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Die Jungs der floridianischen Band Surfer Blood sehen so unbedarft aus wie eine Tüte Buttercroissants. Aber wehe, sie bekommen Instrumente in die Hand, das ist wie einen Mogwai nach Mitternacht zu füttern. Da sollte man lieber schon mal den Vorrat an Heftpflastern aufstocken.
Was zum Teufel das bedeuten soll?
Der Song Swim klingt, als zeugten die Beach Boys mit Weezer ein Kind, das gleich im ersten Schuljahr zu rauchen anfängt und den Klassenkameraden das Milchgeld klaut. So eine Jahrhundertmelodie muss man sich erstmal trauen, so gnadenlos zu zerschreddern.
Und nein, Surfer Blood haben kein Surfer Blood in sich. Im Gegenteil. Sie machen die Surfer-Jungs für ihre elende High-School-Zeit verantwortlich und hätten wohl nichts dagegen, wenn die Surfer ein bisschen Surfer Blood verlieren. Während die Surfer-Jungs aber nach dem Schulabschluss vermutlich Supermarktkassierer geworden sind, werden die Musiker Rock'n'Roll-Superstars. Und schnappen den Surfern die Bräute weg, die sich früher lieber ein Bein abgehackt hätten, als mit ihnen auf den Abschlussball zu gehen.
Den Song Swim kann man sich hier kostenlos herunterladen. Das Debütalbum der Band, Astro Coast, ist am 19. Januar in den USA erschienen. In Deutschland ist die Platte als Import erhältlich.
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Wer hat sich Journalist genannt?
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Wurde vronisock etwa nach Mitternacht gefüttert?
Mir gefallen Text & Musik. Aber ich bin ja Beach-Boys-, Weezer- & Sebastian Dalkowski-Fan. |
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Chrisamar, du konterst einfach origineller als ich.
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schrieb am
28.01.2010 um 08:19
Du kannst besser schreiben als ich.
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Ich mag es, wenn sich Kommentare harmonisch ergänzen. Danke an euch beide.
(wahr morgens gefüttert ab in die welt) |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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