Esther Kinskys neuer Roman Banatsko ist im ungarischen Banat situiert. Die namenlose Protagonistin, Kinskys alter ego, quartiert sich in einem verlassenen, reparaturbedürftigen Haus in dem Ort Battonya ein, der sich in der Nähe der ungarisch-rumä...>> mehr
ich finde es sehr erstaunlich, dass es dieses Interview - nebenbei bemerkt mit Abstand das am schlechtesten geführte von Armbrüster, das ich je hören musste - auf die Titelseite des Freitag geschafft hat. Das ist für mich Empörung wert. Geißler hat bei der Nachfrage durchaus nicht gerade zu seinem Vorteil reagiert; es ist aber davon auszugehen, dass er in dem Moment, in dem er die Worte aussprach, wirklich nicht an den klumpfüßigen Zwerg gedacht hat. Ehrlich gesagt ist hier wieder ein Mechanismus am Werk, der in Print- und Hörmedien in den letzten Jahren verstärkt zu beobachten ist: Beide halten sich an Nebensächlichkeiten auf, die zu großen Ereignissen aufgepustet werden, so dass sie zu ihrer eigenen Verdummung beitragen und sich nicht wundern müssen, dass keiner mehr Zeitung liest, geschweige denn noch wirklich Info-Radio hört.
Ach ja, da war ja was: Facebook - Dinge, die die Welt nicht braucht. Kann problemlos mit Google mithalten - 1984 lässt grüßen. Dein Schreibstil ist sehr gut. Taugt jedenfalls für eine schriftstellerische Karriere. Deine beiden auf diesen Eintrag folgenden Beiträger leider nicht.
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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