Sotho Talker

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Nach 1978 geboren? Dann lesen.

27.01.2010 | 21:00 Cassandra
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28.01.2010 | 10:16 Sotho Talker
ja die 68er wollten die welt verändern. so... die welt HAT sich verändert. aber eins kann man den 68ern nicht vorwerfen: DIE waren das ganz sicher nicht. selber ein kind der "generationsgrenze" ...
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28.01.2010 | 11:41 Sotho Talker
aha :) so funktioniert das hier. unterkommentare sindnicht möglich. nun den. der vorige kommentar geht "@Streifzug" und dieser hier @chrisamar [quote] Das wirklich Absurde ist doch, dass es z.B. Nazis immer noch gibt [/quote] weil dieses gesellschaftsphänomen meiner meinung nach kein kind des 20.jhdts ist sondern diese ideologie viel älter. die geschichte der menschheit belegt meine these.
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Nach 1978 geboren? Dann lesen.

27.01.2010 | 21:00 Cassandra
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28.01.2010 | 10:16 Sotho Talker
ja die 68er wollten die welt verändern. so... die welt HAT sich verändert. aber eins kann man den 68ern nicht vorwerfen: DIE waren das ganz sicher nicht. selber ein kind der "generationsgrenze" ...
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28.01.2010 | 11:37 Sotho Talker
der link wirkt wie eine anklage und ich habe auf verständnis gehofft...
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Nach 1978 geboren? Dann lesen.

27.01.2010 | 21:00 Cassandra
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28.01.2010 | 10:16 Sotho Talker
ja die 68er wollten die welt verändern. so... die welt HAT sich verändert. aber eins kann man den 68ern nicht vorwerfen: DIE waren das ganz sicher nicht. selber ein kind der "generationsgrenze" zu sein bringt eine eigene interessante perspektive auf dieses thema. medial präsent war diese generation (für damalige verhältnisse!), aber gesellschaftlich bewegen konnte sie nicht wirklich, und wenn dann nur an der oberfläche und in kleinen bereichen. (die wahrheit schmerzt!) somit erklären sich auch beide texte. sowohl die alte generation als auch die junge: beide suchen die verantwortung für alles was schiefgelaufen ist beim anderen (die positiven aspekte werden ohnehin völlig ausgespart) der wahre "schuldige" ist aber die gesellschaftliche trägheit bei veränderungen und die aufrechterhaltung der illusion einer revolution die eben keine war! und somit ist für die tatsächliche veränderung die mit der welt vorgegangen ist genau der schatten jenes "establishments" verantwortlich den die 68er so engagiert, aber erfolglos, bekämpften, denn die verantwortlichen von heute und der letzten jahrzehnte sind (von wenigen ausnahmen ohne echten einfluss abgesehen) kein teil der damaligen bewegung gewesen, die ja nicht die gesamtheit einer generation umfasst hat sondern eben nur einen kleinen teil, auch wenn das gerne ein bischen selbstverliebt so dargestellt wird. den 68ern bleibt nur ihr scheitern einzugestehen, nicht ein scheitern in der umsetzung, denn es gab keine umsetzung, sondern ein viel tiefergehendes scheitern, ein scheitern ihre ideale auch nur ansatzweise in der gesellschaft zu verankert zu haben. dieses scheitern ist um so schlimmer weil es nicht eingestanden wird und versucht wird irgendwie ein mythisch verklärtes bild zu schaffen. die jungen sollten nicht zu hart über diese 68er urteilen, denn eines bleibt bewundernswert an dieser generation: sie hat nie wirklich aufgegeben.
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