Von Heinz Dürr wissen wir ja bereits, dass s21 nötig ist, damit Stuttgart endlich nicht mehr Provinz ist. !!!!!Karl Lagerfeld!!!!! hat nun bei Gottschalk den ultimativen Beweis dafür nachgereicht. Und bei YouTube ist er jetzt zu sehen (ab Minute 9). Noch besser: Günther Jauch, wie man ihn noch nie gesehen hat.....
www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=5vNOZgdk6Y4
de.wikipedia.org/wiki/Breuninger
www.taz.de/!58949/
Dazu passt prächtig Wolfgang Schorlau:
"Hannelore Schlaffer beschreibt in ihrem Beitrag, warum Stuttgart fälschlicherweise immer wieder mit Provinzialismus gleichgesetzt wird. Sie beschreibt auch den verzweifelten Versuch der hiesigen »Eliten«, diesen Ruf abzustreifen. »Von nun an sollten deshalb Europameisterschaften, Weltmeisterschaften, Olympische Spiele [und !!!!! Karl Lagerfeld !!!!!, sg] zeigen, dass Stuttgart die Welt zu sich einladen kann. Eine Einsicht und ein Irrtum stehen hinter diesen hektischen Versuchen, Stuttgart ein Image zu verschaffen: die Ein sicht, dass diese florierende Stadt keine Optik hat; der Irrtum, dass sie durch spektakuläre Ereignisse herzuzaubern sei. Nun soll die Optik des Reichtums mit dem Bahnhof unter der Erde entstehen und mit der Global-City über dem Are al dahinter. Die Optik der al ten Stadt aber zählt kaum mehr und fällt dem Projekt zum Opfer.«
Hannelore Schlaffer hat recht: So lange Stuttgart Leuten wie Heinz Dürr, Hans Peter Stiehl, Dieter Hundt oder Lothar Späth erlaubt, eine Metropole nach ihrem Geschmack zu modeln, wird die Stadt den Provinzverdacht nie los werden. Diese Leute, die glauben, kalte Architektur mache eine große Stadt aus, sind die wahren Hinterwäldler. Es genügt eben nicht, Geld zu erben, auch nicht viel Geld zu erben, um wirklich Geschmack zu haben."