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Schlesingers Blog

07.02.2012 | 13:21

IPhones aus China sind wie Eier aus Legebatterien

Den Krebs-Tod von Steve Jobs betrauerten Millionen. Den Feuer-Tod des 22-jährigen Lai Xiadong nur seine Familie.

Wie könnte es anders sein? Lai Xiadong war nur ein weiterer Kuli in einem Zulieferer-Werk von Apple in China. Er arbeitete für Foxconn, dem größten Assembler für Elektronik im Reich der Mitte. Foxconn dürfte der wichtigste Zulieferer von Apple sein.

Apple hat eine ebenso einfache wie radikale Strategie, um einem Unternehmen den Zuschlag als Zulieferer zu geben: Sag mir was 1 Teil kostet und ich sage Dir was ich Dir gebe.

Apple bietet eine minimale Gewinnspanne für das abhängige Unternehmen (durchaus vergleichbar mit dem Gebahren von ALDI, LIDL, IKEA & Co.). Will der Zulieferer mehr, muss er es an anderer Stelle herauskratzen.

Arbeite hart oder such Dir einen neuen Job

Die Unternehmen sehen sich daher genötigt ihren Profit bei ihren Arbeitnehmern zu holen: Unbezahlte Überstunden als Normalfall, laxe Sicherheitsvorkehrungen, eine unzureichende soziale Absicherung und permanenter Druck, um die Mitarbeiter zu maximaler Produktivität anzutreiben.

In einer der gigantischen Montagehallen von Foxconn zieren Parolen die Wände: “Arbeite heute hart in Deinem Job oder arbeite morgen hart, um einen neuen Job zu finden“.

Lai Xiadong hatte es noch gut. Er nahm als Akademiker eine mäßig gehobene Stellung als Gruppenleiter ein. Dadurch war er nicht gezwungen, in einer der Foxconn-Arbeiterunterkünfte zu hausen, in denen sich schon mal 20 Personen ein mickriges Drei-Zimmer Appartement teilen müssen. Er hatte seine eigenes Mini-Appartement. Trotzdem war er zu 12-Stunden-Tagen in einer 6-Tagewoche genötigt.

Offenbar sparte Foxcon auch an anderer Stelle. Bei den Chemikalien zum Beispiel, die zur Reinigung der Apple-Displays verwendet werden. Schließlich kam es vergangenen Mai zu einer Explosion im Werk von Chengdu. Vier Arbeiter wurden sofort getötet, 18 verletzt. Die Freundin von Lai erkannte ihn nach dem Unfall nur durch seine Beine. Sein Gesicht war weggebrannt.

Schockierte Apple-Manager

Apple hat als “verantwortungsvolles Unternehmen” einen Code of conduct für seine Zulieferer eingeführt. Eine Art Codex. Denn die nicht abreissenden Berichte über katastrophale Zustände bei den chinesischen Zulieferern haben die Manager von Apple “schockiert”.

Schockierend daran ist nur die Dreistigkeit, mit der die Führungsebene von Apple – selbstverständlich Steve Jobs allen voran – ihrer treuen Klientel vorgaukeln will, man habe ja nicht wissen können

Ach. Deshalb hat man doch einen US-amerikanischen Standort nach dem anderen geschlossen, um mit den neuen Produtkionsbedingungen in China, Taiwan, Indien etc.pp. noch mehr Profit heraus zu holen.

Wen kümmern die Arbeiter, die wie Hühner in Legebatterien arbeiten müssen, solange der Wunderknabe Steve Jobs ein glänzendes Technik-Spielzeug nach dem anderen aus dem Hut zaubern kann?

Und heute, nach der Einführung des Codex? Im Osten wenig Neues. Darin liegt das Abgefeimte: Apple hat ja seinen hübschen Leitfaden erstellt. Mehr kann man nicht tun, nicht wahr? Nun sollen die Zulieferer sehen, wie sie den Anforderungen gerecht werden. Mal mahnt Apple, mal drückt es beide Augen zu, mal kündigt es Zulieferern (sehr selten). Das alles dient nur der Politur. Würde es Apple ernst meinen mit einer Verantwortung, würde es die Produktion in die USA zurück holen. Denn in China steht niemand ein für die Rechte von Arbeitnehmern. Das allein ist das Nonplusultra für Apple & Co.

Wie immer müssen die ominösen Kräfte des Marktes herhalten, wenn gerechtfertigt werden soll, was schwer zu rechtfertigen ist. Die Produktion nach Amerika zurückholen? Ein Apple-Manager meinte dazu, man habe keineswegs die Verpflichtung Amerikas Probleme zu lösen (gemeint waren wohl die vermeintlich hohen Löhne – aus Unternehmersicht immer zu hohen Löhne):

We don’t have an obligation to solve America’s problems.

Als Steve Jobs bei Präsident Obama eingeladen war, gab er auf die Frage des Präsidenten wie die Arbeitsplätze zurück kommen könnten trocken zu Antwort:

Those jobs aren’t coming back.

Wie könnten Apple & Co. die Probleme Amerikas lösen? Gar nicht. Sie sind Bestandteil des Problems. Im Verbund mit den allzeit glücklichen und unbedarften Verbrauchern.

Kann bitte jemand ein IPhone-App programmieren?

Wer immer sein IPhone einschaltet wird begrüsst mit “Lai Xiadong musste für dieses Spielzeug verbrennen.

---

Hinweis: Die Informationen zu diesem Beitrag entstammen dem Artikel “The Human Costs of an IPad“, New York Times, jan. 2012

Photo: Matt Yohe (Wikimedia CC Lizenz)

 
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Kommentare
thinktankgirl schrieb am 07.02.2012 um 13:27
ed2murrow schrieb am 07.02.2012 um 13:41
Lieber Schlesinger,

den Klassenprimus zu kritisieren ist ok. Ich hätte da aber das etwas Unscheinbarere auf Lager: Ü-Eier nennen sie sich und enthalten so nette kleine Spielzeuge. Erzeuger ist u.a. eine italienische Firma, die mit Blick auf Formen, Farben und Kindersicherheit ein paar Patente daran hält, aber ausschließlich in China fertigen läßt. In reiner Auftragsarbeit, was bedeutet, welche Arbeitsbedingungen wie entlohnt werden, ist der Firma völlig gleichgültig. Im Gegenteil, aufgrund des florierenden Beispiels am eigenen Modell hat sie eine weitere Firma gegründet, die die Vermittlung solcher Auftragsproduktionen besorgt. Sie rühmt sich, über die entsprechenden Fertigkeiten und Kenntnisse zu verfügen.

Natürlich verfügen die Firmengründer wie -chefs am Sitz der Firma über die neueste Technik wie die von Apple, so wie sie auch schon mal Anteile am früher linken Blatt l'Unità gehalten hatten. Wie ich finde, ein kleines Unternehmen mit großer Wirkung. Und ganz alltäglich im Supermarkt um die Ecke. Kein Vergleich zu hunderten von Euronen für einen angebissenen Apfel.
schlesinger schrieb am 07.02.2012 um 13:57
@ed2murrow
(a) Dahinter steckt eine pädagogische Absicht des Herstellers: Die Kleinen sollen frühzeitig an die harte Wirklichkeit des Marktes herangeführt werden.
(b) Ihren Ausführungen zufolge ist das Ü-Ei demnach ein Nicht-Ü-Ei: Keine Überraschung, dass sich auch Schokoeier-Hersteller in China gesund stoßen wollen. Faule Eier, wenn man so will.
ed2murrow schrieb am 07.02.2012 um 14:07
zu b) In China wird meines Wissen nur der Inhalt hergestellt. Die Eier werden nach wie vor wohl in Europa gelegt.

Und was a) betrifft: Das wäre dann ein arg subliminaler Vorgang, aber nicht Richtung der Zwerge, sondern deren Eltern.
luzieh.fair schrieb am 07.02.2012 um 21:52
Besagte Firma bekommt übrigens ihre Haselnüsse (irrelevant für die Eier, aber wesentlich für andere Produkte der Firma) aus der Türkei, wo sie von kurdischen Wanderarbeiterfamilien (samt Kindern, die dann nicht zur Schule gehen) in Handarbeit verlesen werden.

www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=8964916
ed2murrow schrieb am 07.02.2012 um 22:04
Ach je, luzieh, dann sollten wir lieber nicht hinterfragen, unter welchen Bedingungen 99% der importierten landwirtschaftlichen Produkte hergestellt werden. Wir sollten bitte nicht vergessen, dass gerade Landwirtschaft Saisonarbeit ist: Das wäre dann die Komponente "wandern". Was Kinderarbeit angeht, speziell in dem Bereich, ist es auch eine Frage fehlender sozialer Strukturen in dem betreffenden Land. Und dann könnten wir weiter fragen, warum besonders Kurden davon betroffen sind.

Im Sambiranobecken (Nord-West-Madagaskar) kommt einer der besten Kakaos der Welt her. Hier decken sich praktisch alle führenden Schokoladenhersteller der Welt ein. Diese kommen mit der Ernte erst gar nicht in Berührung, das besorgen die Plantagenbesitzer. An der Ernste sind immer (!) Kinder beteiligt. Weil: Schulpflicht nur bis zur 5. Grundschulklasse; Der Lohn der Eltern zum Überleben nicht reicht. Plantagenbesitzer bedeutet in dem Zusammenhang und in dem Gebiet zu 60% der Staat selbst. Daran denken Sie bitte, wenn Sie das nächste Mal in egal welche Schoko-Tafel beissen.
luzieh.fair schrieb am 08.02.2012 um 10:03
"Und dann könnten wir weiter fragen, warum besonders Kurden davon betroffen sind." Das könnten wir alledings.

Ich wollte mit meinem Einwurf nicht behaupten, betreffende Firma sei die einzige, aber: betreffende Firma behauptet, die UN Kinderrechtskonvention (u.a) sei bindend für sie. Das hieße: Kinder unter 14 dürfte es auf den Plantagen nicht geben.
Auch die Tatsache, dass es in der Türkei eine Schulpflicht von 8 Jahren gibt, sollte bedeuten, das Kinder, respektive Jugendliche, die quasi für besagte Firma arbeiten, mindestens 14 sein müssten.

Ich würde jetzt auch gerne behaupten, ich würde nur Fairtradeschokolade verzehren, aber dem ist nicht so. Bei Kaffee und Bananen kann ich das sagen. Ist ja schonmal was, aber: kein Mensch kann an allen Fronten kämpfen :-)
ed2murrow schrieb am 08.02.2012 um 17:09
Ich kann es nicht als Kampf sehen, sonst hätte ich 24 Stunden am Tag Fliegeralarm ;) Im Ernst: Ich wollte damit nicht das Konsum- oder sonstige Verhalten in die Kritik stellen. Mit geht es eher wie Maike Hank zu einer ziemlich selektiven Wahrnehmung dessen, was fair hergestellt ist oder was nicht. Und da bin ich zu mir ziemlich ehrlich - ich kann gar nicht wissen, unter welchen Bedingungen Bananen geerntet werden oder Datteln. Oder um es noch einfache zu machen, Tomaten: Wie sieht die Bestellung auf dem Feld aus, welche Leute arbeiten dort unter welchen Bedingungen. Und dann habe ich noch nicht bedacht, wie es mit der Dünge-/Pestizidbehandlung/Monokultur aussieht. Ich habe manchmal den Eindruck, Kampagnen könnten auch einfach dazu dienen, die korrekt angebaute deutsche Frucht besser zu vermarkten ...
Maike Hank schrieb am 07.02.2012 um 14:52
Ich möchte gerne die Überschrift ergänzen:

iPhones, Playstations, Wiis, Dell-Computer, Computer mit Intel inside, Xboxen, Hewlett-Packard-Geräte undsoweiterundsofort aus China sind wie Eier aus Legebatterien.

Es ist ja nicht so, als würde Foxconn ausschließlich Teile für Apple produzieren.
schlesinger schrieb am 07.02.2012 um 16:17
@Maike Hank: Wohl wahr. Der Beitrag beschränkt sich nur deswegen auf Apple, weil hier die Kluft zwischen schönem Schein und schäbiger Wirklicheit besonders groß ist. Übrigens hat HP in dem Bericht der NYT ein Lob bekommen, weil es offenbar nicht ganz so blutsaugerisch auftritt wie Apple und Konsorten.
Maike Hank schrieb am 07.02.2012 um 16:30
"Der Beitrag beschränkt sich nur deswegen auf Apple, weil hier die Kluft zwischen schönem Schein und schäbiger Wirklicheit besonders groß ist. "

Mich ärgert genau das. Da wird ein sehr verzerrtes Bild erzeugt, weil sich Apple so gut anbietet.
Letztendlich ist es doch schwierig bis unmöglich einen Computer oder ein Mobiltelefon zu kaufen, das nicht unter schlechten Bedingungen produziert wurde.
Da ist der Verzicht auf ein Hühnerei schon weitaus simpler..
goedzak schrieb am 07.02.2012 um 18:22
Danke, Schlesinger, für den Artikel!

Den "Klassenprimus zu kritisieren", wie e2m das nennt, ist vor allem dann okay, wenn man eigentlich seinen Jubelchor kritisiert. Der nämlich will uns 'Verbrauchern', die wir ja alle irgendwie einen Computer brauchen, suggerieren, ein Apple-Computer hätte nicht etwa einfach einen etwas höheren praktischen Gebrauchswert, sondern er wäre der 'bessere' in einem kulturell-symbolischen UND gar einem moralischen Sinne.
Was haben manche 'Linke' nicht alles geglaubt und behauptet: Ikea war etwas besseres als - was weiß ich - Möbel-Höffner, Saab und Volvo korrekter als BMW, Bionade als Coke usw. usf. - Es ist also mehr als nötig, diesen Illusionen zu begegnen!

Aber auch in einer warenproduzierenden Gesellschaft muss der Mensch Brötchen essen, was trinken und seinen Kommunikationsbedarf mit Hilfe bestimmter Instrumente decken, muss sich also der Warenform der Mittel zur Befriedigung seines Bedarfs stellen. Was heißt: den Gebrauchswert anerkennen und nutzen, die Warenform mit all ihren Implikationen z.B. der oben geschilderten Art kritisieren und in Frage stellen. Das Sortieren nach scharzen Schafen und weißen Raben lenkt da eher ab. Insofern ist Maike Hanks Hinweis berechtigt.
schlesinger schrieb am 08.02.2012 um 09:55
@Maike Hank, goedzak
An dieser Stelle erhält die biblische Grundannahme, dass keiner frei ist von Schuld eine neue Wendung.

Während sich vor Sünde im alten Stil niemand retten konnte und nur durch Einkehr, Beichte und letztlich Gnade Rettung erhoffen konnte lautet die moderne Variante:

Nur der handelt (leidlich) recht, der reagiert, sobald er informiert ist. Heute ein Apple-Skandal: Kein IPad mehr! Heute Kakerlaken und Mäusedreck in der Großbäckerei Müller (München): Kein Müllerbrot mehr (das schon immer jämmerlich schlecht war).

Wer sich zurückzieht auf die Aussage "Ist eh alles gleich, alle Produzenten haben Dreck am Stecken und ich kann dem nie ausweichen" erteilt sich und den Umwelt- und Sozialsündern einen Freibrief und entmutigt diejenigen Hersteller, die sich bemühen es besser zu machen.
Verstehe zwar Ihren Einwand wg. der Unausweichlichkeit und dass deswegen mein Beitrag einseitig Apple kritisiert: Dennoch bleibe ich bei meiner These, dass Apple sich besonders "adrett" präsentiert und deswegen umso größere Kritik provoziert. Ähnliches galt für zu Guttenberg. Der selbsterklärte Saubermann...[Rest bekannt].
merdeister schrieb am 07.02.2012 um 18:44
Ist nicht Käfighaltung in Kleingruppen artgerechter als Freiland und Bodenhaltung?

Also bei Hühnern.
luzieh.fair schrieb am 07.02.2012 um 21:58
Nein, ist es nicht.

Sag ich mal so.

Was ich eigentlich sagen wollte:

Etwas am Thema vorbei, aber ich hab das grad gefunden und dachte, wenn dann hier hin:
Zeitleser schrieb am 07.02.2012 um 22:27
Machen Sie es so wie ich. Mein Mobiltelephon wurde 2001 gekauft, als Berlin rief und somit ein 2. Haushalt entstand, daraus ergaben sich Abstimmungsbedarfe, die innerhalb von einer Minute gelöst werden konnten. Kosten bis heute: Na so 30 Euro alle 6 Monate. Ich weiß erst seit kurzem, warum die Leute neuerdings immer so Wischbewegungen mit dem Daumen machen. Eins verstehe ich nicht: Warum jagen wir einem Grenzertrag nach, wo doch der Grundertrag so nützlich und billig ist. Weil wir Hedonisten sind, jedem Reiz erliegen, übrigens auch dem Reiz, andere anzuklagen. Apple, den chinesischen Betrieb, was weiß ich noch wen, fangen Sie doch bei sich an. Beklagen Sie, dass Sie Produkte wollen, die sie vor fünf Jahren werder kannten noch wollten.
schlesinger schrieb am 08.02.2012 um 10:03
@Zeitleser: Stimme zu. Übrigens verhält es sich mit "Information" inzwischen genau so wie mit "Verbrauch".

bit.ly/wtgjEu

Längst ist die Aneignung von Information entkoppelt von etwas, das man "wirklich" braucht.

Information hat heute einen ähnlichen Überflusscharakter wie Konsum. Daher sind die Auswirkungen beim Verbraucher in beiden Fällen identisch: Verfettung und Arterienverkalkung - einmal körperlich, einmal geistig.
Zeitleser schrieb am 08.02.2012 um 22:39
Die Mündigkeit gegenüber dem Markt lässt wohl noch zu wünschen übrig. Wir haben einen schönen Gasherd, 50 cm breit. Aber ich soll einen neuen kaufen. Warum? Weil der alte 30 Jahre alt ist und man heute 60cm Breite hat. Was soll ich tun? Hätte ich doch zu wenig Geld, um einen neuen kaufen zu können! Verarmung ist das wahre Glück, wäre ein denklogische Konsequenz. Also nichts wie hin, zum Markt, man möchte ja seine Ruhe haben, auch wenn man sie sich erkaufen muss.
miauxx schrieb am 07.02.2012 um 23:51
Spätestens nach Maike Hanks Einwurf sind sich hier ja wohl alle einig: Bezüglich Eiern und Ü-Eiern wäre es ja noch recht einfach, möglichst "korrekt" zu konsumieren ...
Bezüglich IT bzw. Technik überhaupt wird's eng. Was für ein Dilemma ...
Wenigstens etwas helfen würde vielleicht schon, wie es Zeitleser nahelegt, wenn es eben nicht ständig das Neueste sein müsste.
Das würde viel vom Ökonomisierungsdruck nehmen. Jedoch wäre damit ja das ganze Wirtschaftssystem infrage gestellt ... aus dem Brecht'schen "Wasserrad" ist also nicht rauszukommen.
"Richtig Einkaufen" im falschen System geht eben nicht.

Jan Jasper Kosok schrieb am 08.02.2012 um 12:16
schlesinger
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