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Am Wochenende vibrierte es in den Micro-, Macro- und Sonstwo-Blogosphären: Am Montag wird der Spiegel das Internet auf den Titel gehoben. “Netz ohne Gesetz – Warum das Internet neue Regeln braucht”, so die Schlagzeile.
Und alle erwarteten feinstes CDU-Sprech. Doch dann kam der Montag und die Sphären waren verwirrt bis überrascht.
Überrascht, dass der Spiegel gar nicht so einseitig berichtet und versucht differnziert das Thema zu beleuchten. Thomas Knüwer weiß bis heute nicht, was ihm der Spiegel sagen will und fragt: “Häh?!”
Welcher Fehler wurde hier gemacht? Nun es wurde gedacht: Es geht ums Internet, d.h. um “uns”! Alle erwarteten, dass wieder geschrieben würde, wie schlecht und verdorben das doch alles sei und dort im Netz überall nur Müll geschrieben stehe. Die Blogosphäre begreift sich inzwischen als Stimme des Internets, bzw. als das Internet und übersieht dabei, was sie selbst anderen immer wieder vorhält: Das Internet ist viel größer und bietet unendliche Möglichkeiten...
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Das Thema fand ich gut und richtig. Die Titelillustration lustig und passend. Das Netz verändert Rechts- und Politikbegriffe und Kommunikationsverhalten. Spannend gemachtes Titelstück. Leichte Kritik: Viel drin, aber etwas wenig zielführend.
Im Ganzen: Hätten wir auch machen müssen, wo wir uns doch so netzafin finden :) Frage an die Community - die in der neuen Ausgabe bei uns schon als "Blattmacher" auftaucht: Wie sollen wir uns des Themas jetzt noch annehmen? JA |
Ausgabe 07/12
16.02.2012
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