
Date Released: 25.05.2009 Auf dieses Album habe ich lange gewartet und nun ist es endlich da: Wolfgang Amadeus Phoenix! Mit diesem Titel stellen die Jungs aus Paris, schon bevor man den ersten Ton ihrer neuen Platte gehört hat, hohe Ansprüche an sich und das Album. Und so viel sei schon mal vorab verraten: Sie werden größtenteils erfüllt. Bereits im Februar veröffentlichten Phoenix die erste Single “1901″. Der Progressive Beat, die Electro und Gitarren Einlagen und nicht zuletzt die fesselnde Stimme von Thomas Mars machten diesen Song zu einem echten Hit und animierten viele Künstler ihre “1901″ Variante als Remix zu mischen. Und nun schreiben wir den 25.05.2009. Man geht also in den Laden und kauft sich das Album, reißt die Verpackung weg und dreht die Boxen des CD Players auf. Die ersten beiden Songs, “1901″ und “Lisztomania”, sind bekannt. Der erste Track den man also ganz jungfräulich zu hören kriegt ist “Fences”, ein ruhiges Stück zum Entspannen. Für viele ist Fences das beste Lied nach 1901 und Lisztomania, aber meiner Meinung nach ist er höchstens ein netter Song zum ausruhen. Insgesamt kann man durchaus sagen, dass Phoenix neues Album eine Evolution von “It’s Never Been Like That” ist und somit einen weiteren Meilenstein setzt.
Album Genre: Indie: Rock, Pop, Electro
Album Rating: 8.5/10
Sounds Like: The Whitest Boy Alive, Cut Copy, Coconut Records
Schon da war klar: Dieses Album muss ich mir holen.
Ebenfalls vor dem Release des Albums brachten Phoenix ihre Single “Lisztomania” raus. Das Lied über das „Rock’n’Roll-Dasein“ des klassischen Komponisten Franz Liszt, der es bereits zu seiner Zeit schaffte- wie die Beatles in moderneren Tagen- Hallen mit hysterisch kreischendem Publikum zu füllen, steht 1901 an Hitpotential in nichts nach, doch mir persönlich gefiel es erst nach mehrmaligem hören richtig gut.
Weiter gehts mit zwei Instrumental Songs bei denen ich mich echt gefragt habe was die auf dieser Platte zu suchen haben. Mir gefallen sie auf jeden fall nicht. “Love Like A Sunset” Part 1 und 2 sind zu lang und stören den Flow beim Durchhören des Albums.
Aber auch diese Durststrecke entlohnt Phoenix - und zwar mit ihrem “Lasso”. Das Lied versetzt mich in echte Traum-Stimmung, der Beat ist treibend und die Mischung zwischen Pop und Rock ist auch perfekt gelungen.
“Rome” und “Countdown” sind dagegen wieder zwei “Album-Füller”.
Den gelungenen Abschluss bilden “Girlfriend” und “Armistice”.
Aber nun genug fürs erste. Vielleicht werde ich diesen Review noch einmal erweitern, wenn ich mir das Album öfter angehört habe. Jetzt gibt’s erst mal Musik auf die Ohren!
2. 1901 (5/5)
3. Fences (3/5)
4. Love Like A Sunset Part I (2/5)
5. Love Like A Sunset Part II (2/5)
6. Lasso(5/5)
7. Rome (3/5)
8. Countdown (3/5)
9. Girlfriend (4/5)
10. Armistice (4/5)
Ausgabe 07/12
16.02.2012
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