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Ein Vorreiter der Apokalypse geriert sich als Kämpfer für eine Welt ohne Atomwaffen – oder, zum geistigen Müll im Freitag.
Noch Fragen?
Es ist kurz zu machen, die Antwort lautet, der Chef der UNO-Behörde, die satzungsgemäß die Weiterverbreitung der sogenannten friedlichen Nutzung der Atomenergie betreibt kann, der hat nur die Wahl, entweder ersetzt sich für eine Satzungsänderung ein oder eben nicht.
Artikel III der alten Satzung: Functions
A. The Agency is authorized:
1. To encourage and assist research on, and development and practical application of, atomic energy for peaceful uses throughout the world; …
Schlimmer! – die IAEA sorgte für den skandalösen Abschlußbericht zu Tschernobyl:
www.iaea.org/newscenter/focus/chernobyl/pdfs/pr_ger.pdf
Alle anderen beteiligten UNO-Unterorganisationen wurden von der IAEA gezwungen, dieses perfide Machwerk wider besseres Wissen zu unterzeichnen, da der IAEA als der federführenden Organisation nicht widersprochen werden darf. Nach diesem Bericht starben angeblich bis 2005 weniger als 50 Menschen an der Strahlung durch den schlimmsten Gau der Geschichte der Atomkraft. Wer die Menschheit derartig schamlos lügt und damit betrügt sollte als mit Verantwortlicher z.B. für Fokushima vor Gericht gestellt werden!
Diesem Mann auf dem Freitag ein Forum einzuräumen, bringt mich zur Frage, ob ich meinen Blog nicht verlegen sollte.
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Ein Buch eben, und ob es "Buch der Woche" hier auf dem Freitag sein kann ist mindestens genau so fraglich, so systemkonform, so "mutig" wie generell der Nobelpreis, von ElBaradei bis Bushama. Den Freitag würde ich da - bis zum Nachweis des Gegenteils - als Überbringer der Nachricht nicht gleich auf das Schafott eines drohenden Blogentzuges legen.
www.heise.de/tp/artikel/33/33468/1.html |
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Lieber ebertus,
bis auf einen Punkt stimme ich zu. Wenn der Freitag ein Buch der Woche vorstellt, so ist dies schon etwas anderes, als eine Nachricht zu überbringen. Nebenbei ist auch die Auswahl von Nachrichten niemals wertfrei. Auch ist egal, ob die Unterstellung zutrifft, die Rubik "BUCH DER WOCHE" ist nichts weiter als übliche Reklame. Vermutlich bekommt der Freitag Bares vom Verlag und überläßt die Auswahl diesem. Nur so lang sich die Freitagsredaktion dies nicht kenntlich macht, ist steht eben sie und nur sie als diejenige Instanz, die ein Buch auswählt und dann ist es eben keine Nachricht, sondern eine Auszeichnung. Und dies ist dann eine inhaltliche Angelegenheit. |
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So kann und darf man das sicher sehen, seinem Zweifel, seiner Skepsis Ausdruck geben.
Aber genau so interpretiere und behandle ich den Freitag (und seine - quasi - redaktionellen Aussagen), mit einerseits wohlwollender, aber andererseits kritischer Distanz. |
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dann schauen wir also dem Freitag weiter fleißig auf die Finger
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Jau denn, schauen wir dem Freitag weiter fleißig auf die Finger
Daß letztendlich Werbung für Atomkraft mit zum Freitags-Tagesgeschäft gehört, fand ich einfach besonders schräg! |
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Ich fand die Auswahl schon öfter etwas merkwürdig. Ian Johnsons Machwerk hätte auch nicht sein müssen.
Das hier hat ein wenig den Beigeschmack einer Wahlkampfhilfe - und das schätze ich gar nicht. |
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@ Wahlkampfhilfe
Damit ich es richtig verstehe: Wahlkampfhilfe pro Atomkraft oder pro Mohamed ElBaradei in Ägypten? |
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Pro M. E. in Ägypten. Brauchen kann ers.
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Richtig!
Aber kann ihm der Freitag dabei helfen? Eher bekommt die FC den Literaturnobelpreis. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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