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Bitte mitspenden:
Dear Schlesinger,
Thank you for your donation of $---.00 to B'Tselem.
This year, B'Tselem marks twenty years since we began our work to promote human rights in the Occupied Territories. It is a bittersweet milestone. We can be proud of many accomplishments, yet the need for B'Tselem is more pressing than ever. I write to you now asking for your support as we face the many challenges ahead.
In the past two decades, B'Tselem emerged as the gold standard of human rights research, serving as an
extremely reliable source of information in a contentious and polarized climate.
To build on our research, we have developed creative public education and advocacy strategies. B'Tselem's video project pioneered a unique model of citizen journalism, and video has proved effective in reaching new audiences and promoting genuine accountability.
And together with the broader human rights community, B'Tselem has effected real changes on the ground: ending the routine torture of Palestinians in interrogations; halting punitive house demolitions; driving the domestic and international efforts to reroute the Separation Barrier; and advocating successfully for a prohibition on the use of Palestinians as human shields in military operations (for these and other achievements, see this article in Ha'aretz to mark B'Tselem's anniversary).
I wish we could call it a successful tenure and close our doors; however, our work is far from finished. Among the many pressing issues we confront today:
There is much work left to be done and we at B'Tselem are building on our strengths and developing new tools to promote human rights. The U.S. administration is a crucial part of our advocacy strategy and I am proud of the achievements of our US office, established by Mitchell Plitnick just one year ago. Mitchell has briefed Congressmen and State Department staff; spoken at conferences, synagogues and universities, provided briefings for the press and at think-tanks, facilitated visits by Israeli human rights experts and established B'Tselem as the central human rights clearinghouse in Washington,
With limited resources, the office has proved the importance of our presence in Washington and I am pleased to announce the addition of Uri Zaki to lead our efforts in Washington. Uri comes to us following a career in Israeli politics: as a senior adviser to Dr. Yossi Beilin, a main spokesperson for the Geneva Initiative, a Chair of Young Meretz, and a candidate in the Meretz list for the 2009 Knesset elections. Uri has a law degree from the Hebrew University and last year was named among Israel's most prominent young professionals by Forbes Israel magazine. I am confident that together Uri and Mitchell will build on our achievements, expand outreach to communities across the country and ensure that human rights is a central part of the Israeli-American relationship.
Out of our commitment both to universal human rights principles and to Israeli society, B'Tselem works toward a future in which all Israelis and Palestinians will live in freedom and dignity and fully enjoy their rights. In honor of B'Tselem's twentieth year, I am asking for your generous support of our efforts to advance this vision.
To make a donation, click here.
With best wishes and appreciation for joining us in this cause

Jessica Montell
Executive Director
Contact the Washington DC B'Tselem office: mitchell@btselem.org
PO Box 34432 | Washington, DC 20005 Contact the main B'Tselem office: mail@btselem.org | P.O. Box 53132, Jerusalem 91531, Israel
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Ich spende regelmässig Pizza für die Jungs und Mädels von der IDF.
pizzaidf.org/ Da ja bekanntlich Chanuka vor der Tür steht, sind auch Jelly Donuts jederzeit willkommen. |
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sehr witzig!
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schrieb am
13.12.2009 um 12:29
Kommt die Pizza denn in einem genießbaren Zustand an?
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schrieb am
13.12.2009 um 13:20
Jep, die wird vor Ort gebacken, unter anderem auch in Sderot.
pizzaidf.org/OrdPal.htm |
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ich hab's mir noch mal durch den kopf gehen lassen: pizza und chanukka - das geht nicht zusammen! du willst wohl zahal von innen heraus zersetzen!
wir brauchen, glaub ich, dringend nen paar neue makkabäer. |
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schrieb am
13.12.2009 um 13:36
Solange Gänsefleisch und Apfelmus drauf sind. Nein Scherz, dafür sind die Jelly Donuts gedacht.
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schrieb am
13.12.2009 um 13:42
Kleine Korrektur; Chanuka ist ja schon seit Freitag Abend.
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schrieb am
13.12.2009 um 13:51
Und wie stehst Du nun zu B'Tselem? - Oder soll mir die Erklärung Deiner Spendenaktivität Antwort genug sein?
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schrieb am
13.12.2009 um 19:25
»Und wie stehst Du nun zu B'Tselem?"
Die Frage würde ich gern in zwei Teilen beantworten, wenn du gestattest. Genauer gesagt nur den ersten Teil, für den zweiten Teil werde ich auf eine Seite verlinken, die zu dieser Thematik umfangreiches und gut recherchiertes Material bereithält. Grundsätzlich sind Menschrechtsorganisationen wichtig und unabdingbar, auch in demokratischen Staaten. Ihre Unabhängikeit von staatlicher Einflussnahme sollte oberstes Prinzip sein. Soweit die Theorie, in der Praxis sieht es leider all zu oft anders aus. Ich halte wenig von nationalen Organisationen, die hauptsächlich durch das Ausland alimentiert werden. Frag dich doch mal, inwiefern es deine Einstellung zu einer beliebigen deutschen NGO tangieren würde, wüsstest du, dass sie vorwiegend durch die OIC, das iranische Aussenministerium und einige saudi-arabische Stiftungen finanziert wird. Oder warum dich das bei B'Tselem anscheinend nicht stört. Was nun deren politische Zielsetzung und Arbeit betrifft, so stimme ich vollkommen den folgenden Aussagen aus einem Auszug der Seite "NGO Monitor" zu. »Website: www.btselem.org B’TSELEM – Das israelische Informationszentrum für Menschenrechte in den Besetzten Gebieten wurde 1989 von einer „Gruppe prominenter Akademiker, Anwälte, Journalisten und Knesset-Mitgliedern“ gegründet, die zum großen Teil aus Meretz und Arbeitsparteien stammten. Schlüssel-Mitarbeiter: Jessica Montell, geschäftsführende Direktorin; Najib Abu Rokaya, Fieldwork Director; Sarit Michaeli, Communications Director; Risa Zoll, International Relations Director Erklärt, dass man „in erster Linie handelt, um die israelische Politik in den Besetzten Gebieten zu verändern und sicherzustellen, dass seine Regierung, die die Besetzten Gebiete regiert, die Menschenrechte der dortigen Einwohner schützt und sich an ihre Verpflichtungen unter dem internationalen Recht hält“. B’Tselem berichtet nicht über Menschenrechtsverletzungen innerhalb Israels. Berichte von B’Tselem werden von internationalen NGO-Supermächten wie Amnesty International, Human Rights Watch wie auch palästinensischen NGOs kopiert. B’Tselem drängt seine politische Agenda aktiv israelischen Gerichte und der Knesset auf. Analystiker haben gezeigt, dass die Methodologie von B’TSelem problematisch, oft widersprüchlich ist; sie spiegelt die politische Agenda der Organisation. Die Organisation identifiziert Verluste entsprechend ihres angenommenen Handelns im Moment des Todes; daher werden diejenigen,m „die getötet wurden, ohne an Feindseligkeiten beteiligt zu sein“ – einschließlich Terroristen, Terrorführern und Organisatoren und Randalierern – werden gelegentlich als „Zivilisten“ falsch eingeordnet. Sie verlässt sich auf Statistiken und Berichte anderer NGOs, trotz deren politischer Agenden und Glaubwürdigkeitsproblemen dieser anderen Gruppen. B’Tselem kategorisiert Selbstmord-Bombenanschläge und Raketenangriffe, die sich gegen israelische Zivilisten richten, als „Kriegsverbrechen“ und „eine schwere Verletzung des Rechts auf Leben“, entsprechend dem internationalen Menschenrecht. Ihre politische Agenda wird jedoch durch die minimale Aufmerksamkeit klar, die sie innerpalästinensischen Menschenrechtsverletzungen widmet (einschließlich Folter, außergerichtlicher Hinrichtungen und Entführungen“. Sie spielt regelmäßig israelische Sicherheitsbedenken herunter und ignoriert die Tatsache, dass Straßensperren z.B. maßgeblich für die Verhinderung von Anschlägen gegen Zivilisten in Israel gewesen sind. Das Budget für 2006 betrug rund 7 Millionen Schekel (knapp €1,3 Millionen nach dem Wechselkurs von 2009). Zu den Hauptgeldgebern gehören die EU und zahlreiche europäische Regierungen, Christian Aid (GB), DanChurchAid, Diakonia (Schweden) und andere Kirchengruppen, die Ford-Stiftung und der New Israel Fund (Israel).« Übersetzung aus dem Englischen: H.Eiteneier www.ngo-monitor.org/index.php |
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schrieb am
13.12.2009 um 20:09
Danke für die ausführliche Antwort!
Du solltest allerdings keine Vermutungen darüber anstellen, was mich stört oder nicht stört, bevor ich mich dazu nicht geäußert habe. Bis zu diesem posting von schlesinger hatte ich von einer solchen Organisation noch nie gehört. Auch nach dem Lesen seines Beitrags hatte ich nicht vor, gleich loszuspenden. Ich werde allerdings auch der israelischen Armee keine Pizza spendieren, denn ich denke, dafür reichen die Dollars dann auch noch. |
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schrieb am
13.12.2009 um 20:10
"...SOLANGE ich mich dazu nicht geäußert habe." muss es heißen.
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wie hab ich denn das
"B’Tselem drängt seine politische Agenda aktiv israelischen Gerichte und der Knesset auf." zu verstehen? werden gerichte und die knesset mit vorgehaltener waffe zum lesen gezwungen? schon mal was von "rule of law" gehört/gelesen? |
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schrieb am
13.12.2009 um 21:36
»(...) Du solltest allerdings keine Vermutungen darüber anstellen, was mich stört oder nicht stört, bevor ich mich dazu nicht geäußert habe. (...)«
Warum sollte ich das tun wollen? »(...) Auch nach dem Lesen seines Beitrags hatte ich nicht vor, gleich loszuspenden. Ich werde allerdings auch der israelischen Armee keine Pizza spendieren, denn ich denke, dafür reichen die Dollars dann auch noch. (...)« Was immer du für richtig hälst, ist ja deine Entscheidung. |
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schrieb am
13.12.2009 um 21:48
»(...) werden gerichte und die knesset mit vorgehaltener waffe zum lesen gezwungen (...)«
Wenn, dann wäre das sicher ein fette Schlagzeile wert. Ich denke, damit ist der Versuch einer politischen Einflussnahme über das normale Mass der üblichen Tätigkeit als NGO gemeint. Also mehr allgemeine politische Kampagnen, statt konkreter Projektarbeit. »(...) schon mal was von "rule of law" gehört/gelesen? (...)« Wie es der Zufall will, gerade gestern. www.libinst.ch/?i=rule-of-law-unverzichtbar-aber-uberschatzt |
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was ist denn der "Versuch einer politischen Einflussnahme über das normale Mass der üblichen Tätigkeit als NGO" hinaus? was genau - konkret! - habe ich mir darunter vorzustellen?
und bitte keine vagen vermutungen wie oben! |
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zu dem link: es ist doch immer wieder spannend zu erfahren, wo andere so denken lassen...
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schrieb am
14.12.2009 um 00:30
Entgegen meiner üblichen Angewohnheit, nämlich sofort zu springen, wenn jemand im oberlehrerhaften Ton zum Raport ruft, sage ich in diesem Fall; sie zuerst. Denn selbst wenn ich es wollte, kann ich ihnen nunmal nicht ständig vorkauen, wie sie etwas zu verstehen oder sich vorzustellen haben.
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schrieb am
14.12.2009 um 00:37
»(...) es ist doch immer wieder spannend zu erfahren, wo andere so denken lassen...«
Hoppla, wird der Stubentiger etwa zickig? dl.dropbox.com/u/1013576/Music/Zickig.wav Da man ohne Zweifel davon ausgehen kann, dass es sich bei dir nicht um ein Exemplar der äusserst seltenen Gattung Homo sapiens perpetuum mobilus handelt, wo steht denn eigentlich dein geistiger Futternapf? |
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wenn du als gesprächspartner ernst genommen werden möchtest, dann beantworte doch bitte meine frage.
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@rudolf07
Sie sagen: "Ich halte wenig von nationalen Organisationen, die hauptsächlich durch das Ausland alimentiert werden. Frag dich doch mal, inwiefern es deine Einstellung zu einer beliebigen deutschen NGO tangieren würde, wüsstest du, dass sie vorwiegend durch [...] finanziert wird." Die einzige Frage, die m.E. relevant ist, ob die Arbeit einer bestimmten Organisation "richtig" ist. "Richtig" bedeutet schon immer, um nicht in Dimensionen von "wahr" o.ä. operieren zu müssen "im Interesse desjenigen, der etwas als richtig erachtet". Solange also B'Tselem nicht gerade zu 100 Prozent von Riad finanziert wird, sehe ich keine Veranlassung, mich von deren internationaler Unterstützung irritieren zu lassen. Ich halte deren Arbeit für richtig und wichtig und erwarte keine Makellosigkeit. Wichtiger scheint mir allerdings die Frage, von welcher Qualität die Kritik des von Ihnen angeführten NGO-Monitors ist. In der Belegschaft dieser Organisation, wie auf der Webseite nahzulesen ist, befinden sich offenbar ausschließlich israelische Mitarbeiter. Der Leiter des Monitors ist Prof. Steinberg von der Bar-Ilan-Universität. Er hat u.a. ein Buch mit dem Titel "Soft Powers Play Hardball: NGOs Wage War against Israel" ("Nichtregierungsorganisationen führen Krieg gegen Israel") herausgebracht und publiziert offenkundig bevorzugt in konservativen bzw. israel-freundlichen Medien wie der Jerusalem Post, dem Wall Street Journal, der Canadian Jewish News oder der Jerusalem Viewpoints. Prof. Steinberg wertet die Tätigkeit der NGOs (Plural, man beachte!) als "Dämonisierung Israels", sie würden den "Menschenrechtsgedanken ausbeuten", frönten der "Ideologie des Antikolonialismus und der politischen Korrektheit" (sic!) und befänden sich an "vorderster Front des neuen Antisemintismus". Dies nur einige Beispiele für unübersehbar scharf formulierte, polarisierende Positionen in diesem Beitrag, geschrieben im Jerusalem Center for Public Affairs: www.jcpa.org/JCPA/Templates/ShowPage.asp?DBID=1&LNGID=1&TMID=111&FID=388&PID=863&IID=1067 Ohne den Monitor bzw. Hr. Steinberg abschliessend bewerten zu können, scheinen mir die zuvor genannten Indizien sehr nachdrücklich darauf hinzuweisen, dass der NGO-Monitor eine ganz eigene Agenda betreibt und sich von daher kaum als objektive Meßlatte für B'Tselem verwenden lässt. |
Ausgabe 07/12
16.02.2012
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