Sara Mously

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Wantchoucou traut sich

Politik | 02.03.2011 | 17:30 Sara Mously
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11.04.2011 | 21:05 Sara Mously
Schlechte Nachrichten für die Asylbewerber: Sie müssen vorerst in Möhlau bleiben. Der Kreistag hat dagegen gestimmt, dass die Bewohner zur Hälfte in Wohnungen und zur Hälfte in eine neue, kleinere Gemeinschaftsunterkunft im Wittenberger Stadtteil Piesteritz ziehen dürfen. Stattdessen soll "geprüft" werden, ob man das alte Möhlauer Lager sanieren könne. Beide, die alte und die neue Unterkunft werden vom selben Betreiber angeboten, der "KVW Beherbergungsbetriebe GmbH". Der Kreistag traf seine Entscheidung entgegen alle wirtschaftliche Vernunft: Die KVW wollte für die neue Unterbringung 9,12 Euro pro Person und Tag (in Wohnungen) bzw. für 10,21 Euro (in der Gemeinschaftsunterkunft) berechnen. Sollte der Betreiber die ehemalige Kaserne in Möhlau sanieren müssen, will er die Miete von bisher 7,18 auf künftig 10,71 Euro erhöhen. Der notorisch klamme Kreis zeigt sich damit bereit, jährlich 76 285 Euro zusätzlich auszugeben, um die Ausländer aus der Stadt und aus den Wohnsiedlungen fern zu halten. Es bleibt noch abzuwarten, ob das Landesverwaltungsamt Dessau dem Beschluss zustimmt, erst dann wird er rechtskräftig. Die Bewohner können noch darauf hoffen, dass das Amt die Entscheidung des Kreistags ablehnt, weil es sie für unwirtschaftlich oder rechtswidrig befindet.
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Wantchoucou traut sich

Politik | 02.03.2011 | 17:30 Sara Mously
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04.03.2011 | 11:28 Sara Mously
Nachtrag zum Ausschuss für Bau, Wirtschaft und Verkehr des Landkreises Witteberg, der gestern abend das Thema "Möhlau" auf der Agenda hatte. Es wurde beschlossen, die Entscheidung über den künftigen Wohnort der Asylbewerber dem Kreistag zu übergeben. Dieser tagt am Montag, 11.04.2011 ab 16:00 Uhr. Ich werde hier berichten, wie es weitergeht.
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Wantchoucou traut sich

Politik | 02.03.2011 | 17:30 Sara Mously
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03.03.2011 | 17:59 Ehemaliger Nutzer
Wir Deutschen sind schon ein gemeines Volk. Wir gewähren Flüchtlingen Schutz vor Hunger, Verfolgung und Tod. Wir stellen ihnen Unterkunft, Verpflegung und Geld zur eigenen Verfügung. Aber wo tun wir d...
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03.03.2011 | 20:21 Sara Mously
Man kann das natürlich so machen; einige Punkte herausgreifen und sagen, das eine oder das andere wäre nicht so schlimm. Natürlich ist es keine Katastrophe, einen langsamen Internetanschluss zu haben. Und wer nun zuständig ist für welchen Meter Schneeschippen, darüber streiten sich Deutsche untereinander ja auch gerne mal. Um so was ist es mir beim Schreiben aber nicht gegangen, sondern um das Gesamtpaket. Darum, dass in Deutschland Menschen unterschiedlich behandelt werden, je nachdem, ob sie Deutsche sind oder nicht. Woher nehmen wir uns das Recht, Menschen Lebensumstände zuzumuten, die wir, ginge es um uns selbst, "inakzeptabel" nennen würden? Und noch etwas will ich mit dem Text zeigen: Dass das Geld, das für Asylbewerber ausgegeben wird, nicht zu 100 Prozent denen zugute kommt, die es brauchen, sondern dass sich privat wirtschaftende Unternehmen vorher noch einen beträchtlichen Teil davon abzweigen. Mich hat getroffen, was ich in dem Heim gesehen habe und was mir die Familien dort erzählt haben. Ich konnte Ihnen meine Eindrücke wohl nicht so ganz vermitteln. Vielleicht gelingt es mir oder einem Kollegen ja irgendwann mal mit einem anderen Artikel zu diesem Thema.
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Politik | 02.03.2011 | 17:30 Sara Mously
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03.03.2011 | 15:46 Rene Artois
Wie bitte: "weil sich niemand gekümmert hat, die Wohnheimszufahrt zu räumen."? Was meint ihr wohl, wer sich im Winter darum gekümmert hat, meine Grundstückszufahrt zu räumen? Dreimal dürft ihr raten....
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03.03.2011 | 16:10 Sara Mously
Lieber Herr Artois, mit der Zufahrt ist nicht die Einfahrt gemeint, sondern eine 2 Kilometer lange Straße die durch die Einöde hinter dem Dorf führt, und die kaum jemand außer den Bewohnern nutzt. Aber auch für eine Einfahrt wäre - wie das bei einem Mietshaus "für Deutsche" auch der Fall ist - der Vermieter zuständig.
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Sara Mously
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