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Schröder hätte es getan

Positionen | 14.08.2009 | 07:00 Jakob Augstein
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15.08.2009 | 12:49 Retro
Die Frage ist, ob wir überhaupt die Folgen eines Rückzuges so klar sehen und auch akzeptieren? Egal wie fragwürdig und teilweise sogar offensichtlich fadenscheinig die Begründungen für diesen Krieg si...
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15.08.2009 | 18:27 Retro
@ h.yuren Vlt. ist mir bei meinem Namen ja ein Freudscher Fehler unterlaufen und ich bin eigentlich für den Rückzug? ;) Ich finde JP´s Vorschlag wunderbar, er wäre eine absolut notwendige und längst überfällige Ergänzung der NATO Bemühungen. Zusammen mit einer geänderten NATO-Strategie(siehe ursp. comment; Stichwort "gemäßigtere Kräfte", kein westliches Demokratiekonzept) wäre das, glaube ich jetzt jedenfalls gerade, die bestmögliche Lösung, die zudem einen Truppenabzug beschleunigen würde. Aber auch hier finde ich wichtig zu sagen, dass die Truppen nicht zu schnell abgezogen werden. Nicht das diese Konferenz vllt. dann absolut useless ist und in Afghanistan einseitig schon harte Fakten geschaffen wurden. Darin sähe ich jetzt momentan den besten Weg.
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Schröder hätte es getan

Positionen | 14.08.2009 | 07:00 Jakob Augstein
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15.08.2009 | 12:49 Retro
Die Frage ist, ob wir überhaupt die Folgen eines Rückzuges so klar sehen und auch akzeptieren? Egal wie fragwürdig und teilweise sogar offensichtlich fadenscheinig die Begründungen für diesen Krieg si...
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15.08.2009 | 18:18 Retro
Vllt. vertrete ich ja eine so böse Sichtweise, weil ich Star Wars Fan bin? ;D @Jakob Augstein Dieses Dilemma das Sie aufzeigen ist mir ebenso bewusst und wie in fast allen Politikbereichen ist die Frage nach einer Grenzziehung besonders heikel. Aber es besteht der Fakt, dass wir in Afghanistan mit Truppen stehen. Aus, wie ich denke, absolut anderen Beweggründen als den Menschen dort Demokratie zu bringen. Und ich empfinde es als eine absolut unbefriedigende Antwort auf die Problematik einer kaum zu gewinnenden militärischen Aktion, die natürlich die NATO unter Ägide der USA dort erst ausgelöst haben, einfach den totalen Truppenabzug zu fordern(aus den im meinem ersten comment erwähnten Gründen). Das trägt finde ich persönlich dem Fakt zu wenig Rechnung bzw. ist in gewissem Sinne eine "feige" Antwort(ich möchte Sie jetzt nicht als feige bezeichnen, ich versuche nur mein mir selber schwammig vorkommendes Unbehagen über einen Abzug in Worte zu fassen. Ich hoffe Sie sehen mir das nach.). Nach dem Motto, man hat Mist gebaut und haut dann ab, um für die Folgen nicht verantwortlich zu sein. Ein "gewinnen"(wie es von der NATO stets vorgegeben wird) ist nicht möglich und es müssen andere Antworten gefunden werden als die, welche jetzt dort praktiziert werden. Eine für mich selber zufriedenstellende Antwort habe ich selber noch nicht gefunden. Ein Abzug sehe ich aber als die schlechteste Variante dem Problem gerecht zu werden. Und bei einem Abzug sehe ich schon jetzt die Empörung, die durch die politische Öffentlichkeit artikuliert werden wird (auch im linken Spektrum), man habe die Leute dort ihrem Schicksal überlassen und wäre feige abgezogen und überließe sie jetzt wieder der Taliban. Ja, Grüße Retro
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Schröder hätte es getan

Positionen | 14.08.2009 | 07:00 Jakob Augstein
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15.08.2009 | 12:49 Retro
Die Frage ist, ob wir überhaupt die Folgen eines Rückzuges so klar sehen und auch akzeptieren? Egal wie fragwürdig und teilweise sogar offensichtlich fadenscheinig die Begründungen für diesen Krieg si...
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15.08.2009 | 15:50 Retro
@Joachim Petrick Die Staaten der Region in ein sinnvolles zukunftfähiges Konzept für Afghanistan einzubeziehen ist natürlich unabdingbar. Da stimme ich dir vollkommen zu.
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Schröder hätte es getan

Positionen | 14.08.2009 | 07:00 Jakob Augstein
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15.08.2009 | 12:49 Retro
Die Frage ist, ob wir überhaupt die Folgen eines Rückzuges so klar sehen und auch akzeptieren? Egal wie fragwürdig und teilweise sogar offensichtlich fadenscheinig die Begründungen für diesen Krieg sind und wahren, müssen die unmittelbaren Folgen eines plötzlichen Rückzuges eigentlich als sehr negativ bewertet werden. Zumindest kann ich dem absolut nichts positives abgewinnen, wenn ich mir vorstelle, dass kurz- oder mittelfristig die Taliban oder andere Gruppierungen mit einer ähnlichen Weltsicht dieses Land wieder kontrollieren werden. Der Gedanke jagt mir einfach Unbehagen ein, das unser Rückzug wieder der Schariahgerichtsbarkeit (ich sag mal "alter" Prägung, weg ist sie ja auch jetzt nicht), Stichwort Frauenrechte, und anderen mittelalterliche Praktiken den Weg ebnet. Der Ansatz, den die westliche Welt momentan dort verfolgt ist falsch, dass sehe ich genauso, einer von Stammesstrukturen geprägten Welt eine "parlamentarische Demokratie" aufzuzwingen, kann und wird nicht von Erfolg geprägt sein. Aber wäre es dann nicht besser, wie auch immer gearteten "gemäßigteren"(menschenfreundlicheren?) Kräften der Region darin zu unterstützen? Ein politisches Gebilde, nach ihren Vorstellungen/Traditionen etc., welches aber nicht eine solche Menschenverachtung an den Tag legt, wie das vorherige System. Ein plötzlicher Exit der NATO würde vermutlich einer Machtergreifung "der" Taliban Vorschub leisten. Ich weiß nicht ob das unter der "selbstgewählten" Freiheit eines Volkes verstanden werden kann? Eine geänderte Strategie (wie oben angerissen) wäre vermutlich besser für die Entwicklung des Staates, als dass die Region einem eigenen Weg zur "Freiheit" überlassen wird. (Klingt im ersten Moment total imperialistisch, like "we know better", aber ich für meinen Teil wäre nicht sehr angetan wenn dort unten wieder "noch" mehr Krieg und Terror herrscht als jetzt. Andere scheinen hier eher kein Problem damit zu haben?! ;) )
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Hmm, tja,äh,was soll man da noch sagen? Ich weiß es jedenfalls nicht.
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