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Meine Empörung – grenzenlos!!!
Die Frage – wie können sich Künstler dagegen wehren:
www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/160212/index.html
Gibt es Hilfe aus dem Netz?
Um diesen kleinen Beitrag hier zu schreiben google ich künstler abmahnungen zeitungen. 1. Treffer nach der Werbung:
www.sueddeutsche.de/digital/illegale-downloads-geschaeftsmodell-abmahnung-1.8519
Was sagt uns das? Doch wohl, daß diese abartige Praxis der SZ-digital-Redaktion schlicht nicht bekannt ist. Da sollten sich die Herrn Redakteure ein Beispiel an ihren Kollegen vom ORF nehmen. Die hatten in einer ORF-internen Querele Erfolg:
www.zeit.de/kultur/film/2012-01/oesterreich-orf-protest
postskriptum numero uno
Unter den ersten 100 Trefferen auf die Anfrage orf redakteure wehren sich bietet mir Google keinen Link zum Freitag an – ob dies hierdurch anders wird?
postskriptum numero due
Ich träume von einem Gesetzt, das dies verbietet, von zumindest einer freiwilligen Verpflichtung von Medien aller Art, sich dieser Gier zu enthalten, und ich träume von einem Boykott, bei dem Kritiker überall ausgeladen werden, und ich träume davon, daß kein Künstler sich mehr interviewen läßt, und klein schwebt wie eine Wolke der Traum an mir vorbei, als Künstler jedesmal wenn mein Name in der Zeitung steht, diese dafür zu bezahlen hat. Doch klar ich werde aufwachen zum Alptraum, der sich Realität nennt.
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Nachdem der Blog rasch 5 Sternleins hatte, nun 3.
Dies ist mir wirklich einerlei - gestatte mir aber eine kleine Interpretation, zu der auch der Mangel an Kommentaren gehört. Da ich davon ausgehe, daß es niemanden gibt der diese Abzocke der Verlage gutheißt, folgere ich bekümmert, nein, es weiß tatsächlich niemand Rat. Heißt dies nicht letztlich auch, ein Traum vom Internet ist ausgeträumt, der Traum, das Netz wäre ein Raum, der mithelfen könnte die Welt ein wenig besserer zu machen? |
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Lieber Ullrich,
alles dargestellte ist äußerst betrüblich und empörend! Ich gehe aber davon aus, daß, wie im wirklichen Leben auch, man von solchen Fällen nicht auf die Gesamtheit aller derzeitigen und zukünftigen Internetnutzer, seien sie mit Zeitungen und/oder Kunst und/oder Abmahnungen und/oder anderem befaßt, schließen muß und sollte. Ich finde, das Netz als "Raum, der mithelfen könnte, die Welt ein wenig besser zu machen" sollte realistischen Idealisten noch viele Utopien und Anstrengungen wert sein. Liebe Grüße Warrigal |
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Lieber Warrigal,
Ich finde, das Netz als "Raum, der mithelfen könnte, die Welt ein wenig besser zu machen" sollte realistischen Idealisten noch viele Utopien und Anstrengungen wert sein. Dem kann ich nur zustimmen. ABER schade ist doch, daß hier nicht schon längst Konkretes am entstehen ist. Ich würde z.B. von einem Juristen gerne wissen, ob sich ein Künstler nicht auf das Gewohnheitsrecht berufen kann. Allerbeste Ullrich |
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Danke Ullrich,
ich komme gerade nur zu ein paar Eindrücken, schnellen Gedanken. Das ganze Thema sollte einmal historisch aufbereitet werden: a) was ist öffentlich b) was privat? Spannende Frage, die im ausgehenden 18. Jahrhundert durch Kant wichtige Impulse bekommen hat! Ich spreche in Rätseln - vielleicht ist das ein neues Thema? Eine schöne Woche, eine weiße Woche wünscht Ihnen Ihre HN |
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Liebe Helena Neumann,
nein, gegen das Kryptische an sich habe ich nichts. Manchmal jedoch da fältl es mir schwer, mich darauf einzulassen, weshalb ich die Binse bemühe um festzustellen, a) die Kunst ist öffentlich b) das Netz ist öffentlich c) die Zeitungen sind öffentlich Allerbeste Ullrich Läntzsch |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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