„Integrations“ Bambi des *Burda-Verlags für den deutschen Rapper Bushido
Wer ist Bushido?
Geboren am 28.09.1978 in Bonn, als Sohn einer deutschen Mutter und eines tunesischen Vaters (der trennte sich früh von der Mutter seines Sohnes) ...>> mehr
Im September wird der Papst der Bundeshauptstadt einen Besuch abstatten und im Deutschen Bundestag sprechen.
Während er in seinem "Papa-Mobil" an jubelnden Anhängern vorbeifahren wird, könnte es auch "den einen oder anderen Protest" gegen das O...>> mehr
Vorurteil:
"Schwule … enden als einsame, alte, kranke Männer?" Ach ja? Das wüsst’ ich aber! :-)
Mein Versuch gegen ein Klischee anzuschreiben ...
Vorwort:
Was für mich richtig und ein Erfolgsrezept war, ist sel...>> mehr
Anton Hysén, schwul, Profi-Fußballer (Sohn des ehem. Fußball-Profis Glenn Hysén)
Glenn Hysén, zu seinen aktiven Zeiten einer der international erfolgreichsten schwedischen Fußball-Profis und Vater von Anton Hys...>> mehr
Wer immer noch glaubt, in Deutschland seien Neo-Nazis eine so winzige Minderheit, dass ihr Einfluss auf die Gesellschaft getrost vernachlässigt werden dürfte, dem empfehle ich etwas genauer hinzusehen.
Nicht nur hat sich die Optik der Neo-Nazi...>> mehr
Nachtrag: Da in diesem Thread mehrfach der Begriff „Zensur“ fiel, eine Klarstellung: Es handelt sich nicht um „Zensur“ wenn der Betreiber, bzw. die Online-Redaktion, eines Internet-Forums auf die Einhaltung ihrer eigenen AGBs und Netiquette achtet, da das Schreiben der Blogs und Kommentare überhaupt nur bei Einhaltung dieser Richtlinien „zulässig“ ist. Es ist daher im allgemeinen gar nicht erforderlich, dass Opfer von Diffamierung und Diskriminierung sich selbst an die Redaktion wenden müssen, sondern es ist deren (der Redaktion) wichtige Aufgabe dafür zu sorgen, dass Homophobie, Antisemitismus, Rassenhass, Frauenverachtung, Islamophobie, Nazi-Propaganda u.ä. im eigenen Internet-Forum keine Verbreitung finden. Selbstverständlich ist es schwierig für eine, personell schwach besetzte, Redaktion immer alle Beiträge und Kommentare im Blick zu behalten, deshalb gibt es unter jedem Kommentar ja auch einen Button „Kommentar melden“ … Als ich den ersten, von zwei, homophoben Kommentaren sah, habe ich ihn unverzüglich mit diesem Button der Redaktion gemeldet und den Verfasser auf den unakzeptablen Inhalt seines Textes aufmerksam gemacht. Darauf wurde zunächst nicht reagiert und ich versuchte sowohl die „User-Flüsterin“, als auch den Leiter der Online-Redaktion auf die schwere Verletzung von AGBs und Netiquette aufmerksam zu machen (mein Text war aber zu lang und ich war daher gezwungen ihn als „offenen Brief“ an die Online-Redaktion in den betreffenden Thread zu stellen). Außerdem habe ich den Verfasser der beanstandeten Kommentare später noch aufgefordert selbst die Löschung seiner Äußerungen zu erbitten. Weil ich diese Ungeheuerlichkeit wirklich nicht akzeptieren wollte, habe ich sogar versucht „goldene Brücken“ für einen geordneten Rückzug zu bauen (bei dem alle ihr Gesicht bewahren konnten), in dem ich @Tycho anbot, mit der Löschung „die Sache zu vergessen“ („Schwamm drüber“ schrieb ich ihm öffentlich) und den Blog-Autor @Wolfram Heinrich bat ggf. seinen kompletten Thread zu löschen (es wäre für mich ein Zeichen menschlicher Große gewesen, darauf zu verzichten einen eigenen Blog an der Spitze der Meistkommentierten zu haben). Als der Leiter der Online Redaktion auf „technische Probleme“ bei einer Löschung hinwies (ich zitierte die homophoben Kommentare in meinen eigenen Kommentaren und sie wären dann immer noch zu lesen gewesen), bot ich an selbstverständlich auch die betreffenden Kommentar-Antworten von mir zu löschen. Zwischenzeitlich hatte auch der Verfasser der homophoben Kommentare selbst um die Löschung gebeten. Nichts geschah. Stattdessen amüsierte sich eine abendliche, ausgelassene Gesellschaft köstlich auf dem Rücken der diffamierten Minderheit und kümmerte sich nicht weiter um den, nur wenige Zeilen entfernt im selben Thread, stattfindenden Rufmord an Millionen schwulen Männern, die pauschal in die Nähe von Kinderschändern gerückt wurden. Ich habe, mit Unterbrechungen, lange Zeit bei „Zeit-Online“ geschrieben und mich dort oft über „zu viele“ Löschungen von Kommentaren geärgert. Aber etwas muss ich der ZO Online-Redaktion zugute halten. Sie reagierte zumindest! Beispiel: [Gekürzt. Wir möchten Sie dringend bitten, die Diskriminierung Homosexueller zu unterlassen … /Die Redaktion pt.] Meine Entscheidung, nicht weiter in einem Umfeld zu schreiben, in dem die Einhaltung der eigenen AGBs und Netiquette nicht ernst genommen wird und der Minderheitenschutz vor Rufmord und Diffamierung nicht als selbstverständliche Aufgabe der Redaktion angesehen wird, ist keine spontane, unüberlegte Reaktion von mir, denn ch hatte Gelegenheit darüber nachzudenken und eine Nacht zu schlafen. Daher werde ich hier weder unter meinem jetzigen, noch unter einem anderen Nick jemals wieder schreiben, sondern „die Brücken hinter mir verbrennen“ (wie man das so theatralisch formuliert :-) ). Mein Lebenspartner, der hier nur sehr gelegentlich unter seinem Avatar @barshai schreibt, wird sich meinem Schritt in Kürze anschließen, wie er mir versicherte. Ich verabschiede mich hiermit offiziell von allen „Freunden und Feinden“ von der Redaktion, Lesern und „Mitstreitern“ (es ist von mir jeweils auch die weibliche Form gemeint). Vielen Dank für Interesse, Kritik und Unterstützung. Ich werde (diesmal :-) ) nicht zurückkommen, das verspreche ich. Schönes Restwochenende! LG Knüppel PS Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich Kommentare, die hier evtl. noch an meine Adresse gepostet werden, zwar zur Kenntnis nehme, jedoch nicht mehr beantworten werde, danke!
"Ach, das ist doch nicht so schlimm ..., die sollen sich nicht so anstellen, wenn man sie pauschal dem Verdacht aussetzt allesamt 'Kinderschänder' zu sein. Und außerdem ist es doch Quatsch, dass ein 'harmloser Witz' auf Kosten von Schwulen ein geistiges Klima begünstigen würde, in dem der Schritt zur vollzogenen körperlichen Gewalt gegen Schwule fast zwangsläufig vollzogen wird ..." "Das ist alles wirklich maßlos übertrieben und drückt eine Überempfindlichkeit aus, die auch Juden regelmäßig zeigen, wenn sie sich gegen antisemitische Tendenzen wehren. Jungs und Mädels (Schwule und Lesben) werdet mal etwas lockerer, wir sind doch nicht mehr in der Nazi-Diktatur, das mit dem Rosa Winkel, den KZs der Zwangsarbeit der Sterilisation und dem Zuchthaus (ab 1945 ff) ist doch schon lange vorbei. Schließlich können wir Heteros doch auch über uns selbst lachen, wenn man uns durch den Kakao zieht. Also seid nicht so mimosenhaft, das bißchen verbale und körperliche Gewalt, der ihr ausgesetzt seid (Evangelikale, Pius-Bruderschaft, kreuz.net, NPD, DVU, ProKöln, ProNRW, ProDeutschland etc.) ist doch nicht der Rede wert und ..., ab und zu mal eine in die Fresse kriegen, wenn ihr zu 'frech' geworden seid und z.B. händchenhaltend durch UNSER Viertel geht, das ist doch NORMAL (in Deutschland und anderswo)" ---------- „Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich nicht protestiert; ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“ (Martin Niemöller, 14.01.1892 – 06.03.1984) Läßt sich leicht übertragen auf Juden oder Schwule: "ich war ja kein Jude ... ich war ja kein Schwuler ..." ("Hitlers willige Vollstrecker", Daniel Goldhagen de.wikipedia.org/wiki/Daniel_Goldhagen ) ---------- „Diskriminierung und Gewalt, das sind aber auch die subtilen Formen von Ausgrenzung und Diskriminierung: Hämische Bemerkungen auf dem Schulhof, die Angst im Beruf Nachteile zu erleben, wenn ich mich oute, das Schweigen und Ignorieren auf der einen und die Klischeebilder auf der anderen Seite ...“ Dies ist ein Anti-Gewalt-Projekt der NRW-Landesregierung www.vielfalt-statt-gewalt.de ---------- Der NRW-Arbeitskreis Vorbeugung und Sicherheit - Projektgruppe Gewalt gegen Lesben und Schwule schreibt in einer Broschüre u.a. „Die Tätermotive sind vielfältig. Mit der Intoleranz gegenüber dem ‚Andersartigen‘ lassen sich eigene Probleme scheinbar lösen. Diejenigen, die Minderheiten terrorisieren, rechnen mit dem Stillschweigen der Mehrheit. Minderheiten, so glaubt man, wehren sich nicht. Das senkt die Bereitschaftsschwelle zur Tat. Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgefordert, hier gegenzusteuern. Täter sind feige! Wenn wir zusammenstehen, haben sie weniger Chancen! Schweigen hilft nur den Tätern, schütze Dich selbst. BELEIDIGUNGEN SIND OFT EINE VORSTUFE VON TÄTLICHEN ANGRIFFEN. NIMM SIE NICHT AUF DIE LEICHTE SCHULTER. Tritt selbstbewußt auf, steh‘ zu Deinem Schwulsein. Selbstbewußtsein schreckt potenzielle Täter ab.“ ---------- "(...) Robin Sclafani ist Realistin. »Homophobie, Xenophobie, Antisemitismus: Wir haben noch einen langen Weg vor uns«, sagt die Direktorin der Brüsseler Organisation CEJI – A Jewish Contribution to an Inclusive Europe. Der erste Schritt steht nun bevor: Vergangene Woche gab die EU-Kommission bekannt, das von CEJI initiierte Projekt »Facing facts!« mit knapp 230.000 Euro zu unterstützen. Zur Bekämpfung von Hassverbrechen sollen zunächst einheitliche Kriterien aufgestellt werden, um europaweit entsprechende Daten für auf Diskriminierung basierende Übergriffe sammeln zu können. Auch den Schutz potenzieller Opfergruppen und die Zusammenarbeit betroffener Organisationen will man verbessern (...) (...) Mit im Boot sind auch die renommierte niederländische Homosexuellenvertretung COC sowie das internationale Netz- werk ILGA, das Homo- und Bisexuelle sowie Transgenders repräsentiert. »Eine jüdisch-homosexuelle Allianz, die sich ausdrücklich auch an Migranten und Muslime richtet«, betont Sclafani (...)" Quelle: www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/10071 ---------- www.buendnis.lsvd.de/ de-de.facebook.com/Homophobie www.wall.de/de/press/news/buendnis_gegen_homophobie www.ekbo.de/1051977/ www.reconquista-europa.com/showthread.php?40125-T%C3%BCrkischer-Bund-tritt-B%C3%BCndnis-gegen-Homophobie-bei Uploaded with ImageShack.us Uploaded with ImageShack.us Uploaded with ImageShack.us NUR SCHWACHE FÜRCHTEN (SEXUELLE) VIELFALT UND KOMPENSIEREN IHRE ANGST, INDEM SIE DUMME WITZE AUF KOSTEN VON MINDERHEITEN MACHEN, DURCH DIE DIESE HERABGESETZT WERDEN. Witze, die die Menschenwürde verletzen, indem sie die "Objekte" der Witze herabsetzen und dem Gespött preisgeben, bereiten ein geistiges Klima vor, in dem Gewalt gegen Minderheiten toleriert wird. Wer wegschaut und schweigt, wenn Stimmung gegen Juden, Schwule, Ausländer, Muslime, Frauen etc. gemacht wird, verhält sich nicht neutral. ER/SIE MACHT SICH MITSCHULDIG. Ich werde nicht vergessen, was ich in diesem Thread erlebt habe und niemals wieder ein Wort beim Freitag schreiben. Morgen fange ich an, meine sämtlichen Texte hier zu löschen, weil ich sie in einer Umgebung, in der homophobe Kommentare geduldet und als Mittel, um sich "(bei einem Jever) köstlich darüber zu amüsieren", akzeptiert werden, nicht bleiben kann. Ich werde diesen (von mir vollständig abgespeicherten Thread) dem LSVD, Queer.de, ILGA, Bündnis gegen Homophobie, Zentralrat der Juden in Deutschland, der Aktion Schule gegen Homophobie, der Aktion Für Vielfalt - gegen Gewalt u.a. zur Verfügung stellen. Knüppel
Jan Jasper Kosok schrieb am 27.08.2011 um 11:10 u.a. "Ich wäre sehr glücklich, wenn ihr euch zumindest dem Anschein nach etwas mehr Mühe in der Kommunikation untereinander geben würdet. Was den Kommentar angeht, so lasse ich ihn stehen, weil er a. von Knüppel selbst noch mal komplett eingestellt wurde und b. die nachfolgende Diskussion doch gut zeigt, wo und wie man steht. Trotzdem: Manners! Um es mal wie Tycho zu versuchen ..." ---------- @Jan Jasper Kosok Knüppel: Ich habe das Problem unter "a)" schon selbst erkannt und schlage daher vor, dass auch meine Kommentare, die den beanstandeten Text enthalten, mit gelöscht werden ... Verständnisfrage: "(...) Trotzdem: Manners! Um es mal wie Tycho zu versuchen ..." Welches "vorbildhafte" Verhalten des Users Tycho wird mir da zur Nachahmung empfohlen? Etwa leere Versprechungen, wie "will nicht diffamieren oder Rufmord betreiben" - während gleichzeitig die Hetze hier stehenbleiben soll? Das mag ich nicht glauben. Ich meine es übrigens ernst, was Euch natürlich in der Redaktion nicht weiter kratzen muss, schließlich gibt es genug andere Blogger/Kommentatoren. Aber ich logge mich jetzt aus und wenn ich am Montag hier wieder hereinschaue und die widerliche Schwulenhetze von Tycho noch vorfinde, werde ich meine sämtlichen Blogs löschen und um Deaktivierung meines Accounts bitten, denn sonst würde ich mich ja auch völlig unglaubwürdig machen, was ich nicht vorhabe :-) Beste Grüße Knüppel PS Kompromiss-Vorschlag @WolframHeinrich: Vielleicht könntest Du "über Deinen Schatten springen" und aus "Kulanz" den kompletten Thread, also Blog + Kommentare, selbst löschen? Ich denke, wäre ich der so Angesprochene, würde ich darauf eingehen, denn sooo wichtig sind mir meine eigenen Blogs nun auch wieder nicht, daher habe ich z.B. weiter oben ja auch schon die Löschung meiner kompletten Texte angekündigt. Montag werde ich sehen und dann entscheiden, ob meine Zeit beim Freitag endgültig vorbei ist.
Vorbemerkung: Dieser Text wurde von mir ursprünglich, als Mail-Mitteilung an den Redaktionsleiter der Freitag-Community, Jan Jasper Kosok verfasst, leider sprengt er das vorgegebene Zeichen-Limit (3....
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
>> mehr