Rosa Sconto

Time Well Wasted

09.11.2011 | 23:37

Ästhetischer Exorzismus

ist keine Erungenschaft von Bail-Out Akrobaten.  Italien wird derzeit echt heftig gebeutelt, erst von Bunga-BungaParties eines Spagetti-Reagan, dann von Rating-Agenturen, bald vom IMF und nun auch noch das:  San Francesco ist der Patron Italiens und ausgerechnet in seiner Gruft haben jetzt auch noch ein paar Restauratoren die Gestalt des Teufels, versteckt in den Wolken natürlich und nicht symbolish, auf einem der berühmtesten Freskos von Giotto's Malereien in der "Basilika des Heiligen Franziskus" in Assisi entdeckt.

Den Teufel hat der Maler Giotto in exorcistischer Manier in den Details der Wolken in seinem Zyklus von Szenen über das Leben und Sterben des Heiligen Franziskus im 13. Jahrhundert malerisch untergebracht.

Es hat aber über 700 Jahre gedauert bis der italienische Kunsthistoriker Chiara Frugone den Teufel entdeckt hat. Der Teufel hat ein Profil mit einer Hakennase, ein verschmitztes Lächeln und seine dunklen Hörner sind geschickt zwischen den Wolken in das Panel der Szene versteckt. Nein, eine Euro Münze klebt nicht am Kopf des Teufels.

Wer nun noch eine eMail oder SMS an des Grab des Heiligen schicken möchte kann es hier versuchen, aber Vorsichtig, die Ladenzeiten übertreffen die vom Freitag... Dafür gibt's dann aber den Teufel zu sehen. Die aben in der Gruft sogar eine LiveCam.

 

 
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Kommentare
blog1 schrieb am 10.11.2011 um 00:20
Also, für mich ist seit dem Film "der Exorzist" völlig klar, dass es den Teufel gibt.

Das mit der Hakennase könnte ja richtig problematisch werden und das mit den Hörnern ist so eine Sache, da nicht nur Rindviecher welche auf haben.

Im Katholizismus ist der Teufel nichts anderes als Luzifer, der gefallene Erzengel, der mächtiger als Gott sein wollte und dann in die Hölle verstoßen wurde. Hochmut kommt eben vor dem Fall. Vielleicht ist das die Botschaft unserer Zeit.
blog1 schrieb am 10.11.2011 um 00:46
Also, ich habe gerade ein Bild von Belusconi in Spiegel-Online gesehen und ich kann mir nicht helfen, darauf er schaut er wie der Teufel aus. Denkt man sich die Hörner dazu, wäre es perfekt.

Ich will ja der Freitag-Redaktion keine Ratschläge erteilen, aber der Fotograf von Spiegel-Online ist einsame Spitze. Den würde ich abwerben. Ein Bild sagt nun einmal mehr als tausend Worte.
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