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Ignorieren wir die Zeichen der sogenannten "Endzeit"? Slavoj Zizek, erklärt, was er glaubt was die wirtschaftliche Talfahrt verursacht, und verweist auf die stockende Wirtschaft, Klimawechsel sowie der sich verschlechternden Beziehungen zwischen ethnischen Gruppen.
enn Slavoj slovenisches English nicht stört wird sich vielleicht bestättigt finden. 22 Minuten....
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klar, und Totgesagte leben länger.......
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Die Unendlichkeitslogik des Kapitals wird in vielen Spielarten vorgeführt. Der partielle Kollaps gehört dazu, von einer Krise zur anderen, die Kosten und Schäden müssen ständig "abgewälzt" werden. Solange dies irgendwie funktioniert, geht's einfach weiter.
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"Solange dies irgendwie funktioniert, geht's einfach weiter." Leider! :(
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"Das Licht im Tunnel könnte der entgegen kommende Zug sein"
Danke, gern gesehen, und ja, diese Art der plakativen Argumentation, der gesamten Figur von Zizek muss man natürlich "irgendwie" akzeptieren. Habe mir einige Stichworte aufgeschrieben, muss noch etwas d'rüber nachdenken. Francis Fukuyama ist wohl out, aber Immanuel Wallerstein wäre in dem Zusammenhang "der nächsten Dekaden", wie Zizek das erkennt, wohl zu zitieren. Und weiter, beinahe rückwärts im Vorgetragenen. Von diesem zusammengewürfelten, ökonomisch in gemeinsame Haft genommenen Europa geht erkennbar eine große Gefahr aus, weltweit eher noch von der bereits extremen Ungleichheit, was existentiellen Wohlstand betrifft. Sich auf alte Weisheiten des christlichen Abendlandes zurück zu ziehen, das wird immer weniger genügen unf Zizeks "Spielerei" mit dem Wort "Toleranz" zeigt viel Wahrheit, liegt auf ähnlicher Ebene wie "Reform", meint dennoch lediglich den so alternativlosen Sachzwang erkennbarer Partikularinteressen. Natürlich, "die Revolution wartet nicht hinter der nächsten Ecke" und dennoch, oder habe ich den entsprechenden Hinweis überhört? Zizek setzt sich in seinem letzten Buch "Auf verlorenem Posten" phasenweise sehr intensiv mit Hardt und Negri auseinander. Gerade was aktuell passiert, von Spanien über Nordafrika bis nach Israel, gar in den USA hat verdammt viel mit dieser Multitude zu tun. Noch sehr diffus in der Artikulation, aber soweit es gelingt, derartige Ansätze von der Übernahme durch herkömmliche, politische Parteien frei zu halten, die APO als leitendes, lenkendes Standbein eines parlamentarischen Armes zu etablieren, soweit könnte wirklich Licht am Ende des Tunnels winken. |
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@ebertus
Fukuyama ist "out", Wallerstein "in"...na hoffentlich... Vielen Dank für den Kommentar! |
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Der sogenannte Sozialismus war auch ein Fehler, da regen sich aber die meisten Menschen darüber auf.
Wenn die bundesrepuplikanischen Kanzler Verantwortung getragen hätten, dürfte es gar nicht so schlimm mit der BRD gekommen sein. Die BRD hat sich zu einen menschenfeindlichen Staat entwickelt, wo die Menschen nur noch wie Sklaven behandelt werden, dass ist bei den angeblichen Volksparteien SPD und CDU einzigartig in der Geschichte dieses Landes. Für diese Parteien kann man sich nur noch schämen. Aber eines wird kommen, die Menschen werden eines Tages die Systemfrage stellen und auch fordern. |
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schrieb am
10.10.2011 um 22:59
Matto schrieb am 10.10.2011 um 22:52
Klar ist die BRD mit unseren angeblichen Volksparteien SPD und CDU alles andere als ideal. Aber bitte nicht vergessen; in der DDR wurden beispielsweise "Republikflüchtlinge" zu Hauf erschossen! Die dafür verantwortliche SED der DDR sitzt heute mit der Nachfolgepartei Die Linke im Bundestag der BRD! Auch nicht so ideal! |
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"Die BRD hat sich zu einen menschenfeindlichen Staat entwickelt, (...), dass ist (...) einzigartig in der Geschichte dieses Landes."
Der Satz steht bald in den Geschichtsbüchern dieser Nation! Vor allem in der Form wie sich einzelne Gruppen seit Kohl u. Schröder bis heute an Allgemeingut bereichern und es als ökonomisch richtig darstellen lässt die ehem. BRDler wie veräppelte Lemminge aussehen. Ein echter Vorwurf den sich die ehem. DDRler nicht machen brauchen da die Aktion "Von Fleiss zu Reich" schon im Anlaufen war als diese dazu stiessen. Aber erst nach '89 konnte sicher im Schatten des innerstaatlichen Umbaus und den dazugehörigen veröffentlichten Diskussionen vollends aus breiten Schichten der Bevölkerung Abgeschöpft werden. Im Osten anfangs nur auf öffentlichen, wirtschaftlichen Terrain u. den Kommunen. Ab Kabinett Schröder 1. dann in Ost u. West in privat u. öffentlich. Ab Merkel/Westerwelle u. "2008" u. "Griechenland" sieht man einen Lernprozess "der Märkte", und es klappt. (Den Anfang machten sehr früh US Firmen die Kreditgeschäfte mit der griech. Politklasse machten, welche niemals zurückbezahlt werden konnten. Jetzt gehören den US-Fonds ein paar hübsche ex-öffentliche Einrichtungen in Hellas. Wussten eigentlich französische Banken schon damals dass DU zahlst?) In Deutshland hört man allerdings immer mehr die Nachtigall trappsen.. . Und da stimme ich Slavoj Zizek nicht zu (Don't personalise..) ich finde man soll Namen nennen, sie anklagen u. wenn nötig haftbar machen. Mindestens. |
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Feudalismus wählt man nicht so einfach ab. Er will das ja garnicht.
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@Pferde
Die Namen zu nennen, wäre hilfrreich oder, anders formuliert, rechtlich bzw. strafrechtlich relevant, wenn unsere Staatsanwälte in der BRD ähnliche Befugnisse wie ihre italienischen Kollegen hätten. Wir hätten dann allerdings schon seit den ersten Aufarbeitungen der Treuhand ein erhebliches Problem bzw. ein schon viel früher feststellbares "Demokratie-Defizit" größeren Ausmasses. Das derlei juristische Maßnahmen aber nicht unbedingt Garantien bieten, derlei Defizite wieder zu beseitigen, sieht man aber im Fall der "Mani Pulite" und der Entwicklung der sogenannten zweiten und vorwiegend durch die Machenschaften Berlusconis geprägten italienischen Republik. Es handelt sich selbstverständlich um eine "systemische" Krise bürgerlich-kapitalistischer Demokratien mit immer ungewisserem Ausgang ( siehe auch: www.freitag.de/community/blogs/giuseppe-navetta/neoliberale-hegemonie-oder-zerfall-der-demokratie ) Mit besten Grüßen |
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Das Erstaunlichste am Kapitalismus sind doch immer noch die Einkünfte seiner Fehler.
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Vielen Dank für den Link!
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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