Rene Lindner

judgementcall

15.01.2012 | 22:49

Die da oben

Ich mache mir Sorgen um die Oberschicht. Es ist ein Skandal, wie hier in Deutschland mit  der wirtschaftlichen Elite umgegangen wird. Jeder weiß doch, wie hart Unternehmen kämpfen müssen, um unter den schwierigen Bedingungen der Globalisierung weiterhin jedes Jahr ihre satten Profitzuwächse zu sichern. Gleichzeitig müssen sie auch noch Produktion automatisieren und Beschäftigung reduzieren oder in Niedriglohnländer verlegen. Hartz 4 Empfänger und Kik Kunden bekommen es in den Allerwertesten geblasen, all die weil adäquat bezahlte Manager 60 Stunden die Woche arbeiten, nur um sich an ihrem wohlverdienten Feierabend das populistische, von Neid getriebene Gejammer der ignoranten Politiker und Journalisten anhören zu müssen.

Besonders erschreckend ist die Tatsache, mit welcher Beharrlichkeit dieses brisante Thema in der Öffentlichkeit totgeschwiegen wird. Niemand spricht über die Probleme von Vorstandsvorsitzenden, die ihre liebe Not damit haben sicherzustellen, dass der Gewinn jedes Jahr kräftig steigt, während die Konkurrenz aus Fernost nur darauf lauert Produkte zu kopieren und Marktanteile abzujagen. Wer macht sich schon Gedanken darüber, wie schwierig es ist, das Schicksal von Menschen zu ignorieren, die ihre Jobs verlieren und ins Prekariat abrutschen. Dabei fest das Wohl des Unternehmens und den Aktienkurs im Auge zu behalten, das kostet Kraft, das geht an die Substanz. Auch wenn es die Hammelherde sich vielleicht nicht vorstellen kann, aber so ein CEO ist kein Roboter, er hat auch Gefühle.

Den Vermögenden ergeht es kaum besser. Selbstverständlich suchen sie die besten Gelegenheiten, um ihr häufig hart ererbtes Geld möglichst gewinnbringend anzulegen. Das würden die Jammerspezialisten von der Linken ganz genauso machen, wenn sie nur die Gelegenheit hätten. Das sie nichts von Wirtschaft und den Finanzmärkten verstehen und ihr Geld lieber für ein angenehmes Leben ausgeben, als es zu sparen und clever zu investieren, wenn sie nicht sowieso dem Staat auf der Tasche liegen, dafür können die Vermögenden wahrlich nichts. Das wir überhaupt weiter mit dem Ziel ständigen Wachstums wirtschaften können, haben wir doch den Investoren und der Finanzindustrie zu verdanken.

Die Produktion wird sich in die Länder verlagern, die Unternehmen ein attraktives Umfeld bieten können, so sind nun mal die ökonomischen Gesetzlichkeiten. Und was bleibt denn dann noch für diese verwöhnten Heulsusen, die Bevölkerung der traditionellen Industrienationen? Sie sollten froh sein, dass die meisten Unternehmen weiterhin so patriotisch sind und ihre Firmensitze nicht in wirtschaftsfreundliche Diktaturen verlegen, was nur allzu verständlich wäre. Im Gegenteil, gemeinsam mit diesen stümperhaften Steigbügelhaltern aus der Politik bemühen sich die Vordenker der Wirtschaft darum, der Bevölkerung schöne Konsumerlebnisse und qualitativ hochwertige Produkte für kleines Geld zur Verfügung zu stellen. Überall sprießen Discounter und Kik Filialen aus dem Boden, nur damit die Kevins und Chantals dieser Welt  ihr Übergewicht halten und sich immer nach der neuesten Mode kleiden können.

Und wo kommen diese großen kulturellen Errungenschaften her? Das interessiert die Hammelherde doch überhaupt nicht. Welcher Kevin verschwendet auch nur einen Gedanken an die fleißigen Unternehmensgründer, die dafür sorgen, dass es so etwas wie Kik überhaupt gibt? Nehmen, das können sie, mehr aber auch nicht. Ein einfaches „Danke“ ist wohl nicht zu viel verlangt.

Besonders tragisch sind die Einzelschicksale, wie zum Beispiel das des Herrn zu Guttenberg. Es ist traurig mit ansehen zu müssen, wie ein solches Jahrhunderttalent von kleinlichen Zitatenjägern und einer zum Mob verkommenden Öffentlichkeit ruiniert wird. Es ist doch bezeichnend, das Graf zu Guttenberg sich gezwungen gesehen hat, seinen Doktor zu bauen, während er schon voll im Berufsleben stand. Früher hätte es selbstverständlich ausgereicht von Adel und rhetorisch gewandt zu sein. Aber dank der ständigen Diffamierung der Eliten hat der arme Mann sich gezwungen gesehen auch noch zu promovieren. Die Häme, der er sich nun ausgesetzt sieht, ist nicht für ihn beschämend, sondern für seine Gegner.

Ich hoffe, mit diesem Weckruf einen kleinen Beitrag dazu leisten können, dass die undankbare Masse der verarmenden Bevölkerung einmal innehält und sich vergegenwärtigt, was sie an ihrer Oberschicht hat. Natürlich ist so eine geistig moralische Wende ein langer Prozess, aber einer muss ja den Anfang machen.

 
Senden Bookmarken Drucken
Kommentare
Ehemaliger Nutzer schrieb am 16.01.2012 um 00:08
Ich glaube bald, dass ich hier der einzig Normale bin..
Anfang genug? :o)
Rene Lindner schrieb am 16.01.2012 um 09:28
Wichtig ist jetzt vor allem, dass man awareness buildet, dieses Thema nicht weiter totschweigt, sondern Zivilcourage zeigt und offen Lanzen bricht, mit seiner Empathie für die Leiden zum Beispiel eines Ackermanns nicht weiter hinter dem Berg hält...:)
GEBE schrieb am 16.01.2012 um 00:19
Ich wäre auch manchmal dankbar, wenn intellektuell verwahrloste Menschen manchmal innehalten würden.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 16.01.2012 um 01:24
Gut, dass du das so sagst, GEBE. Man merkt förmlich, dass auch deine unausgewogen ernährten Bediensteten auf die Namen "Kevin" und "Chantal" hören - wenn du es willst. Recht so. Vom eigenen Namen zum eigenen Willen ist es nicht allzu weit. Wehret den Anfängen.
Joachim Petrick schrieb am 16.01.2012 um 03:40
@Rene Lindner

" Es ist doch bezeichnend, das Graf zu Guttenberg sich gezwungen gesehen hat, seinen Doktor zu bauen, während er schon voll im Berufsleben stand. Früher hätte es selbstverständlich ausgereicht von Adel und rhetorisch gewandt zu sein. Aber dank der ständigen Diffamierung der Eliten hat der arme Mann sich gezwungen gesehen auch noch zu promovieren. Die Häme, der er sich nun ausgesetzt sieht, ist nicht für ihn beschämend, sondern für seine Gegner."

Der Adel hat sich 1919 seine Abschaffung ungeheuer teuer abkaufen lassen. Baron zu Guttenberg ist ein Name wie Kunz und Meier. Begriffe wie Baron, Graf, Fürst, Prinz sind nichts als Schall und Rauch, wie dieser ganze Text, der ignoriert, dass das mittelständisch Unternehmertum keineswegs ganz oben ist, sondern in der Sandwichsituation gelandet ist, die wirklich die da ganz oben zu verantworten haben, weil die Vermögenden im Lande, in Europa sich nicht mehr patriotische verpflichtet fühlen, Staatsanleihen, Eurobonds europäischer Staaten zu zeichnen und zu halten.

Vonwegen Weckruf! Das ist hier reines Michel Zipfel- Schlafmützen Valium Brimbrium Triarium. Solche Plattheiten habe ich hier selten gelesen. Entweder ist das hier Satire, oder der helle Wahnsinn ist im Freigänger dunkel nadelgestreiften Anzug?
Ehemaliger Nutzer schrieb am 16.01.2012 um 04:32
Öh, was soll denn das außer Satire sonst sein? Ich hatte gedacht, Satire darf alles - vor allem die Faktenlage ignorieren..?

Silke Burmester bezeichnet u.a. Schröder-Köpf in ihrer genialen Kolumne auf spiegel.de gerade als "Trümmerfrau". Gibt's da Fakten zu?

Braucht's da welche?
tlacuache schrieb am 16.01.2012 um 06:31
"Trümmerfrauen"?
Schröder-Köpf?
Noch eine?
Wir haben doch Merkel "the Hammer"...
Die Abriss(Birne!) kann man getrost noch in der
www.wwe.com/
kurz vor der Rente einsetzen, die ist nicht zu toppen!!!
Joachim Petrick schrieb am 16.01.2012 um 11:52
Das Problem mit der Satie ist heute nicht selten, dass neuerdings Machos sich die Kleider der Satire anmaßen, um neben Dreistigkeiten auch noch haltlos Klischees als aromatisch aufbereitete Fakten zu verbreiten
Rene Lindner schrieb am 16.01.2012 um 12:05
Das klingt irgendwie gut, verstehen tue ich es aber leider nicht. Was haben Machos mit Satire zu tun? Warum gibt es da einen Gegensatz? Tucholsky war sicher nach heutigen Maßstäben ein "Macho", aber er war auch ein begnadeter Satiriker. Das eine schließt das andere nicht aus, warum sollte es auch?

Ich bin wirklich überrascht über diese Diskussion. Mein Text ist OFFENSICHTLICH eine ironische Überspitzung einer bornierten Position. Interessant daran ist, was für ein Schwachsinn nach gefühlten 100 Jahren neoliberaler Propaganda schon hoffähig geworden ist.
Ehemaliger Nutzer schrieb am 16.01.2012 um 17:06
@Joachim Petrick

Ja, ganz ohne Fakten geht es auch bei Satire nicht. Satire überspitzt Fakten oder aber "gefühlte Wahrheiten".

Welche "Wahrheit" hat der Autor hier überspitzt? Ist das nicht eher die Überspitzung einer (gefühlt) weit verbreiteten Meinung, als die Überspitzung von belegbaren Fakten?

Über die Entwicklung des Mittelstandes könnte man lange streiten, von mir aus. Aber ich denke nicht, dass das auf Grundlage dieses Textes passieren sollte.

Ich reagiere merkwürdig, weil ich Satiren mag und mich selbst gerne in solchen ergehe.
Keine Frage, Satiren dürfen von mir aus gerne non-satirische, faktenbasierte Diskussionen anstoßen. Diese sollten dann aber unabhängig von Text oder Autor der Satire stattfinden. Das finde ich unfair. Es ist ja nicht Rene Lindners eigene Meinung, die er hier überspitzt formuliert, sondern die erkannt geglaubte Meinung anderer.

Kurz: Ich unterhalte mich gerne über von Satire angestoßene Themen anhand von Datenblättern. Aber für Autoren von Satire muss meiner Meinung nach gelten: "Tötet nicht den Boten".
Alien59 schrieb am 16.01.2012 um 08:51
Jetzt frage ich mich, ob der Artikel die bessere Satire ist als einige der Kommentare ;-)
Rene Lindner schrieb am 16.01.2012 um 09:23
Vielen Dank an diejenigen, die sich ernsthaft fragen mussten, ob dieser Artikel satirisch ist oder nicht. Wegen euch schreibe ich sowas. Ich hab gedacht,ich hätte etwas zu dick aufgetragen, mit "hart erebtem Geld" und dieser absurden Verteidigung von Guttenberg, aber ihr habt mich eines besseren belehrt.
gerhard monsees schrieb am 16.01.2012 um 10:29
@rene lindner

Fairerweise müssten Sie nur erwähnen, dass Sie hier einen Abklatsch von Don Alphosos FAZ-Blog "Stützen der Gesellschaft" meinen abliefern zu müssen.

Und dann auch noch das "Beispiel das des Herrn zu Guttenberg. Es ist traurig mit ansehen zu müssen…"

Sie alter Heuchler.
Rene Lindner schrieb am 16.01.2012 um 11:37
Sehr geehrter Herr Monsees,

ich verstehe Ihren Kommentar nicht. Ich kenne weder den erwähnten FAZ Autor, noch seinen Blog.

Mein Artikel ist nichts weiter als eine SATIRISCHE Spielerei, was bei aufmerksamen Lesen offensichtlich sein sollte.

Es ist anscheinend tatsächlich so, dass man in Deutschland ganz dick "Ironie" drauf schreiben muss, damit es auch wirklich jeder kapiert. Wie gesagt, ich dachte ich hätte schon zu dick aufgetragen, wenn ich darüber rede, dass es nur allzu verständlich wäre, wenn Firmen ihre Sitze in wirtschaftsfreundliche Diktaturen verlege, aber nein. Da kommt immer noch ein schlichtes Gemüt um die Ecke und erdreistet sich mich als einen Heuchler zu titulieren.

Sie alte Pissflitsche.
Rene Lindner schrieb am 16.01.2012 um 11:29
Sehr geehrter Herr Monsees,

ich verstehe Ihren Kommentar nicht. Ich erkenne weder den erwähnten FAZ Autor, noch seinen Blog.

Mein Artikel ist nichts weiter als eine SATIRISCHE Spielerei, was bei aufmerksamen Lesen offensichtlich sein sollte.

Es ist anscheinend tatsächlich so, dass man in Deutschland ganz dick "Ironie" drauf schreiben muss, damit es auch wirklich jeder kapiert. Wie gesagt, ich dachte ich hätte schon zu dick aufgetragen, wenn ich darüber rede, dass es nur allzu verständlich wäre, wenn Firmen ihre Sitze in wirtschaftsfreundliche Diktaturen verlege, aber nein. Da kommt immer noch ein schlichtes Gemüt um die Ecke und erdreistet sich mich einen als Heuchler zu titulieren.

Sie alte Pissflitsche.
gerhard monsees schrieb am 16.01.2012 um 12:18
@rene lindner

Damit es auch wirklich jeder Kopist kapiert: Die "SATIRISCHE Spielerei" wollen Sie selbst sein:

"ich verstehe Ihren Kommentar nicht. Ich erkenne weder den erwähnten FAZ Autor, noch seinen Blog."

Noch so eine vonGuttenberg-Parodie, und die "Satire" wird zur "Pissflitsche".
Rene Lindner schrieb am 16.01.2012 um 12:30
Gut, unser Gespräch endet hiermit. Sie leben offensichtlich in einem Paralelluniversum, in dem Sie sich die Fakten selber basteln. Das ist sicher attraktiv und wenn Sie davon überzeugt sind, ich hätte diesen FAZ Autor lesen müssen, um so eine Allerweltsposition zu parodieren, dann sei Ihnen das gegönnt.

Da Sie aber nicht in der Lage sind, sich an die elementaren Spielregeln der Diskussion zu halten, sondern sofort ad hominem gehen und an einer irrigen Überzeugung festhalten, weil sie so schön in das von Ihnen bewohnte Paralleluniversum passt, bitte ich Sie nur um folgendes: Bitte bleiben Sie dort und belästigen mich nicht weiter.

Ich wäre Ihnen verbunden, wenn Sie in Zukunft davon absehen würden, meine Beiträge auf dieser Plattform zu kommentieren, ich versichere Ihnen, ich werde mich auch von den Ihren weit fernhalten.

Leben Sie wohl.
gerhard monsees schrieb am 21.01.2012 um 15:38
@rene lindner

Sie möchten satirisch sein und können es nicht.

Sie möchten diskutieren und können es nicht.

Sie möchten Fäkalsprache sprechen, und das ist das, was Sie können, siehe Ihren Kommentar 11:29!

Keine Sorge, mit Ihren "P..."-Fäkalien bleiben Sie ungestört zusammen.
Rene Lindner schrieb am 21.01.2012 um 17:09
Herr Monses,

ein letztes Mal will ich mit Ihnen meine Zeit verschwenden. Was ich kann oder nicht kann, steht hier überhaupt nicht zur Debatte. Ihre Ansicht in der Sache sei Ihnen unbenommen, Sie ist mir gleichgültig, wie zum Beispiel auch, was Sie können oder nicht können.

Da Sie anscheinend den gängigen Ausdruck "ad hominem" nicht verstehen, lassen Sie mich erklären: Er bezeichnet eine Vorgehensweise, in der man sich anstatt zur Sache zur Person äußert.

Das ist alles was Sie tun, darin erschöpft sich das, was Sie als Diskussion mißverstehen. Ich erinnere an "Sie alter Heuchler."

Lieber Herr Monses, es gibt doch sicher viele schlichte Menschen in ihrem Umfeld, die Sie für intelligent und rhetorisch gewandt halten. Seien so überaus freundlich und halten sich an diese, anstatt sich auf Auseindersetzungen mit Leuten einzulassen, denen Sie das Wasser auch bei äußerster Anstrengung nicht reichen können.

Mit freundlichen Grüßen und in der Hoffnung, nie wieder von Ihnen zu hören

René Lindner
Rene Lindner
Rene Lindner
Mitglied seit:
1 Jahr 2 Wochen
Zuletzt aktiv:
23.05.2012
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 9
Kommentare: 8
Mein Web:
Logbuch
19:10
Myriam Schäfer hat gerade einen Kommentar geschrieben.
19:03
Rosa Sconto hat gerade einen Kommentar geschrieben.
18:59
Uwe Theel hat gerade einen Kommentar geschrieben.
18:55
Rosa Sconto hat gerade einen Kommentar geschrieben.
18:50
Georg von Grote hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

316 Seiten. Gebunden.

19,99
 
Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
Arte-Kooperation

portlet_ArabienArte.png

portlet-gaertnerbuch.png

wir müssen reden

Probe-Abo

probeabo260x120.jpg

Aktuelle Ausgabe bestellen
Der gefährlichste Mann Europas?

Ausgabe 21/2012
24.05.2012

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 3.60 €

>> bestellen
der Freitag Kollektion

Freitag-Kollektion_Gaertner.jpg

Arte

portlet_arte+zeile.pngportlet_arte+zeile.png

Freitag-Buchshop.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG