S.Heinel

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Kopfbahnhof scheint beerdigt

Politik | 15.07.2011 | 11:50 Julian Heißler
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15.07.2011 | 16:09 seriousguy47
Als ich diesen Beitrag las, fragte ich mich zunehmend, wie es ein PR-Produkt aus dem Hause Dietrich wohl in den FREITAG geschafft haben könnte. Umso überraschter war ich dann, zu lesen, dass da ein FR...
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15.07.2011 | 17:13 S.Heinel
Sie haben die Ammertalbahn als gravierenden Grund vergessen, warum der Stresstest für Stuttgart 21 so nicht bestanden werden kann
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Kopfbahnhof scheint beerdigt

Politik | 15.07.2011 | 11:50 Julian Heißler
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15.07.2011 | 14:50 mcmac
Der Meinung, dass der Kopfbahnhof beerdigt scheint, kann man ja sein. Allerdings hat dies, wenn man schon die Neigung verspürt, es so formulieren zu wollen, sehr viele andere und vor allem triftigere ...
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15.07.2011 | 17:06 S.Heinel
Zum Thema sma: Die sma wurde in der Schlichtung als unabhängiges Gutachterbüro von den Gegnern/Kritikern des Projekts vorgeschlagen. Auf das Stresstestverfahren hatte man sich damals einvernehmlich geeinigt. Die Gegner/Kritiker wurden von Herrn Kefer bereits letztes Jahr eingeladen am Stresstest teilzunehmen; ein Brief an Herrn Wölfle blieb unbeantwortet. Die sma ist seit Beginn der Betriebssimulation mit 6 Mitarbeitern ständig am Stresstest beteiligt gewesen. Die Eingaben der neuen Landesregierung, über den Lenkungskreis Stresstest eingebracht, wurden von der Bahn komplett berücksichtigt und in die Simulation übernommen. Den Kritikern des Projekts wurden letzte Woche in zwei Sitzungen die Prämissen der Betriebssimulation erläutert. Während dieser Sitzungen wurden kurzfristig eingebrachte Fragenkataloge vollständig abgearbeitet. Selbst Frau Dahlbender war mit den Antworten zufrieden, obwohl sie sich wenige Tage später öffentlich komplett anders äußerte. Die aktiven Parkschützer hatten sich vor der Schlichtung dazu entschieden, an dieser nicht teilzunehmen. Letztendlich kann man dann nur sagen: "Chance vertan!"
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29.09.2010 | 16:43 catch-the-day
Ja, gelogen wird, dass es kracht. Sagt doch endlich, dass das Ganze nur ein Immobilienprojekt ist, dass es überhaupt nicht um die Fahrzeitverkürzung geht! Sagt doch endlich, dass die Züge vor 20 Jahre...
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29.09.2010 | 20:39 S.Heinel
Die 19 oder auch 18 Minuten beziehen sich auf die Strecke Stuttgart - München. Auch 1995 betrug die Reisezeit Stuttgart - Ulm zwischen 55 und 63 Minuten je nach Zugtyp. Hier zum Beispiel nachzulesen: www.drehscheibe-foren.de/foren/read.php?3,4955691,4955752#msg-4955752
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29.09.2010 | 18:16 Hermanitou
Lass doch mal die Kirche im Dorf. Die allermeisten Bäume werden umgesetzt, nicht gefällt. Mir scheint, da bleibt als Erstes die Vernunft auf der Strecke. Wenn Dein Beitrag als Information gedac...
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29.09.2010 | 20:26 S.Heinel
Erklär ihm doch sachlich, wieviel Bäume umgepflanzt werden und wieviel jetzt tatsächlich gefällt werden, anstatt ihn so anzupflaumen.
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29.09.2010 | 17:05 S.Heinel
Es könnte natürlich auch sein, dass die Polizeikräfte morgen wegen Verena Becker in Stuttgart zusammen gezogen werden.
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10.09.2010 | 22:07 mh
ich halte nichts von parteien, die stimmungen sammeln wollen. mfg mh
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10.09.2010 | 23:13 S.Heinel
Ich dacht' mich tritt ein Schill... na denn Pax Europa oder so: www.rbb-online.de/nachrichten/politik/2010_09/berliner_ex_cdu_politiker.html
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10.09.2010 | 10:41 S.Heinel
Beim ersten Lauf für Stuttgart 21 kamen laut Stuttgarter Zeitung und Stuttgarter Nachrichten ca. 100 Leute in den Schlosspark. Die Polizei schätzte uns auf 80 Läufer und 20 Radfahrer. Die BILD-Zeitung geht von 150 Personen aus. Kommentare der Gegner reduzieren uns auf 30 bis 50. Der Veranstalter geht von 120 Menschen aus. Ich denke wir lagen irgendwo zwischen Polizei und Veranstalter. Für eine erste Aktion die erst seit zwei Tagen ad hoc übers Netz verbreitet wurde ein guter Anfang. www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stuttgart-21-knapp-120-liefen-mit-fuer-stuttgart.5bcc9019-fcd0-47ad-a819-847c421c607d.html www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2623533_0_1819_-stuttgart-21-befuerworter-laufen-fuer-projekt.html
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07.09.2010 | 19:22 mcmac
Als Stuttgarter müssten Sie eigentlich wissen, das OB Schuster seine Wiederwahl im 2004 im 2. Wahlgang nur erreicht hat, weil die Grünen ihn unterstützten -gegen das Versprechen Schusters zu S21 eine ...
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09.09.2010 | 17:09 S.Heinel
Nochmals einen Kommentar zum Bürgerentscheid. Oberbürgermeister Schuster hat heute in einem offenen Brief an Herrn Palmer auf die Vorwürfe des Wortbruchs und Machtmissbrauchs geantwortet: www.stuttgart.de/item/show/273273/1/9/407397 Die verlinkte Pressemitteilung aus dem Jahr 2007 war dabei für mich von besonderem Interesse: Tübinger OB Boris Palmer hat diese Haltung bestätigt: „OB Schuster und ich waren uns 2004 einig, dass ein Bürgerentscheid fällig ist, wenn auf die Stadt Mehrkosten deutlich im dreistelligen Millionenbereich zukommen. Die Mehrkosten von knapp 85 Millionen liegen unterhalb dieser Schwelle. Insoweit kann ich Herrn Schusters Argumentation nachvollziehen“, so Palmer. „Allerdings: Rechnet man den Erlass von 200 Mio. Zinsen hinzu, wäre die Verpflichtung erfüllt. Über Zinsen haben wir aber nicht geredet. Herr Schuster ist nicht verpflichtet zu einem Bürgerentscheid, den Mut dazu wünsche ich ihm trotzdem. Bei einem Jahrhundertprojekt sollten die Bürger nicht nur zuschauen dürfen.“ Ich bin gespannt, wie Herr Palmer darauf reagiert. In biesem kurzen Auszug hätten nach meiner - auch oben geschilderten - Auffassung beide Recht. Herr Schuster hat keinen Wortbruch begangen, es wäre trotzdem besser gewesen - in welcher Form auch immer - die Bevölkerung Stuttgarts und Baden-Württembergs näher an das Projekt und die Entscheidungen an- oder einzubinden. Ich gebe auch Ortwin Renn in vollem Umfang recht, wenn er sagt, dass hier mit S21 ein Syndrom zu Tage tritt, dessen wahren Ausmaßes - also die tatsächliche Krankheit - anzeigt. Ob zum Schließen der Schere die Einführung plebiszitäre Elemente das Allheilmittel ist, wage ich zu bezweifeln.
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07.09.2010 | 14:59 seriousguy47
Ihre Visionen seien Ihnen gegönnt. Wenn es aber buchstäblich um Geld und Leben geht, sind mir Fakten dann doch lieber. Und zwar gerne auch weniger geschönte als die in Ihren Links. z.B. Stadtbiblioth...
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08.09.2010 | 01:35 S.Heinel
Die Menschen sehen, was jetzt real ist. Und jetzt steht ein ziemlich düsterer Betonwürfel in einer Mondlandschaft aus Lehm, umringt von Baggern, Kränen und Unkraut. Das sieht tatsächlich ziemlich uninspirierend aus. Aber das wird so auch nicht bleiben. Sie wird in ein städtebauliches und infrastrukturelles Gesamtkonzept eingebunden sein und von diesem Feldherrenhügel dann nicht mehr über ein trostloses Meer an Gleisen blicken sondern über ein grünes Stadtviertel und Parkanlagen. Mit Einsetzen der Dämmerung wird die Bibliothek dann in alle Richtungen erstrahlen, das gehört nämlich auch zur Architektur des Gebäudes und ist jetzt, da erst mit den Innenausbauten begonnen wurde natürlich noch nicht sichtbar. Ich bin fest davon überzeugt, dass es sich Zugreisende mit ein paar Minuten Zeit nicht nehmen lassen werden um kurz aus dem Tiefbahnhof aufzutauchen um einen Blick oder ein Foto von diesem Lichtspektakel zu ergattern. Vielleicht ist man aber auch Stuttgarter und fährt nach einem anstrengenden Arbeitstag an einem warmen Sommerabend zum Bahnhof, gelangt durch die, in den letzten Strahlen der Abendsonne rotglühenden, Glasdünenlandschaft in das Europaviertel, reserviert bei di Mario am Mailänder Platz einen Tisch für das kommende Wochenende und verschwindet dann gegenüber in der Bibliothek um einen neuen Schmöker für das Wochenende zu ergattern. Mit dem neuesten Schätzling, einem älteren King und einem heute noch unbekannten Autor bewaffnet bestellt man sich einen Strawberry-Frappuccino im obersten Stockwerk um sich dann auf dem Dach in einen der Liegestähle zu flätzen und zu entscheiden welchen der drei Romane wohl das beste Potential eines Wochenendenfüllers habe. Dabei schweift der Blick über die Parkanlage vom Hauptbahnhof bis zum Schloß Rosenstein. Der eiskalte Becher wandert zur Abkühlung an die Stirn und man fragt sich verwundert wieso dieses wundervolle Gesamtwerk vor 15 Jahren zu soviel Ärger führen konnte.
S.Heinel
Schreiben gegen die Ohnmacht, gegen geistige Übelkeit, gegen politische Verlogenheit. Schreiben für mehr Wahrheit in der Politik.
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Logbuch
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antares56 hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Querdenker hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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