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Schlesingers Blog

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06.05.2012 | 16:58 born2bmild
"Mit Gottes Hilfe" und damit "Gott mit uns" sei, zur gefälligen Kenntnisnahme ein Hinweis auf Die "Charta Gottes" Die Charta der Hamas in Englisch und, auszugsweise, in deutscher Übersetzung ...
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09.05.2012 | 14:11 schlesinger
@miauxx Vielleicht reden wir aneinander vorbei - oder wir sind einer Meinung... Ja, der Sänger wird instrumentalisiert, und zwar unabhängig davon ob er die entsprechende politische Haltung hat, aber instrumentalisiert wird er nicht von mir, sondern von der Rechten, von den Neupatrioten in Israel (hier in Form von Fr. Glick). Deshalb mein Text. Aber vielleicht sehe ich immer noch nicht Ihren Punkt...
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06.05.2012 | 16:58 born2bmild
"Mit Gottes Hilfe" und damit "Gott mit uns" sei, zur gefälligen Kenntnisnahme ein Hinweis auf Die "Charta Gottes" Die Charta der Hamas in Englisch und, auszugsweise, in deutscher Übersetzung ...
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08.05.2012 | 12:54 schlesinger
@miauxx Kommt es darauf an wie es der Sänger verstanden haben will oder ob es der text überhaupt hergibt, kriegerisch zu sein? Bemerkenswert fand ich alleine den Umstand dass eine der bekanntesten Journalisten im Land (Caroline Glick) das ganze als Hymne wertet und die Kombination von Gaza-Krieg und Lied unter den "neuen Nationalstolz" subsumiert. Populistischer und dröger geht es kaum: ~ "Wir und unser Gott gegen Amalek!" (in diesem Fall ist Amalek das inhaftierte Gaza).
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06.05.2012 | 18:37 dame.von.welt
Geht's um dieses Stück? youtu.be/L1xrEWVHDms Falls es mit der Einbetterei mal wieder nicht klappt, hier der link www.youtube.com/watch?v=L1xrEWVHDms Das ist eine Hymne? Dazu wär's mir zu schmachtfet...
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06.05.2012 | 19:03 schlesinger
@dame.von.welt Könnte sein. Ich kenne es nicht. Der Umstand dass man ein Lied, dessen Text aus Psalem stammt, zur "Hymne" eines Krieges erklärt und es offenkundig gut findet ist an sich bemerkenswert. Statt des Vergleichs mit wehrmachtsdeutschen Koppelschlössern bietet sich auch das "Deus lo vult!" (Gott will es) von Papst Urban an anlässlich seines Aufrufs zum Kreuzzug. Jegliche Inbesitznahme eines Gottes zur Rechtfertigung eines Kriegs oder einer nationalen Sache ist suspekt, um das Wenigste zu sagen.
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06.05.2012 | 16:58 born2bmild
"Mit Gottes Hilfe" und damit "Gott mit uns" sei, zur gefälligen Kenntnisnahme ein Hinweis auf Die "Charta Gottes" Die Charta der Hamas in Englisch und, auszugsweise, in deutscher Übersetzung ...
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06.05.2012 | 17:37 schlesinger
@born2bmild Schön Sie wieder dabei zu haben. Danke für den Hinweis auf die irrwitzige Hamas-Charter. Diese offene Feindschaft der Hamas gegenüber Israel dient Ihnen offenbar als Beleg, dass die Haltung Glicks berechtigt ist. Nun, Gaza ist klein. Seit Jahren agiert die Fatah in der Westbank als Handlanger für Israel. Wurde die Besatzung um ein Jota weniger? Nein. Die israelische Rechte, die politisch die Mehrheit stellt, hat sich längst den Popanz vom allzeit bösen Araber zurecht gelegt. Diese Verteufelung geht bei Glick & Co. so weit, sich auch gegen den "inneren Feind" zu richten: die "neuen Historiker" seien Nestbeschmutzer. Die haben sich erdreistet aus Ben Gurions und anderer Zionisten-Tagebücher zu zitieren und der Welt zu zeigen, wie wenig es mit deren Friedensabsichten auf sich hatte. Sehr empfehlenswert dazu übrigens die ARTE-Filmreihe "Gelobtes Land": bit.ly/IQAdyB
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Israel: Mit uns oder gegen uns!

22.04.2012 | 20:17 schlesinger
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22.04.2012 | 23:54 dame.von.welt
In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal auf die Konferenz in der Heinrich-Böll-Stiftung im Februar hinweisen 'Fremde Freunde? Die israelische und deutsche Sicht auf Staat, Nation, Gewalt. Ein Ve...
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24.04.2012 | 12:25 schlesinger
@dame.von.welt Sehr gute Hintergrundinfos zur sozialen Lage in Israel! Eine Thematisierung der Sicherheitspolitik im Rahmen der Protestbewegung sehe ich nicht kommen, so wünschenswert sie wäre. Es sprechen mehrere Gründe dagegen: - die NGOs, die dieses Thema formulieren würden, stehen seit längerem unter "Beobachtung" und verlieren in Israel an Ansehen - die Sicherheitslage wird als unbefriedigend angesehen (Überfälle aus dem Sinai, sporadische Raketenangriffe, und natürlich die "iranische Bedrohung") - Verschlechterung der außenpolitischen Lage: Angriffe auf die Gaspipeline aus Ägypten inkl. des aktuell gekündigten Vertrages durch eine als feindselig eingeschätzte Regierung - nicht zuletzt: viele normale israelis profitieren enorm von den Vergünstigungen, die sie für ihren Umzug in die Westbank bekommen haben. Jene leiden deshalb immer noch unter hohen Lebenshaltungskosten, aber wollen aus naheliegenden Gründen nicht das Thema "Siedlungen" auf dem Tisch haben.
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Israel: Mit uns oder gegen uns!

22.04.2012 | 20:17 schlesinger
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23.04.2012 | 00:53 born2bmild
Der Autor kritisiert die Politik, die Politiker Israels "Weil Israel seit 45 Jahren die Palästinenser unter einer brutalen Militärbesatzung hält. Weil es ihnen das Land stiehlt, das Wasser, die Selbst...
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23.04.2012 | 12:56 schlesinger
@born2bmild Danke für Kommentar und Link! 2 Anmerkungen zu Ihrem Einwurf: Der Beitrag will lediglich das israelisch-deutsche Verhältnis vor dem Hintergrund der Grass-Debatte beleuchten. Er ist kein Essay über den Israel-Iran-Konflikt. Was ich zum Thema "Motiv des Iran" zu sagen hätte, würde den Rahmen des Beitrags sprengen. Daher habe ich einen anderen Beitrag von mir verlinkt (s. Link -> "Furcht"). Sie bemängeln meinen Vorwurf, Israel weiche vor Kritik aus und weisen ironisch darauf hin, dass andere Staaten so etwas nie machen würden. Natürlich machen andere Staaten das. Nicht das ist besonderer Kritik würdig. Es ist auch nicht mein Punkt. Es geht vielmehr um die "Spezialität" des Antisemitismus im israelisch-deutschen Verhältnis. China lässt Kritik zu Menschenrechtsfragen an sich einfach abperlen. Rußland ließ Kritik zum Einsatz in Tschetschenien abprallen, und wenn es mal ungemütlicher mit Kritik wird, fällt mal die Gaslieferung für Europa aus. Es handelt sich um temporäre und meist unterschiedliche Reaktionen der Kritisierten. Ganz anders im vorliegenden Fall. Die Reaktion ist nicht unterschiedlich, sondern ein und dieselbe, und sie scheint einen dauerhaften Zug anzunehmen. Ich finde das alles andere als wünschenswert, aber sehe Sapirs Darstellung und vermute eine weitgehende Übereinstimmung mit dem Duo Netanjahu / Liebermann. Daher der Titel des Blogs.
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Israel: Mit uns oder gegen uns!

22.04.2012 | 20:17 schlesinger
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22.04.2012 | 23:54 dame.von.welt
In diesem Zusammenhang möchte ich noch einmal auf die Konferenz in der Heinrich-Böll-Stiftung im Februar hinweisen 'Fremde Freunde? Die israelische und deutsche Sicht auf Staat, Nation, Gewalt. Ein Ve...
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23.04.2012 | 12:29 schlesinger
@dame.von.welt Vielen dank für die guten Links! Die erwähnten Initiativen sind tatsächlich ein Hoffnungsschimmer, und das eine Veränderung in Israels Sicherheitspolitik niemals von außen oktroyiert werden kann, muss sie von innen kommen. Die sozialen Unruhen vom letzten Jahr, die heuer wieder aufkeimen dürften, haben um das Thema Sicherheitspolitik einen großen Bogen gemacht. Vielleicht ändert sich das, aber eher nicht. Die sozialen / wirtschaftlichen Probleme haben einen Querschnitt der Bevölkerung auf die Straße gebracht, aber im Querschnitt gibt es keine große Bereitschaft zu Kompromissen gegenüber den Palästinensern. Bibi steht derzeit völlig unangefochten vorne. Demnach dürften die nächsten Jahre abgesteckt sein. Aber da niemand eine Glaskugel hat, kann es immer unerwartete Ereignisse geben. Vielleicht gibt es einen ganz eigen gearteten israelischen Frühling, der die Rechte wegfegt. Ist aber mit einem sehr großen Fragezeichen zu sehen. Die Protagonisten im oben verlinkten Film machen deutlich, wie sehr sie Außenseiter sind. Letztlich auch Leute wie Moshe Zuckermann oder Shlomo Sand. Und doch muss es mit Außenseitern anfangen.
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21.04.2012 | 18:14 schlesinger
@born2bmild (20.04. 10:54) Ihre "flüchtige, 2-minütige Netzrecherche" zur Flüchtlingsfrage hat Sie zu Ihren angegebenen Quellen geführt, die die Deutsch-Israelische-Gesellschaft als Grundlage eines...
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22.04.2012 | 20:37 schlesinger
@born2bmild Verzeihung, da habe ich den Brockhaus falsch zugeordnet. Den Beitrag den Sie meinten stammt von Rudolf Pfisterer. Der auch das Buch "Zwischen Kasernenhof und Schlaraffenland" verfasst hat. Zwischen Kasernenhof und Schlaraffenland hat er offenkundig eine Eingebung gehabt, wie es exakt um die Vertreibung der Palästinenser bestellt ist. Ich kann Ihnen - und das meine ich ernst - nicht vorwerfen das Werkzeug "Quellenkritik" nicht zu kennen bzw. nicht anzuwenden. Insofern entschuldige ich mich für meinen letzten bissigen Kommentar von gestern. Der Deutsch-Israelischen Gesellschaft werfe ich jedoch vor, so eine lachhafte Liste als historische Quellen anzugeben und Leute damit irre zu führen.
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21.04.2012 | 18:14 schlesinger
@born2bmild (20.04. 10:54) Ihre "flüchtige, 2-minütige Netzrecherche" zur Flüchtlingsfrage hat Sie zu Ihren angegebenen Quellen geführt, die die Deutsch-Israelische-Gesellschaft als Grundlage eines...
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22.04.2012 | 01:00 schlesinger
@born2bmild Danke für Ihren Glückwunsch. Kann man immer gebrauchen. Für Ihre weiteren Bemühungen, Erkenntnisse zum Nahen Osten zu gewinnen wünsche ich Ihnen viel Erfolg mit Ihren in zwei Minuten auffindbaren Christian-Dior-Quellen. Ihr pointierter Abschlussgruß ist gar nicht übel, aber ich vermute Sie wollten ihn nicht doppeldeutig formulieren. Nur für Sie: Den Eintrag Ben Gurions in sein Tagebuch vom 24. Mai 1948, zehn Tage nach dem Ansturm der arabischen Armeen, die David ins Meer werfen wollten: "We will establish a Christian state in Lebanon, the southern border of which will be the Litani River. We will break Transjordan, bomb Amman and destroy its army, and then Syria falls, and if Egypt will still continue to fight - we will bombard Post Said, Alexandria and Cairo. This will be in revenge for what they did to our forefathers during biblical times." Da es sich um das Tagebuch Ben Gurions handelt, ist es eine "Primärquelle". Insofern sagt sie mir aufgrund ihrer Güte als Quelle zu. Inhaltlich gefällt sie Ihnen wahrscheinlich nicht. Aber binnen 2 Minuten lässt sich bestimmt eine passende "Quelle" im Internet finden, diesmal vielleicht von einem Spezialisten für saure Föhnlocken. Nichts für ungut, das war ein Scherz.
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21.04.2012 | 21:22 schlesinger
Bei der allgemeinen Aufbruchstimmung schließe ich mich an. Passt auch gut, da morgen der letzte Urlaubstag ist. Dank an alle Beitragenden, die Inhalte geliefert haben (einschl.Tamir, born2bmild) !
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Ismene hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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Rüdiger Grothues hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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winfired hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Jürgen Roth Gazprom – das unheimliche Imperium Westend Verlag 2012

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