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Bundeskanzlerin Merkel will keinen Mindestlohn. Der wäre für die Wirtschaft nämlich sehr unangenehm.
Diese braucht nämlich billige Arbeitskraft.
Das ist kein Wunder, da diese durch die hohen Lohnnebenkosten und Steuern belastet wird. Dies u.a. weil die BRD jedes Jahr 40 Mrd. Euro Zinsen für die Staatsschulden zahlen muss, die letztendlich der deutsche Bundesbürger aufbringt. Das heisst dieser muss arbeiten, denn nur durch Arbeit entsteht Wert. Bei ca. 40 Mill. Erwerbstätigen muss allein für die Zinsen jeder 1000 Euro pro Jahr extra Arbeit leisten. Wer dann diese Extra-abeit wirklich leistet,
ist dann eine ganz andere Sache. Es werden aber wohl kaum Manager sein!
Laut der Simulationsstudie der Verteilungsforscherin Irene Becker können 1,5 Millionen Haushalte in Deutschland nicht von ihrem Vollzeit-Einkommen leben, Sie hat auf Basis des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP) das Ausmaß von Bedürftigkeit 2004 – also kurz vor der Hartz-IV-Reform – geschätzt und mit aktuellen Zahlen der Bundesagentur für Arbeit (BA) verglichen. Die BA-Statistik verrate nur die “halbe Wahrheit” über Hilfebedürftige in Deutschland, so Becker. Zwar sei durch die Hartz- IV-Reform die Dunkelziffer der Armut “mäßig gesunken” – insbesondere bei Arbeitslosen, die vor der Reform den Gang zum Sozialamt scheuten und nun ihre Ansprüche bei der Arbeitsagentur anmelden. Doch etwa 1,9 Millionen Geringverdiener nehmen offenbar ihren Anspruch auf aufstockende Leistungen nicht wahr. Sie leben in verdeckter Armut – und mit ihnen etwa eine Million Kinder.Dies zeigt dass die Arbeit absichtlich billig gehalten wird. Dies geschieht u. a. durch die hohe Zahl an Arbeitslosen. Denn auch hier regelt Angebot und Nachfrage. Dafür gibt es dann Leute die zwei Jobs haben und den ganzen Tag arbeiten und trotzdem nur knapp über die Runden kommen.
Ebenso boomen die Überstunden, da die Wirtschaft sich dadurch die Lohnnebenkosten für mehr Arbeit erspart. Kein Wunder also, dass es Ideen gibt das ganze Steuer-und Sozialleistungssystem vollständig umzukrempeln. Stattdessen wird von Merkel und Co. das Kombilohn-Modell bevorzugt, da hierdurch nicht die Wirtschaft, sondern der Staat die Leute bezahlt, die von ihrer Arbeit nicht leben können. Das nötige Geld erwirtschaftet dann wieder der Steuerzahler.
Stichwort: Mehrwertsteuererhöhung und Rente mit 67.
Im Tagesspiegel ist über Merkel zu lesen:
“Sie wisse, dass die Bundesregierung den Bürgern mit ihren Spar- und Steuergesetzen sehr viel abverlange.
«Sparen tut weh.» Aber «wir müssen unsere Haushalte sanieren».” (Glauben müssen nur die Dummen. Zum Beispiel an Demokratie wie sie heute angeblich existiert.)
Der Wirtschaftsxperte Köhler (ifo) setzt dem Ganzen noch einen drauf: Er möchte, dass noch mehr Steuermittel zur Senkung der Lohnnebenkosten verwendet werden. Das heißt die Wirtschaft entlasten, und somit diese mit dem Geld der Bundesbürger subventionieren. Dies ist sicherlich ein vernünftiger Vorschlag, denn warum muss die Arbeit aufgrund der schlechten Haushaltslage verteuert werden. Durch die Globalisierung entsteht Konkurrenz und die deutsche Wirtschaft hat es mit ihrer Extralast schwer.
Eigentlich ist das ganze kein monetäres Problem. Zumal die traditionsgemäße Neuverschuldung die Bilanz auf dem Papier zum stimmen bringt. Aber der Wohlstand ist teuer und für den muss auch jemand arbeiten. Wohlstand ist ja praktisch dadurch definiert, dass es welche gibt, die sich mehr leisten können, d .h das andere für sie leisten.
Es können nicht alle eine Villa auf Mallorca mit Swimmingpool haben. Nicht weil Deutschland zu arm ist, sondern weil dann der Hamster in der Tretmühle fehlt.
der einfache Bürger meint: annewill.blog.ndr.de/2008/07/04/das-volk-ist-unzufrieden/
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"Sparen tut weh" - Politiker sparen ja auch, das sollte man nicht vergessen. Sie sparen an Hirn, am Nachdenken und an sinnvollen Lösungen, das tut ihnen wohl weniger weh als vom lieben Geld etwas abzugeben.
Ich hoffe echt, auch wenn ich es nicht ganz glaube, dass die liebe Kanzlerin mit ihrer "Offenheit" vor der Wahl bzgl. Zwangsarbeit, Sparmaßnahmen etc. genügend Leute zum Wählen motiviert hat, die weder bei ihr noch bei ihrer Folgerpartei ein Kreuzchen machen werden. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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