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Die Springer-Republik

Wochenthema | 19.04.2012 | 07:00 Klaus Raab
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19.04.2012 | 21:39 Seitenblick
Zu ergänzen wäre vielleicht noch, dass Springer jetzt immerhin den ersten Redakteurs-Streik seiner Geschichte hat. > mediencity.de/Ungehorsame-Computer-Bild-Beim-blitzsauberen.6691.0.2.html Es könnte sein, dasss die PR-Darstellung nach außen (konservativ, im Grunde für das Allgemeinwohl engagiert) durch diese Sache geschwächt wird. Das wiederum würde die - treffend beschriebene - oberste Springer-Direktive des maximalen Profits mehr ans Tageslicht treten lassen.
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Immer schön sexy

Alltag | 12.02.2012 | 12:00 Michael Ginsburg
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14.02.2012 | 22:20 Seitenblick
Versteht jemand den Statistik-Abschnitt? "Aber was sagt die Statistik? Laut dem Gender Gap Report 2011 herrschen in Russland eklatante Lohnungleichheiten. Russische Frauen bekommen für gleiche Arbei...
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19.02.2012 | 14:28 Seitenblick
@miauxx "Du kannst nun auch nicht stillschweigend voraussetzen, dass jeder wissen konnte, was Du mit "Ganz bestimmt ist es nicht so..." meintest. " Hab gedacht, nachdem dieses Thema über Jahre diskutiert wurde, seien die Eckdaten und Methodenprobleme noch präsent - aber ok, war wohl nicht so. "Jetzt ist sie klar! (Somit Bitte um Entschuldigung für meine etwas harsche Reaktion!)" Kein Problem. Das nächste Mal, wenn ich so apodiktisch formuliere, schreib ich noch einen Satz mehr und gebe den Link an ;-).
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Immer schön sexy

Alltag | 12.02.2012 | 12:00 Michael Ginsburg
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14.02.2012 | 22:20 Seitenblick
Versteht jemand den Statistik-Abschnitt? "Aber was sagt die Statistik? Laut dem Gender Gap Report 2011 herrschen in Russland eklatante Lohnungleichheiten. Russische Frauen bekommen für gleiche Arbei...
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15.02.2012 | 15:12 Seitenblick
@miauxx Äh, nein. "Es geht, eindeutig formuliert, um den Vergleich der Einkommen von Männer und Frauen für die gleiche Arbeit." Der Autor formuliert hier mitnichten eindeutig. Die Lohndifferenz bei russischen Frauen soll eine bei gleicher Arbeit sein - das ist noch eindeutig. Im Folgesatz wird aber eine Lohndifferenz bei deutschen Frauen von "im Durchschnitt" 38 % behauptet. "Durchschnitt" kann heißen "ohne Berücksichtigung der unterschiedlichen Berufe und ihrer Bezahlung etc". Oder "Durchschnittswert bei gleicher Arbeit." Aber jetzt nehmen wir mal an, hier sei "bei gleicher Arbeit" zu ergänzen. Dann stellt sich die Frage, wo diese Zahlen für D herkommen. Und wie plausibel sie sind. Als ich schrieb "Ganz bestimmt ist es nicht so...", habe ich die Zahlen vom Bundesamt für Statistik vorausgesetzt, veröffentlicht auf destatis.de. Unter www.destatis.de/jetspeed/portal/cms/Sites/destatis/Internet/DE/Content/Publikationen/Fachveroeffentlichungen/VerdiensteArbeitskosten/Verdienstunterschiede/VerdienstunterschiedeMannFrau,templateId=renderPrint.psml hat man sich mal die Mühe gemacht, die Bezahlungen für den Fall vergleichbarer Arbeit gegenüber zu stellen. Also Verdienstunterschiede zwischen Personen mit vergleichbarer Qualifikation, Berufserfahrung etc. Laut Artikel läge der Unterschied bei 38 % - wenn er im Fall von D wirklich "bei gleicher Arbeit" gemeint hat. Das Ergebnis bei destatis (Seite 61f): "Dies bedeutet, dass weibliche Arbeitnehmer ... acht Prozent weniger als Männer verdienten. Der bereinigte Gender Pay Gap würde jedoch möglicherweise geringer ausfallen, wenn weitere lohnrelevante Eigenschaften im Rahmen der Analysen hätten berücksichtigt werden können." Selbst völlig ungewichtet, also ohne zu berücksichtigen, ob mehr Maschbau-Ings oder Verwaltungsangestellte pro Geschlecht vertreten sind, kommt destatis auf die berühmten 23 % - und auch in dem Fall nicht auf 38 %. Und deshalb frage ich mich nach wie vor, wo diese Zahl herkommt. Die Zahlen für Russland kann ich nicht beurteilen, aber zumindest für Deutschland sehe ich keinen Beleg, dass es für die gleiche Arbeit 38 % weniger geben soll.
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Immer schön sexy

Alltag | 12.02.2012 | 12:00 Michael Ginsburg
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14.02.2012 | 22:20 Seitenblick
Versteht jemand den Statistik-Abschnitt? "Aber was sagt die Statistik? Laut dem Gender Gap Report 2011 herrschen in Russland eklatante Lohnungleichheiten. Russische Frauen bekommen für gleiche Arbeit nur 65 Prozent des Männergehalts. Allerdings ist der Unterschied in Deutschland noch größer: Eine deutsche Frau verdient im Durchschnitt nur 62 Prozent des männlichen Gehalts. " Hä? Ich hab ja keine Ahnung, ob in Russland tatsächlich für _die gleiche Arbeit_ an Frauen nur 65 Prozent gezahlt wird. Und werde es jetzt auch nicht recherchieren. Aber selbst wenn: Ganz bestimmt ist es nicht so, dass Frauen in D für _die gleiche Arbeit_ weniger als diese 65 Prozent erhalten - was aber der Fall sein müsste, wenn "der Unterschied in Deutschland noch größer" sein soll. Und der dann folgende Durchschnittswert ist ja eine völlig andere Größe - bei ihm werden Teilzeit- und Vollzeiteinkommen in einen Berechnungstopf geworfen. Da geht es eben nicht um _gleiche Arbeit_. Da wirft ja wohl jemand völlig verschiedene Zahlen (Bezahlung für gleiche Arbeit - durchschnittliches Einkommen über alle Berufssparten und Arbeitszeitverhältnisse) durcheinander. Oder fällt jemand eine sinnvolle Lesart zu diesem Abschnitt ein?
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