Ich bin ein Vertriebener. Jedenfalls nach dem Verständnis der Vertriebenenverbände. Ich bin in Münster geboren und in Bremen aufgewachsen - genauso, wie meine Mutter in Bremen aufgewachsen ist. Meine Vater stammt wie der Rest seiner Familie aus ...>> mehr
Ich habe gestern den Beitrag von Aaron Koenig zu direkter Demokratie und vor allem zum Minarettverbot in der Schweiz gelesen. Ich war absolut nicht seiner Meinung.
Mir kam allerdings nicht in den Sinn, ihn für einen Rechten zu halten. Ich habe seinen Blo...>> mehr
Ich bin Agnostiker. Ich glaube, dass es Gott gibt. Ich glaube allerdings nicht, dass das sonderlich viel mit unserem irdischen Leben zu tun hat, und für mich ist das eine gute Sache. Ich bin großgeworden bei einer alleinerziehenden, feministischen k...>> mehr
Ja, ich bin für Frauenquoten - aber eigentlich hasse ich sie. Ich fange hier gar nicht erst an mit dem Rattenschwanz an Problemen, Unsinnigkeiten und Ungerechtigkeit, der durch Frauenquoten entsteht. Lesen Sie das in der Debatte nach. Was ich hier ...>> mehr
Der Satz: "Israel hält das Nuklearmonopol im Nahen Osten und mit seinen Kernwaffen eine ganze Region in Schach." ist komisch, aber irreal.
Damit könnte der Autor bei einem Satirewettbewerb in Sat1 o...
Israel ist die einzige Atommacht bis Pakistan und israelische Atomwaffen bieten genau das gleiche Abschreckungspotenzial wie alle anderen Atomwaffen auch. Was ist also an dem Satz so skurril?
Mit dem Fakt im Hinterkopf, dass der Autor recht eindeutig ein religiöser und politischer Christ ist, ein paar Kommentare eines Säkulärhumanisten: Dass die Linke sich mit dem Untergang des Ostblocks auch in ihrem Umgang mit Religion weiterentwickelt hat, ist eine gute Sache - und die eigene Weiterentwicklung anzuerkennen ist auch eine Kernforderung des Christentums. Linke setzen sich heute für Freiheit und Gleichbehandlung der Relgionen ein, anstatt für ihre Abschaffung. Auch damit sollte ein Christ eigentlich keine Probleme haben. Der Unterschied, den ich nun zwischen dem Christentum und dem Islam sehe, ist Toleranz - oder eher ihre Abwesenheit. Freiheitlich und menschenrechtlich denkende Muslime treten islamistischem Fundamentalismus klar und deutlich gegenüber, zu sehen etwa in der St. Petersburg-Declaration. Sie tolerieren sie nicht. Und das, obwohl sie meist in Ländern leben, in denen der gesamte Islam als frauenfeindlich, gewalttätig und rückständig betrachtet, teilweise sogar politisch diskriminiert wird, wie in der Schweiz. Die meisten Christen auf der anderen Seite, speziell Katholiken, scheinen kein großes Problem mit ihren erzreaktionären Glaubensbrüdern zu haben. Ihre Solidarität, alleine durch die Zugehörigkeit zu denselben Kirchen, die sich gegen ein modernes Familienbild und gegen das Recht auf Verhütung selbst in Afrika aussprechen, verschafft diesen Kirchen eine Legitimation in der Gesellschaft, die sie nicht mehr verdient haben, als fundamentalistische Muslime. Ich mache mir nicht die Illusion, dass dieser Gedankengang hinter jedem linken Bemühen für Toleranz gegenüber der muslimischen Gemeinschaft steht, aber er kann deutlich machen, dass alle drei Seiten, Christen, Muslime und Säkuläre ihre Schwächen haben, vor allem aber auch ihre Stärken. Und die muss man ihnen zuerkennen.
Herr Koenig, nachdem ich ihren Artikel sowohl in der Freitag als auch hier gelesen habe, kann ich zumindest wieder hoffen, dass ihre mediale Verurteilung als Rechtspopulist unberechtigt war. Trotzdem machen Sie einen sehr gefährlichen Fehler - denselben, wie die 57%, die für das Verbot gestimmt haben. Ihre Anmerkung, dass nicht die ganze Schweiz den Rechten verfallen ist, ist wichtig und höchstwahrscheinlich wichtig. Aber trotzdem hat die Schweiz rechts gestimmt. Denn das Minarettverbot ist ein Angriff auf den gesamten Islam, nicht nur eine Grenze für Fundamentalisten. Und es war ein Angriff nur gegen den Islam und nicht gegen den "Heiligen Stuhl" oder fundamentalistische Evangelikale. Und ein solcher Angriff ist flasch, daran ändert aller gute Wille nichts.
"Auch sonst wird Köhler immer dann besondere Kompetenz bescheinigt, wenn sie besonderen Unsinn redet."
Auch sonst wird Klaue immer dann besondere Kompetenz bescheinigt, wenn er besonderen Unsinn sch...
Warum sie an Barack Obama hassen, was wir lieben. 2012 steht in den USA im Zeichen des Präsidentschaftswahlkampfs und auch Europa schaut gespannt zu. Christoph von Marschall erklärt die unterschiedlichen politischen Kulturen dies- und jenseits des Atlantiks und entlarvt typische Vorurteile auf beiden Seiten
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