Pjotr 'Petka' Pustota

Spielcasino Realität

Blogbeiträge

07.12.2009 | 16:38 Pjotr 'Petka' Pustota

Presse in der Finanzkrise? - Du Mont-Schauberg "rationalisiert"

Heute vor dem Verlagsgebäude der Berliner Zeitung, dem Berliner Verlag: Ein Verdi-Mobil mit aufgebautem Mikrophon davor und daneben die "Katastrophenhilfe" des Malteser Hilfsdienstes - Kartoffelsuppe für die ihren Unwillen gegen Du Mont Demonstrieren... >> mehr
12.09.2009 | 23:49 Pjotr 'Petka' Pustota

Krebs, die Angst davor und der Druck, mit den Folgen leben zu müssen

Herr Angele schrieb neulich (03.09.09) im Freitag über das Reden resp. Schreiben über Krebs. Herr Schlingensief antwortete schneidig und ich gebe mein bestes dazu - als Betroffener mit Folgen, die mich mein ganzes Leben begleiten werden. Ich beziehe ... >> mehr
17.02.2009 | 19:17 Pjotr 'Petka' Pustota

Vom Binnen-I zum Nervenkollaps?

In Zeiten von political correctness, angemahnter Integration und durch Gesetze vermeintlich in die Gesellschaft implementierte Gleichstellung, in Potsdam kommt noch die Neuauflage eines "Toleranzediktes von unten" hinzu, ist man(n)/frau/mensch versucht, all de... >> mehr
12.02.2009 | 21:23 Pjotr 'Petka' Pustota

Unpolitische Menschen regen mich auf

Stellen Sie sich vor, es gibt doch tatsächlich Menschen, die bewusst zugeben, dass sie Politik nicht mehr verfolgen, weil sie nicht die Zeit dafür haben oder es in ihrem Beruf sowie so nicht benötigen. Die Schwester einer Freundin studiert irgendwo in der Wal... >> mehr
11.02.2009 | 15:13 Pjotr 'Petka' Pustota

Es wird Zeit ...

Vielleicht ist die eine oder der andere mal in einer Situation gewesen, in der alles in der Umgebung zu einem undurchdringlichen Gestrüpp aus Geräuschen zusammen gewachsen und einem ohrenbetäubenden Lärm angeschwollen ist. Mensch hat das Gefühl, als wäre das G... >> mehr
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Kommentare

Kommentar zu

Schrei nach Beachtung

Alltag | 04.02.2010 | 16:00 Karoline Hill
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04.02.2010 | 21:08 Pjotr 'Petka' Pustota
Ja, ich kenne das noch. Es ist quatsch, zu sagen, ich kannte da jemanden ... mit sechzehn besaufen, in der prallen Sonne und am Nachmittag; rauchen, kiffen, lange Parties. Mittlerweile bin ich 28 und schwimme irgendwo zwischen der Generation Golf und der Genration Doof. Aber diese Jugendlichen von Heute ... so geht es mir manchmal durch den Kopf. War ich auch so? Kraftausdrücke am Anfang und ein 'Alter' am Ende? "Wie bescheuert bist du den. Na klar, ey!" So ging das vor zehn, fünfzehn Jahren - ungefähr. Die Probleme waren die gleichen; die Variation macht das Thema. Das Buch - nicht nur Roman und Fiktion - es spricht Wahrheit und jeder Erwachsene sollte es sich zur Hand nehmen; unvoreingenommen. Vielen Dank für die Rezension; großartig.
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Der Kanalrattenblues

Kultur | 06.01.2010 | 16:20 Michael Angele
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07.01.2010 | 23:46 Pjotr 'Petka' Pustota
Ich muss ehrlich sagen, von Maxim Biller bis zu seinem Buch Esra nichts gehört zu haben. In Erinnerung getreten ist er mir erst wieder, als das Feuilleton der FAZ in einer Kurzmitteilung erwähnte, Bil...
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07.01.2010 | 23:47 Pjotr 'Petka' Pustota
PS: Vielen Dank Michael für dieses Interview.
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Der Kanalrattenblues

Kultur | 06.01.2010 | 16:20 Michael Angele
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07.01.2010 | 23:46 Pjotr 'Petka' Pustota
Ich muss ehrlich sagen, von Maxim Biller bis zu seinem Buch Esra nichts gehört zu haben. In Erinnerung getreten ist er mir erst wieder, als das Feuilleton der FAZ in einer Kurzmitteilung erwähnte, Biller müsse doch kein Schadensersatz leisten. Ich finde es wunderbar, jetzt hier dieses Interview zu lesen, das ich zudem noch als sehr erfrischend wahrnehme. Biller sagt hier viele Wahrheiten und an Skepsis muss ich sagen: Auch du zimmerst dir deine Weltsicht zusammen. In einer vermeintlich ideologiefreien Gesellschaft kann man getrost sagen, jeder hat seine eigene Ideologie. Und - ja, sicher - Maxim Biller stellt in seiner starke Thesen auf. In diesem Interview habe ich jedenfalls nichts gefunden, worüber ich mich aufregen könnte, geschweige den sollte. Ich kann auch nicht verstehen, wieso sich die Geister an Maxim Biller reiben. Selbst mein Chef, Buchhändler in Potsdam, hat eine nicht gerade hohe und sehr voreingenommene Haltung zu Biller; sie speist sich aus persönlichen Motiven und entbehrt daher jeder argumentativen Grundlage - siehe die Kommentare von Skepsis.
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Die Aussichten Suhrkamps

Kultur | 29.12.2009 | 15:00 Ingo Arend
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30.12.2009 | 13:04 Pjotr 'Petka' Pustota
Suhrkamp - dieser Name war für mich immer mit Frankfurt am Main verbunden. Suhrkamp steht für ich aber nicht nur für linkskritische Gesellschaftsliteratur. Unter anderem heißt Suhrkamp für mich auch, ...
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30.12.2009 | 20:54 Pjotr 'Petka' Pustota
@zelotti: wie du sicherlich weißt, gibt es auf dieser Welt auch Namensdopplungen. Wenn du den Titel des bei Suhrkamp veröffentlichten Buches gelesen hättest, würdest du dahinter steigen, dass mit dieser Nennung der kanadische Philosoph und Politikwissenschaftler Charles Taylor gemeint ist und nicht der Menschenschänder aus Liberia, der nebenbei bemerkt ganze 17 Jahre jünger ist als der Philosoph. Vllt. solltest du dich mehr aufs denken konzentrieren und das lenken lieber sein lassen.
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Die Aussichten Suhrkamps

Kultur | 29.12.2009 | 15:00 Ingo Arend
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30.12.2009 | 13:04 Pjotr 'Petka' Pustota
Suhrkamp - dieser Name war für mich immer mit Frankfurt am Main verbunden. Suhrkamp steht für ich aber nicht nur für linkskritische Gesellschaftsliteratur. Unter anderem heißt Suhrkamp für mich auch, einem Hang zum Konsumismus zu erliegen; denn erscheinen neue Geschichten und zuweilen auch noch große Erzählungen in diesem zum Mythos erhobenen Verlagshaus, dann greift eine Angst um sich, nicht allzu lang mit dem Erwerb des begehrten Bandes warten zu dürfen. Neuerdings heißt Suhrkamp auch: den Verlagsumzug finanzieren mit überteuerten Neuerscheinungen. So kostet zum Beispiel der neue Band von Charles Taylor "Ein säkulares Zeitalter" 68 Euro bei knapp 1300 Seiten. Ja, Literatur kostet und besonders geisteswissenschaftliche, welche als spezielle eingeordnet wird. Aber zurück zum Eigentlichen: Suhrkamp bedient mit dem Umzug nach Berlin den Mythos einer Metropole in Deutschland und dazu noch mitten in der Provinz. Wäre der Verlag in Frankfurt geblieben, hätte er bewiesen, dass es Berlin nicht benötigt und es keiner Mythisierung eines vermeindlichen kulturellen Schmelztiegels bedarf. Berlin ist nicht die Welt - es ist langweiliger denn je und Suhrkamp kann dies nicht verhindern.
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Politikarena

Antworten

Woche 38/2009 Am 16.09.2009 | 11:05 fragte manfred

Nach dem S-Bahn-Mord: Brauchen wir wirklich mehr Polizei?

Pjotr 'Petka' Pustota 18.09.2009 | 11:04

Ich denke nicht, dass wir mehr Polizei benötigen, um gegen Jugendkriminalität und ihre Brutalisierung anzukommen. Die Symptome zu bekämpfen reicht da nicht aus. Damit treffe ich so ziemlich den Tenor.
John Dewey hat in seinem in der Demokratiedebatte leider viel zu stark marginalisierten Buch "Die Öffentlichkeit und ihre Probleme" schon den Individualismus der ausgehenden 18. und beginnenden 19. Jahrhundert kritisiert und darauf hingewiesen, dass in einer Gemeinschaft zwar die Folgen besser wahrnehmbar gemacht werden sollen. Aber hier geht es darum, sie reflektierend auf die Ursachen zurückzuführen. Er warnt in diesem Zuge auch vor einem Verschwinden der Öffentlichkeit. Diese ist momentan bei den "öffentlichen" Medien zusehen, da diese zu einem Selbstläufer geworden sind und nicht mehr die öffentliche Meinung repräsentieren, sondern sie manipulieren. Ebenso besteht diese Gefahr in den Rufen nach mehr Polizei, nach der Stärkung der Kontrollorgane und im Verlangen einer zunehmenden und verschärften Sanktionierung der Folgen von Handeln. Hier liegt auch eine mögliche Ursache, die nicht verkannt werden darf: das Abnehmen partizipativer Elemente auf allen Ebenen scheint zu einer Vereinzelung zu führen. Also nicht nur Bildung und Freizeitmöglichkeiten gilt es zu schaffen; eben auch eine Ohnmacht zu beseitigen, die sich darin zeigt, dass viele Dinge nur passiv wahrgenommen werden können. Mehr Einflussmöglichkeiten, mehr Mitspracherechte sollten eingelöst werden. Obwohl dies nicht als eine ultimative Lösung gesehen werden kann.
Die Frage sollte nicht lauten: Mehr Polizei? - nein; sie sollte lauten: mehr Partizipation am öffentlichen Leben.

Woche 35/2009 Am 24.08.2009 | 21:34 fragte Friedland

Wäre Rot-Rot-Grün so schlimm für Deutschland?

Pjotr 'Petka' Pustota 01.09.2009 | 17:08

Nein, wäre es nicht. Allerdings gibt es in der Partei DIE.LINKE einen Faktor, der dagegen spräche: Napoléon, mit bürgerlichem Namen Oskar Lafontaine steht für eine entemanzipierte Schnein-Linke. Aber zum Glück gibt es einen Bodo Ramelow, der noch halbwegs auf dem Boden geblieben ist.

Im Ernst: Rot-Rot-Grün oder Rot-Rot können etwas bewirken. Idealerweise vielleicht sogar eine Repolitisierung der Gesellschaft. Sie können jedoch in verschiedenen rechtlichen Zusammenhängen nur im Rahmen der Bundesgesetzgebung agieren, aber hier das Beste daraus machen.

In Thüringen wäre alles möglich; im Saarland bin ich skeptisch ob des Primus der LINKEN; in Sachsen bleibt es wohl bei Schwarz (diesmal wohl mit gelb).

Ich bin guter Dinge und hoffe.

Pjotr 'Petka' Pustota 02.07.2009 | 19:50

Wer bitte ist die Piratenpartei? Die Wahlwerbung hielt ich für einen Scherz á la Titanic mit ihrer Partei "Die Partei". Und darüber gehört, was sie eigentlich wollen, habe ich erst, als dieser mir und vielen anderen wohl auch nichts sagenden mittlerweile ehemaligen SPD-MdB, der dem Vorwurf ausgesetzt ist, Kinderpornos zu besitzen. Also, ich bleibe dabei: Who the f... are the pirates for the internet?

Pjotr 'Petka' Pustota
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