wurde: mein Problem: ist dein Hinweis auf die Gefahr einer Spaltung gesellschaftlicher Gruppen ein Hinweis auf einen blinden Flecken in Bilunsgwirts Vorschlag eines neuen Leitbildes? Oder Konkreter: siehst Du in solchen Vorschlägen schon die Tendenz zu einer Spaltunge gegeben? Oder ganz allgmein: wie verknüpfst Du das Problem der Spaltung von Gruppen innerhalb einer Gesellschaft mit dem Vorschlag eines neunen kulturellen Leitbildes, hier dem Homo symbolicus-ökologicus. Mich interessiert das Thema, und ich glaube dass DU da etwas ansprichts was mich persönlich auch betrifft: (ich lebe in einer der größten Gemeinschaften in Deutschland, und hier geht mir die Tendenz zur Abgrenzung von den dummen anderen, und deren Diskursen, gerade reichlich auf die Nerven).
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30.06.2009 | 03:13 Titta
@rene Was Sie Übertreibung nennen, ist doch methodische Grundhaltung, nach der Art: >Nu stellen wa uns ma ganz dumm, wat is en Dampfmaschin?< Außerdem beschreibt doch Platon so schön, wie Sokrates se...
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30.06.2009 | 11:50 rene
Hallo Titta: "Was Sie Übertreibung nennen, ist doch methodische Grundhaltung, nach der Art: >Nu stellen wa uns ma ganz dumm, wat is en Dampfmaschin?<" Stimmt, da haben sie wohl recht. Und insofern waren meine Besipiel mal ganz klar am Thema vorbei: denn die Sloterdijkschen Übertreibungen um die es ja ging sind ja eher rhetorischer Art: mein Eindruck: um in die Bedeutsamkeit einer Sache hineinzukommen sind Übertreibungen gute Mittel: um den in alltäglicher Gleichmäßigkeit ruhenden Menschen in die Ekstase eines nicht gleichgültigen Erkennens, das ist gestimmten Evidenzerfahrens, hineinzuführen - welches nicht mehr ein nur intellektuelles Erfassen, sondern ein den Menschen in seiner existenziell gestimmten Lage betreffendes Erkennen ist. So weit meine Libeserklärung zur lyrisch oder rhetorisch angereicherten Form des Philosophierens - in der Sloterdijkt wohl gerade kaum übertroffen sein dürfte.
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18.06.2009 | 11:35 Titta
Oh, ich kann's nicht mehr hören. "Du mußt dein Leben ändern" - ja klasse, wenn der andere sein Leben ändern muß, kann ja wenigstens Herr Sloter.. so bleiben, wie er ist, und hat den Veränderungsdruck,...
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29.06.2009 | 11:30 rene
ich erlaube mir mal ein unbegründete Gegenthese zu Tita einzuwerfen, wonach ein guter Philsoph und großer Übertreiber zu sein sich ausschließe: Fangen wir mal bei deinem geschätzen Sokrates an: Immer nur aud das Was eines Sachverhaltes zu fokussieren und dann zu behaupten, dass wir ja gar nichts wüssten, kann man doch wohl - als natürlich sehr sympathische - Übertreibung auffassen. Platons Ideenlehre: vermutlich gab es eine Grunderfahrung, wonach das, was uns im Lichte des alltäglichen Höhlenschimmers erscheint noch nicht das wahre Sein sein kann: daraufhin zwei Welten zu hypostasieren ist doch wohl eine Übetreibung. Überhaupt die Welt auf ein oder ein paar wenige Prinzipien oder Substanzen zurückzuführen: Übertreibung. Jetzt müssten hier mal bitte die gelernten Philosophen unter uns die Liste der Übertreibungen fortführen, aber mir scheint das Übertreibung dazu gehört: und wenn es nur deshalb nötig ist unsere Weltbezüge aus den eingefahrenen Wegen zu heben um wieder etwas 'anders' hinschaun zu können.
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18.06.2009 | 11:35 Titta
Oh, ich kann's nicht mehr hören. "Du mußt dein Leben ändern" - ja klasse, wenn der andere sein Leben ändern muß, kann ja wenigstens Herr Sloter.. so bleiben, wie er ist, und hat den Veränderungsdruck,...
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29.06.2009 | 11:29 rene
ich erlaube mir mal ein unbegründete Gegenthese zu Tita einzuwerfen, wonach ein guter Philsoph und großer Übertreiber zu sein sich ausschließe: Fangen wir mal bei deinem geschätzen Sokrates an: Immer nur aud das Was eines Sachverhaltes zu fokussieren und dann zu behaupten, dass wir ja gar nichts wüssten, kann man doch wohl - als natürlich sehr sympathische - Übertreibung auffassen. Platons Ideenlehre: vermutlich gab es eine Grunderfahrung, wonach das, was uns im Lichte des alltäglichen Höhlenschimmers erscheint noch nicht das wahre Sein sein kann: daraufhin zwei Welten zu hypostasieren ist doch wohl eine Übetreibung. Überhaupt die Welt auf ein oder ein paar wenige Prinzipien oder Substanzen zurückzuführen: Übertreibung. Jetzt müssten hier mal bitte die gelernten Philosophen unter uns die Liste der Übertreibungen fortführen, aber mir scheint das Übertreibung dazu gehört: und wenn es nur deshalb nötig ist unsere Weltbezüge aus den eingefahrenen Wegen zu heben um wieder etwas 'anders' hinschaun zu können.
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21.06.2009 | 18:43 Streifzug
Hallo Bildungswirt, ein sehr anschaulicher Artikel. Eine Kleinigkeit möchte ich anmerken. Der folgende Satz verdeutlicht das, was ich als das Herzstück der Problematik bezeichne. "Um dieser unprodu...
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28.06.2009 | 19:22 rene
"Um dieser unproduktiven Entgegensetzung zu entgehen, sucht der Homo symbolicus-ökologicus nach einer transanthroporelationalen Rechtsfertigungsbasis für sein Handeln. Er weiß, dass die strenge Unterteilung die Logik der Selbstausrottung und Selbstabschaffung bestimmter Gruppen in sich trägt ..." Hier bin ich nicht mehr ganz mitgekommen. Ist das nun ein pessimistischer Einwand gegen die Möglichkeit der Enstehung einer neuen Lebensweise? Du hast im letzten Satz "strenge Anthropozentrik" durch "strenge Unterteilung" ersetzt, aber dieser Sinn will sich mir nicht aufschließen.
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Kapitalismus ist systemrelevant

20.06.2009 | 12:33 Tom Zille
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26.06.2009 | 15:10 rene
Hallo Tom, also erst mal würde ich gern wissen was Du eigentlich mit Kapitalimus meinst? Ich bin mir nämlich nicht so sicher ob dein Herunterbrechen des menschlichen Egoismus auf unser natürliches Überlebenwollen und dessen Verbindung mit dem Kapitalismus, als deiner Meinung einziger mit dem Lebenstrieb zusammenpassender Odrnungsstruktur, wirklich eine sinnvolle Verbindung ergibt. Das wir leben wollen ist doch klar, aber gerade der Drang zum Überleben hat uns seit Anbeginn des Menschseins und schon davor, als Affen, das Primat der Kooperation eingebracht. Das Erste was den überlebenstüchtigen Menschen auszeichnet ist seine Fähigkeit zu Kooperieren, das ist für ein Wesen das sich eben vor allem in kulturellen Sphären bewegt, das Analogon zum evolutionsbiologischen Konzept der Angepastheit. So viel mal dazu. Zum Überleben muss man nun aber doch auch mal in aller Deutlichkeit sagen, dass Primat des ökonomischen Gewinns bringt uns für nun mittlerweile recht klar erkennbar nicht nur in eines soziale sondern auch eine ökologische Katastrophensituation. Und kann mir eigwntlich jemand erklären was Kapitalismus nun eigentlich genau ist?
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Kapitalismus ist systemrelevant

20.06.2009 | 12:33 Tom Zille
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26.06.2009 | 15:10 rene
Hallo Tom, also erst mal würde ich gern wissen was Du eigentlich mit Kapitalimus meinst? Ich bin mir nämlich nicht so sicher ob dein Herunterbrechen des menschlichen Egoismus auf unser natürliches Überlebenwollen und dessen Verbindung mit dem Kapitalismus, als deiner Meinung einziger mit dem Lebenstrieb zusammenpassender Odrnungsstruktur, wirklich eine sinnvolle Verbindung ergibt. Das wir leben wollen ist doch klar, aber gerade der Drang zum Überleben hat uns seit Anbeginn des Menschseins und schon davor, als Affen, das Primat der Kooperation eingebracht. Das Erste was den überlebenstüchtigen Menschen auszeichnet ist seine Fähigkeit zu Kooperieren, das ist für ein Wesen das sich eben vor allem in kulturellen Sphären bewegt, das Analogon zum evolutionsbiologischen Konzept der Angepastheit. So viel mal dazu. Zum Überleben muss man nun aber doch auch mal in aller Deutlichkeit sagen, dass Primat des ökonomischen Gewinns bringt uns für nun mittlerweile recht klar erkennbar nicht nur in eines soziale sondern auch eine ökologische Katastrophensituation. Und kann mir eigwntlich jemand erklären was Kapitalismus nun eigentlich genau ist?
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Achtermann hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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poor on ruhr hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Achtermann hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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