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Der neue Tiefpunkt des Tatorts. Da wird gefoltert. Nun das kennt man schon. Doch während dies bislang dadurch pseudo-legitimiert wird, indem sich das Folteropfer am Ende als Täter erweist, inzwischen ist es die Ehefrau und Mitwisserin.
Doch was soll das – am Ende eilt Kommissarin Lindholm, statt für die Unterbringung einer offensichtlich psychisch Kranken in eine therapeutische Einrichtung zu sorgen, zu ihrem neuen Lover, billigend inkauf nehmend, daß der/das traumatisierte Iäter/Opfer schon die erste Nacht in U-Haft nicht überlebt.
Soll hier zynisch die Pervertierung sogenannter weiblicher Sozialkompetenz an den Pranger gestellt werden oder regiert in Tatortredaktionen endgültig nur noch das Prinzip, ist doch alles Gaga – wir nix verstehen - wir machen Kunst?
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Ich habe den Tatort nicht gesehen, aber pseudo-legitime Rechtfertigungsversuche von Folter sind für mich auch nicht zu rechtfertigen.
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Lieber Poor,
aber hier in der FC scheint es leider wenig Menschen zu bekümmern. Mir dünkt es nämlich symptomatisch für den Tatort zu sein. in jedem zweiten oder dritten Fall verhalten sich die Kommissare als wäre der Rechtsstaat ein überholtes Auslaufmodell. Grüße |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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