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Dieser Artkel stellt eine Replik auf "DanielW"s Beitrag "'Männerrechtsbewegung' als gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit" dar (veröffentlicht hier im "Freitag"-Blog am 4.7.2011). Um zu verdeutlichen, dass "DanielW"s Vorwürfe zutreffen würden, wenn er sie statt gegen die Männerbewegung gegen die Frauenbewegung erhoben hätte, wurden Originalpassagen seines Artikels übernommen und in einen Zusamenhang gestellt, in dem sie Sinn ergeben.
Was will die "Frauenrechtsbewegung"? Trotz unterschiedlichster Strömungen lassen sich einige gemeinsame Standpunkte schnell erkennen. Zum einen ist es das große Thema der Rechtspraxis in Familien- und Scheidungsfragen, zum anderen die Bildungs-, Gesundheits- und Arbeitsmarktpolitik. In all diesen Bereichen würden – so die These der "Frauenrechtsbewegung" – Männer bevorzugt und Frauen benachteiligt.
Dass sich Frauen für Veränderungen in der Familienrechts- und da vor allem der Scheidungspraxis einsetzen, wäre grundsätzlich kein Grund zur Klage, schließlich ist das Familienrecht eine schwierige Angelegenheit, in der bei Scheidungen oft genug über die Sorgerechts- und Umgangspraxis der nächsten und für die Kinder prägenden Jahre entschieden wird. Ebenso steht es mit den anderen Themen, wo es nur begrüßenswert wäre, wenn sich Frauen intensiv mit ihnen beschäftigten.
Doch was die "Frauenrechtsbewegung" umtreibt, das sind ganz andere Dinge.
1. Der Irrglaube an ein gesellschaftliches Nullsummenspiel
Die "Frauenrechtsbewegung" ist geleitet von einem irrigen Glauben an gesellschaftliche Nullsummenspiele. Als seien etwa Freiheit, die Anzahl der Erwerbsarbeitsplätze und alle anderen gesellschaftlichen Ressourcen ein großer Kuchen, und wenn der einen gesellschaftlichen Gruppe ein Stückchen davon zufalle, sei es für die andere verloren. Die "gläsernen Decken" wären demnach ein Instrument, Frauen aus dem Erwerbsleben zu verdrängen, und jeder Mann in einer Führungsposition wäre demnach ein Verlustgeschäft für die Frauen. Das ist ein gefährlicher und dummer Unfug.
Täglich gehen Erwerbsarbeitsplätze verloren, und es entstehen neue, es ist ein steter Wechsel und Wandel, und ein Unternehmen oder ein Institut, das auf die Einrichtung von Quoten oder anderen geschlechtsbezogenen Maßnahmen verzichtet, hat den Vorteil, nur den jeweils besten und engagiertesten Mitarbeitern Führungspositionen zu bieten und somit ein breiteres Potential für Wachstum und damit die Schaffung von weiteren, neuen Erwerbsarbeitsplätzen zu schaffen.
Zum anderen beschränkt die Ausweitung von Freiheiten der einen gesellschaftlichen Gruppe nicht die Freiheit einer anderen, sondern weitet sie ebenfalls aus. Und die Beschränkung der Entfaltungsmöglichkeiten einer vermeintlichen "Minderheit" schränkt zwangsläufig auch die Freiheit aller anderen gesellschaftlichen Gruppen ein. Diese Erkenntnis sollte eigentlich mittlerweile Konsens sein, aber als Beispiel sei nur auf die extrem minderheitenfeindliche Politik der Nationalsozialisten verwiesen, die in ihrer logischen Konsequenz auch eine immer stärkere Beschneidung der Rechte und Freiheiten der "Normalbevölkerung" hatte. Im Gegensatz dazu steht das liberale Gesellschaftsmodell, in dem nicht der Staat, sondern der Einzelne über sein Eigentum (also etwa auch eine Firma) frei entscheiden kann.
Die gesellschaftliche Realität einer offenen Gesellschaft ist kein Nullsummenspiel, sondern deren Gegenteil, doch der Glaube an ein derartiges Nullsummenspiel führt zu irrationalen Ängsten und Bedrohungsszenarien, die in offenen Hass umschlagen, wie gleich zu sehen sein wird.
2. Die Konstruktion einer Ungleichheit und Ungleichwertigkeit von Männern und Frauen aufgrund von "biologischen Merkmalen"
In der falschen Grundannahme eines gesellschaftlichen Nullsummenspiels missverstand die "Frauenrechtsbewegung" vor einigen Jahrzehnten den größeren schulischen Erfolg von Jungen als Bedrohung. Prompt wurden in Zeitschriften wie Alice Schwarzers EMMA Forderungen vertreten wie "Wenn wir wirklich wollen, dass es unsere Töchter einmal leichter haben, müssen wir es unseren Söhnen schwerer machen." Diese Einstellung passte zur Gesamtlinie von Alice Schwarzer, die schon 1983 verkündet hatte: "Unser Feind ist meist nicht, wie im großen Krieg, der klar bestimmbare Fremde, sondern häufiger der eigene Mann: der Vater, Bruder, Geliebte, Sohn."
Als aufgrund dieser feministischen Politik, Jungen schulische Erfolge schwerer zu machen, Jungen tatsächlich hinter den Mädchen zurückzufallen begannen, kam von Seiten der "Frauenrechtsbewegung" als ein vermeintlich wissenschaftliches Argument die biologische Ungleichheit von Männern und Frauen ins Spiel, und die Angst einiger Frauen, von Männern gesellschaftlich übervorteilt zu werden, führt dazu, dass sie Männer nicht als vollwertige Menschen anerkennen. Insofern gleichen die Vorstellungen von "Feministen" denen von Rassisten aufs Haar.
Schon Anfang der neunziger Jahre vertrat etwa die damalige Frauenministerin Christine Bergmann (SPD) die These, die Unterlegenheit von Jungen gegenüber Mädchen im Schulsystem hänge damit zusammen, dass bei Männern das Corpus Callosum weniger ausgeprägt sei. Offenbar orientierte sich Bergmann an damals populären Büchern wie Chris Evatts Geschlechterklischee-Sammlung »Männer sind vom Mars, Frauen von der Venus«, wo es heißt: »Viele Forscher berichten, dass Teile des corpus callosum, des Balkens, der die rechte und linke Großhirnhemisphäre miteinander verbindet, bei Frauen größer sind als bei Männern. ... Aufgrund dieses Unterschieds benützen Frauen häufiger als Männer beide Hirnhälften gemeinsam.« Dies »macht Frauen viel einfühlsamer in andere Menschen. Sie spüren viel besser den Unterschied zwischen dem, was die Leute sagen, und dem, was sie meinen, und hören viel besser die Nuancen heraus, die die wahren Gefühle eines anderen offenbaren«. Frauen dächten insgesamt eher vernetzt, Männer eher linear. Damit schließt Evatt an Radikalfeministinnen wie Robin Morgan an, die in ihrem Buch »The Demon Lover« 1989 das Corpus Callosum ihren Anhängerinnen als Beleg für die weibliche Überlegenheit vorstellte.
Diese Ideologie einer naturgegebenen weiblichen Überlegenheit zieht sich wie ein roter Faden durch die verschiedensten Texte der "Frauenrechtsbewegung". "Der Mann ist eine biologische Katastrophe: das (männliche) y-Gen ist ein unvollständiges (weibliches) x-Gen, d. h. es hat eine unvollständige Chromosomstruktur. Mit anderen Worten, der Mann ist eine unvollständige Frau, eine wandelnde Fehlgeburt, die schon im Genstadium verkümmert ist." So beginnt Valerie Solanas "Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer". Darin erklärt Solanas die Mitglieder des männlichen Geschlechts zu "wandelnden Fehlgeburten", die "unauffällig, schnell und schmerzlos vergast" werden sollten. Alice Schwarzer bejubelte diesen Text als "ersten Exzess des Hasses, des begründeten Hasses". Denn: "Das ist es wohl, was den Frauen, wie allen unterdrückten und gedemütigten Gruppen, am meisten ausgetrieben worden ist: der Mut zum Hass! Was wäre eine Freiheitsbewegung ohne Hass?" (Vgl. Alice Schwarzer: ‚So fing es an! Die neue Frauenbewegung’, dtv 1983, S. 32-33. Siehe zu Schwarzers versuchter Legitimation des feministischen Hasses auf Männer auch Alice Schwarzer: Männerhass. In: EMMA Nr. 3/1977, S. 3.)
In den folgenden Jahrzehnten griff Alice Schwarzers Propagandaorgan diese Denkweise gerne auf. Anschaulich hierfür ist etwa die Ausgabe Juli/August 1998 (S. 56-59). Dort zeigte ein Beitrag die Fotos verschiedener Chromosomenträger: Die Reihe begann mit XXX, einer Art Superweibchen. Darauf folgt XX, die normale Frau und EMMA-Leserin, die als "fürsorglich" und "nicht aggressiv" beschrieben wurde. Der XY-Typ, also der typische Mann, hingegen sei "oft egozentrisch" und "reagiert auf Provokationen mit physischer Gewalt". Auf dieses Foto folgten drei weitere. Mit jedem zusätzlichen Y-Chromosom erschien der Mann aggressiver, sein Gesicht verzerrte sich, es wuchsen ihm Reißzähne, bis schließlich statt eines Mannes ein Kampfhund abgebildet war. Immer wieder findet sich bei feministischen Wortführern ein Gedankengut, das an unheilvolle Zeiten erinnert. "Was ist ein Mann in Salzsäure?" fragte die EMMA an anderer Stelle ihre Leserinnen. Antwort: "Ein gelöstes Problem." Auch dieser Witz komme nicht von ungefähr, merkte der SPIEGEL-Redakteur Matthias Matussek an. Vor einigen Jahrzehnten machte man ihn mit Juden.
Der bereits thematisierte feministische Männerhass führt immer wieder zu Phantasien der wenn nicht Ausrottung, so doch strikten Begrenzung. So forderte die Organisatorin eines Lesben-Festivals in den USA, schwangere Lesben sollten eine Abtreibung vornehmen lassen, wenn sich in einem Test der Fötus als männlich herausstellte. Die feministische Professorin Sally Miller Gearhart vertrat die Ansicht, dass "der Anteil der Männer ... auf ungefähr zehn Prozent der menschlichen Rasse reduziert und festgeschrieben werden" müsse. "Es gibt in der Tat entgegenkommende Männer, die diese Politik gerne annehmen würden, um dafür ihren geschätzten, aber nie ganz gesicherten Status als 'Feministen' aufrechtzuerhalten", stellte die feminismuskritische Professorin Daphne Patai nach der Sichtung verschiedener Publikationen und E-Mails fest. Die Autorin Shulamith Firestone (The Dialectic of Sex: The Case for Feminist Revolution) war schon einen Schritt weiter: Sie hält ihre Vision einer gänzlich männerfreien Zukunft dadurch für umsetzbar, dass die Wissenschaft bald in der Lage sein werde, Eier statt durch Spermien durch elektrische Ladungen zu befruchten und dabei auch gleich das Geschlecht des Kindes festzulegen.
Für Susan Brownmiller ist der Mann allein aufgrund seines Körperbaus ein Vergewaltiger: Schon die unabänderliche Konstruktion ihrer Sexualorgane machten das menschliche Männchen zum Raubtier und das menschliche Weibchen zur Beute. Laut Andrea Dworkin waren Sex und Mord schon immer so sehr im männlichen Bewusstsein verknüpft, dass das eine ohne das andere undenkbar sei. Dworkin erläutert: "Männer sind von ihrer Biologie her aggressiv, von Natur aus kämpferisch, immer und ewig antagonistisch, genetisch grausam, hormonell konfliktfreudig, unverrückbar feindselig und kriegerisch" – Untermenschen eben.
All diese Statements der Frauenbewegung dienen dazu, nicht nur eine Ungleichheit der Geschlechter festzustellen, sondern sogar eine quasi "naturgegebene" Hierarchie zu konstruieren, in der Frauen Männern überlegen sind. Ist der Handlungsspielraum begrenzt und die Norm gesetzt, folgt die Aufwertung des als weiblich, und die Abwertung des als männlich definierten Verhaltens.
"Beinahe jede der gegenwärtigen politischen Partien oder Bewegungen", so führt Martina Schäfer in ihrem Buch "Die Wolfsfrau im Schafspelz" aus, "hat sich im Laufe ihres Bestehens einmal mit der eigenen Stellung zu und möglicherweise sogar der Herkunft ihrer Ideen aus autoritärem und rassistischem Gedankengut früherer Zeiten auseinander setzen müssen. Einzig die Frauenbewegung scheint bis heute von diesen Vorwürfen verschont geblieben zu sein." Doch würden deren "autoritäre, rassistische, antisemitische und chauvinistische Elemente", sowie "extrem menschenverachtende Bilder und Gedanken" lediglich ignoriert. Schäfer ist selbst eine feministisch geprägte Autorin und wundert sich in ihrem Buch darüber, warum sie so lange brauchte, um die bedenklichen Aspekte ihrer Ideologie zu erkennen: "Warum haben wir frauenbewegten Frauen dies in all den Jahren nicht bemerkt? Es ist jene Frage, die man an totalitäre Systeme gleich welcher Art stellen muss: Merkt denn niemand, was hier los ist - rechtzeitig, so dass man etwas dagegen unternehmen kann?"
Martina Schäfer analysiert in ihrem Buch scharfsichtig, wie in feministischen Texten eine natürliche Überlegenheit der Frau über den Mann behauptet wird. Beispielsweise gelten Frauen dort von Natur aus als friedliebend und Männer als kriegslüstern. Schäfer sieht in dieser Zuordnung "das Lieblingskonstrukt der Neuen Frauenbewegung ab den siebziger Jahren". So halte etwa Christa Mulack das weibliche X-Chromosom aufgrund seiner Größe dem männlichen Y-Chromosom für ebenso überlegen wie die weibliche Ei- der männlichen Samenzelle. Ohne Belege würden Behauptungen verbreitet wie, dass Frauen über ein aktiveres, widerstandsfähigeres Immunsystem verfügten, Männer hingegen zu aggressiveren Weltanschauungen und nationalistischeren Gefühlen neigten. Die Überbewertung von Frauen wird so mal biologisch, mal sozial legitimiert: Frauen sind eben schon von der Biologie her friedlicher. "Männliche Gewalt" hingegen, so verkünden die feministischen Autorinnen, "gefährdet das Leben auf dem Globus, egal ob nun alle oder nur einige Männer gewalttätig sind. Auf keinen Fall sind es gewalttätige Frauen, auch wenn sie hier und da Anteil an der männlichen Gewalt haben oder sie eben durch Mittäterschaft ermöglichen."
Bücher wie Elizabeth Gould Davis "Am Anfang war die Frau", das von ihren Anhängerinnen gar als "Bibel" bezeichnet wird, berichten von einem blauäugig-blonden, schlanken und hochgewachsenen Herrinnengeschlecht, dessen Angehörige vom Ende der Welt wenn nicht gar als erste und überlegene Geschöpfe von einem anderen Stern auf die Erde gekommen seien. Josefine Schreier und andere vertreten in Büchern wie "Göttinnen" die These, dass alles Übel der Welt vom "rassisch" minderbemittelten Mann ausgehe, ohne den alle Frauen qua Geburt göttlich seien. Dabei vermischen sich, wie Schäfer ausführt, gerne Sexismus und Rassismus in Sätzen wie diesem: "So dürfen wir schließen, dass überlegene, herrschende Frauen einer anderen Rasse angehörten als die Männer, die ihnen untertan waren."
Sämtliche gesellschaftlichen Missstände haben solchen feministischen Texten zufolge ihre Ursache darin, dass die Welt von Minderwertigen regiert wird, von Männern. Schäfer zitiert einige der entsprechenden Autorinnen: "Der Mann ist ein Feind der Natur: das Töten, das Roden, das Einebnen, die Verunreinigung und die Zerstörung sind seine instinktiven Reaktionen auf die ursprünglichen Erscheinungen der Natur, die er im Grunde fürchtet und denen er misstraut. Die Frau dagegen ist eine Verbündete der Natur, ihre Instinkte umfassen das Umsorgen, das Nähren, die Unterstützung gesunden Wachstums und die Einhaltung des ökologischen Gleichgewichts." Noch eine Nummer drastischer wird es mit einem anderen Zitat: "Die ersten Männer waren Mutanten, Missgeburten, hervorgerufen durch einen Genschaden, der vielleicht durch eine Krankheit oder ein Strahlenbombardement von der Sonne verursacht wurde." (Vor diesen Mutationen pflanzten sich die rein weibliche Menschheit angeblich durch Jungfernzeugung fort.) Die Frau hingegen habe "die natürliche Begabung, die Führung der Gesellschaft und der Kultur innezuhaben, und dass der Mann sich ihre ureigene Autorität angeeignet hat, ist die Ursache für das außer Kontrolle geratene Chaos, das die Menschheit unaufhaltsam in die Barbarei zurück führt." In manchen Texten finden sich achtmal pro Seite Schuldzuweisungen an die Gruppe der Männer. Folglich gibt es auch nur eine Möglichkeit zur Rettung: "Das einzige Gegenmittel ist die Rückkehr zu den Werten des Matriarchats und die Wiederentdeckung des immateriellen Kosmos." Martina Schäfer kommt zu dem Schluss: Wenn man in einer entsprechenden Passage die Wendung "der Mann" durch "die Juden", "die Ausländer" oder "die Asylanten" ersetzt, würde sie "die Kriterien eines rechtslastigen, rassistischen Textes erfüllen".
Statt dem "patriarchalen" Nachforschen und Analysieren wird in einer Art Erweiterung des Böse-Mädchen-Kultes die Fähigkeit eingefordert, "Hassen zu lernen". Hassen nämlich gelte als Erweiterung der weiblichen Gefühlskala und wird, wie Gewaltanwendung, durch die strukturelle Gewalt, mal die Unbarmherzigkeit des Patriarchats, mal Katastrophen wie Tschernobyl legitimiert. Ohne die "Radikalität" von Hass und Gewalt machten sich "wir uns alle der Mittäterschaft schuldig". Im Telegrammstil, so Schäfer, ließen sich die feministischen Botschaften auf folgende Weise zusammenfassen: "Männer sind schlecht und unterlegen, Frauen überlegen und besser. Männer zerstören die Welt. Männer erkennen nicht die Überlegenheit der Frauen an. Ich bin eine Frau. Ich bin besser. Ich hasse die Männer."
"Es entspricht inzwischen dem Zeitgeist, Männlichkeit nur noch mit den negativen Assoziationen von Gewalt, Krieg, Naturzerstörung, sexueller Belästigung und Missbrauch zu verbinden." erkannte der renommierte Männerforscher Walter Hollstein in einem Artikel, den die "Neue Zürcher Zeitung" am 23. September 2006 veröffentlichte. Hollstein führt aus: "Auch einstmals positive Qualitäten von Mannsein werden mittlerweile gesellschaftlich umgedeutet. Männlicher Mut wird als männliche Aggressivität denunziert, aus Leistungsmotivation wird Karrierismus, aus Durchsetzungsvermögen männliche Herrschsucht, aus sinnvollem Widerspruch männliche Definitionsmacht und das, was einst als männliche Autonomie durchaus hochgelobt war, wird nun als die männliche Unfähigkeit zur Nähe umgedeutet. Angesichts eines profeministischen Mainstreams in Politik, Wissenschaft und Medien bleibt dies unbedacht, mit verheerenden Folgen für die männliche Identitätsbildung von Buben und jungen Männern."
Der Mann, das Konstrukt "Mann", um genauer zu sein, ist also unfähig, minderbemittelt und minderwertig, und die Frau, das Konstrukt "Frau" in dieser Vorstellung die Krone der Schöpfung und somit die Herrin der Welt. Näher muss auf diesen lächerlichen Unfug nicht eingegangen werden. Es genügt festzustellen, dass es sich hierbei um – möglicherweise homoerotische – idealisierte Wunschvorstellungen, nicht jedoch um empirische Wirklichkeitsbeschreibungen handelt.
3. Das Feindbild
Da zum Glück nur sehr wenige Frauen und Männer eine feministisch korrekte Ausrichtung ihres Rollenverhaltens akzeptieren (die Frau, die alleine eine Familie ernährt, während ihr Gemahl als Hausmann allein zu Hause bleibt, ist eine Rarität) sondern individuelle Lebensentwürfe entwickeln, ausprobieren und leben, stellt jede dieser Verstöße gegen die politische Korrektheit einen Angriff gegen die Vorstellungen der "Frauenrechtsbewegung" dar. Doch wie nun mit diesem Problem umgehen? Es gibt – so die Vorstellung der "Frauenrechtsbewegung" – ganz offensichtlich Menschen, die in "reaktionären Rollenmodellen" leben, und es kann daher nur so sein, dass sie Verblendete sind, Opfer einer Gehirnwäsche. Daraus konstruiert die "Frauenrechtsbewegung" die patriarchale Bedrohung, der dringend Einhalt geboten werden muss. Klar geäußert hatte sich hierzu etwa Alice Schwarzers Ikone Simone de Beauvoir: "Keine Frau sollte das Recht haben, zu Hause zu bleiben und die Kinder großzuziehen. Die Gesellschaft sollte völlig anders sein. Frauen sollten diese Wahl nicht haben, und zwar genau deshalb, weil, wenn es eine solche Möglichkeit gibt, zu viele Frauen sich dafür entscheiden würden." Die zahlreichen Angriffe und Beschimpfungen, die Eva Herman durchleiden musste, als sie ein anderes Rollenmodell als das feministisch verordnete öffentlich propagierte, legen ein ähnlich beredtes Zeugnis ab.
Mit dem feministisch geschürten Männerhass setzte sich der bereits erwähnte Geschlechterforscher Professor Walter Hollstein in seinem Aufsatz "Der entwertete Mann" (erschienen in Merkur Nr. 734, Juli 2010) auseinander. Dort führt Hollstein aus: "Was ein großer Teil des Feminismus an Zuschreibungen entworfen hat, transportiert eine aggressiv feindselige und herabsetzende Haltung gegenüber Männern aufgrund ihres Geschlechts. Misandrie oder Männerhass ist als Gegenpart zur Misogynie ebenso rassistisch und sexistisch wie diese. In der Misandrie werden Männer als das von Natur aus böse Geschlecht herabgesetzt. Im Gegensatz dazu erscheinen Frauen als das gute Geschlecht; sie werden von Natur aus als friedlich, menschenfreundlich und sozial dargestellt. Ihre Liebenswürdigkeit macht sie zu Opfern der Männer. (...) Besonders diffamierend ist die feministische Auseinandersetzung mit der männlichen Sexualität. Dworkin bezeichnete den 'Penis als Waffe' und männliches Unterdrückungsinstrument (...). Deutsche Feministinnen wie Alice Schwarzer sind noch weitergegangen und haben aus der männlichen Sexualität unmittelbar die patriarchale Herrschaft abgeleitet." Hollsteins Beitrag enthält zahlreiche vor Männerhass triefende Zitate führender Feministinnen von Marilyn French bis Luise F. Pusch, für die hier nur Andrea Dworkins Statement "Terror strahlt aus vom Mann, Terror erleuchtet sein Wesen, Terror ist sein Lebenszweck" beispielhaft für viele andere genannt werden soll.
Das eigene gerüttelt Maß an Sexismus werde von den Angehörigen der Frauenbewegung nicht bemerkt, erkannte die Soziologin Marion Rave in ihrem Buch "Befreiungsstrategien. Der Mann als Feindbild in der feministischen Literatur". Sie befand: "Unter dem Mythos der weiblichen Friedfertigkeit sind Hass, Neid und Feindlichkeit gegen den Mann tabuisiert, obwohl der Feminismus beides in seinen Theorien und Texten reichlich dokumentiert." Ähnlich wie Alice Schwarzer in Deutschland erinnerte Marcia Ann Gillespie, Chefredakteurin des feministischen "Ms."-Magazins in den USA ihre Leserinnen daran, dass "Ihr Ehemann, Ihr Liebhaber, Ihr Sohn oder Ihr Bruder ein Terrorist in Lauerstellung sein könnte". In einem anderen Artikel dieser Zeitschrift heißt es, dass "Interaktion mit Männern gefährlich für Frauen" ist, weil alle Männer zu einem bestimmten Grad unterdrückerische und frauenfeindliche Ansichten verinnerlicht haben. Die netten Männer, informiert uns in der "Ms." die Journalistin Kay Leigh Hagan, sind bei weitem die gefährlichsten, denn »sie erlauben uns, dass wir uns dem Leugnen anheim geben. Dieses "Leugnen" werde von jeder Frau ausgeübt, die behauptet, dass "mein Vater/Ehemann/Zahnarzt nicht so ist".
Die Titel deutscher Bücher wie "Ein bisschen Männerhass steht jeder Frau" und "Nur ein toter Mann ist ein guter Mann" sprechen eine ähnlich deutliche Sprache. Dabei fand die US-amerikanische Professorin Daphne Patai bei ihren Befragungen von feministischen Studentinnen heraus, dass diese in zwei gleich große Lager gespalten waren: Die einen bestritten, dass es irgendetwas wie Männerhass in ihrer Bewegung gäbe, die anderen behaupteten, dass Männer ihn verdient hätten. Ähnlich schizophren ist ein Vorfall, den Marion Rave schilderte: "Während der 'Bremer Frauenwoche', die 1990 in einem Hauptgebäude der Bremer Universität stattfand, untersagten Feministinnen Männern den Zutritt durch Hinweisschilder an den Haupteingangstüren des Gebäudekomplexes Geisteswissenschaften mit der Aufschrift 'Für Kastration wird nicht gehaftet'. Bemerkenswert ist, dass nicht der Zutritt zu Veranstaltungsräumen verboten war, in denen die Frauen unter sich über Themen wie 'Rassismus und Sexismus' sprechen konnten, sondern der Weg, der ins Hauptgebäude führte; Zugänge, die benutzt werden müssen, um Veranstaltungsräume für Studentinnen und Studenten sowie Verwaltungsbüros aufsuchen zu können. Ein Student, der es wagte, durch einen dieser Haupteingänge zu gehen, wurde, weil er nicht zügig ging, von mehreren Frauen gepackt und herausgeschmissen. Draußen, im Innenhof des Gebäudes, wurde er getreten. Die Gegenwehr des Studenten, die darin bestand, Frauen mit seinen Händen durch eine Abwehrhaltung daran zu hindern zuzuschlagen, wurde als 'brutale Männergewalt' klassifiziert und auf einer Wandzeitung öffentlich angeprangert.
Aus der irrigen Annahme eines gesellschaftlichen Nullsummenspiels wird eine gesellschaftliche Gruppe – in diesem Falle sind es die Männer, bei Rassisten die "Ausländer" – erst als "anders", dann als "mangelhaft" und schließlich als Bedrohung inszeniert.
Alle Beispiele, die nun zur Stützung dieser abstrusen "These" herangezogen werden, sind wertlos, weil eklektizistisch. Schließlich soll mit ihnen kein Erkenntnisgewinn erreicht werden, sondern allein die Untermauerung einer ohnehin vorformulierten Ansicht. Ein solches Vorgehen ist unwissenschaftlich, banal und unseriös, selbst wenn die angesehensten Fachzeitschriften zitiert werden.
Die "Frauenrechtsbewegung" ist antiemanzipatorisch, männerfeindlich und dem Rassismus wesensgleich. Sie ist keine Rechts-, sondern eine Unrechtsbewegung.
Es war insofern höchste Zeit, dass sich eine Männerrechtsbewegung herausgebildet hat, die sich dieser verheerenden Entwicklung entgegenstemmt. So lautet der Slogan der Initiative AGENS "Mann Frau MITeinander", und der AGENS-Vorsitzende Eckhard Kuhla machte in einem Interview mit der Onlinezeitung "Freie Welt" deutlich: "Wir streiten für das Miteinander der Männer UND das Miteinander von Frau und Mann! Ich kann hier nur das wiedergeben, was ich von den unerwartet vielen Frauen und Männern höre, die sich in den letzten Wochen nach der Gründung für uns interessieren und bei uns mitarbeiten (!) wollen. Es sind Aussagen wie: Endlich mal eine Gruppe, die Männer und Frauen aufnimmt und sich für den Geschlechterausgleich einsetzt!" Dieser neue Aufbruch in der Geschlechterpolitik war nach vier Jahrzehnten "Frauenrechtsbewegung" mehr als überfällig. Erwartungsgemäß wird ähnlich wie bei dem von Marion Rave geschilderten Fall eines Studenten, der sich gegen feministische Gewalt zur Wehr setzte, heute die – jetzt politische – Gegenwehr diffamiert und verunglimpft. Aber diese Rhetorik überzeugt zunehmend nur noch jene, die sich ohnehin der "Frauenrechtsbewegung" zugehörig zählen. Das Bestreben nach einer neuen Freundschaft der Geschlechter wird sich davon nicht aufhalten lassen.
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Um dem Niveau der Kommentarspalte unter "DanielW"s Beitrag gerecht zu werden, sollte auch mein erster Kommentar zur Einstimmung lauten:
"Die Frauenrechtsbewegung ist schlicht und ergreifend ein Zeichen von mangelndem Selbstbewusstsein. Ich bin gespannt, wann die Weiblein hier auftauchen und laut brüllen. Ich freu mich schon ... :o)" |
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@Sidney Davenport:
Also, ich finde die Idee witzig, das hübsch gemacht, sehr schön! Ich bin allerdings ein wenig anderer Meinung. Denn ich habe mich auf die Aussagen einer website/Organisation (maskulist.de) bezogen, in diesem Text sind die Zitate eklektizistisch zusammengesammelt, das ist methodisch ein wenig fragwürdig. Insgesamt allerdings bin ich der Meinung, dass es der Debatte gut tut, wenn wenn wir sie unaufgeregt und auch ein wenig ironisch und nicht ganz so verbissen und mit verhärteten Fronten führen, und deshalb freue ich mich über diesen Beitrag. Mit den besten Grüßen! |
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@DanielW
Also, ich finde die Idee witzig, das hübsch gemacht, sehr schön! Warum so herablassend? Der Text zeigt eines genau, nämlich die Art und Weise Deiner Argumentation. Und das Resultat ist nicht sehr schmeichelhaft. |
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Och @Achtermann,
"Also, ich finde die Idee witzig, das hübsch gemacht, sehr schön!" ist nicht herablassend. Sondern gutmütig und gnädig von DanielW. Du bist recht klug und kannst nicht auf die drollige Volte von Sidney Davenport (hieß sie nicht Lindsay?) reingefallen sein, die sie hier bloggt. Das ist ein zu schlichtes Manöver von Frau Davenport. Es ist der verzweifelte Männchenversuch einer Replik auf den Beitrag von DanielW, der sich in seinem Blog mit einer website befasst hatte, die sich ausgerechnet "maskulist" nennt. Frau Sidney und ihre maskulinen Begleiter führen sich untenim weiteren Kommentarverlauf selbst vor und Du bist dabei. Das hatte ich nicht erwartet. Aber irgendwie geahnt. Danke, DanielW. weinsztein |
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Nein wie niedlich. Da ist man mal ein paar Tage nicht da und schon wird man wieder einmal falsch zitiert. Ich glaube diese Taktik aus männerrechtlicher Ecke tehmatisierte ich schon mal.
Ich eröffnete den Kommentarstrang mit: "In der falschen Grundannahme eines gesellschaftlichen Nullsummenspiels missversteht die „Männerrechtsbewegung“ die zunehmende Gleichberechtigung von Frauen als eine Bedrohung." Ja, und das verstehe wer will. Es ist schlicht und ergreifend ein Zeichen von mangelndem Selbstbewusstsein. Ich bin gespannt, wann die Männlein hier auftauchen und laut brüllen. Daniel reagierte darauf damit, dass er sich freuen würde. Ich habe mich da gar nicht daruf gefreut, weil ich mir schon denken konnte auf was für ein Diskussionsverhalten ich mich da einstellen musste. Im angesprochenen Kommentarstrang musste man sich mit offener Homophobie, üblen Diskriminierungen gegenüber Transsexuellen, etc. auseinadersetzen. Und wenn ich hier mal quer lese geht auch schon wieder in dieselbe Richtung. Da ich hier schon so einige Diskussionen zu dem Thema verfolgt habe, kann ich meinen Kommentar aus Daniels Blog nur bekräftigen. Diese Einschätzung wurde ja auch im Kommentarstrang zur Genüge bestätigt. |
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Ach Kalle ... das hört sich zwar immer so schön überlegen kämpferisch an was du so postest. Aber es zeugt doch eher von einer tiefen Angst der Unterlegenheit wenn nur so Kompensationen in Form von halbstarken Kraftausdrücken, Provokationen, Diffamierungen und Umdeutungen von dir kommen. Irgendwie gepaart mit der Erwartung, dass die Leute hier das mit einer gewissen Aufmerksamkeit belohnen. Aber wie sagt man doch so schön:
Hunde die kläffen, beißen nicht. |
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Oh ja, bitte, bitte sei mein Therapeut und zeige mir, wie man ein richtiger heterosexueller Kerl wird, der kraftvoll zubeißen kann.
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Aua. Mal wieder ein Beleg, dass die "Männerrechtler" keine eigene Agenda haben, aber ein klares Feindbild. So wird das nichts, Jungs. Hier der Originalartikel, der im Gegensatz zu diesem auch Sinn macht: www.freitag.de/community/blogs/danielw/maennerrechtsbewegung-als-gruppenbezogene-menschenfeindlichkeit
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Prinzipiell sind individuale gruppenbezogene Feindbilder ok. Niemand zwingt mich Taxifahrer, Italiener oder Kinder zu mögen. Aber als Weltbild mit universaler Gültigkeit und Gesellschaftsmodell ist das natürlich Blödsinn. Das gleiche gilt für die gruppenbezogenen Sympathien.
Es ist vollkommen normal eine Abneigung gegen jmd zu haben, auch inviduelle Frauenfeindschaft/Männerfeindschaft, aber wenn man mit seiner eigenen Ablehnung von/Sympathie für Frauen/Männern gruppenbezogene Politik macht, dann finde ich das irgendwie problematisch. Damit erkennt man nämlich nicht das Recht der anderen an, andere Wertungen vorzunehmen. |
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Um hier mal im vorraus einen überzeugend(er)en Männerrechtler zu zitieren:
Lord Vader:"Lass dich von deinem Hass leiten, Luke" |
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"Ist die dunkle Seite stärker?" -
"Nein. Nein... nein. Schneller, leichter, verführerischer." |
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original yoda compilation:
"War does not make one great + Fear leads to anger, anger leads to hate, hate leads to suffering + Size matters not + Always in motion is the future" |
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@abghoul,
lord vader war kein männerrechtler. auch wenn es ein paar männerrechtlern passen würde einen wie vader unter ihnen zu haben, gehe ich davon aus dass vader den kopf geschüttelt hätte. ich finde männerrechtler scheiße, sie sind aber keine tötungsmaschinen, haben darüberhinaus keine macht und sind unbedeudend. lg pantherin |
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Lord Vader hätte vermutlich zu den Männerrechtlern gesagt:
""Der Imperator verzeiht nicht so leicht, wie ich das tue." Also Männerrechtler, verzieht euch! |
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aber er hat ja schon alles zum thema männerrechtler gesagt:
"Ich finde ihren mangel an Glauben bedauernstwert." lg pantherin |
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wohl war, wohl wahr.
"The ability to destroy a planet is insignificant next to the power of the force." Klingt nicht nach Männerrechtsbewegung... |
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Ein Literaturwissenschaftler erzählte mir kürzlich, dass er 1990 an der Uni Köln nicht an einem Seminar teilnehmen durfte, weil ein Schild "Zutritt für Hunde und Männer verboten!" ihm dies verwehrte. Heute kuratiert er eine Ausstellung über "weibliches Schreiben". So wehren sich echte Männer!
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Indem sie sich auf Jobs setzen, die eigentlich Frauen machen sollten? Soso...
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@Popkontext: Museums-Chefin und Aushängeschild ist natürlich eine Frau. Aber freu Dich doch mal, dass jemand eine kluge und undogmatische Ausstellung macht.
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Bravo Sidney Davenport, eine höchst gelungene Replik!
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Was soll denn dieser Kwatsch?
Du hast doch bereits unter einem anderen Benutzernamen eine "Replik" in Buchstaben gesetzt. Der dF mag vergänglich vergessend sein ... mein Erdreich nicht. Die Verwesung, und da schließt sich der Kreislauf, Göttin sei Dank, ist absolut neutral ... keine Unterscheidung mehr ... absolut nix mehr. Deshalb ist mein Reich das Reich der Gleichberechtigung ... UR wellkamm. |
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schrieb am
10.07.2011 um 00:42
"Und jetzt spieln'se auch noch Fußball. Das geht so nicht weiter."
Deswegen sind die ja auch ausgeschieden, denn "3. Plätze sind nur was für Männer". Zwischenrunden sind nur was für Mädels. |
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Na, mein Herzchen, das muss man sportlich nehmen, je nach Siegersituation. :-))
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schrieb am
11.07.2011 um 01:26
@Magd ((("Und jetzt spieln'se auch noch Fußball. Das geht so nicht weiter.")))
****** Der Kommentar wurde von der Moderation editiert |
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Ich finde es schon dreist, die teilweise recht krassen männerkritischen Aussagen von eher unbedeutenen Feministinnen hier als "die feministischen Richtlinien" hochzuschreiben. Es gibt in jeder Bewegung ein paar Extreme, aber deshalb sind diese doch nicht gleich Opinion LeaderInnnen.
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schrieb am
09.07.2011 um 22:24
Frau Schwarzer war eine unbedeutende Feministin?
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Das ist der gleiche Ekklektizismus, den der Autor da oben beklagt. Zusammengesucht was passt.
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Inzwischen längst, mein Herzchen. nur Ihr braucht sie als Feindbild. Ihr seid in der Vergangenheit. Die Frauen sind inzwischen Kilometer weiter.
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Ja, abgesehen davon dass Alice Schwarzer im aktuellen Feminismus nur noch retrospektiv eine Rolle spielt und sich dieser, ohne dass ihr es bemerkt habt, deutlich weiter entwicklet hat, hat sie natürlich in 40 Jahren viele geredet und geschrieben - kluge, wichtige Dinge und auch Mist. Wenn man diesen Mist dann noch aus dem Zusammenhang reisst und als "den Feminismus" hinstellt passt es schon - mit dem Feindbild.
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War......viel wichtiger ist doch das IST. Und das sind die Alphamädchen, die längst einen neuen Feminismus ausgerufen und sich von den Alt-Feministinnen losgesagt haben. Das zählt!
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Nun ja, ob das so klug ist, sich von den "Alt-Feministinnen" loszusagen würde ich noch bezweifeln. Jede zu ihrer Zeit. Und auch Alphamädchen und "Postfeminismus" sind nicht in allem das non plus ultra. Ich halte es eher damit, was in den USA unter Third Wave läuft.
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schrieb am
09.07.2011 um 23:19
Genauso ist im Nachbarthread das Feindbild "Männerrechtler" produziert worden. Mit aus dem Zusammenhang gerissenen Aussagen, noch dazu nicht von einem/einer Prominenten, sondern einem Blog.
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schrieb am
10.07.2011 um 01:02
"Die Frauen sind inzwischen Kilometer weiter."
Es muss heißen: Die französischen Frauen sind inzwischen Kilometer weiter, Magda. Und mit ihnen die Männer, denn juristische Abtreibung ist dort Rechtspraxis. Die hiesige Einheitsfront vom Schlage Schwab und Co. hingegen dümpelt noch heute über einem Urteil des Europa-Gerichts von 2009. |
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schrieb am
10.07.2011 um 01:12
Nee, Magda, keine Frau von femininem Wesen ist auch nur einen Zentimeter weiter(gekommen). Keine.
Lediglich die neuzeitliche Büchse der Pandora ist erweitert worden: Durch Frauen, die die (wie ich voraussetzen möchte) bekannten männlichen Karrieristen durch ihre höhere Anpassungsfähigkeit an die jeweils tonangebenden,beherrschenden Systeme noch getoppt haben. Jüngstes Beispiel:Lagarde; achten Sie auf das androgyne Gesicht und zumeist ausdruckslose, lediglich einstudierte Minenspiel. "Die Frauen" als eins von nur zwei menschlichen Geschlechtern (und zwei Seiten derselben Medaille) haben faktisch mal wieder ausgespielt. Der oben stehende , ultra-gemeine Artikel ist nur ein einziger Indikator für den bereits international angelaufenen Backlash. Dass die hochgiftige Schwarzer peu a peu seit Jahren die Mainstream-Medien "beglücken" durfte, hätte uns allen schon seit langem die Augen und Ohren öffnen können und sollen. "Murdoch" ist ein etabliertes System und kein personaler Einzelfall. Den wirklichen Feministinnen ging es um gleichberechtigte Teilnahme in einer 2-er Gemeinschaft, nicht um Herrschaft eines über das andere Geschlecht. Gute Ehen und eheähnliche Gemeinschaften leben das sowieso intuitiv und aus Liebe . Sozusagen Propaganda-resistent. Weil die Instinkte stimmen. |
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schrieb am
10.07.2011 um 06:32
@Urmel auf dem Eis:
>>…achten Sie auf das androgyne Gesicht…<< Eine symptomatische „Diagnose“. Es ist noch nicht lange her , dass von Frauen, die in „Männerdomänen“ eindringen, behauptet wurde: „Die haben zuviel männliche Hormone“. Das Gerücht ist labormässig nicht verifizierbar, hält sich aber per „Gesichts“- oder „Verhaltens“-„analysen“ immer noch. Wer sich einer Hierarche zwecks Erreichung einer „alpha“-Position anpasst, ist Teil des Problems. Wer die Machthierarchie bekämpft, ist Teil der Lösung. Dass neue Aufsteigergruppen oft überangepasst wirken, kommt daher, dass sie tatsächlich Überanpassung an Hierarchienormen nachweisen müssen. Das hat damit zu tun, dass Neuaufsteigergruppen noch keine festinstallierten Seilschaften haben. >>Den wirklichen Feministinnen ging es um gleichberechtigte Teilnahme in einer 2-er Gemeinschaft,…<< Ach ja? Zum Beispiel Rosa Luxemburg sah die Gesellschaft nicht als 2-Personen-Veranstaltung. Aber die würden Sie vermutlich auch ins Schattenreich der „Androgynen“ verurmeln? |
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Nein, nimzowisch, so ist das Feindbild nicht produziert worden. Und aus dem Zusammenhang schon gar nicht. DanielW hat reichlich stringent argumentiert, hier aber gehts chaotisch zu.
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"Nee, Magda, keine Frau von femininem Wesen ist auch nur einen Zentimeter weiter(gekommen). Keine."
@ Urmel - Wohin solls denn gehen? Die einen - wie Lagarde - sind Teil eines hierarchischen Systems und werden dafür dann von anderen Frauen, die das bestehende "hierarchische" System ändern wollen, angepisst, wieder andere beten die "Große Mutter" an und dann werden deren Verlautbarungen zu Beweisen, dass alle Frauen das so wollen. Alle bewegen sich - nur nicht immer in gleicher Geschwindigkeit, nicht mit gleichem Hintergrund. Von daher ist es Quatsch zu behaupten, keine Frau sei vorangekommen, nur weil frau selbst gerade das Gefühl hat. Ich fühle mich vorangekommen. Diese Streitereien sind ein Zeichen dafür, auch wenn sie manchmal nerven. |
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schrieb am
10.07.2011 um 10:56
@Magda:
>>und werden dafür dann von anderen Frauen, die das bestehende "hierarchische" System ändern wollen,<< falls damit ich gemeint bin: Ich "pisse" nicht speziell die Anpasserinnen an, sondern kritisiere das Machtsystem an sich. Mitgegangen, mitgefangen. Es gibt sehr viel mehr "Emmelys" als Lagardes oder Merkels. Die ersten stehen mir einfach näher als die zweiten. |
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auch wenn Smith es nicht kapieren wird, in 100 jahren nicht:
das französische recht ist weiter. es denkt mensch als rechtssubjekt. weshalb im französischen recht nicht der vater/die mutter (der mann/die frau) das recht der juristischen abtreibung hat. sondern: das rechtssubjekt of all three+x sexes hat das recht, die elterschaft auszuschlagen, wenn es mit der frage konfrontiert ist, ob es sie (die elterschaft) annehmen möchte/sollte. im unterschied dazu eröffnet das deutsche recht diese möglichkeit nicht. und zwar deshalb, weil es in geschlecht denkt und eben nicht in rechtssubjekt. |
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schrieb am
10.07.2011 um 11:22
Nein Magda, die Argumentation von Sidney D. ist wesentlich stringenter.
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strangulierender, ja.
ne schungs, wenn ihr es nicht schafft, endlich vom denken in geschlecht auf denken in rechtssubjekt umzustellen, dann.. wird zwar der eine oder die andere meinen, bei euch das passende lutschbonbon gefunden zu haben aber das war's auch schon. |
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schrieb am
10.07.2011 um 13:12
"auch wenn Smith es nicht kapieren wird, in 100 jahren nicht:
das französische recht ist weiter. es denkt mensch als rechtssubjekt. " Ach wirklich? Sage ich etwas Gegenteiliges? Die Kneipenfeminisnistin alias "drumpeldor" beim wiederholten und offensichtlichen Versuch der üblen Nachrede und das wider besseren Wissens? Einfach nur erbärmlich und zutiefst gestört. Mit schönen Grüssen an Wanda lismus. |
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schrieb am
11.07.2011 um 01:43
@feminismus ((("Es gibt in jeder Bewegung ein paar Extreme, aber deshalb sind diese doch nicht gleich Opinion LeaderInnnen.")))
Aaah, der alte linke Trick: "UNSER Kommunismus ist schon viel weiter" und "Nein, nein, das ist ein anderer Kommunismus, UNSER Kommunismus ist demokratisch!" und "Das ist eine extreme Form von Kommunismus, die du da erwähnst. Nur einige umstrittene Außenseiter folgen dieser Richtung." UNSINN. Feminismus hat IMMER zur Grundlage "Frauen zuerst. Männer später." Der Kommentar wurde von der Moderation editiert. |
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Smith,
du kapierst es deshalb nicht, weil du in geschlecht denkst. woraus folgt: auch du bist nicht rechtssubjekt, sondern geschlecht. |
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@nimzowisch - weil Du sie verstehst, weil sie versimpelt ist, kommt Dir das so vor.
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@feminismus
Deshalb haben sich die mit Sekt abgefüllten Alphamädchen auch mit Alice Schwarzer ablichten lassen um auf dem Cover der EMMA von der breit grinsenden Alt-Feministin Fr. Schwarzer vorgeführt zu werden. Aber ich bin mir sicher, auch dafür wirst du wieder eine ganz einfache aber stichhaltige Erklärung haben. Z.B. die sind inzwischen Kilometer weiter. @Popkontext "Wenn man diesen Mist dann noch aus dem Zusammenhang reisst und als "den Feminismus" hinstellt passt es schon - mit dem Feindbild." Es überrascht mich zu welchen Erkenntnissen es führt, wenn man solche Texte einfach mal mit umgedrehtem Feindbild präsentiert. Die Grünen waren schließlich dazu nicht in das Lage als man einfach mal das Frauenstatut zum Rassenstatut umgedeutet hat. |
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@Magda
"Nein, nimzowisch, so ist das Feindbild nicht produziert worden. Und aus dem Zusammenhang schon gar nicht. DanielW hat reichlich stringent argumentiert, hier aber gehts chaotisch zu." Ich denke mit solchen Aussagen wärst du sicherlich eine gute Kandidatin für die größte Partei der Welt. Aber da ich hier in Deutschland bin und wir uns hier auf einem freien Portal befinden, darf ich wohl fragen was an DanielWs Beitrag so stringent war? Nach wie vor ist völlig unklar wie DanielW eigentlich zu den Erkenntnissen gekommen ist, die Männerrechtsbewegung wäre antiemanzipatorisch, frauenhassend und dem Rassismus wesensgleich. Das war in etwa so nachvollziehbar wie Kemper, der anhand Starwars erklärt warum die Männerrechtsbewegung nicht emanzipatorisch sein kann. |
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Witzig, echt witzig!
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Hier wirds langsam echt ein bischen Irre...
Da kann man zu so viel.... auch nitsch mehr sagen. |
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"Das Bestreben nach einer neuen Freundschaft der Geschlechter wird sich davon nicht aufhalten lassen."
Ja, und der ganze Kampf und Handel geht darum, wer die Regeln aufstellen will oder - sagen wir - neu aufstellen. |
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schrieb am
10.07.2011 um 11:18
>>...wer die Regeln aufstellen will...<<
Das läuft schon. Z. B. von der Leyen will, dass mehr obere-Mittelschicht-Frauen in obere Managementpositionen kommen. Das wird von den Gemeinten sehr gelobt. Das gamma-Volk interessiert in "alpha"*-Zusammenhängen diesem Zusammenhang nicht mehr als die Hühner in der Eierfabrik. (Ist doch schön, wenn die sich gegenseitig hacken und nicht den Halter.) Bei männlichen Absteigern ist die Fallhöhe oft grösser als bei weiblichen Absteigern. Bei jenen ist der Jammer deswegen grösser und sie können eher auf ein einfaches, systemstabilisierendes Feindbild eingeschworen werden. --- * "alpha" in Gänsefüsschen, weil die alphas sich hinter ihren betas verstecken, sodass diese den gammas als als "pseudo-alphas" erscheinen. |
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schrieb am
11.07.2011 um 01:50
@Magd ((("Ja, und der ganze Kampf und Handel geht darum, wer die Regeln aufstellen will oder - sagen wir - neu aufstellen.")))
Die Moslems werden die Regeln aufstellen. Und die westlichen Männer werden zuschauen (tun sie ja schon), weil sie die feministischen Faxen dicke. |
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hi hi.... die moslems ... einen scheiß werden die bislang als archaisches patriarchat gefürchteten moslems.
die kriegen nämlich grad vorbeterinnen! wallah! |
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"die kriegen nämlich grad vorbeterinnen! "
auf nichts kann mann sich verlassen... |
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doch. darauf, dass die rute schlapp-macht.
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Wenn es um das Leistungsprinzip in einer Rolle geht und streng wirtschaftlich gedacht wird, dann gibt es auch keine "Diskriminierung".
Die Frage ist halt nur dieses verquere autoritäre Projektion, die Frauen in "Führungspostionen" sehen will statt Herrschaftsbeziehungen grundlegend in Frage zu stellen. Und ein Schiff mit acht Segeln... |
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Wenn es um das Leistungsprinzip in einer Rolle geht und streng wirtschaftlich gedacht wird, dann gibt es auch keine "Diskriminierung".
Die Frage ist halt nur dieses verquere autoritäre Projektion, die Frauen in "Führungspostionen" sehen will statt Herrschaftsbeziehungen grundlegend in Frage zu stellen. Und ein Schiff mit acht Segeln... |
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"statt Herrschaftsbeziehungen grundlegend in Frage zu stellen."
Das stimmt schon Zelotti, aber Seeräuber-Jenny würde sicher auch sagen, dass die Dinge sind, wie sie sind - ihr Schiff hat sie schließlich auch nie abgeholt und sie musste das Leben nehmen, wie es war. "Meine Herren, da wird wohl ihr Lachen aufhören, denn die Mauern werden fallen hin" Schönes Lied haste Dir da ausgesucht:-) Und einfach so kriegen wir den Kapitalismus nicht kaputt, also ist es doch nur verständlich, dass es Leute (auch Frauen) gibt, die den Kuchen (oder ein Stückchen) haben wollen. Und wenn wir schon bei Brecht sind: "erst kommt das Fressen, dann kommt die Moral" Wie meinste denn den ersten Satz? |
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"doch. darauf, dass die rute schlapp-macht."
... und die Brüste irgendwann hängen. |
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wtf?!
Hier sind ja nicht Antifeministen unterwegs, sondern auch Frauenfeindliche A******... ..oder ist das das selbe? Wenn ihr "Männer"rechtler tatsächlich an einer konstruktiven Debatte interessiert seid: wie wär's mal Argumenten und nihct mit Plattitüden?! "Sie Moslems werden die Regeln aufstellen Und die westlichen Männer werden zuschauen (tun sie ja schon), weil sie die feministischen Faxen dicke." Ergo: die FeministInnen sind Schuld, wenn der Islam die schöne saubere Welt überrennt? Da erzähl mir nochmal wer, reaktionärer, xenophober, rechter Schrott hat keine Anknüpfungspunkte in dieser merkwürdigen "Männer"rechtsbewegung... Und es geht um "Männer"rechte? Und nicht darum, Frauenfeindlichkeit auszuleben? Deshalb wird dann auch betont, dass Fußball spielende Frauen sind, wie Affen, die am PC sitzen? Der Kommentar wurde von der Moderation editiert. |
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schrieb am
11.07.2011 um 10:41
Ob da nicht allmählich die Toleranzschwelle beim Freitag überschritten wird?
By the way, ich wette bei vielen steckt ein lebensunvermögendes Muttersöhnchen hinter, diese Frauen aber auch, man bringt es selbst zu nichts, und an allem Schuld sind dann diese Frauen, omg. Wie HERRlich einfach. |
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schrieb am
11.07.2011 um 10:41
Ob da nicht allmählich die Toleranzschwelle beim Freitag überschritten wird?
By the way, ich wette bei vielen steckt ein lebensunvermögendes Muttersöhnchen hinter, diese Frauen aber auch, man bringt es selbst zu nichts, und an allem Schuld sind dann diese Frauen, omg. Wie HERRlich einfach. |
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@ luzi.fair
Hier sind ja nicht Antifeministen unterwegs, sondern auch Frauenfeindliche A******... Jetzt sei doch nicht so ich-bezogen! Warum sollen die gesellschaftlichen Auswirkungen der feministischen Bewegung nicht mal von Männerseite aus betrachtet werden können? Wer solche Reaktionen zeigt, ist nicht diskussionsoffen. Hier ein Fall, den ich persönlich kenne: Aus einem One-Night-Stand geht eine Schwangerschaft hervor. Das Kind (mittlerweile 8 Jahre) wächst bei der Mutter auf. Der Vater kommt regelmäßig seinen Pflichten nach. Die Mutter versackt zunehmend. Sie kommt morgens nicht aus dem Bett, arbeitet nicht mehr. Das Kind muss sich den Wecker selbst stellen und sich alleine für die Schule fertigmachen. Das Jugendamt wird aktiv. Es gibt einen Prozess um das Aufenthaltsrecht des Kindes, weil es zunehmend verwahrlost. Der Vater verliert den Prozess, obwohl er regelmäßiges und auskömmliches Einkommen hat und auf bürgerliche Eltern verweisen kann, die das Kind in seiner berufsbedingten Abwesenheit betreuen würden. Der geregelte Schulbesuch und eine Beziehungskonstanz wären gesichert. Der Mann ist verzweifelt, weil er sein Kind aus diesem Zustand nicht herausholen kann. Dass sich wegen solcher Fälle Männer zunehmend grundsätzlichere Fragen stellen, ob die Rechte und Pflichten getrennt lebender Eltern gleichgestellt sind, ist eine Konsequenz aus den Behördenbescheiden der vergangenen Jahre. Diese Männer sind keine Antifeministinnen und auch keine frauenfeindlichen A. Diese vermute ich eher dort, wo sich die Interessen Fußball, Autos, Bier und Bumsen bündeln. |
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schrieb am
11.07.2011 um 12:13
@luzieh fair:
Nicht ärgern, nicht wundern: (Selbstzitat) >>Bei männlichen Absteigern ist die Fallhöhe oft grösser als bei weiblichen Absteigern. Bei jenen ist der Jammer deswegen grösser und sie können eher auf ein einfaches, systemstabilisierendes Feindbild eingeschworen werden.<< Dass gleich einer kommt und das bestätigt, war doch zu erwarten... ;-) |
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schrieb am
11.07.2011 um 12:32
@Achtermann:
Dass Eltern unabhängig vom Geschlecht nicht in der Lage sind, einem Kind gute Bedingungen für seine Entwicklung zu bieten: Das ist gar nicht so selten. Vielleicht könnte das sachlicher diskutiert werden, wenn die Grundrechte des Kindes, z.B. nach GG Art. 2 in den Vordergrund gestellt werden? Vielleicht könnte sogar die Justiz mal einen Gedanken über Kinderrechte wagen, wenn nicht immer um "Väter-/Mütterrechte" gestritten würde? Nur ein Gedanke, aber man kanns ja mal versuchen... |
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@ achterbahn
Die Gesetzte werden geschlechtlich ausgelegt. Unterhalt müssen beide Zahlen auch eine Frau die mehr verdient z.b. Und beim Sorgerecht denken leider viele noch " die Mutter ist das beste fürs Kind" . Es geht nur um das Kindeswohl und warum mehr Frauen das Kind am ende bekommen ist sehr vielfältig das kann man nicht über einen kam scherren und die Schuld an den Verhältnissen nur Frauen in die Schuhe schieben, sowas dem feminismus vorzuwerfen: er wäre dafür verantwortlich ist absolut absurd. Frauen die auf: das schema die Mutter ist das beste pochen würde ich niemals als Femis bezeichnen auch Männer die auf solch einem Standpunkt beharrender. Grundsatzt ist: beide können alles. |
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@achtermann
"Warum sollen die gesellschaftlichen Auswirkungen der feministischen Bewegung nicht mal von Männerseite aus betrachtet werden können?" Aus einer *bestimmten* Männerseite bitte, gegen die sich auch die Mehrzahl der Männer verwehrt. Die halt ganz offensichtlich frauenfeindlich ist (und auch gegen Männer, die nicht dem hegemonialen Männerbild entsprechen, Profeministen, Schwule oder Transsexuelle sind für die keine "echten Männer"), sozialwissenschaftliche Grundlagen werden ignoriert oder verdreht etc.... |
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Und @achtermann, von wegen nicht diskussionsoffen. Würden Sie mit jemandem diskutieren, der eine solche Webseite betreibt:
bloganddiscussion.com/frauenhaus/ ? Das sind wieder nur die engstirnigen, einseitigen Feministinnen, die sich auf diese sachliche Diskussion nicht einlassen wollen, weil es ihr Weltbild in Frage stellen würde, gelle? |
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@ Popkontext
luzi.fair schreibt: Wenn ihr "Männer"rechtler tatsächlich an einer konstruktiven Debatte interessiert seid: wie wär's mal Argumenten und nicht mit Plattitüden?! Ich war bisher kein "Männer"rechtler. Mich beschleicht das Gefühl, ja Gefühl, ich werde zu einem gemacht, wenn ich solche Aussagen lese. Ich sehe keinen Grund für mich, aus offensichtlich vordergründigem Bedürfnis auf Frauen rumzuhacken. Derartige Seiten wie die hier verlinkte muss ich deshalb nicht kommentieren, und davon muss ich mich auch nicht distanzieren, weil solche Aussagen tatsächlich außerhalb sozialwissenschaftlicher Diskussionen stehen. Ich finde die zunehmend ernsthafteren Bemühungen von Männern sympathisch, die vom Feminismus bewirkten gesellschaftlichen Veränderungen der Männerrolle zu analysieren. Was dabei herauskommen wird, weiß ich noch nicht. Nur: Wenn Frauen diese Denkbemühungen als Angriff auf die Gleichberechtigung interpretieren und ziemlich aggressiv auftreten (siehe oben), muss der Wunsch, sich "männerrechtliche" Gedanken machen zu dürfen, verteidigt werden. |
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@achtermann
Was nochmal genau kritisierst du an luzi.fairs Reaktion auf den Betreiber obigen Blogs? Die Aussagen stehen nicht nur - wie übrigens viele Behauptungen der Männerrechtler - außerhalb jeder sozialwissenschaftlicher Diskussionen, sondern strotzen vor behandlungswürdiger Verachtung und Hass. Ist Ihnen das aufgefallen oder nicht so? |
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@achtermann
Die Beschäftigung mit der "vom Feminismus bewirkten gesellschaftlichen Veränderungen der Männerrolle" - also die Auswirkungen der Stärkung der Rolle der Frauen in der Öffentlichkeit - finde ich übrigens sehr interessant. Wenn Sie sich da mit sozialwissenschaftlich relevanter Literatur beschäftigen wollen, empfehle ich übrigens wie immer gern die Bücher von Michael Kimmel und R. Connell. |
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schrieb am
11.07.2011 um 16:39
"Unterhalt müssen beide Zahlen auch eine Frau die mehr verdient z.b."
Fast 90% zahlen keinen einzigen Cent Kindesunterhalt an die beim Vater lebenden Kinder, während 75% der pflichtigen Väter ganz oder teilweise Kindesunterhalt an die bei der Mutter lebenden Kinder zahlen. "Es geht nur um das Kindeswohl " Genau darum geht es eben nicht. "und die Schuld an den Verhältnissen nur Frauen in die Schuhe schieben, sowas dem feminismus vorzuwerfen: er wäre dafür verantwortlich ist absolut absurd" Fakt ist dass gerade feministische bzw. Frauen-Organisationen sich sowohl gegen ein automatisches väterliches Sorgerecht aussprechen, als auch für eine Ausweitung der Unterhaltsansprüche sind. Dies belegt eindeutig wie bigott der Feminismus ist. |
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schrieb am
11.07.2011 um 16:56
Popkontext schrieb:
"Die halt ganz offensichtlich frauenfeindlich ist (und auch gegen Männer, die nicht dem hegemonialen Männerbild entsprechen, Profeministen, Schwule oder Transsexuelle sind für die keine "echten Männer"" Da werden Erinnerungen an den Feminismus wach. Auch diese Ideologie hat Lebensformen, die ihm nicht passen: Hausfrauen, Karrieremänner, Nonnen, Machos, Konservative, national denkende Menschen, Antifeministen etc. pp. |
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@ Achtermann - Hallo, aufwachen. Es gibt z. B. das www.bundesforum-maenner.de/
Die werden von den Maskulisten aber angefeindet. Es gibt einen Infodienst. www.maennerrat.de/aktuell1106.htm Und es gibt halt diesen Blog. Wenn Sie die anderen Debatten nicht verfolgt haben, dann ist es höchst leichtfertig, sich nun gerade hier so zu äußern. |
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@nimzowitsch
Nonnen? das ist mir neu, aber ja...Nun ja, ganz offensichtlich - Feminismus setzt sich für eine gleichere Rollenverteilung und Öffnung der Geschlechterrollen ein, Antifemnismus will die alte Rollenverteilung zurück. Und da bewegen sich die Antifeministen, die gegen "faule" Hausfrauen und die starke berufliche Belastung von Männern aufgrund ihrer Ernährerrolle wettern in einem Paradox. Jetzt kommt sicher das Argument, dass auch Feminstinnen das Sorgerecht blockieren würden - das würde ganz anders aussehen, wenn gleiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt bestünden und es zudem ausreichend Möglichkeiten zur Kinderbetreung gäbe, wie es z.B. in Frankreich der fall ist. Letzteres wäre z.B. etwas, wofür man sich gemeinsam einsetzen könnte - wenn nicht die Schuld an allem sowieso dem Feminismus zugewiesen würde. Warum (reflextierte) Feministinnen etwas gegen "national denkende Menschen", vulgo Nazis und Rassisten, und auch Schwulen- bzw. Transsexuellenfeindlichkeit haben, hat Daniel in dem hier kritisierten Blog schön hergeleitet. www.freitag.de/community/blogs/danielw/maennerrechtsbewegung-als-gruppenbezogene-menschenfeindlichkeit |
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Aber die Gerichte argumentieren immer mit dem Kindeswohl. Davon gehen sie aus, nur was dabei herauskommt, ist dann streitig.
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Aber die Gerichte argumentieren immer mit dem Kindeswohl. Davon gehen sie aus, nur was dabei herauskommt, ist dann streitig.
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schrieb am
11.07.2011 um 17:40
Popkontext schrieb:
"Feminismus setzt sich für eine gleichere Rollenverteilung und Öffnung der Geschlechterrollen ein" Nur wenn es den Frauen nützt. Müssen Frauen jedoch vermeintliche Nachteile erfahren (Sorgerecht, Unterhalt) dann wird eisern an den tradierten Rollen festgehalten. Kein Wunder also, dass gerade Scheidungsväter den feministischen Verlautbarungen keinerlei Glauben mehr schenken. "Jetzt kommt sicher das Argument, dass auch Feminstinnen das Sorgerecht blockieren würden - das würde ganz anders aussehen, wenn gleiche Chancen auf dem Arbeitsmarkt bestünden " Ähm, Väter haben einen menschenrechtlichen Anspruch auf einen Zugang zu Sorge. Da haben irgendwelche Feministinnen überhaupt kein Recht das irgendwie in Frage zu stellen, erst recht nicht mit abstrakten Arbeitsmarktbegründungen. "und es zudem ausreichend Möglichkeiten zur Kinderbetreung gäbe, wie es z.B. in Frankreich der fall ist." Offenbar möchten französische Frauen zunehmend selbst betreuen: Zitat: ": In Frankreich ist das gang und gäbe. Aber auch dort schlägt die Mentalität wieder um, weil in Frankreich immer mehr Frauen in den ersten Jahren zu Hause bleiben und für die Kinder da sein wollen. " 30years.com/wir-sind-heute-die-avantgarde/ "Warum (reflextierte) Feministinnen etwas gegen "national denkende Menschen", vulgo Nazis und Rassisten, und auch Schwulen- bzw. Transsexuellenfeindlichkeit haben, hat Daniel in dem hier kritisierten Blog schön hergeleitet." National denkende Menschen sind nicht zwangsläufig Nazis oder Rassisten. Warum Feminstinnen Probleme mit Menschen haben, die sich gegen eine globalisierte Welt stellen erschließt sich mir daher nicht. |
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nonne ist 1-ne lebensform?
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Ich nehme an, die gerichte gehen davon aus, dass es schlecht für das Kindeswohl ist, wenn sich die Eltern um das Kind streiten. Und da die Mütter generell noch immer in der Position sind, dass sie sich vorrangig um das Kind gekümmert haben (aufgrund der klassischen Rollenverteilung) geben sie es im Zweifel sicher an die Mutter. Ich bin auch nicht der Meinung, dass die Mutter notwendiger Weise das "bessere" Elternteil ist - aber wenn nich eines der elternteile offensichtlich Alkohol- oder Drogenprobleme hat oder sonst auffällig psychisch gestört ist (oft sind es ja dann beide) ist das sicher für Außenstehende schwer zu entscheiden.
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@nimzowitsch
"Nur wenn es den Frauen nützt." Nö, viele Sachen, die Frauen nutzen, würden ja auch Männern nutzen, als win-win Situation. Da habe ich ja Beispiele aufgeführt. Antifeminismus nutzt letztendlich gar keinem, weil sich eben Rollenbilder dadurch nicht ändern. "Müssen Frauen jedoch vermeintliche Nachteile erfahren (Sorgerecht, Unterhalt) dann wird eisern an den tradierten Rollen festgehalten." Die Gründe dafür habe ich oben bereits genannt. "Ähm, Väter haben einen menschenrechtlichen Anspruch auf einen Zugang zu Sorge. Da haben irgendwelche Feministinnen überhaupt kein Recht das irgendwie in Frage zu stellen, erst recht nicht mit abstrakten Arbeitsmarktbegründungen." Nun ja, für die betroffenen Frauen sind die Arbeitsmarktbedingungen sehr real. Das Recht wurde und wird übrigens nicht von Feministinnen gemacht, außer man phantasiert vom "Staatsfeminismus". Die eigenen Kinder sehen zu dürfen ist meines Wissens nach kein Menschenrecht. Aber generell bin ich sehr dafür, dass Kinder und Väter ein Verhältnis zueinander entwickeln können (schon aus eigener persönlicher Erfahrung). Es sollte wirklich schwerwiegende Gründe geben, den Umgang (im übrigen auch für Mütter) zu verweigern - wenn z.B. die Ex-Partner/innen und Kinder tätlich bedroht werden, Vereinbarungen und Abmachungen generell nicht eingehalten werden etc. "Offenbar möchten französische Frauen zunehmend selbst betreuen" Ja, das ist die neue Sau, die durchs Dorf getrieben wird: Nur wird selbst in einem stark antifeministischen ZDF-Beitrag, der dazu an anderer Stelle davon gesprochen, dass es in Frankreich die absolute Ausnahme ist - und eine kleine Gruppe. Und das hat auch ganz klar mit der Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt zu tun. "National denkende Menschen sind nicht zwangsläufig Nazis oder Rassisten." Was sonst? "Warum Feminstinnen Probleme mit Menschen haben, die sich gegen eine globalisierte Welt stellen erschließt sich mir daher nicht." Wenn das "gegen die globalisierte Welt" mit Rassismus und Ausgrenzung verbunden ist ganz logisch. Hier mal ein Video dazu, wo das ganz präzise auf den Punkt gebracht wird: www.freitag.de/community/blogs/barbara-muerdter/gm-tams-ueber-den-arbeitsmarkt-der-zukunft- |
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schrieb am
11.07.2011 um 18:12
Popkontext schrieb:
"Und da die Mütter generell noch immer in der Position sind, dass sie sich vorrangig um das Kind gekümmert haben (aufgrund der klassischen Rollenverteilung) geben sie es im Zweifel sicher an die Mutter. " Und da nähern wir uns des Pudels Kern. Und diese Rollenverteilung kann sogar rechtlich durchgesetzt werden, jedenfalls von der Mutter. Ein Vater dagegen hat zu keinem Zeitpunkt eine rechtliche durchsetzbare Möglichkeit sein Kind zu betreuen, wenn die Mutter sich sperrt. Was die Betreuung angeht: Hier wäre es sehr wünschenswert, wenn die Bindungstoleranz ein Faktor für die Entscheidung zum Sorgerecht wäre, nicht nur wer das Kind betreut hat. Und warum wird eigentlich die Leistung des väterlichen Alleinverdieners nicht berücksichtigt? Oder anders gefragt: Warum bekommt eine Hausfrau das Sorgerecht, wenn sie doch bisher überhaupt nicht finanziell für das Kind gesorgt hat? Warum wird die "finanzielle Sorge" nicht berücksichtigt, sondern nur die "physische Sorge"? |
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@nimzowisch
"Und diese Rollenverteilung kann sogar rechtlich durchgesetzt werden, jedenfalls von der Mutter." Ich rede von bestehenden Beziehungen. Und da ist eben die klassische Rollenverteilung noch immer so, dass die Frauen für Haushalt und Kinderbetreung zuständig sind und der Mann Vollzeit arbeitet. Selbst wenn beide Vollzeit arbeiten macht die Frau statistisch noch immer deutlich mehr im Haushalt und bei der Kinderbetreuung, aber das nur am Rande. "Ein Vater dagegen hat zu keinem Zeitpunkt eine rechtliche durchsetzbare Möglichkeit sein Kind zu betreuen, wenn die Mutter sich sperrt." Das ist auch sehr vereinfacht dargestellt. Das entscheidet bei (ehemals) verheirateten Paaren das Gericht, ledige Väter können auch vor Gericht gehen, wenn die Mutter dem kindeswohl schadet, zudem sind da auch gerade Gesetzesänderungen im Gange, wie du ganz sicher weißt. |
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@nimzowisch
"Warum wird die "finanzielle Sorge" nicht berücksichtigt, sondern nur die "physische Sorge"? Eben weil es nicht in erster Linie ums Väterwohl, sondern ums Kinderwohl geht. Wie gesagt bin ich sehr dafür, dass Väter nicht nur das Recht, sondern sogar die Pflich haben, mit ihrem Kind in Kontakt zu stehen - für das Kindeswohl. Außer es gibt eben klar einen neuen sozialen "Vater" (ggf. auch gern die neue Partner*in* der Mutter oder eine andere feste Bezugsperson). |
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@nimzwisch
Das Thema ist schwierig und wenn Sie mein Kommtar nehmen so kennzeichenen Sie das doch besser- dass ich Antworten kann- was ich jetzt tue. Nicht alles wo Feminismus draufsteht ist welcher drin. Das ist bei Männern genauso z.b wie eben Frauen die "die Mutterrolle stilisieren" und Vätern das Recht absprechen wollen, was auch Väter tun die Frauen in diese Rolle drängen. Ich weiß sehrwohl das wenig Frauen Unterhalt zahlen ich finde das auch nicht gut doch spricht das Recht nicht in Rollen denn auch Männer können dies Einklagen die Richter/innen denken und handeln in Rollen und sprechen es Frauen mehr zu, es gibt mehr zusammenhänge als die einfachen Offensichtlichen. Es gibt Männer die bewusst ihren Job kündigen um Unterhalt einzuklagen und es gibt solche Frauen. Allerdings heißen diese Zahlen eben nicht das alle Frauen und nur Frauen genau für diese Rechtssprechung verantwortlich sind, dass ist und bleibt absurd und ist ohne jegliche grundlage. Es sei denn man mag es gerne einfach mit " der Schuld der Anderen..." Es gibt viel unterschiedlich ansichten und die Deteails sind wichtig und worum es wirklich geht. Wer mehr Männer in z.b Kindergärten haben möchte sollte nicht wie in alten Schudladen mit "der Biologie" kommen, denn entweder können beide alles oder nicht. Meine Biologie definiert nicht meine Peson/Persönlichkeit oder gar meine Fähigkeiten. Da gibt es kein: Männer sind aktiver und Körperlicher und Frauen nicht. Soetwas zu kritisieren was einen keinen schritt weiter bringt sondern Rollen nur verfestigt und wieder aufleben lässt ist nicht kleinkariet oder ähnliches und will damit auch keinen Mann verdrängen oder unterdrücken. Die Rollenmuster sitzten tief halten/hielten lange an und eine einfache Rechnung funktioniert da nicht. Genauso ist das mit Sorgerecht un Unterhalt es ist einfach zu sagen: Frauen können doch wie sie wollen Arbeiten also hört auf euch zu beschweren und nehmen uns die Kinder weg. Das wie und warum ist wichtig. Frauen wollen viel mehr Arbeiten und Männer zu Hause bleiben aber auch da gibt es vielle kleine und große Details die zu beachten sind. Mit Frau: behindert nur und ist verantwortlich gehts nicht. Niemand der eine Männergruppe kritisiert will gleich alle verdammen, Frauen kritisieren auch andere Frauen und solche die sich für Femis halten. Männer sind im übrigen dann wie ich hoffe auch bigot da wir ja beide vermutlich für Gleichberechtigung sind, nur ist dies wieder ein beispiel für zu Oberflächlich...kommen Sie runter und differenzieren Sie mal... |
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schrieb am
11.07.2011 um 19:20
Popkontext schrieb:
"Antifeminismus nutzt letztendlich gar keinem, weil sich eben Rollenbilder dadurch nicht ändern." Das sind gleich 2 Unterstellungen auf einmal a) dass Antifeminismus keine Rollen verändern will b) das eine Veränderung von Rollenbilder Nutzen bringen würde Beides ist zumindest zweifelhaft. Als Beispiel für a) füge ich mal agens an, die keineswegs zu den traditionellen Rollen wollen. Gibt es überhaupt eine einzige antifeministische Vereinigung, die da wieder hin will? Mir fällt keine ein. Ihnen? "Nun ja, für die betroffenen Frauen sind die Arbeitsmarktbedingungen sehr real" ...haben aber absolut nichts mit dem originären Recht auf Zugang zur Sorge zu tun. Aber danke für die Bestätigung dass Feministinnen da einen Zusammenhang herstellen um den Zugang zur Sorge für Väter zu erschweren. "Das Recht wurde und wird übrigens nicht von Feministinnen gemacht, außer man phantasiert vom "Staatsfeminismus"" Da sehe ich nun ganz anders. Frau Jaeger wurde explizit als Richterin zum Menschengerichtshof geschickt weil immer mehr Väter da erfolgreich klagten. (hat aber nicht viel genützt) Und dass z.B. Frau Hahne vom BGH feministisch urteilt, bestreitet sie wohl selbst nicht einmal. Auch in Strukturen, wie z.B. Anhörungen und Gesetzgebungsverfahren sind feministische Verbände, wie z.B. der djb stets dabei und nehmen ganz konkret Einfluß auf die Gesetze. Nicht umsonst sind die Familiengesetze so einseitig, und nicht umsonst haben Väter faktisch nur die Möglichkeit über den Menschengerichtshof zu gehen, weil da die feministische Einflußnahme fast nicht vorhanden ist, im Gegensatz zu den deutschen Gerichten, bis hin zum Verfassungsgericht. "National denkende Menschen sind nicht zwangsläufig Nazis oder Rassisten." Was sonst? Na normale Menschen eben, z.B. solche die einer globalisierten Welt kritisch gegenüberstehen. Man muss kein Nazi sein um national zu denken. "Das ist auch sehr vereinfacht dargestellt. Das entscheidet bei (ehemals) verheirateten Paaren das Gericht, ledige Väter können auch vor Gericht gehen, wenn die Mutter dem kindeswohl schadet, zudem sind da auch gerade Gesetzesänderungen im Gange, wie du ganz sicher weißt." Falsch, falsch und nochmals leider falsch. Ich schrieb "Betreuung" nicht "Sorge" oder gar "Umgang", das sind 2 völlig unterschiedliche Paar Schuhe. Eine Mutter kann vor, während und nach einer Partnerschaft jederzeit autonom die Entscheidung treffen zu betreuen, also sich physisch um das Kind zu kümmern. Ein Vater hat dieses autonome Entscheidungsrecht nicht, zu keinem einzigen Zeitpunkt. "Eben weil es nicht in erster Linie ums Väterwohl, sondern ums Kinderwohl geht." Richtig, und die finanzielle Sorge gehört ja wohl zum Kindeswohl dazu. Lt. Gesetz sind beide Elternteile dazu verpflichtet. Allein die physische Betreuung als Maßstab zu nehmen und die finanzielle Sorge einfach als nicht relevant unter den Tisch fallen zu lassen, wenn es um das Sorgerecht geht, ist daher unzulässig. |
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@All:
mein erster editierter Kommentar:-D...wenn ich könnte, ich würd ihn einrahmen... super: auch die Kommentare, auf die ich mich bezog, wurden editiert. @Achtermann: ich nehme nichts persönlich. Du hingegen, irgendwie schon, oder? Meine Eingangsaussage (die Beurteilung einiger Kommentartoren als *schlimmes Wort*) ging einher mit dem Bezug auf zwei Kommentare. Da ich weder Fußball spiele, noch Muslima bin, fühlte ich mich durch diese Kommentare nicht persönlich beleidigt. Das der (zugegeben etwas drastische) Hinweis auf xenophobe und misogyne Kommentare so aufgenommen wird...hm. Dann beschäftigst Du Dich noch mit dem zweiten Satz meines Kommentares, nicht aber mit den Stellen, auf die er sich bezieht. Und um das mal klar zu stellen: Leute, die sich für ihre Rechte einsetzen, die sollen (dürfen, müssen) das tun! Wenn es aber darum geht Ressentiments zu schüren, nach rechts weit geöffnet zu sein, tradierten Rollenbildern (die in letzter Konsequenz die Rückkehr ins Jahr 1900 bedeuten würden) nachzutrauern und einfach nur für das Recht auf Machtausübung zu plädieren, dann kann ich die nicht anders behandeln als Atomkraft: nein, danke. Bevor Du diesen Menschen das Wort redest, Achtermann, wäre es doch sinnvoll, sich mit all den gemachten Aussagen zu beschäftigen. Erst den Beitrag samt Kommentaren (die Bände sprechen) von Andreas Kemper, dann den von Daniel W und dann den hier zu lesen, dazu noch den Slut-Walk von Popkontext und ein oder zwei von Redfox (es gab noch viel mehr) und dann vielleicht nochmal überlegen, ob Du nicht differenzierter an die Sache herangehen willst. Dass viele Dinge besser werden müssten, das bestreitet doch niemand. |
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schrieb am
12.07.2011 um 13:36
@claudia
nein, das geht nicht, der feminismus und die frauen MÜSSEN schuld bleiben, sonst bricht die ganze "argumentation"slinie zusammen und z.b. der/die verfasser/in dieses artikels wüsste nicht, was er/sie sonst schreiben sollte... |
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@Popkontext
Die Seite die du ausgegraben hast ist zwar auf ihre Art irgendwie auch ganz lustig, allerdings wenn die Seite sich schon großartig mit "Gegen Männerrechtler und Maskulisten" präsentiert, ist es schon sehr dürftig Männerrechtlern und Maskulisten an der Seite gemessene behandlungswürdige Verachtung und Hass zu unterstellen. |
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schrieb am
15.07.2011 um 00:44
"Antifeminismus nutzt letztendlich gar keinem"
Wenn es nach eigener Aussage der Feminist_innen DEN Feminismus nicht gibt, kann es auch keinen Antifeminismus geben. Feminismus sucht - wie schon der Begriff verrät - letztlich allein Frauen zu nutzen - ganz egal wie der Lebensentwurf ausschaut. Für Männer ist hierbei die klassische Rolle des Erfüllungsgehilfen vorgesehen. Feminist Kemper hat - ähnlich wie ein Großteil des Bundesforums - diese alte neue Instrumentalisierung verinnerlicht und anhand der klassischen Rechte-Pflichten-Zuordnung auch bereits anerkannt. Hier setzt Antifeminismus an, indem er diese Instrumentalisierung entgegen feministischer Diskurshoheit, welche Benachteiligung von Männern stur als "gefühlt" verleugnet bzw. marginalisiert, thematisiert. Antifeminismus ist insofern nur ein anderes Wort für "Feminismus beim Wort nehmen". Das stereotype Ausweichen vom Gleichheitsfeminimus zum Differenzfeminismus und zurück wird nurmehr überstrapaziert, indessen Folge feministische Parteigänger_innen jeglicher Glaubwürdigkeit verlustig gingen und weiterhin gehen. Die Behauptung, Feministinnen hätten kein Interesse an geschlechterexklusiven Regelungen, ist angesichts einer inzwischen endlosen Reihe dahingehender feministisch-institutioneller Eingriffe und Zielsetzungen nur noch vorsätzlich gelogen. |
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"Und um das mal klar zu stellen: Leute, die sich für ihre Rechte einsetzen, die sollen (dürfen, müssen) das tun!"
Was ihr nicht so alles immer klar stellt ... fast so gehaltvoll wie die "Distanzier du dich erstmal von diesem und jenem ..." Dikussionen. Ebenso gehaltvoll wie die "Auch wenn Männer zugegebenermaßen benachteiligt/diskriminiert werden, darf man deshalb nicht ..." Sprüche. Oder auch die gerade wieder eingebrachten "Es gibt nicht DEN Feminismus" Einwände, worauf auch bald wieder "Es gibt nicht DIE Männlichkeit" folgen dürfte. Stumpfe relativierende Worthülsen die hier überhaupt nichts weiter bringen. Nach dieser Worthülse war es eigentlich schon klar wie es weiter geht. Auch wenn es OK ist, dass Leute sich für ihre Rechte einsetzen, ist es nicht OK wenn das den persönlichen Befindlichkeiten von luzieh.fair widerspricht und fantasiert sich kurzerhand ein paar Gründe zusammen die keiner objektiven Prüfung auch nur im Entferntesten standhalten könnte: "Wenn es aber darum geht Ressentiments zu schüren, nach rechts weit geöffnet zu sein, tradierten Rollenbildern (die in letzter Konsequenz die Rückkehr ins Jahr 1900 bedeuten würden) nachzutrauern und einfach nur für das Recht auf Machtausübung zu plädieren, dann kann ich die nicht anders behandeln als Atomkraft: nein, danke." Nun darf ich mir hier mit gewisser Konstanz von irgendwelchen Ws, Kempers & Co anhören ich wäre voll der Nazi. Allerdings die Methode die du bedienst erinnert mich doch eher an die Nazis. Jedoch ist vorhersehbar, dass die nächste Leuchte dann schreibt: "Maskulisten wissen nichts besseres wie Feminismus als Nazi zu bezeichnen und haben nichts besseres zu bieten" oder ähnliches. Verwechselt natürlich grandios das Ursache-Wirkung-Prinzip wo man der Leuchte wiederum ebenfalls die Nazi-Methode unterstellen kann. "Bevor Du diesen Menschen das Wort redest, Achtermann, wäre es doch sinnvoll, sich mit all den gemachten Aussagen zu beschäftigen. Erst den Beitrag samt Kommentaren (die Bände sprechen) von [...] und dann vielleicht nochmal überlegen, ob Du nicht differenzierter an die Sache herangehen willst." Es ist nicht weiter verwunderlich, dass du Achtermann nur Beträge samt "Bänder sprechender" Kommentare, worin du schon eine gewisse Vorgabe mit eingepflegt ist, vorlegst die nur einer Meinung, einer Linie entsprechen um sich daraus eine "differenzierte" Meinung zu bilden, sprich euch nach dem Mund redet. Auch hier könnte ich dir einfach Nazi-Methode unterstellen. "Dass viele Dinge besser werden müssten, das bestreitet doch niemand." Diese Sprüche entwickeln sich langsam echt zu Klassikern. Der darin liegende Unsinn zwar nicht zu bestreiten, dass viele Dinge besser werden müssten, gleichzeitig aber vehement aus Prinzip sich gegen jegliches Ziel der Männerrechtler zu stellen und zu verhindern nur weil es schlicht eben Ziele der Männerrechtler sind, entlarvt sich leider erst wenn man diesen Spruch im zugrunde liegenden Kontext betrachtet. Ohne diesen Kontext könnte man dir zustimmen. Aber wenn man anfängt die Dinge zu beachten welche besser werden müssten und welche nicht, lässt sich darüber sehr wohl streiten. |
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Es gibt Leute, die sind nie zufrieden, oder?
"Nun darf ich mir hier mit gewisser Konstanz von irgendwelchen Ws, Kempers & Co anhören ich wäre voll der Nazi. Allerdings die Methode die du bedienst erinnert mich doch eher an die Nazis." Goofos, Du bist doch schon des Öfteren als nach "rechts offen" aufgefallen. Jedenfalls findest Du Verbindungen und Anknüpfungspunkte zur rechtsradikalen Positionen nicht weiter schlimm, oder erwähnenswert. Deshalb zitierst Du auch alles, nur gehst Du nicht auf die Zitate ein, auf die ich mich bezog. Geschenkt. "Stumpfe relativierende Worthülsen" Das würdest Du doch über alles, was ich schreibe sagen, es sei denn es würde auf ein "Du hast recht" hinauslaufen, oder? Auch geschenkt. "Es ist nicht weiter verwunderlich, dass du Achtermann nur Beträge samt "Bänder sprechender" Kommentare, worin du schon eine gewisse Vorgabe mit eingepflegt ist, vorlegst die nur einer Meinung, einer Linie entsprechen um sich daraus eine "differenzierte" Meinung zu bilden, sprich euch nach dem Mund redet." Dass sich jemand die vorangegangen Debatten anschauen sollte, bevor er ein Urteil über den Umgang hier fällt, ist nicht so unlogisch, wie Du es darstellst. Und: Behaupte ich irgendwo objektiv zu sein? Ja, ich habe eine Meinung und ja, ich weise Menschen darauf hin, wenn ich finde, dass es sich lohnen würde, wenn sie nocheinmal über schnell getroffene Urteile nachdächten. Weil ich sie (wie Achtermann) in anderen Zusammenhängen durchaus "vernünftig" (subjektiv!) erlebt habe. Wenn es sich nicht lohnt (subjevtiv!) weise ich selten hin. Deshalb: kein Hinweis an Dich. "Der darin liegende Unsinn zwar nicht zu bestreiten, dass viele Dinge besser werden müssten, gleichzeitig aber vehement aus Prinzip sich gegen jegliches Ziel der Männerrechtler zu stellen und zu verhindern nur weil es schlicht eben Ziele der Männerrechtler sind" Unterstellung. Bitte um Belege, die zeigen, dass ich mich auf einer solchen Argumentationslinie befinde. |
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Übrigens: jemand der solche Kommentare schreibt: "Natürlich ist das unvorstellbar für FeministInnen. Schließlich beruht deren Vorstellung im Grunde genommen nur darauf, dass wenn du eine Vagina hast, gut bist. Hast du einen Penis, bist du schlecht. Sonst gingen so einige These der Feministinnen nicht auf",
(im anderen Davenportartikel) der braucht mich nun wirklich nicht belehren, wie ich angemessen zu diskutieren habe. |
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Obwohl dieser Beitrag den Errungenschaften des Feminismus nicht ansatzweise gerecht wird, so sind die darin zitierten Aussagen unbestritten, daran gibt es nichts herum zu deuteln. Dass die feministische Fraktion hier drinnen geradezu hysterisch auf diese Zitatesammlung ragiert, spricht für sich. Das grenzt an Selbstverleugnung- und ist überdies eine äusserst fragwürdige Auffassung der eigenen Positionenen.
Die hier zitierten Aussagen sind eine unbestreitbare Tatsache: Es wäre besser, wenn man endlich einmal dazu stehen könnte, anstatt um den heissen Brei herumzureden!!!!! |
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das hier, thx...
"Frau Jaeger wurde explizit als Richterin zum Menschengerichtshof geschickt weil immer mehr Väter da erfolgreich klagten. " ist eine hysterische aussage/reaktion - woran du sehen kannst: hysterie geht auch ganz ohne gebärmutter jemals gehabt zu haben. ich nenne so was aber einfach nur dumm. na ja, von keinerlei kenntnis beleckt, was ein_e volljurist_in so mitbringen muß, um für den EuGH(MR) qualifiziert zu sein. |
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Gesagt ist gesagt, rahab.
Das kann man nicht ungeschehen machen. Auch mit dausendundeinem Wort nicht. |
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dunkel dunkel thx...
und noch dunkler wird's, wenn ich mir das menschenrechtsverständnis dieser männerrechtler begucke. |
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Rahab,
ein Zitat aus weiblichem Gedankengut zum Menschenrechtsverständnis der Feministinnen: "Der Mann ist ein Feind der Natur: das Töten, das Roden, das Einebnen, die Verunreinigung und die Zerstörung sind seine instinktiven Reaktionen auf die ursprünglichen Erscheinungen der Natur, die er im Grunde fürchtet und denen er misstraut. Die Frau dagegen ist eine Verbündete der Natur, ihre Instinkte umfassen das Umsorgen, das Nähren, die Unterstützung gesunden Wachstums und die Einhaltung des ökologischen Gleichgewichts." Quelle: siehe oben im Blog |
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8-termann
in dem moment, in dem ein mensch am EuGH(MR) arbeitet, ist er-sie-es mit anderen fragen beschäftigt als der, welche seltsame blüte von differenz-feminismus dies wohl sein mag |
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Jetzt hör doch mal auf, rum zu zicken und steh' einfach dazu: Es wurde (damals) noch viel mehr gesagt, punkt!
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dann steh du dazu, dass zum mann-sein noch viel mehr gesagt und durchgesetzt wurde - und dass die männerrechtler, von denen hier die rede ist, sich aus diesem fundus bedienen.
wobei ich dir zu dem fundus dazusage, dass der mit menschenwürde=menschenrechte nichts, aber auch garnichts zu tun hat, dafür aber mit herrschaft alles! und brüll nicht so rum. davon kriegste am ende nur ne kehlkopfschwellung oder so was. |
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schrieb am
12.07.2011 um 09:53
Wie steht es um das Menschenrechtsverständnis von Feministinnen, wenn hier ganz offen zugegeben wird, dass der menschenrechtlich garantierte Zugang zur väterlichen Sorge zur Disposition gestellt wird, weil Mütter (angeblich) weniger Chancen auf dem Arbeitsmarkt haben und daher die alleinige Sorge behalten wollen?
Mit dem gleichen Argument haben feministische Politikerinnen der SPD übrigens bis vor kurzer Zeit einen sexistischen, weil männerexklusiven Zwangsdienst verteidigt. Und letztlich ist die angebliche Benachteiligung von Frauen auch Auslöser gewesen um Mädchen in den Schulen zu fördern und Jungs dort zu benachteiligen. Hysterisch ist vor allem eines: Die Angst der FeministInnen vor dem gesellschaftlichen Backlash. Da wird dann gleich die ganz große Keule ausgepackt: Xenophobie, Zurück zum Patriarchat, Rassismus etc. wird den Männerrechtlern in die Schuhe geschoben. Und weil es keine derartig argumentierenden Männerrechtsvereine gibt, sucht man sich aus den Tiefen des Internets irgendwelche Forenbeiträge von Frustrierten zusammen und bastelt daraus sein Feindbild. Gesterkamp und Kemper sind nur 2 Beispiele dafür. Auch sie haben furchtbare Angst vor dem Backlash und haben bei Männerrechtlern ihre Sündenböcke gefunden an denen sie ihre Ängste abarbeiten, und sogar zu Geld machen können (Vorträge, Bücher). Eine ideologische Grundeinstellung + Verlustängste + die Möglichkeit dies finanziell zu verwerten - das wäre schon mal eine eingehende Analyse wert, zumal Gesterkamps "Expertise" und Kempers Büchlein keinerlei wissenschaftlichen Ansprüchen genügen, und zumindest ersterer diesen Anspruch erhebt. Nun denn, auch er nutzt die geschürte Angst vor den "bösen Männerrechtlern" um Geld zu machen; mit seinen Vorträgen ist er gut im Geschäft, und verkauft seine Ansichten an voreingeommenes Publikum wie z.B. an Frauenverbände die nur allzu dankbar die Gesterkampschen Thesen aufnehmen, denn auch sie haben Angst vor dem Backlash. Ein weiterer Kriegsgewinnler an der Geschlechterfront. Es dürfte ein historischer Fehler sein, dass die gesellschaftliche Linke eine aufkommende Bürgerrechtsbewegung wie die Männerrechtler bekämpft, anstatt sich mit ihr konstruktiv auseinanderzusetzen und sie programmatisch einzubinden. So macht man sich mitschuldig an der Eskalation des Geschlechterkampfs. |
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Du also jetzt... hol ick dann mal det hier hervor:
Meinungsverstärker Und solltest Du den auch bei mir einsetzen wollen, hier die Gebrauchsanleitung. |
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ich finde eine reizszwecke oder eine stecknadel viel wirkungsvoller
auch juckpulver nehm ich gern - sieht so lustig aus, wenn schungs sich kratzen. und was das posting über dem deinigen anbelangt - auch der hat das menschenrechtliche problem noch nicht begriffen. nämlich das folgende: es hat mit menschenrecht nichts zu tun, wenn ganz bestimmte welche disponibel entscheiden dürfen sollen, während ganz bestimmte andere welche von natur aus verpflichtet sein sollen. daran knackt das ministerium für alles mögliche. und daran knackt auch die männerrechtsbewegung. und dagegen, nämlich dass sie von natur aus verpflichtet sein sollen, während männer entscheiden dürfen können, ob sie möchten oder lieber doch nicht, verwahren sich frauen/feminist_innen. |
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@nimzowisch: was meinst Du mit "Backlash"? Wohin soll die Reise denn genau gehen.
Bitte um eine konkrete Vision. Wie sieht sie aus, die Gesellschaft, wenn Du mit ihr fertig bist? |
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schrieb am
12.07.2011 um 10:43
"es hat mit menschenrecht nichts zu tun, wenn ganz bestimmte welche disponibel entscheiden dürfen sollen, während ganz bestimmte andere welche von natur aus verpflichtet sein sollen."
Sehr richtig. Warum also können Mütter sich völlig autonom entscheiden ob sie alleine die Kinderbetreuung leisten wollen, und mit ihrer autonomen Entscheidung den Vater zur Unterhaltszahlung verpflichten? Das FeministInnen sich gegen männliche Wahlfreiheiten entscheiden, aber weibliche Wahlfreiheiten unterstützen, zeigt beispielhaft wie einseitig diese ganze Veranstaltung ist. |
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irrtum, nimzowisch
es kann von völlig autonomer entscheidung keine rede sein. jedenfalls nicht, solange im gesetz (und in den vorstellungen dahinter) steht, dass eine frau spätestens durch die geburt eines kindes mutter geworden sei. |
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schrieb am
12.07.2011 um 12:01
Wie man geschlechtsexklusive Rechte als nachteilig verkaufen mag, erschließt sich mir nicht.
Vermutlich würden sich auch die allermeisten Mütter strikt dagegen wehren, wenn sie, wie Väter, per Gesetz ausgebootet und durch einen beliebigen neuen Lebenspartner des Partners ersetzt werden könnten. Auch hier ist wieder eine erschreckende Diskrepanz zwischen feministischer Theorie und den Vorstellungen "normaler" Frauen zu erkennen. Nebenbei: Frauen haben darüberhinaus exklusive Rechte eine Elternschaft einseitig zu beenden und die Mutterschaft nicht anzutreten. |
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dass es sich dir nicht erschließt, nimzowisch, liegt nicht am gedanken, dass geschlechtsexklusivität sich mit menschenrecht nicht verträgt, sondern eher an den vorstellungen, die sich zu deinem geschlecht und dessen gegen-geschlecht in deine gehirnwindungen eingegraben haben dürften.
also: mal nen bißchen durchpusten! |
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schrieb am
12.07.2011 um 15:23
Haha, das war jetzt ein Lacher.
Erkläre Deine geschlechtsexklusiven Gedanken mal dem Gesetzgeber. Der unterscheidet, zumindest im Familienrecht, immer noch nach Vätern und Müttern, und leitet daraus teils exklusive Rechte und Pflichten ab. |
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schrieb am
12.07.2011 um 15:23
Haha, das war jetzt ein Lacher.
Erkläre Deine geschlechtsexklusiven Gedanken mal dem Gesetzgeber. Der unterscheidet, zumindest im Familienrecht, immer noch nach Vätern und Müttern, und leitet daraus teils exklusive Rechte und Pflichten ab. |
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schön, dass du meine erklärung, dass die geschlechtsexklusiven zwänge sich - außer aus der sozio-kulturell-ökonomischen- auch aus der noch bestehenden rechts- und gesetzeslage ergeben, endlich aufgenommen (wenn auch vielleicht noch nicht ganz begriffen) hast.
wie du auch noch nicht begriffen hast, dass die geschlechtsexklusiven gedanken meine gerade nicht sind. der nächste schritt wäre nun, aufzunehmen und zu begreifen, dass feminist_innen an der aufrechterhaltung dieser gesetzlichen geschlechtsexklusiven zwänge/zwangsgesetze nichts liegt. der weitere schritt wäre, den titel 'feministisch' etwas sorgsamer und daher sparsamer zu verleihen. |
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schrieb am
12.07.2011 um 18:41
Rahaber mit der Lizenz zum Kapieren und Maßregeln.
Feministin Edith Schwab ist das aktuell noch immer waltende, geschlechterexklusive Kindschaftsrecht zu "danken". Offenbar scheint Feministinnen doch etwas an dieser Art gesetzlicher Regelung zu liegen. Zumal Feminist Kemper ja auch ethische Rechte und Verusacherpflichten zuordnet, die alles andere als nicht geschlechterexklusiv sind. |
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schrieb am
12.07.2011 um 19:25
"der nächste schritt wäre nun, aufzunehmen und zu begreifen, dass feminist_innen an der aufrechterhaltung dieser gesetzlichen geschlechtsexklusiven zwänge/zwangsgesetze nichts liegt."
Das ist schon der nächste Brüller. Wann haben sich denn je Feministinnen z.B. gegen die männerexklusiven Zwangsdienste eingesetzt? Ich kenne keine einzige, jedoch einige, darunter selbst Bundestagsabgeordnete, die männliche Zwangsdienste ganz offen beibehalten wollten, weil Frauen im Leben angeblich benachteiligt wären. Heute ist es vielmehr so, dass gerade FeministInnen die Blockierer sind, wenn es um den Abbau von Geschlechterstereotypen geht, bestes Beispiel ist das Sorgerecht. Der Feminismus hat seine Bestrebungen für BEIDE Geschlechter Verbesserungen anzustreben schon seit Jahrzehnten ad acta gelegt, und ist heute eine reine Besserstellungsveranstaltung für Frauen geworden. Männer haben da nichts zu erwarten, ganz im Gegenteil. |
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ok.
ich seh schon, da hält wer frau v.d.Leyen für ne feministin. und dass für Smith Edith Schwab gleich nach dem lieben gott kommt, ist ja auch keine überraschung mehr. dann blubbert mal schön weiter.... |
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@Rahab
"es kann von völlig autonomer entscheidung keine rede sein. jedenfalls nicht, solange im gesetz (und in den vorstellungen dahinter) steht, dass eine frau spätestens durch die geburt eines kindes mutter geworden sei." Das Beispiel kränkelt vor sich her. Es war wohl irgendwo schon eine autonome Entscheidung Schwanger zu werden. Auch wenn sich daraus noch nicht ergibt, dass die Frau deshalb fähig wäre Mutter zu sein, was soll mit dem Kind nach der Geburt geschehen? Zwangsläufig ergibt sich aus der autonomen Entscheidung Schwanger zu werden oder es einfach nur darauf ankommen zu lassen auch die simple Pflicht die Konsequenzen für die autonome Entscheidung zu tragen. Ansonsten könnte ich mich jetzt auch völlig autonom entscheiden dich ab zu murksen, was nicht zwangsläufig bedeuten müsste, dass ich spätestens nach deinem Tot ein Mörder geworden bin. |
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Na, ... was ist denn das für ein Hühnerstall...?
Jemand hat es oben irgendwo schon gesagt. Sollen sie sich doch gegenseitig hacken. Bitteschön, ... Was sei denn der Grund, warum es in Deutschland nicht so weit gelangt sei, wie in Frankreich? Vielleicht, weil sich in Deutschland die Debatten und Streitfragen immer so anhören, wie die "Argumentationen" hier im Blog?... Das wäre denn wohl auch kein Wunder... |
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was der grund ist,
"warum es in Deutschland nicht so weit gelangt sei, wie in Frankreich " willst du wissen. ganz einfach: nach 2 verlorenen weltkriegen meinen etliche, den sieg dann wenigstens an der heimatfront nachholen zu müssen. |
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Diesem grund könnte man sogar zustimmen. Ich täte es aber etwas anders.
vergleichbar also mit einem ADHS... Zappelfillip im Alter muß sich anderweitig austoben.... |
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Die Staatsanwaltschaft dürfte sich für einige Beiträge der Männerrechtsbewegung interessieren. Hier ein aktueller Abschnitt aus "Die Söhne des Perseus":
12. JULI 2011 00:31 "[...]Femide Kakerlaken mögen kein Spotlight. Und der Antifeminismus hat sich sehr lange abstrakt mit dem Feminismus beschäftigt (also eine Art Philosophie vs Philosophie) und hat dabei den direkten Angriff auf Multiplikatoren vernachlässigt. "Treffe den Kopf und der Körper stirbt", sagen Boxer, und Frontalangriffe gegen einzelne Vertreter des Feminismus sind unbedingt nötig. Würde man das die ganze Zeit machen dann wäre der Kampf schneller vorbei. Auch einzelne Politiker (und nicht nur die Politik als solche) müssen ein Angriffsziel sein, genauso wie einzelne Richter (und nicht nur die Rechtsprechung als solche) und einzelne Frauenhaus- und Jugendamt-Mitarbeiter." 12. JULI 2011 13:53 "Auch Antifeministen sollten über Militanz als eine mögliche Aktionsform debattieren, wie ich finde." Gleichsetzung von Menschen mit Ungeziefer, gezielte Angriffe gegen einzelne Menschen, Gewaltbereitschaft... Diese Aspekte hatte ich noch nicht in meinem Buch über die Männerrechtsbewegung "(R)echte Kerle" aufgenommen. Vielleicht kommts in die zweite Auflage. Nur am Rande: zu den Diffamierungen, mit denen die Männerrechtsbewegung arbeitet, scheint auch zu zählen, dass man 1. Feminist_innen unterstellt, sie selber würden rechtsextreme Beiträge posten und 2. unter fremden Namen Beiträge postet um zu suggerieren, dass Feminist_innen diese Beiträge gepostet haben. Ich bin jedenfalls nicht der Andreas Kemper, der bei "Söhne des Perseus" mitschreibt. |
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Mal die linksfeministische Blogsphäre durchsuchen- da findet man übrigens zuhauf sehr interessante "Beiträge".
Antifeministen aufs Maul haun' und so. Aufruf zur Gewalt stellt nen' Straftatsbestand dar. |
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Die Kombination:
*Gleichsetzung mit Ungeziefer *Herausgreifen einzelner Personen, um sie einzuschüchtern *Gewaltaufruf ist wohl eher typisch für Faschos, erinnert jedenfalls deutlich an SA-Methoden. Vor allem die Vorangehende ideologische Entmenschlichung durch Vergleiche mit Ungeziefer, die zur Enthemmung von Gewalt dienen soll. |
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Da Sie ganz gezielt nur einzelne Blogs durchsuchen, so nach dem Motto "Ich suche nicht, ich finde" (Picasso), gehe ich davon aus, dass Sie es auch in Zukunft schaffen werden, alles, was auch nur schon im Entferntesten nach Männerbewegung riecht, über denselben rechtsextremen Kamm zu scheren. Ich schaffe mir die Welt, so wie ich sie haben will, so einfach ist das.
Solche Ideologen wie Sie, Herr Kemper, sind mir als überzeugtem Demokraten zuwieder. Für mich zählen solche Leute wie Sie zu den neuen, linken Wertekonservativen und Spiessern, dank denen die linken Parteien insgesamt immer mehr an Einfluss verlieren- zum Schaden aller, die sich der sozialen Frage u. ä. verpflichtet fühlen. Aber Sie haben natürlich völlig recht. Brilliant, wie Sie nun einmal sind, haben Sie messerscharf erkannt, dass es sich bei den Männerrechtlern um eine rechtsextreme Formation handelt. Ihnen macht man eben nichts vor. Auch wenn es uns zum Nachteil gereicht, müssen wir natürlich anerkennen, dass Sie als einer der wenigen Aufrechten mutig genug sind, uns die Maske vom Gesicht zu reißen. Als strammer Kommunarde erkennen Sie die hässliche Fratze des Rechtsextremismus natürlich sofort - gleich, hinter welcher Maske er sich verbirgt. Machen Sie weiter so. Bleiben Sie wachsam. Der Feind ist überall. |
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Danke für ihre empathische Solidarität - Herr "Demokrat".
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hmhm...Demokratie vs. Ideologie...sehr (ideo)logisch.
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schrieb am
13.07.2011 um 19:07
"*Gleichsetzung mit Ungeziefer
*Herausgreifen einzelner Personen, um sie einzuschüchtern *Gewaltaufruf" Genau das passiert wenn Linksradikale versuchen Männerrechtler einzuschüchtern. Ich darf da mal erinnern an die Randale beim 1. Antifeministen-Treffen, die Morddrohungen wenn Prof. Amendt auftritt oder die Gewaltaufrufe bei Good Night Daddys Pride. (MACHO-PAPIS AUF'S MAUL, HIER JETZT UND üBERAL) - und das sind nur einige Beispiele. Ist das dann die Links-SA, oder wie darf man das verstehen? Auch Männer als Ungeziefer darzustellen ist in radikalfeministischen Kreisen längst Standard. Selbst der Bundesgerichtshof bezeichnet Väter gerne abwertend als "Erzeuger", übrigens ohne eine auch nur halbwegs exakte Trennline zum "Vater" zu haben. |
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Die oben zitierten Kommentare sind identisch mit SA-Methoden, wesentliches Kennzeichen ist die Abwertung von Menschen als Ungeziefer.
"femide Kakerlaken ... Frontalangriffe gegen einzelne Vertreter des Feminismus sind unbedingt nötig ... Militanz als eine mögliche Aktionsform" Das sind rechtsextreme Denkmuster, die nicht damit zu vergleichen sind, wenn ein Richter von "Erzeugern" spricht. |
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schrieb am
13.07.2011 um 21:06
"Das sind rechtsextreme Denkmuster"
Diese unterscheiden sich in ihrer Gewalt nicht von linksextremen Denkmustern, die ich oben beschrieben habe. Warum kritisieren Sie nur rechte Gewaltdrohungen, aber keine die von links kommen? Halten Sie "MACHO-PAPIS AUF'S MAUL, HIER JETZT UND üBERALl" für akzeptabel? Oder die Morddrohungen gegen Amendt? Die Abwertung von Vätern als "Erzeuger" ist kein linksextremes Denkmuster, zeigt aber explizit dass selbst an höchster Stelle Väter ganz offiziell diskriminiert werden. |
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schrieb am
14.07.2011 um 00:42
Wieso soll das nicht vergleichbar sein?
In beiden Fällen geht es darum, den Menschen eben wesentliche menschliche Eigenschaften und Regungen abzusprechen, um so zu begründen, dass sie eben nicht wie Menschen behandelt werden. Die juristische Sprache ist da vielleicht bildungsbürgerlicher, aber doch nicht weniger furchtbar - ganz im Gegenteil. Im übrigen - Sprüche wie "femide Kakerlaken" etc. zeigen doch nur die ganze Ohnmacht dieser Männer auf; der Richter hat aber leider die Macht, anderer Leute Leben zu zerstören und nutzt sie auch dafür. |
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@akb
"Ohnmacht"? Der Aufruf oben ruft gezielt dazu auf, die Ebne der Auseinandersetzung zu verlassen, um gezielt Terror gegen einzelne Personen, "Kakerlaken", zu führen: "Stirbt der Kopf, stirbt der ganze Körper". Ich bin kein Richter in einer Machtposition, sondern Buchautor. |
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Männer sollen "unauffällig, schnell und schmerzlos vergast" werden, so Valerie Solanas damals.
Offenbar haben Sie da eine Passage aus dem oben stehenden Text- eine von vielen- ganz gezielt überlesen, Herr Kemper. Gut, kann ja mal vorkommen, nicht? Wichtig ist, dass man den anderen immer das vorwerfen kann, was man selber thut. Und ob das jetzt vor Jahrzehnten war oder nicht, thut nichts zur Sache: Auf Emma.de konnte man das S.C.U.M.-Mainifesto noch bis vor zwei Jahren in deutscher Übersetzung nachlesen. Ohne Verweis auf den historischen Kontext, versteht sich. |
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Der Text von Valerine Solanas wurde geschrieben als es noch gar keine Frauenbewegung in Deutschland gab, die sich ja bekanntlich erst nach dem berühmten Tomatenwurf etablierte. Wenn Emma.de sich auf Solanas bezieht, dann weil ihr Leben verfilmt wurde und dieser Film SCUM als Parodie verstand. Auch Solanas möchte SCUM als Parodie, die eine Debatte entfachen soll, verstanden wissen. www.ipl.org/div/litcrit/bin/litcrit.out.pl?ti=scu-1177 Bitte lesen Sie auch den utopischen Roman "Das Geheimnis des Mandelplaneten" von Francoise d'Eaubonne, bevor Sie hier weiter einen mehr als vierzig Jahre alten Text bemühen.
Der Text von der Männerrechtler-Seite ist gerade mal drei Tage alt und richtet sich konkret gegen meine Person. Ich musste ihn nicht irgendwo akribisch suchen. Google-Alert zu meiner Person reicht da völlig aus. Ihnen als "Demokrat" fällt zu diesem direkten Angriff nichts weiter ein, als mir mitzuteilen, dass solche "Ideologen" wie ich Ihnen "zuwider" seien. |
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Wo sich aus dem von Ihnen zitierten Textfragment eine direkte Bedrohung für Sie persönlich ablesen lässt, erschliesst sich mir nicht, da keine Namen genannt werden. Sie haben es auch nicht verlinkt.
Da ich mich allerdings eh' nie auf extremen, bzw. extremistischen oder des Extremismus verdächtigten (von wem?) Seiten herum treibe, und mir grundsätzlich egal ist, was Extremisten so wollen und zu tun gedenken, erachte ich weitere Erläuterungen zu diesen Sachverhalten für überflüssig. Es scheint Ihre Leidenschaft zu sein, das zu finden, was Sie suchen- und da, wo Sie suchen, finden Sie auch garantiert immer das, was Sie finden wollen. Selbst dann noch, wenn man dabei jede Silbe, ja jeden einzelnen Buchstabem zwei Mal umdrehen muss. Alles, was ich Ihnen sagen kann: Ich war vor Kurzem mit ganz konkreten, schweren Drohungen aus dem linksextremen Milieu konfrontiert. Das hat meine Sichtweise auf diese Kreise ganz erheblich und nachhaltig geprägt. Mein Demokratieverständnis hat dabei gelitten, das kann ich Ihnen versichern! |
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Zitat: "Auch Solanas möchte SCUM als Parodie, die eine Debatte entfachen soll, verstanden wissen."
Ist das die selbe Solanas, die ein Attentat auf Andy Warhol verübt hat? Sie hat ein seltsames Verständnis von Parodien. jf |
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@THX, wenn Sie sich mit der Männerrechtsbewegung nicht auseinandersetzen möchten, dann verstehe ich nicht, weshalb sie ständig Kommentare zu dem Thema schreiben. Sie konnten bislang kein Organ der Männerrechtsbewegung jenseits des menschenfeindlichen Kontinuums zwischen AGENS (heterosexistisch) und WGvdL (rechtsextrem) nennen.
@Jan Fremder: Die Schüsse auf Andy Warhol als Umsetzung von SCUM? Hätte es da nicht prominentere Vertreter des Patriarchats gegeben, als einen ihr bekannten Künstler, der ihr Manuskript verloren gebracht hatte? Sieht eher nach einem persönlichen Angriff aus. |
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@Andreas Kemper
Zitat: "Hätte es da nicht prominentere Vertreter des Patriarchats gegeben, als einen ihr bekannten Künstler, der ihr Manuskript verloren gebracht hatte? Sieht eher nach einem persönlichen Angriff aus." Es gibt auf jeden Fall einen Eindruck vom Wertesystem und dem Gefühl für Verhältnismäßigkeiten. |
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In diesem Punkt haben Sie allerdings recht, Herr Kemper: Ich bin zwar ein ausgesprochener Feminismuskritiker- aber ob mich das automatisch zum Männerrechtler macht, ist eine andere Frage.
Was aber ganz bestimmt nicht weiterhilft, ist der Versuch, die gesamte, nicht feministische Männerbewegung auf ihren allerkleinsten, rechtsextremen Nenner zu reduzieren. Damit leisten Sie Radikalisierungstendenzen nur Vorschub. Ich stelle mir die Zukunft eindeutig konstruktiver vor. |
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schrieb am
14.07.2011 um 23:14
Andreas Kemper schrieb:
"Auch Solanas möchte SCUM als Parodie, die eine Debatte entfachen soll, verstanden wissen." Ja, so easy ist das. Einfach ein zutiefst sexistisches und menschenverachtendes Buch schreiben, und dann ganz lässig nachschieben, es wäre ja alles nur Fun und Satire. Millionen Leserinnen dürften das keineswegs als Satire verstanden haben, und allein darauf kommt es an. Gestehen Sie Leuten die Sie mit Ungeziefer vergleichen auch zu daß sie irgendwann (z.B. wenn die Cops dann vor der Tür stehen) mal behaupten es wäre nur Satire, Ironie und ein Späßchen? "Sie konnten bislang kein Organ der Männerrechtsbewegung jenseits des menschenfeindlichen Kontinuums zwischen AGENS (heterosexistisch) und WGvdL (rechtsextrem) nennen." Agens ist heterosexistisch? Seit wann das? Gründungsmitglied Hoffmann können Sie damit jedenfalls nicht gemeint haben, der ist bekanntermaßen schwulenfreundlich und hat auch mit anderen sexuellen Spielarten keinerlei Probleme. Und ob man WGVDL als "Organ der Männerrechtsbewegung" bezeichnen kann, ist angesichts von gerade mal gut 200 registrierten Usern (darunter mit Sicherheit viele Karteileichen) dann doch zuviel der Ehre. Es ist im Prinzip ein Forum wo sich Leute auskotzen, was auch daran zu erkennen ist, dass dort viele Beiträge überhaupt nichts mit Männerrechten zu tun haben. Der Einfluß dieses Forums im Verhältnis zu Solanas Buch dürfte sich ungefähr so verhalten wie die Seriösität eines Albert Einsteins im Vergleich zu einem Herrn Kemper. ;-) |
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Mir ist niemand bekannt, der die "nicht feministische Männerbewegung" auf "ihren allerkleinsten rechtsextremen Nenner" reduzieren möchte.
Das Bundesforum Männer ist nicht explizit feministisch. Wurde von irgendjemanden unterstellt, dass das Bundesforum Männer rechtsextrem ist? Die Kritik richtet sich an Männerrechtler (von AGENS bis WGvdL), nicht an die geschlechterdemokratische Männerbewegung. |
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@nimzowisch
Hoffmann hat sich transphob über Raewyn Connell geäußert ("Selbstkastration"), AGENS will Kindern vermitteln, dass Heterosexualität normaler ist als Homosexualität ("Homosexualität soll Mainstream werden"), Gerhard Amendt äußert sich in mindestens einem Artikel heterosexistisch www.maetzler.info/text/amendt.pdf |
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@Kemper
Als Connell-Fan kannst du mir doch sicherlich sagen ob es nach Connell auch irgendeine positiv besetzte Männlichkeit gibt? Würde mich nur mal interessieren, die Frage ging mir letztens so durch den Kopf. |
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schrieb am
15.07.2011 um 10:41
@Andreas Kemper:
Die "Ebene der Auseinandersetzung" haben nun gerade Sie doch gar nicht eingenommen - Sie reden ja nicht MIT den Männerrechtlern, um dieselben von etwas zu überzeugen ( etwa, dass sie nur Erzeuger, aber keine Väter sind ? ), sondern ÜBER sie, mit der erklärten Absicht, dieselben von jeder Auseinandersetzung auszuschliessen. Ihre Methoden sind dabei Rauspicken von extremen Einzelfällen und Diffamierung einer ganzen Gruppe von Menschen auf Grund gezielt ausgesuchter Einzelfälle. Die tatsächliche Lage dieser Männer interessiert Sie nicht - aber wahrscheinlich heulen Sie auch auf, wie schlimm doch der Mutter mitgespielt wird, wenn mal wieder ein islamischer Mann seine Kinder ins Ausland "entführt", um nicht dem deutschen "Recht" ausgeliefert zu sein, aber schauen bei dem umgekehrten zigtausendfachen Unrecht weg, wie es hier in Deutschland geschieht. Ich meine - welche Wahrnehmung Ihrer Person erwarten Sie denn ? Dass Sie als großer Befreier gefeiert werden ? Selbst wenn man wohlwollend ist, kommt man wohl nicht um den Schluss herum, dass da wohl einfach ein etwas abgehalfterter Soziologe seiner Karriere noch einmal einen Schub verpassen will, indem er kritiklos sich dem Mainstream an den Hals wirft. |
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schrieb am
15.07.2011 um 10:54
Herr Kemper, die Verwendung des Begriffs "Selbstkastration" macht aus einem noch keinen Transphoben. Zitat von seiner HP:
"Ich möchte, dass sexuelle Minderheiten (ob Homo-, Trans- und Solosexuelle, Sadomasochisten oder Absolute Beginner) nicht länger ausgegrenzt werden" "Homosexualität soll Mainstream werden" entstammt nicht von Agens, sondern einem Sprecher von pro Familia. Agens hat dies kritisiert mit: "Hat man sich eigentlich Gedanken gemacht, was für Folgen obige Erziehungsprogramme mit einem vielfältigen Angebot, d.h. mehr als zwei Geschlechtsidentitäten, für die Identitätsfindung der Mehrzahl der Jungendlichen haben kann? Wo bleiben die Programme für positive Leitbilder, z.B. Familie?" Das ist zumindest eine berechtigte Frage, die es wert wäre untersucht zu werden. In dem von Ihnen geposteten Link ist von einer angeblichen heterosexistischen Einstellung Amendts nichts zu lesen. Herr Kemper schrieb: "Die Kritik richtet sich an Männerrechtler (von AGENS bis WGvdL), nicht an die geschlechterdemokratische Männerbewegung." Sollte man nicht vielmehr die profeministische Männerbewegung kritisieren, die tatenlos zugesehen hat, wie Männer immer mehr unter die Räder kamen, und das Aufkommen von feminismuskritischen Männerbewegungen erst ermöglichten? |
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schrieb am
15.07.2011 um 11:15
Das ist ja mal ein lustiger Umgang mit Sprache:
"Hoffmann hat sich transphob über Raewyn Connell geäußert ("Selbstkastration")" Nein, Hoffmann hat sich *wertend* geäußert! Die Bezeichnung "transphob" ist eine Psychologisierung, die die Auseinandersetzung auf der Wertungsebene unterläuft, indem indem sie eine *unerwünschte* Wertung psychiatrisiert ("Phobie"). Diese Wertung Hoffmanns muss man nicht teilen, aber hier wird versucht, sie als Wertung zu verleugnen. "AGENS will Kindern vermitteln, dass Heterosexualität normaler ist als Homosexualität ("Homosexualität soll Mainstream werden")": Nein, bei diesem Thema von AGENS geht es um ein Mißverhältnis in der gesellschaftlichen Problemwahrnehmung! Nämlich darum, dass homosexuelle Orientierung seit Jahrzehnten eine funktionierende und wohletablierte Lobby hat, während sich für die Identitätskrise von heterosexuellen Jungs niemand auch nur einen feuchten Kehricht interessiert! "Gerhard Amendt äußert sich in mindestens einem Artikel heterosexistisch": Na sowas garstiges aber auch! Als ob es nicht ebenso auch im Dutzend heterosexistische Äußerungen von Feministinnen in Bezug auf Männer gäbe. Das Vorposting ist ein Musterbeispiel für politisch-korrekte Tugendwächterei: "der Amend/Hoffmann/{männerrechtlicher Lieblingsfeind} hat JEHOVA gessagt - grillt ihn, er ist ein Chauvischwein!" |
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"Selbstkastrierung" ist in der Tat eine Wertung: eine transphobe Ab-wertung. Ich sehe in ihren Beiträgen keinen Dissens zu meiner These, dass sich der gemäßigte Flügel der Männerrechtsbewegung zumindestens noch heterosexistisch ist. Amendt, Hoffmann, AGENS haben sich heterosexistisch geäußert, Ihre obigen Beiträge untermauern und rechtfertigen dies. Und AGENS ist das liberalste, was die Männerrechtsbewegung zu bieten hat, es soll die Visitenkarte der Maskulisten sein.
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schrieb am
15.07.2011 um 13:09
...und über die, nicht gerade kleine, homosexistische Feminismusfraktion verliert Herr Kemper kein Wort...
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"homosexistische Feminismusfraktion" pfff....
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schrieb am
15.07.2011 um 17:22
Ja was? Bestreiten Sie deren Existenz?
Lieber Herr Kemper, ich glaube Sie sind auf einem Auge blind. |
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"homosexistische Feminismusfraktion"?
Wahrscheinlich gehören Sie auch zu den Leuten, die eine Beobachtungsstelle für Inländerdiskriminierung fordern. |
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schrieb am
15.07.2011 um 18:34
Fordern Sie eine Beobachtungsstelle für Ausländerdiskriminierung? Wenn ja, wäre damit die Blindheit auf einem Auge jedenfalls bestätigt.
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sic!
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schrieb am
15.07.2011 um 19:21
q.e.d.
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Gibts dafür eigentlich einen Begriff? Ich meine für das Abwehren von Antidiskriminierungsmaßnahmen, in dem man stumpf behauptet, dass die privilegierte Seite die eigentlich diskriminierte Seite ist?
* Nicht Frauen werden diskriminiert, sonder Männer. * Nicht Schwule, Lesben, Transsexuelle werden diskriminiert, sondern Heteros. * Nicht "Ausländer_innen" werden diskriminiert, sondern "Inländer_innen". nimzowitsch, Sie sind mit Ihren Thesen ein Musterbeispiel. |
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schrieb am
15.07.2011 um 21:35
Die "Privilegien" schlagen sich ja auch deutlich in der vorgeblich nur gefühlt geringeren Lebenserwartung der Sklaven nieder. Hierzulande leben die Berufssklaven sechs Jahre länger und haben einmal mehr das berühmte Nachsehen.
Ein Musterbeispiel gehirngewaschenen Nach/Vorbetens vulgärfeministischer mithin realitätsferner Opferrhetorik. |
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schrieb am
15.07.2011 um 21:51
Das auch Frauen diskriminiert werden habe ich doch nie Abrede gestellt. Frauen, die z.B. Kinderbetreuung und Job unter einen Hut packen wollen, haben es nicht einfach. Das bedeutet doch aber im Umkehrschluß nicht, daß keine Männer diskriminiert sind. Ich darf da mal an das Sorgerecht erinnern, um nur ein Beispiel zu nennen.
Herr Kemper, kommen Sie doch mal aus Ihrem billigen Schwarz-Weiß-Denken raus. Sie sind ein Musterbeispiel dafür, warum die profeministische Männerbewegung (leider!) gescheitert ist, nämlich weil sie unter feministischer Deutungshoheit kein Gespür für Diskriminierungen gegen Männer entwickeln konnte. Das man dann erschrocken ist, wenn sich Graswurzelbewegungen bilden, die ganz anders argumentieren, bleibt dann natürlich nicht aus. Soweit ich weiß, sind Sie doch Wissenschaftler. Da hätte ich, bevor Sie ein Büchlein über "(r)echte Kerle" schreiben, zunächst einmal erwartet, daß Sie sich mal kritisch, und durchaus auch mal aus männlicher Sicht, mit den Verwerfungen auseinandergesetzt hätten, die der Feminismus produziert hat, eben weil das Aufkommen von Männerrechtsorganisationen meistens damit zu tun hatte. Dies haben Sie nicht gemacht, sondern gleich den 2. Schritt vor dem 1. gemacht. Und mir stellt sich auch die Frage, warum es so furchtbar sein soll, wenn sich eine Männerbewegung bildet die unabhängig vom Feminismus agiert? Nachtrag: Wenn Sie schreiben: "Schwule, Lesben, Transsexuelle...Heteros." dann sollten Sie schon die korrekte Bezeichnung verwenden, diese lautet: "Heterosexuelle", nicht "Heteros". Oder würden Sie als Pendant von "Heteros" auch die Bezeichnung "Homos" für Homosexuelle Menschen akzeptieren? Wenn nicht, dann ist sie wieder da, die bereits angesprochene Blindheit auf einem Auge. |
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"[...]dann sollten Sie schon die korrekte Bezeichnung verwenden, diese lautet: "Heterosexuelle", nicht "Heteros"."
Sie meinen, ich würde sonst die anhaltende Heterosexuellen-Verfolgung weiter füttern? Wissen Sie was, es gibt überhaupt keine Heterosexuellen-Verfolgung. Es gibt keine Todes- oder Knaststrafen für eine heterosexuelle Einstellung, ja es gibt noch nicht mal Psychotherapien gegen "heterosexuelle Verirrung". |
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schrieb am
16.07.2011 um 17:47
"Sie meinen, ich würde sonst die anhaltende Heterosexuellen-Verfolgung weiter füttern? "
Das Sie sich abwertende Bezeichnungen für Homosexuelle verbitten, selbst jedoch abwertende Bezeichnungen für Heterosexuelle verwenden, bestätigt Ihre einseitige, sexistisch-diskriminierende Haltung. "Wissen Sie was, es gibt überhaupt keine Heterosexuellen-Verfolgung. Es gibt keine Todes- oder Knaststrafen für eine heterosexuelle Einstellung, " Wissen Sie was, die gibt´s in Deutschland auch nicht. Überrascht? Oder 70 Jahre geschlafen? |
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Herr Kemper ruft nach dem Staatsanwalt...
Derselbe Herr Kemper, der ein Buch beim Unrast-Verlag veröffentlicht, ein Verlag der vom Verfassungsschutz als bedenklich eingestuft wird... |
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Da haben sie sicher eine aktuelle Quelle. Ich meine eine aus diesem Jahrtausend.
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nimzowisch schrieb am 13.07.2011 um 10:12
Schon mal versucht, einen Verlag für ein Buch zu finden? und dann noch für ein Buch, dass nicht dem Mainstream nachplappert? Und was der Verfassungsschutz als bedenklich einstuft, muss nicht unbedingt bedenklich sein, es reicht schon, wenn die Sesselpuper in den Amtsstuben der Republik ihre Pfründe in Gefahr sehen ... oder auch nur ihre Autorität in Fragestellt wird. |
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nimzowisch bezieht sich wahrscheinlich darauf, dass der Unrast-Verlag 1994 den Antifaschistischen Taschenkalender herausgegeben hat, welcher 1995 im VS-Bericht erwähnt wurde.
Wer in solch einem Verlag publiziert, der hat natürlich seine Menschenrechte verwirkt und muss sich sowohl als "Kakerlake" bezeichnen lassen und Gewaltaufrufe hinnehmen. |
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Die Diskussion nimmt schon zum Teil recht bizarre Formen an. Bei manchen Beiträgen drängt sich der Eindruck auf, dass deren Verfasser derart überemotional über das Thema Frauenrechte / Männerrechte schreiben, dass kein Dialog mehr möglich ist, sondern nur noch Gebrüll.
Wäre es denkbar, dass die Diskussionsteilnehmer unter dem Begriff "Männerrechtler" die unterschiedlichsten Dinge verstehen? Wäre es denkbar, dass diejenigen Männerrechtler, die sich auf legitime, rationale, konstruktive Weise für Männerrechte einsetzen, sich von der radikalen Fraktion der Hassprediger klar und deutlich distanzieren? Das würde es massiv erschweren, sie über einen Kamm zu scheren. Wie wär's? Ich bin eine Frau und die Rechte von Frauen sind mir ein Anliegen - nicht einfach aufgrund meiner Geschlechtszugehörigkeit, sondern weil ich nicht nur die misogynen Exzessen der Vergangenheit sehe, sondern auch mit offenen Augen in der Gegenwart lebe. Und ich distanziere mich hiermit von JEDER Form von Sexismus. Sei es Sexismus gegenüber Männern oder gegenüber Frauen, sei es in Bezug auf Homosexualität oder Heterosexualität. JEDE Erscheinungsform von Sexismus gehört zum selben Dreck. Bei Männerrechtlern hab ich leider sehr viel extremen Sexismus erlebt. 1. Bis vor ca. einem halben Jahr wusste ich nicht, dass es so etwas wie "Maskulisten" oder "Makulinisten" oder Anti-Feministen gibt. Ich bin mehr oder weniger zufällig im www auf ein Forum gestoßen, das mir zunächst nur etwas seltsam erschien. Hab mich naiverweise angemeldet und meinte, dort an ein paar interessanten Diskussiionen teilnehmen zu können. Nach einer halben Stunde hatte ich meine erste Gewaltandrohung. Ohne dass ich extreme Meinungen vertreten oder jemanden persönlich angegriffen hätte. Es blieb nicht bei dieser einen Drohung, und die Beleidungen waren extrem. Extrem sexistisch ebenso. 2. Wie oben gesagt, finde ich jede Form von Sexismus inakzeptabel. Ich weiß, dass es Sexismus gegenüber Männern gibt - allerdings habe ich ihn nur selten gesehen. Sexismus gegenüber Frauen ebenso wie Homosexuellen sehe ich weit, weit häufiger. Ich schließe allerdings nicht aus, dass es Menschen geben mag, die andere Erfahrungen gemacht haben. 3. Sind radikale Hassprediger bei den Männerrechtlern eine Minderheit? Ich weiß es nicht, aber ich sehe, wie aktiv diese extremen Typen vor allem im Internet sind. Alle Medien, die hier Kommentarfunktionen zulassen, werden von Ihnen intensiv "bearbeitet". FAZ, Sueddeutsche, Spiegel, die Zeit usw usw... Kaum erscheint ein Beitrag zum Thema Gender, sind sie vehement und aggressiv unterwegs. Ich weiß nicht, ob es einfach nur ein paar Typen sind, die ihre ganze Zeit nichts anderes tun. Aber ihre enorme Präsenz und ihre abwertende, verächtliche, gehässige Argumentation ist besorgniserregend. Wie wäre es, wenn wir uns hier einfach mal ganz klar zum Anti-Sexismus bekennen? Die kranken Hassprediger mal ausklammern und in der Diskussion vorwärts kommen? Ist jemand dabei? |
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schrieb am
14.07.2011 um 00:51
"Hab mich naiverweise angemeldet und meinte, dort an ein paar interessanten Diskussiionen teilnehmen zu können. Nach einer halben Stunde hatte ich meine erste Gewaltandrohung. Ohne dass ich extreme Meinungen vertreten oder jemanden persönlich angegriffen hätte."
Ob Sie extreme Meinungen vertreten haben, mag jemand anders aber ganz anders gesehen haben. Im übrigen - meiner Erfahrung nach tun sich Feministen und Antifeministen da nichts, was die Neigung zu verbaler Gewalt angeht. Allerdings - und das ist mir angenehmer - findet man bei den Antifeministen normalerweise keine Zensur, während die einschlägigen feministischen Foren so ziemlich jeden Beitrag, der etwas zu kritisieren oder zu hinterfragen versucht, zensieren, selbst wenn es schlicht Berichte über Datenerhebungen sind, und damit nichts weiter ist, als dass die Datenerhebung halt nicht ins Weltbild der Feministen passt. |
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Kennt einer das Buch "der dressierte Mann" von Esther Vilar...
Das bch soll 1971 erschienen sein. Und die Hochzeit der Schwarzer war meines erachtens erst später. Vielleicht war das Buch erst der Auslöser von A. Schwarzers kariere gewesen. Andersrum scheint das Buch auch nur eine irre Zusammenstellung von Ideen zu sein. Auch wenn irgendwo einige sein werden, die sich ebenso verhalten, wie im Buch beschrieben - oder zumindest in Teilen. |
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Wer sich argumentativ auf einer "Frauen gegen Männer" oder "Männer gegen Frauen"- Schiene bewegt, ist von einer "Emanzipation" jedenfalls meilenweit entfernt.
Wer ein Geschlecht hat, ist selbstverständlich auch sexistisch. Es lebe der Unterschied! Es lebe die Natur! Bzgl. der Bild-Reporterin Schwarzer kann ich nur die Titanic zitieren (Aus der Rubrik "Briefe an die Leser"): "Huuuh, Alice Schwarzer! Schwarz buckelnd wie ein lauernder Rachegeist aus der griechischen Tragödie hockten Sie da im Gericht, schlugen Woche für Woche in jede Blöße, die Kachelmann und seine Verteidiger sich gaben, tief Ihre Krallen – und pfiffen dabei weitgehend auf den Rechtsstaat. Denn der arbeitete ja hauptsächlich in Sachen Täterschutz: Kaum etwa trat Kachelmanns Verteidiger auf, präsentierte der plötzlich den ganzen Fall als »unhaltbar, zumindest unbeweisbar. Die ›Unschuldsvermutung‹ eben« – statt seinen Mandanten vor der Richterbank ebenso eindeutig als Schuldigen darzustellen, wie Sie es in Ihrer Bild taten. Item verfuhren Sie mit dem mittlerweile zurückgetretenen IWF-Chef Strauss-Kahn, wo Sie per Ferndiagnose schon innerhalb weniger Tage wußten, die behauptete Vergewaltigung sei »sehr wahrscheinlich, es gibt Indizien«; dabei in schönster Springer-Manier jeden Unterschied zwischen Beweis, Indiz und Verdacht verwischend, jedoch an den »Täter« appellierend, besser gleich seine Schuld einzugestehen, auf daß dem »Opfer« ein demütigender Prozeß erspart werde usw. usf. Nun wurde es nach Kachelmanns Freispruch aber plötzlich sehr ruhig um Sie; in Ihren wenigen Statements wirkten Sie seltsam kleinlaut. Woher diese Kehrtwende? Hat Sie, Teuerste, vielleicht jemand – angezeigt? Wegen Tribadie, Sodomie, Völkermord? So daß der Schwarzersche Standgerichtshof vorläufig den Betrieb einzustellen hatte? Weil Sie jetzt selber vor den Kadi gehen? Und das Ganze komplett ohne Anwälte, Gutachten und die ständige Beteuerung Ihrer Unschuld ausfechten müssen? Ersparen Sie uns doch diesen auch für uns peinlichen Prozeß! Und gehen Sie endlich in den Knast. Verdient hätten Sie’s, finden jedenfalls Ihre Prozeßbeobachter von der Titanic" :-) |
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Ui! Was für eine Überraschung! Ein antifeministischer Text, der nicht gelöscht wurde! Da klink‘ ich mich doch glatt wieder ein.
Großartig auch, dass Du nicht mitdiskutierst, Sidney. Let them talk! Für mich, mein Bester, ist der heutige Antifeminismus, der wahre Feminismus. Ich brech‘ das mal auf eine ganz einfache Formel: Antifeministen sind Antifeministen, weil sie wahre Frauen lieben. (Heutige) Feministinnen sind Feministinnen, weil sie wahre Männer hassen. Gute Nacht. |
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"wahre Frauen", "wahre Männer" - Gute Nacht.
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schrieb am
15.07.2011 um 13:27
Was denn, was denn Herr Kemper. Wahre Frauen stillen und wahre Männer gehen weitgehend entrechtet ihren Unterhaltspflichten nach. Ihr Statement - schon vergessen?
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Soso, das soll ich wo gesagt haben?
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schrieb am
15.07.2011 um 21:17
So sind die momentanen, kindschaftsrechtlichen Rahmenbedingungen. Sie haben an diesen Zuständen bisher nichts zu kritisieren – eher das Gegenteil ist der Fall, denn Ihre gemachten Äußerungen zum ethischen Recht der Mutter und dem "Verursacherprinzip", soll heißen Unterhaltspflicht ist männlich, lassen diesbzgl. eher die waltende konservativ-feministische Haltung a la Schwab erkennen.
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@ Andreas Kemper
vielleicht "brave Frauen" und "starke Männer" Ich finde Ihr durchhalte vermögen imponierend ;-) |
Ausgabe 08/12
23.02.2012
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