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Ich werde den Eindruck nicht los, dass es sich beim DWD zwar um eine verschnarchte aber doch grundsolide Institution handelte.
Wenn Uwe Wesp die Wetterprognose vortrug, erinnerte das immer etwas an Derrick. Dem DWD mögen bei einigen Umwetterprognosen Fehler unterlaufen sein, aber die Meteorologie ist ja auch keine exakte Wissenschaft, da gehts immerhin um nichtlineare Dynamik. Dann kamen die Kachelmänner und haben dem DWD das Feld streitig gemacht, ua damit, dass sie diese Fehler genussvoll angeprangert haben wie Kachelmann das ja auch bei Niggemeier wiederholt hat. Jetzt gibt es auch in diesem Feld Wettbewerb und der ist ja bekanntlich immer gut. Mittlerweile jubelt der DWD aus Ängstlichkeit jeden Luftzug zum Orkan hoch und aus jedem Minimalfrost wird die "klirrende Kälte", die Deutschland "fest im Griff" hat. Die Fehlprognosen des DWD sind nichts im Vergleich zu den alarmistisch-medialen Verheerungen, die tendenziell eher Kachelmann zu verantworten hat. Schließlich beklagt er sich über die Geister, die er selber gerufen hat. |
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schrieb am
14.01.2010 um 07:48
Ben Wettervogel. Eine Unverschämtheit dieser Künstlername. Darüber ärgere ich mich immer. Das sagt doch alles darüber aus, wie seriös dieser Wetterhokuspokus beim Staatsfunk zu nehmen ist.
Lese nur noch im www das Wetter. Diese TV-Fuzzis sind mir einfach zu bekloppt. |
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Danke für den schönen Kommentar.
"Konkurrenz belebt das Geschäft" heißt es ja so schön. Das Schlimme bei der Meteorologie, ist, dass wohl die größte Gefahr darin besteht, dass der Kunde am Ende auf der Strecke bleibt. Je öfter DWD und Kachelmänner unzutreffende Katastrophenmeldungen medial aufgebauscht an die Öffentlichkeit "jubeln", desto unglaubwürdiger wird die nächste Hiobs-Botschaft. Wenn dann tatsächlich Mal "sibirische Verhältnisse" ins Haus stehen, glaubt es kein Mensch mehr. Aber wer ist Schuld? - Die Wetterdienste, die im Zweifel lieber einmal zuviel warnen? - Der Bürger an sich, der sich auch einfach ein differenziertes Bild aus Wetterdienst und Presse machen könnte. Stichwort: Vor die Haustür gehen. - Die Presse, die wegen eines regional ausgerufenen Katastrophenalarms Deutschland in eine neue Auszeit führt? Schließlich hatten auch die Medien die Möglichkeit die Prognose mit der Wirklichkeit zu vergleichen. Eine schöne Geschichte noch am Schluss. Sie wurde in einem der öffentlich-rechtlichen Nachrichtenformate erzählt: Da stand eine schon etwas ältere Dame vor ihrem zugeschneiten und eingewehten Haus auf Fehmarn und lachte den Kameras entgegen. Es war trotz aller Unnanehmlichkeiten von der Außenwelt abgeschnitten zu sein auch schön gewesen. Ihr Mann hätte nicht zur Arbeit gemusst und so hätten sie Mal wieder seit langem einen Tag mehr für sich Zeit gehabt. |
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@chrisamar:
Mir geht es da ähnlich. Derneulich haben wir uns die ganze Wettersendung im dritten über Kachelmanns' Kleiderordnung ausgelassen, ohne eine Silbe der Prognose mitzubekommen. Als wir das hinterher dann feststellten war das Gelächter groß. Der Himmel ist uns am nächsten morgen trotzdem nicht auf den Kopf gefallen ;) |
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Es ist zu beobachten, daß der Kachelmann mit seinen Katastrophenwetterfröschen derzeit kräftig zurückrudert. Erst hat er die Leute verrückt gemacht und poppt eine simple Wettervorhersage zu einem Mega-Event auf (Unwetter- Blitzeinschlag- und ähnliche dümmliche Karten) und dann lehnt er sich zurück und schiebt dem DWD den schwarzen Peter zu, weil der aus dem bißchen Schnee, den wir derzeit haben,zu einem Teil von Sibirien macht.
Jenseits davon gehört die ständige Panikmache mittels Wetter, ***-grippen, Lebensmittelverunreinigungen u.a.m. zu einer Strategie, die Leute hier so zu beschäftigen, daß sie nicht an ihre eigentlichen Probleme denken. Daisy ist demnächst der Schnee von Gestern.... |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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