Der stille Betrachter denkt sich: “Mann, leben wir heute in einer eitlen Gesellschaft.” Ist sie eitel, oder schon narzisstisch? Ist es überhaupt noch eine Gesellschaft oder ist es ein Haufen von Egomanen? Jetzt nehmen wir einmal die Kolpi...>> mehr
Ein Jahr und eine Woche ist es jetzt alt, mein Konto bei <<der Freitag>>. Das ist ein schönes Jubiläum - jedenfalls, solange ich mir das einrede. Mein letzter Beitrag liegt auch schon eine ganze Weile zurück. Morgen jährt sich d...>> mehr
`Morgenstund hat Gold im Mund`, denke ich heute Morgen nach dem Aufstehen. Trifft das für den heutigen Tag zu?Von letzter Woche ist eine Menge Arbeit liegen geblieben, wie eigentlich in jeder Woche. Das Arbeitsvolumen ist so groß, dass es nicht mehr in das Fen...>> mehr
Was ist Schicksal? Wenn wir von allen esoterischen Ansätzen absehen, alles Magische weg lassen, so bleibt immer noch ein rationaler Rest: Schicksal ist all das, was man nicht selbst beeinflussen kann.Und Schicksal kann verstärkt werden. Durch aüßere Einflüsse,...>> mehr
Am Wochenende besuchte ich einmal wieder meine Heimatstadt. Der Besuch galt nicht dem Stadtteil meiner Kindheit, sondern dem meiner Jugend. Und weil in meiner Jungend Melancholie eine respektierliche Eigenschaft war, spüre ich sie dann auch immer.Melancholie. ...>> mehr
Hm. Ist der Zeitpunkt der Nahrungsaufnahme wirklich entscheidend? Es gibt Menschen, die früh am Morgen kein Bedürfnis nach Nahrungsaufnahme haben. Sie leben besser damit, ohne Frühstück aus dem Haus zu gehen und dann zu frühstücken, wenn der Körper es verlangt. Ist das ungesund? Andere frühstücken ausgiebig - ich komme ohne Frühstück an manchen Tagen nicht einmal unter die Dusche. Ist das ungesund? Ist die Einnahme des Frühstücks in der Schulpause ungesund? Oder nur asozial? Oder ist es asozial, Kinder ohne Frühstück nicht aus dem Haus zu lassen, obwohl Ihnen das Essen zu diesem Zeitpunkt widerstrebt? Ich glaube, es gibt wesentlich bessere Indikatoren für die Ernährungssituation in unterschiedlichen Sozialgefügen als der Faktor, ob ein Kind mit oder ohne Frühstück aus dem Haus geht. Vielleicht ist das Kind, das zum Frühstück ein Nuss-Nougat-Creme-Croissant isst nicht besser ernährt, als das andere, das in der Pause eine deutlich ausgewogenere Mahlzeit zu sich nimmt. Vielleicht ist es an der Zeit, sich Problemen zu widmen.
Wer Hühnerfleisch geniessen will wird in Frankreich fündig. Stichwort "Label Rouge". Dahinter verbergen sich landwirtschaftliche Produkte, deren Qualität strikt kontrolliert wird. Hühner mit dem Labe...
Lieber Vaustein, ich gebe Ihnen vollkommen Recht: Die erbärmlichen Zustände in der Tierhaltung entpsringen unserem Konsumverhalten. Vielleicht ist es an der Zeit, Fleisch wieder als das zu betrachten, was es ist. Wir essen es heute wie eine Beilage - viel und jeden Tag. Aber wir grübeln ja lieber über das Große anstatt uns unseren kleinen Alltag einmal genauer anzusehen.
Eine persönliche Erfahrung hat mir gezeigt, dass man durch den Wunsch, weniger zu Arbeiten auch positiv auffallen kann. Fördert es doch das Bild einer Verantwortungsvollen, verlässlichen Persönlichkeit zutage.
Es muss jeder Führungskraft bewusst sein, dass das Verlangen von 110 Prozent Leistung auf Sand baut, weil dies nicht nachhaltig und damit nicht dauerhaft ist. Außerdem lagert so in der Firma kein Potenzial mehr, dass Notsituationen durch Überstunden abfedern kann.
Problematisch ist, dass das Siegel Bio an sich nicht hinreichend definiert ist. Infolge verknüpft der Einkaufende selbst die Attribute aus seiner eigenen Vorstellung.
Hier sind wir wieder an einem Grundproblem. Unsere Gesellschaft lässt sich gerne entmündigen oder hat einen anderen Fokus darauf, was wichtig und unwichtig trennt. Doch unser Empfinden ist in der Ausdifferenzierung dieses jungen Marktes extrem wichtig, weil wir durch unser Kaufverhalten den Markt mitbestimmen. Deshalb müssen wir lernen, uns wieder mit den alltäglichen Dingen unseres Lebens zu beschäftigen, damit wir unter anderem die Definition von Bio für uns finden.
Ein Beispiel: Ich kenne gerne den Bauernhof, der meine Äpfel produziert. Er liegt auch noch im gleichen Dorf, in dem ich wohne. Daraus folgt, dass ich zum einen die Produktion des Obstes sehen kann, zum anderen lange Transportwege entfallen, die das Siegel Bio für mich sehr stark einschränken.
Ob sich die Produktion von Bio-Lebensmitteln in weit entfernten Niedriglohnländern weiterhin so rentiert, wie das jetzt der Fall ist, ist ohnehin fraglich. Der Markt wird sich hier auch neu ordnen und definieren müssen, weil Energiekosten verhältnismäßig stark steigen.
Ich will jeden auffordern, sich über die kleinen Dinge Gedanken zu machen. In Deutschland wird gerne das Große betrachtet; es ist so auch einfacher, die Schuld für die eigenen Unüberlegtheit jemandem anderen zu geben.
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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