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Deutschlehrer M. aus T. ist ein ganz besonderer Mensch. Seine Unterrichtsstunden plant er minutengenau("Ihr habt 7 1/2 Minuten Zeit, dann will ich Ergebnisse sehen."), allerdings vergisst er regelmässig, sein Zuspätkommen miteinzuberechnen, was ihn dann zu der Drohung "Ich hab da genau so wenig Böcke drauf wie ihr, aber wenn es sein muss, überziehen wir!" veranlasst. Will man mit ihm darüber reden, kommt: "Das diskutiere ich jetzt nicht, sonst dauert alles nur länger". Wenn einem 7 Minuten nichts einfällt, dann erst der zündende Gedanke kommt, heißt es: "Das fließt dann halt in die mündliche Note mit ein, wenn du nichts schreibst" Dass einem halt nicht immer was einfällt, scheint diesem Manne unbekannt, dass Deutsch doch der ideale Ort wäre um zu diskutieren ebenso.
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@ 180 grad
Ich will Deinen Lehrer nicht verteidigen. Aber der hängt doch selbst in dem Minutentakt drin, den die Schule vorgibt. Er hat in der Woche 200 bis 300 Schüler zu unterrichten, und manchmal wird er die selbe Stunde zwei- oder dreimal durchziehen. Da bleibt fast nichts, was Schule ausmachen sollte. |
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ich denke es ist andersrum, solange solche leute auf die schüler losgelassen werden, ist es sinnlos das schulsystem zu verändern. von den lehrern hängt alles ab.
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Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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