Ryunoki

Blog von Ryunoki

Blogbeiträge

15.07.2009 | 14:33 Ryunoki

Deeskalation

Nachdem es am 13. 7. zu einer "Sicherheitsstörung" (so die Pressemeldung) in der Gewahrsamseinrichtung für Ausreisepflichtigeim rheinland-pfälzischen Ingelheim (in der wirklichen Welt als Abschiebegefängnis bekannt) kam, als einer der Insas... >> mehr
07.07.2009 | 17:28 Ryunoki

Freibeuter auf Kurs

Die (überwiegend) Jungs von der Piratenpartei sehen sich nach ihrem Bundesparteitag erhöhter politischer und medialer Aufmerksamkeit gegenüber. Jetzt müssen sie aufpassen, dass sie nicht der Versuchung erliegen, gesellschaftliche Probleme ... >> mehr
26.06.2009 | 12:31 Ryunoki

Symbolpolitik

    Das am 18. 6. verabschiedete "Zugangserschwerungsgesetz" mit seinen Stoppschildern - Kinderschutz, Einstieg in die Internetzensur oder Symbolpolitik? Wie einfach diese Schilder zu umgehen sind, darüber wurde viel geschrieben und es dü... >> mehr

Kommentare

Kommentar zu

Freibeuter auf Kurs

07.07.2009 | 17:28 Ryunoki
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08.07.2009 | 12:55 sport
Nun die sogenannte Piratenpartei hat noch ganz andere Probleme. Welchen Kurs steuert die Novizen-Partei. Ein Blick hinter die Kulissen: www.piratenpartei.de/node/810 ,,Der Bundesvorstand der Pirate...
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09.07.2009 | 11:24 Ryunoki
Hallo Sportinsider, vielen Dank, dass Du Dir die Mühe eines so ausführlichen Kommentars gemacht hast! Um in der Metaphorik zu bleiben: Ich glaube, die können noch nicht so richtig mit dem Kompass umgehen. Selbstverständlich ist Kritik an Neulingen in der Politik nicht tabu. Man sollte dabei aber zwei Dinge beachten: Da die Piraten nicht verfassungsfeindlich sind, sollte man sich als politisch denkender Mensch eigentlich darüber freuen, dass sich so viele (überwiegend junge) Menschen überhaupt für die politische Bühne interessieren. Natürlich können die das nicht von Anfang an. Jeder, der in der Politik tätig ist (egal ob Partei oder NGO, kennt die Regeln am Anfang noch nicht so gut. Ich selber bin seit +/- 10 Jahren aktiv, allerdings nicht parteipolitisch. Ich wusste am Anfang auch nicht so gut wie heute, nach welchen REgeln gespielt wird.) Gutes Beispiel ist der Bundesparteitag. Es kann nicht so laufen, dass zu einem solchen Parteitag kommen kann, wer will und der Zufall entscheidet, wer in der Nähe wohnt und nicht arbeiten muss und, und, und... Das sieht zunächst wie Basisdemokratie aus, ist es aber überhaupt nicht, verglichen mit einem Delegiertensystem. Ich denke mal, dass sie das fürs nächste Mal besser machen. Das zweite ist, dass man Kritik an Inhalten üben sollte, nicht am Äußeren. Es ist mir völlig egal, was Angela Merkel für eine Frisur trägt, oder was auf den T-Shirts der Piratenpartei steht, ich will wissen, was die Person mir mitzuteilen hat und wofür sie sich einsetzt. Die Frage nach dem Umgang mit Bodo Thiesen verfolge ich, aber ich habe noch keine abschließende Meinung dazu gebildet. Es scheint mir aber ein Beispiel für den Umgang mit dem Kompass zu sein, der noch nicht so beherrscht wird (wie die "Basisdemokratie" beim BPT). Die Frage nach dem Umgang mit dem Holocaust kann man glaube ich in diesem Rahmen hier nicht diskutieren, weil das das Thema sprengen würde (ich habe Geschichte studiert und habe dazu wohl einen etwas anderen Zugang). Den Beitrag von Herrn Welding nehme ich zur Kennntnis, finde ihn aber nicht wahnsinnig sachlich oder gelungen. Das möchte ich jetzt aber auch nicht vertiefen, da ich nicht weiß, ob er hier mitliest und ich es dann nicht korrekt finde, kritisches über seine Beiträge zu schreiben. Die Frage nach der Rubrik "Pressemitteilungen" verstehe ich ehrlich gesagt nicht. Warum sollten die denn keine PM veröffentlichen? Oder habe ich Deinen Beitrag da falsch verstanden?
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Freibeuter auf Kurs

07.07.2009 | 17:28 Ryunoki
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07.07.2009 | 18:46 Streifzug
Hallo Ryunoki, "... gesellschaftliche Probleme mit technischen Mitteln lösen zu wollen" ist doch wenigstens eine Alternative zur gängigen Praxis sie mit dem Vorschlaghammer lösen zu wollen.
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08.07.2009 | 11:44 Ryunoki
Hallo Streifzug, auch ein Vorschlaghammer ist ein technisches Mittel, wenn auch nicht so ausgefeilt wie PGP oder ähnliches. Ich denke, meine Intention ist klar: Wenn man das Problem Überwachung und Kontrolle nicht in einer gesellschaftlichen Dimension sieht, sondern nur als Angriff auf die persönliche Freiheit (was auch zutrifft, aber der Angriff geht eben darüber hinaus), dann rennt man jeder neuen Zumutung einfach nur hinterher und bleibt immer in der Defensive. Deshalb finde ich es wichtig (für die Piraten, da die etablierten es nicht tun), sich frühzeitig Gedanken zu machen, in welcher Gesellschaft man leben möchte. Dazu gehören dann auch andere Politikfelder, die systematisch (das können die Informatik-Jungs ja gut ;o) erschlossen werden müssen. Der Nachteil bei den technischen Lösungen ist dann auch der, dass sie zu einer Spaltung der Gesellschaft beiträgt, und nicht zu einer allgemeineren Verbreitung der Freiheit. Beispiel: Ich will, dass niemand meine E-Mails liest. Das ist ein Recht nach Artikel 10 GG, was ich einfordere. Jetzt weiß ich zwar, wie ich das verhindern kann - aber ich will es nicht nötig haben (davon abgesehen, möchte ich auch gerne mit Menschen kommunizieren, mit denen ich nicht auf verschwiegenen Parkplätzen Schlüssel ausgetauscht habe).
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Irans neue Macht

Wochenthema | 18.06.2009 | 05:00 Torsten Wöhlert
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18.06.2009 | 07:53 Dattel
Haben wir jetzt also unser revolutionaeres Subjekt gefunden: Die iranische Jugend, die sich vermutlich nicht nur technologisch von den anderen Generationen entscheidet, sondern auch lieber Karriere al...
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23.06.2009 | 15:55 Ryunoki
Ob es einen Staat "geben darf", in dem die Religion das Sagen hat? Religion kann den Menschen zu vernünftigem Leben bewegen, indem sie ihm eine Ethik begründen hilft, die auf Freiheit und Menschenwürde hinarbeitet (Atheisten haben es da nicht so leicht, die müssen sich eine andere Begründung ausdenken). Weder ist eine Religion ein Garant für eine solche Haltung, noch steht sie ihr zwangsläufig entgegen. Aber ein Staat als Gemeinschaft von Menschen, die zunächst einmal nichts verbindet, was nicht erst definiert werden muss (im einfachsten Fall sogenannte "Grenzen", knifflig wird´s bei "Volk" oder "Ethnie") darf eine Religion nicht zum "Bindemittel" machen, weil das all jene ausschließt, die sich nicht zu dieser Religion (oder nicht in der staatlich verordneten Form) bekennen. Wieder davon zu differenzieren ist es, wenn so genannte "religiöse Werte" in der Verfassung eines Staates eine wichtige Rolle spielen. Das ist für mich als Atheistin zu tolerieren, solange es Werte sind, die Freiheit und Menschenwürde nicht entgegenstehen. Nehmen wir als Beispiel das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland. Hier half den Müttern und Vätern sicher ihre christliche Einstellung, da es "mehrheitsfähig ist", wenn wir die Gleichheit aller Menschen aus der Religion heraus begründet. Insofern spricht aus pragmatischen Gesichtspunkten nichts dagegen. Frieden, Freiheit, Gleichheit vor dem Gesetz kann man auch aus dem Islam ableiten, wenn man das möchte, und wenn ein Staat das tut und in der Praxis verwirklicht, dann habe ich damit kein Problem. Wie der Iran aussehen soll, entscheiden die Iranerinnen und Iraner. Wie die westliche Demokratie aussieht, bestimmen wir.
Ryunoki
Naturwissenschaftlerin, Historikerin, Vormärz-Liberale und Science-Fiction-Philosophin.
Mitglied seit:
2 Jahre 51 Wochen
Zuletzt aktiv:
15.07.2009
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Logbuch
12:50
antares56 hat gerade einen Kommentar geschrieben.
12:50
Querdenker hat gerade einen Kommentar geschrieben.
12:49
Querdenker hat gerade einen Kommentar geschrieben.
12:40
niclas quinten hat gerade einen Blogbeitrag erstellt.
12:35
blog1 hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Das Imperium Gazprom verfügt über eine eigene Armee und einen mächtigen Geheimdienst. An verantwortlichen Positionen arbeiten ehemalige KGB-Agenten, sein privater Besitz ist absolut geschützt, die Verantwortlichen sind unantastbar. Mit Hilfe williger deutscher und europäischer Industrieller versucht es, den Energiemarkt zu monopolisieren und die Verbraucher abzuzocken. Jürgen Roth enthüllt, wer hinter den Kulissen die Fäden zieht >> mehr
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wir müssen reden

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