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Ein Jahr und eine Woche ist es jetzt alt, mein Konto bei <<der Freitag>>. Das ist ein schönes Jubiläum - jedenfalls, solange ich mir das einrede. Mein letzter Beitrag liegt auch schon eine ganze Weile zurück. Morgen jährt sich der Tag, an dem ich den kleinen Artikel <<Schwarze Morgenstund>> veröffentlicht habe. Wenn das nicht Beweis genug dafür ist, dass mir die Entschleunigung des Lebens wirklich zur Herzensangelegenheit geworden ist!
Nachdem ich fast den ganzen Jaunuar und den halben Februar mit mal ernsterer und mal einfach nur lästiger Krankheit zugebracht habe, ist es nun an der Zeit, wieder positiv weiterzugehen. Sprich: Ich habe keine Lust mehr auf Viren, Baktereien, Keime und die durch sie hervorgerufenen Infekte. Noch weniger habe ich Lust auf allerigsche Reaktionen, die von Medikamenten hervorgerufen werden, die zur Eindämmung der vorgenannten Infekterreger gerne eingenommen werden. Heute sitze ich wieder im Büro und ich habe mich entschlossen, einfach nur gesund zu sein. Das ist nicht zu viel verlangt und eigentlich ganz einfach. Und siehe da: zumindest heute Morgen funktioniert das wunderbar!
Wenn es einem gesundheitlich richtig schlecht ging, fällt es einem auch wieder viel leichter, eine gesunde Distanz zwischen sich und die Anforderungen des Arbeitsalltags zu bringen. Der Blick auf die Folgen von Überanstrengung - und damit einer ganz anderen Art von extistenzieller Bedrohung - lassen mich bei den scharfen Drohungen der Arbeitgeber (Entlassung, Kürzung der freiwilligen Leistungen und Lohnbestandteile, und so weiter) heute nur müde lächeln. Ich hoffe, dass ich mir den Zustand eine Weile bewahren kann und es schaffe, mich immer rechtzeitig von den zerrenden Aufgaben zu lösen. Ich weiß, damit bin ich sowohl produktiver in der Firma und gleichzeitig entspannter zu Hause.
In diesem Sinne feiere ich morgen vielleicht in der Mittagspause den Jahrestag meines vorletzten Blogeintrags.
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Zu deiner gelungenen Entschleunigung kann ich nur gratulieren und wünsche dir viel Grund zum (wenn auch müde) Lächeln.
Aber dein letzter Satz klingt so nach "vorletztem Blogeintrag". Ich gönne dir deine Ruhe und Entspannung, aber dein Blog gefällt mir, so dass ich gerne gelegentlich von dir lesen würde... |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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