spa

helmholtzplatz

Blogbeiträge

28.03.2009 | 19:54 spa

Zwischenruf: Vielfalt fördert Bildungsgerechtigkeit

Weshalb "Die Linke" den Ausbau freier Schulen unterstützen sollte Replik zu: Klasse mit Kasse?, Disput (Zeitschrift der Linkspartei), Februar 2009 Freie Schulen sind private Schulen, die in Trägerschaft von gemeinnützigen Initiativen und Organisati... >> mehr

Kommentare

Kommentar zu

Mustermann musste sterben

Alltag | 24.12.2009 | 09:00 Susanne Lang
portrait
24.12.2009 | 11:07 spa
facebook-accounts werden in der regel nach einigen tagen wieder aktiviert, wenn man sich beschwert. habe das selbst erlebt. es wird wenig damit zu tun haben, dass das max mustermann ist, denn die deaktivierung erfolgt automatisch, wenn facebook mehrere indizien erkannt haben will, das etwas nicht koscher sein könnte
portrait
16.12.2009 | 10:22 spa
selbst wenn es "qualitätsjournalismus" gibt, die berliner lokalnachrichten der morgenpost bzw. welt gehören ganz sicher nicht dazu.
Kommentar zu

Hoffmanns Verfehlungen

Politik | 24.11.2009 | 18:52 Matthias Krauß
portrait
25.11.2009 | 00:28 spa
Die Frage ist, ob er vor der Ehrenkommission der Leipziger Universität bestanden hätte, wenn dieser klar gewesen wäre, dass er früher einmal IM war. Nachvollziehbar ist ja irgendwie, dass 20 Jahre nach der Wende, also 39 nach seiner Verpflichtungserklärung, er das vergessen hat. Aber 1989 war das noch nicht so lange her und die PDS, deren Mitglied er seit 1990 ist, hat schon 1991 beschlossen, dass Stasitätigkeiten bekanntgemacht werden müssen, wenn man ein Mandat oder eine Funktion mit öffentlicher Wirkung erhält bzw. gewählt werden will. Aus Verdrängen wird Vergessen. Menschlich verständlich, politisch falsch.
Kommentar zu

Blick in die Zukunft

Politik | Velten Schäfer
portrait
04.06.2009 | 11:10 spa
Kommunalwahl in MacPom: "15.544 Bewerbungen gibt es im Nordosten für 8290 Mandate" Was soll an fast doppelt soviel Bewerbungen wie Mandaten falsch sein?
Kommentar zu

Wolfgang zeigt’s der Ursula

18.05.2009 | 17:01 Joachim Losehand
portrait
19.05.2009 | 08:32 spa
gerade wieder richterlich festgestellt: „Um sich solche Videos oder Bilder anzusehen, benötigt man komplizierte Suchwörter und oft spezielle Programme, da kommt man nicht mit einem Klick heran.“ www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg-Georg-Duerrschmidt-Kinderpornografie;art128,2801323
>> mehr

Politikarena

Antworten

spa 08.10.2009 | 12:58

Die Linkspartei (bzw. PDS) arbeitet(e) seit Jahren ihre Vergangenheit auf. Das fing Ende 1989 u.a. mit dem Schumann-Referat an ("Wir brechen unwiderruflich mit dem Stalinismus als System!") und hörte nicht mit der Kritik an unkritischen DKP-Kandidaturen auf.

Aus einem Bericht der historischen Kommission: "(...)die PDS (...) zog aus dem missglückten Experiment des Staatssozialismus, aus seinen Fehlleistungen und Verbrechen die Folgerung, dass sozialistische Ziele ausschließlich mit demokratischen Mitteln, nur durch das Handeln von Mehrheiten erreicht werden können."

Es gibt viele weitere Belege für die oft auch schmerzliche Aufarbeitung, die man bitte zur Kenntnis nehmen sollte, z.B. die Präambel zum Berliner Koalitionsvertrag zwischen SPD und PDS aus dem AJhr 2001.

Aufarbeiten bedeutet aber nicht, frühere SED-Funktionäre pauschal als Sündenböcke zu verurteilen. Wer sich mit der Geschichte der SED und der DDR beschäftigt weiß, dass es da kein schwarz-weiß gibt. Das gleiche gilt für Inoffizielle oder offizielle Mitarbeiter der Stasi.

Die Frage ist also vollkommen falsch gestellt, denn die Linkspartei arbeitet ihre Gechichte seit Jahren auf. Besser als andere Parteien.

Kommentare

zelotti 10.10.2009 | 02:48

Bis heute hat kein verantwortlicher Funktionär versucht, das Scheitern des Systems im Detail zu analysieren. Natürlich hat keiner Selbstmord begangen, weil ja alles nur Lüge und Phrase war. Keiner von ihnen hat Konsequenzen gezogen aus einem geriatrischen Staat der Volksversklavung. Keiner war dankbar, dass man ihn nicht an die Wand gestellt hat. Die PDS hat das Erbe dieser Partei der Kollaborateure angetreten. Was hat sie unternommen, um die Schuld dieser Männer abzutragen, die unter uns lebten? Zu wenig, denke ich. Noch immer sind die Sünden eine Ulbricht wie die Sprengung von Kirchen nicht ungeschehen gemacht. Noch immer dominiert Rechtfertigung über Abrechnung. Noch immer ist der Sozialismus der PDS kleinbürgerlich reaktionär statt progressiv.

spa 10.10.2009 | 08:43

zelotti, könntest Du mal bitte ein paar belege für deine meinung bringen? es gibt haufenweise literatur dazu. selbstmorde gab es wirklich http://www.remote.org/frederik/culture/berlin/hk-13-11-01-02-full.gif wie soll man die sprenung einer kirche "ungeschehen" machen? das geht nur symbolisch. wenn man keine kenntnisse hat, wie die pds mit ihrem erbe umgeht, ist es logisch dass man das was sie tut für "zu wenig" hält. Abrechnung ist der falsche Terminus, es geht um Aufarbeitung.

zelotti 10.10.2009 | 02:48

Bis heute hat kein verantwortlicher Funktionär versucht, das Scheitern des Systems im Detail zu analysieren. Natürlich hat keiner Selbstmord begangen, weil ja alles nur Lüge und Phrase war. Keiner von ihnen hat Konsequenzen gezogen aus einem geriatrischen Staat der Volksversklavung. Keiner war dankbar, dass man ihn nicht an die Wand gestellt hat. Die PDS hat das Erbe dieser Partei der Kollaborateure angetreten. Was hat sie unternommen, um die Schuld dieser Männer abzutragen, die unter uns lebten? Zu wenig, denke ich. Noch immer sind die Sünden eine Ulbricht wie die Sprengung von Kirchen nicht ungeschehen gemacht. Noch immer dominiert Rechtfertigung über Abrechnung. Noch immer ist der Sozialismus der PDS kleinbürgerlich reaktionär statt progressiv.

spa 10.10.2009 | 08:43

zelotti, könntest Du mal bitte ein paar belege für deine meinung bringen? es gibt haufenweise literatur dazu. selbstmorde gab es wirklich http://www.remote.org/frederik/culture/berlin/hk-13-11-01-02-full.gif wie soll man die sprenung einer kirche "ungeschehen" machen? das geht nur symbolisch. wenn man keine kenntnisse hat, wie die pds mit ihrem erbe umgeht, ist es logisch dass man das was sie tut für "zu wenig" hält. Abrechnung ist der falsche Terminus, es geht um Aufarbeitung.

cms 08.10.2009 | 10:11

Ich gebe Olaf Dudek recht. Aber ich ziehe einen anderen Schluss, bezogen auf die Frage: Denn aufarbeiten bedeutet nicht unbedingt distanzieren, sondern kann auch genauso das Propagieren besagter Einsicht, dass der realexistierende Sozialismus ein unfreies und menschenverachtendes System war, bedeuten. Zu dieser Einsicht gehört meines Erachtens aber auch eine Entschuldigung bei denen, die unter diesem System gelitten haben.
Die CDU sollte übrigens nicht nur aufarbeiten, was sie nach '45 gemacht hat, sondern auch ihre DDR-Vergangenheit.

spa 08.10.2009 | 10:40

Die Linkspartei (bzw. PDS) arbeitet(e) seit Jahren ihre Vergangenheit auf. Das fing Ende 1989 u.a. mit dem Schumann-Referat an ("Wir brechen unwiderruflich mit dem Stalinismus als System!") und hörte nicht mit der Kritik an unkritischen DKP-Kandidaturen auf.

Aus einem Bericht der historischen Kommission: "(...)die PDS (...) zog aus dem missglückten Experiment des Staatssozialismus, aus seinen Fehlleistungen und Verbrechen die Folgerung, dass sozialistische Ziele ausschließlich mit demokratischen Mitteln, nur durch das Handeln von Mehrheiten erreicht werden können."

Es gibt viele weitere Belege für die oft auch schmerzliche Aufarbeitung, die man bitte zur Kenntnis nehmen sollte, z.B. die Präambel zum Berliner Koalitionsvertrag zwischen SPD und PDS aus dem AJhr 2001.

Aufarbeiten bedeutet aber nicht, frühere SED-Funktionäre pauschal als Sündenböcke zu verurteilen. Wer sich mit der Geschichte der SED und der DDR beschäftigt weiß, dass es da kein schwarz-weiß gibt. Das gleiche gilt für Inoffizielle oder offizielle Mitarbeiter der Stasi.

Die Frage ist also vollkommen falsch gestellt, denn die Linkspartei arbeitet ihre Gechichte seit Jahren auf. Besser als andere Parteien.

spa
linksliberaler (betonung auf links) aus prenzlauer berg
Mitglied seit:
1 Jahr 5 Wochen
Zuletzt aktiv:
24.12.2009
Status:
Blogger
Aktivität:
Beiträge: 1
Kommentare: 20
Mein Projekt:
Mein Web:
Logbuch
19:11
ruhrrot hat gerade einen Kommentar geschrieben.
19:05
dame.von.welt hat gerade einen Kommentar geschrieben.
19:05
Magda hat gerade einen Kommentar geschrieben.
19:03
ChristianBerlin hat gerade einen Kommentar geschrieben.
19:03
wahr hat gerade einen Kommentar geschrieben.
Fussballarena/Wahlkampfarena (community)
MIssbrauchsdebatte

portlet_missbrauch.png

Aktuelle Ausgabe bestellen
Freiwillige vor!

Ausgabe 11/10
18.03.2010

keine Versandkosten
kein Aufpreis

Einzelpreis: 2.90 €

>> bestellen

probeabo260x120.jpg

Buch der Woche

11bdw.png

WKA_Powerradio

WKA_portlet_powerradio.png

Freitag unterstuetzt

portlet_polit_camp01.png

 
 
 
 
© der Freitag Mediengesellschaft mbH & Co. KG