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Die Münchner Sicherheitskonferenz diente als Plattform für neue Drohungen gegen den Iran. Meine Hoffnung konzentriert sich auf China. Ohne Chinas Veto zu den geplanten Sanktionen gegen Iran, wegen dessen Nuklearanreicherung, zeichnet sich schon jetzt deutlich ab das die Sicherheitsmaniacs wieder die Kriegstrommeln schlagen. Doch was bedeuten Sanktionen gegen den Iran eigentlich? Spritpreis von mindestens € 1.50 pro Liter. Und ist die Wirtschaft willens diese Entwicklung durchzustehen? Bei der zu erwartenden Welle von Kündigungen, Kurzarbeit ist nicht mehr lange finanzierbar, kann es richtig interessant werden. Nicht nur "irgendwie". Dann können wir endlich schamlos noch mehr Milliarden nicht nur in Afghanistan verballern!
Da bei Guttenberg die "Gnade der späten Geburt" scheinbar die Erinnerungen an z.B. den britischen Prime Minister Neville Chamberlain blockiert, fällt es ihm offensichtlich leicht belanglos über mehr Möglichkeiten der Beteiligung der Bundeswehr bei Kriegen, sprich "Friedenseinsätzen" zu reden. Dewegen heissen die Friedenseinsätze manchmal auch Auslandseinsätze, - Ausland, weil die Bundeswehr ja zur Verteidigung der Bundesrepublik geschaffen wurde. Jedenfalls, so wie damals Chamberlain sich 1938 in München, nach der Zwangs-"Integration" Österreichs, der Kriegstreiberei Hiltlers beuge, tat dies nun Guttenberg für die USA. "Wir (NATO) wollen nicht in eine Konkurrenz zur UNO treten" sagte Guttenberg und NATO General Sekretär Rasmussen ergänzte: "Wir wollen die Nato nicht in eine globale Sicherheitsagentur verwandeln... und wo, wenn es Sinn macht, werden wir entscheiden ob die NATO eine Rolle spielen könnte, werden wir überlegen, wie wir die globalen Herausforderungen gemeinsam bekämpfen können". Und wie es seit dem Jugoslawien-Krieg zur Regel geworden ist: kann der UNSC nicht weich geklopft werden, wird eben ohne die UNO Krieg geführt.
Rasmussen und Guttenberg liessen offen was sie unter den "Herausfordungen" verstehen. Also denk einfach bei "globalen Herausfordenen" an Talibs, an Terrorismus, an unkontrollierte Finanzbewegungen, je nach Bedarf, egal was, -Herausforderung ist Herausforderung und etwas wird schon passen, um die Kriegtrommeln zu schlagen, - wie jetzt auch noch im Fall vom Iran, als wenn wir nicht schon genug Milliarden von Steuergeldern für Kriege verwenden die widerum unsere Wirtschaft zu einer Art Superbowl mit 30 Sekunden Vorwarnzeit machen.
Mit Blick auf den Iran wurden in München Allianzen geschmiedet. Wie 2002, ein Jahr vor der Besetzung des Iraks. Dabei verträgt die Weltwirtschaft keinen Krieg mehr, schon gar nicht gegen ein Land wie den Iran. Es reicht schon das Pakistan nun voll mit in den Krieg in Afghanistan einbezogen wurde. Allein die USA haben eine BILLION US-Dollar verbraucht. In Deutschland und Frankreich werden die Kosten als gutbehütetes Geheimnis vor der Öffentlichkeit verborgen.
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Das sind so die Sachen, die ich auch denke, mich aber kaum zu schreiben traue.
Das Waffengeklirr wird in meinen Ohren immer lauter. Es sieht so aus, dass, wenn es Krieg gibt, wieder alle hingehen werden. |
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Wahrscheinlich hat die Redaktion vom Freitag das Thema "Sicherheits"-Konferenz auch nicht weiter erwähnt erwähnt, weil's erstens 'eh niemanden interessiert und zweitens nur ein "irgendwie" Ereignis ist. Und wenn schon, wenn es dann in einem Jahr im Iran kracht weil die gegenwärtige "Helmand"-Offensive der ISAF Pakistan voll in den Krieg verwickelt hat, dann gibt's wenigsten auch in Deutschland genug Arbeitslose die rekrutiert werden können.
Das musst Du Dir 'mal auf der Zunge zergehen lassen! Senator Lieberman: "Time to choose - Impose sanctions on Iran or attack it" www.globalresearch.ca/index.php?context=viewArticle&code=20100207&articleId=17465 Wenn das nicht "Likudnik" Lobbyismus pur ist, was dann? |
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Liebermann ... ich fürchte, mein Kommentar wäre nicht öffentlichkeitsfähig.
Guck mal hier: www.freitag.de/politik/1005-iran-usa-atomprogramm-eskalation#comment-79703 |
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Ja, das Epos hab ich schon gesehen, - nur ist es nicht der "irgendwie linken" Intelligenz eine/r Freitags-JournalistenIn entsprungen. Es ist nur so ein opend, das geschaltet wurde, wohl um das eigene intellektuelle Potential zu schonen zu solchen Fragen zu schonen. Das zeigt eben auch den Grund für das "irgendwie". Vor 10 Jahren wurde es konkreter, eben "political correctness" bezeichnet
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bestimmt ging es eigentlich nur wieder darum, wer recht hat. das war am beispiel mit dem amerikanischen senator zu beobachten, der unangemessen selbstgerechte äußerungen machte, welche lediglich den allseits bekannten alleinwahrheitsanspruch der geknechteten jüdischen vorfahren auf die enkel übertragen soll, auf das er ewig halte, anderen die moral diktieren zu dürfen.
so also gar nichts neues, nur der schauplatz war halt ein anderer wie sonst, also ganz überflüssig diese ansprache, es sei denn, man ist mediengeil. dies trifts hier wohl eher. |
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Und über diesen Text, wo es um Krieg und Frieden geht, um Menschenleben, unterhalten wir zwei uns ganz alleine. Das finde ich irgendwie bezeichnend.
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Soeben habe ich im Deutschlandfunk die Meldung gehört, daß erneut ein Mitglied der Opposition im Iran zum Tode verurteilt wirde. 9 weitere erhielten Gefängnisstrafen (wie lang, weiß man nicht). Meiner Meinung nach ist da ein Verbrecherregime an der Macht, das mittlerweile nahtlos an die Zeit von Reza Pahlevi anknüpft. Die Frage ist doch, wie man die Kerle dort zur Vernunft bringt bzw. allgemein, wie man despotische Regime bekämpft. Oder nicht?
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Nicht durch Krieg und Bomben.
Vielleicht findest du diesen Artikel interessant: www.haaretz.com/hasen/spages/1147481.html "An Israeli attack, on the other hand, which in his view would put off the bomb by merely two years, would only spur the Iranians to develop it. Tehran knows that the United States wouldn't have dared to invade Iraq and Afghanistan had these countries had nuclear weapons. The Iranians are sure that this goes for them as well. So their way to maintain the regime, if it feels threatened, is to develop the bomb. The threats to attack Iran will only push them toward this. ... So what should we do? In certain situations, he said, one should do nothing. Any other option is immeasurably worse and more dangerous. So what do we do, the Israeli listener may ask himself, and reply: Make peace with Syria and the Palestinians, to undermine Iran's threats. Senior Iranian officials have said that any peace between Israel and the Palestinians would be acceptable to them. This would destroy the basis for Iran's threats to eliminate Israel." Am besten den ganzen Artikel lesen - gefiel mir ausgezeichnet. |
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@ Hermanitou ich hatte auch an Deinen Vergleich gedacht, kam aber zu der Schlussfolgerung, hätten Bush & Rice sich damals nicht für Rafsandschani stark gemacht gäbe es heute keinen Amadinashad; viele haben den nur in Folge der Irak-Invasion aus reiner Opposition zu den USA gewählt.
Dann wird das System mit "Alkoholschmugglern" die aus den irakischen Kurdengebieten, ausgerüstet mit "low-orbit-sat-telefonen" die es nirgends auf dem freien Markt zu kaufen gibt versorgt. Du solltest mal sehen was die wirklich auch Eselrücken in den Iran schmuggeln, alles, nur keinen Alkohol... Das wird genauso herumgefummelt wie vor 5 Jahren in Warziristan. |
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schrieb am
10.02.2010 um 15:02
@ Hermanitou
Es gibt sehr viele Iraner / Exil-Iraner, welche sich den Shah zurück wünschen. Es ist eine große Tragik, dass die Menschen im Iran ihre Freiheit verloren haben. Der größte Teil der Bevölkerung im Iran ist unter 30. Und diese Menschen kann man nicht alle einsperren oder töten. Irgendwann wird sich auch im Iran sehr vieles ändern. Und ich denke mal an eine Revolution, schleichend wie in der ehemaligen DDR. |
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Dann kann es so gesagt werden: als Frankreich den ollen Kohmeini in den Iran schickte war das ein Coup?
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schrieb am
10.02.2010 um 16:31
@ sachima
Für wen? Es war ein Fehler. Es war gemein. Und was ich auch immer mal los werden wollte: Was mich immer sehr geärgert hat ( inzwischen ist es ja etwas besser geworden ) in der Vergangeheit hat man immer irgendwelche Eseltreiber zusammengesucht. Uns diese Leute als repräsentative Vertreter des Landesdurchschnits präsentiert & jene zu politischen Themen befragt. Das war & ist auch fies. |
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Europa hatte dem Gemetzel im damaligem Jugoslawien zu lange untätig zugesehen. Es war richtig dort einzugreifen & den Völkermord zu beenden.
Das ist meine Meinung zu Jugoslawien. Husseins Irak: Niemals werde ich die vergifteten Kurden vergessen. Und wir wollen auch nicht vergessen, dass tausende von Menschen in unterirdischen Gefängnissen gefoltert & getötet wurden. Keine Ahnung, wie es heute dort aussehen würde, wenn sich die Weltpolizei dort nicht eingeschaltet hätte. Darüber kann ich nicht urteilen. Aber ich hoffe, dass der Irak sich zu einem friedlichen & demokratischem Staat entwickeln wird. Uran: Die gegenwärtige Regierung im Iran besitzt nicht mein Vertrauen. Uranwaffen & Atomenergie sind immer der falsche Weg. Sanktionen gegen den Iran? Dürfte den Iran nicht interessieren. Und kein Deutsches Unternehmen ( Siemens gehört doch auch zu 30% dem Iran & Siemens baut AKWs ) wird auf lukrative Aufträge aus dem Iran verzichten. Alles hohles Geschwätz. An einen Krieg, einen Angriff auf den Iran durch USA glaube ich nicht. Aber die Situation macht mir Angst. Und besonders sympathisch ist mir die Politik der Chinesen auch nicht. |
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Ich habe Saddam gehasst - gerade auch wegen der Giftanschläge auf kurdische Dörfer. Aber der Irak-Krieg, unter erlogenen Vorwänden, hätte nie stattfinden dürfen. Schon gar nicht bietet er eine Rechtfertigung für jahrelange Besetzung. Die Kriegsfolgen - die du ja mit dem Video eindrücklich dokumentierst, sprechen ja für sich.
Ich bin auch gegen Atomindustrie. Aber gerade die Verlogenheit, die einen Großteil der Welt gegen den Iran wettern lässt, aber schweigend duldet, dass Israel seit Jahren Atombomben hat, ohne jegliche internationale Aufsicht, da, wenn ich mich nicht irre, sie sich nicht vertraglich gebunden haben, lässt mich in solchen Diskussionen dann doch eher die iranische Seite vertreten. Ich glaube nicht, dass der Iran, selbst wenn er eine Bombe hätte, sie benutzen würde. Ebensowenig wie Pakistan - wie man ja seit vielen Jahren sieht. Jedoch: deine Meinung, es werden keinen Angriff auf den Iran geben, kann ich nicht teilen, so gerne ich dies wollte. Gerade in den letzten Tagen wird das Waffengeklirr immer lauter, verteilen die USA "Abwehrwaffen" in den Golfstaaten .... Die WELT leistete es sich, den Aufruf von Pipes zur Bombardierung des Irans zu drucken. Die Seite ist zwar offline, aber es gibt noch screenshots. Wollte man sehen, ob Deutschland da mitmachen würde? |
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schrieb am
10.02.2010 um 08:17
Iran
gegen wen glaubt der Iran sich verteidigen zu müssen? Gegen Israel? Wie lächerlich. Dieses Land ist kriegsmüde. Geplagt & gepeinigt. Kommende Generationen von Israelis & Palästinensern, werden diesen Krieg nicht weiterführen. Dann bin mir ganz sicher. Gegen USA? Absurd. Auch die Amerikaner wollen ihre Kinder nicht in Afghanistan oder dem Iran sterben sehen. Gegen das eigene Volk? Jeder gegen jeden. So ist doch die Lage im Iran. Dieses Uran-Programm soll das iranische Volk blenden. Das ist alles. Propaganda für das jetzige Regime. Grausam & dumm. |
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schrieb am
10.02.2010 um 08:20
Liebe Alien,
diese Hetze gegen den Iran hat sich zum Glück etwas geändert. Inzwischen unterscheiden immer mehr Menschen zwischen dem iranischem Volk & dem politischen System. Die Amerikanischen Soldaten im Irak-Krieg sind selbst Opfer. Die Soldaten in Afghanistan sind auch Opfer. Das sollten wir nicht vergessen. Auf beiden Seiten gibt es keine "Gewinner". |
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Ich denke eher, es geht um Abschreckung, hautpsächlich gegen die USA. Ob das richtig ist oder nicht, ich gehe davon aus, dass die iranische Regierung UND eine Mehrheit der Iraner sich vorstellen, dass der Besitz einer Atombombe sie vor einem Angriff wie auf den Irak oder Afghanistan schützen könnten.
Israel kriegsmüde? Davon merke ich derzeit nichts. Im Gegenteil. Gerade vielleicht, weil ich dichter dran bin, höre ich die Kriegsrhetorik, die Drohungen, das Waffengerassel. Und ob die Amerikaner ihre Kinder nicht im Iran sterben lassen wollen, muss ich, nachdem ich keinen nennenswerten Widerstand des amerikanischen Volkes gegen weitere Truppenentsendungen nach Afghanistan sehen kann, bezweifeln. |
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@ Alien
Welche Wahl hat die USA? Abziehen aus Afghanistan. Und das werden die auch machen. Das jetzt sind schon die Leute, die den Abzug klar machen. Afghanistan ist doch schon "verloren". Das ist zu einem Land geworden, für das meine persönlichen Vorstellungen von Lebensqualität zu europäisch sind. Israel Waffengerassel gehört für beide Seiten dazu. Israel befindet sich seit Gründung in einem Kriegszustand. Das ist doch grauenhaft. Meine Meinung: Bodenschätze gehören allen Menschen. Jeder soll da leben, wo er leben möchte. Keine Atomwaffen. Keine Atomenergie. Und ich bin für eine Weltpolizei. Die hätte auch in Ruanda viel früher eingreifen müssen. |
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Ich wünschte, du hättest Recht.
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schrieb am
10.02.2010 um 09:00
@ Alien
Ja. Das wünsche ich mir auch. |
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@ chrisamar
In seiner ganzen Geschichte hat der Iran noch nie ein einziges Land angegriffen. Aus dieser Perspektive hast Du recht, - diese ganze Nukleardebatte ist absurd, soll aber nicht nur die Iraner blenden. Und eben wegen der 30% Beteiligung an Siemens hat ist Areva noch nicht zum Zug gekommen, trotz all deren laut herausposanten Angebote! Eben, "Alles hohles Geschwätz." @ Alien59 Der Aufruf von Pipes zur Bombardierung des Irans fand ja auch anderswo nette Zustimmung... "chrisamar" liegt schon richtig das Afghanistan zu einem Somalia Süd-Asiens werden wird. Und mit dem Chaos im Nachbarland muss der Iran dann fertig werden. Das ist nicht das erste Mal so. Aber klar ist auch das dies den Chinesen egal sein wird, die kaufen dann dort jeden und schöpfen die dortigen Rohstoffvorkommen zum Diskontpreis. Wir haben dann dort nur Milliarden an Steuergeldern verballert ohne etwas erreicht zu haben. In diesem Sinn geht es nicht um Anti-Amerikanismus sondern um die inadäquate Ausschöpfung intellektueller Potentiale. Das Problem mit und für Amerika ist einfach das die Gesellschaft wirklich die größte darstellt und alle "irgendwie" zusammen leben können weil's da entsprechende Gesetze gibt. Nur funktioniert das eben nicht gleich mit dem Rest der Welt... Danke übrigens für Eure Anregungen! |
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Deutschland hat die Besetzung durch Amerikanische Soldaten nach dem Krieg sehr gut getan. Da ich auch einen Teil meiner Kindheit in Frankfurt am Main verbracht habe & ein Teil meiner Familie Nordamerikaner sind, habe ich die USA nie als Feind kennengelernt.
Der Rest meiner Familie & Freunde verteilt sich über die ganze Welt. Und so blöde sich das anhört, das verrückteste Land / das exotischste Land, welche ich jemals kennengelernt habe, war für mich die DDR. Die Menschen dort & das System waren mir fremder als die Amis, die Israelis, die Türken oder die Iraner. |
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"Jedenfalls, so wie damals Chamberlain sich 1938 in München, nach der Zwangs-"Integration" Österreichs, der Kriegstreiberei Hiltlers beuge, tat dies nun Guttenberg für die USA."
Also das ist - wie ich finde - eine nicht so gut geeignete historische Parralele. Gerade, weil die Briten nicht militärisch reagiert haben, gilt das Münchner Abkommen ja als ein Argument für das vor dem bewaffneten Konflikten zurückscheuende Verhalten. Mit München 38 kann man und hat man wohl auch schon oft die Zögerlichkeit der Deutschen und deren "Pazifismus" angegriffen. Kommt mir ein bisschen auf den Kopf gestellt vor. Ansonsten glaube ich auch, dass der Iran irgendwie und immer unausweichlicher in den militärischen Fokus rückt. Wieviel an Zuspitzung und Uran-Eierei vom Iran selbst beigesteuert wurde, ist nicht ganz klar. Fakt ist auf jeden Fall, dass man zunehmend so tut, als besitze der Iran Atomwaffen, dabei sind die davon noch ziemlich entfernt. Drohen also auch nur mit der Potenz ohne sie überhaupt schon zu besitzen. |
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@ Magda Du bist hier die einzige die diesen Salto bemerkt hat! Ich hab nach einem Beispiel gesucht um zu zeigen was geschieht wenn Anbiederung politische Tagesordnung wird. Auch Dein Hinweis auf diese Unklarheit über die Eigenbeteiligung ist interessant. Im Iran nennen die es "Ketman". Viel auf jeden Fall ist geprägt mit den schlechten Erfahrungen vor 50 Jahren. Ich denke je mehr verbaler Druck auf den Iran ausgeübt wird desto mehr versuchen die Mullahs sich selbst internationales Profil zu ergaunern. Nur so können sie ihre Milliarden-schweren Konten in der Schweiz vor dem Zugriff durch z.B. der UNO schützen, - das kennen wir von den Milliarden des Saddam das die UNO dann den Nationen zukommen lies die sich an der Invasion beteiligten.
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Deutschland hat keine Atombombe. Braucht es ja auch nicht. Wir sitzen ja auf genug Munition um alle Talibans auf den Mars zu schicken. Uns natürlich gleich mit.
Früher wurde immer Ost gegen West gehetzt. Jetzt hetzt jeder gegen jeden. Jeder darf mal in eine Kamera hetzen oder eine Flagge verbrennen. Vermutlich ist das die Weltdemokratie?! Persönlich fühle ich mich nicht durch Talibans bedroht. Aber auch nicht von Amerikanern. Diese Feindbilder sind doch das letzte. Egal aus welcher Propagandaecke die in die Welt gestreut werden. |
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köstlich:
"Jeder darf mal in eine Kamera hetzen oder eine Flagge verbrennen. Vermutlich ist das die Weltdemokratie?!" Klar, Angst ist die größte Illusion (LaoTse) |
Ausgabe 11/10
18.03.2010
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