Spiegelfechter

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Artikel

Politik | 27.02.2010 | 10:20 Spiegelfechter
Ein Gebot des Abstands
Die Lehren aus der Hartz-Debatte müssten lauten: Weg mit der sozialpolitischen Sanktionspraxis! Her mit einem flächendeckenden Mindestlohn! >> mehr

Blogbeiträge

07.02.2009 | 11:04 Spiegelfechter

George W. Beelzebub

Was für ein Spektakel! Die gesamte Welt blickte gestern nach Washington, wo unter den hoffnungsvollen Blicken von fast zwei Millionen Amerikanern der Messias der Neuzeit die Weltherrschaft übernahm. George W. Bush und sein mächtiger Mentor Dick Cheney... >> mehr
04.02.2009 | 20:23 Spiegelfechter

Hartz-IV Hamster

Wirtschaftsminister Glos und sein innig verbundener Kollege aus dem Umweltressort Sigmar Gabriel stellten heute ein bahnbrechendes Konzept vor, mit dem die Regierung einerseits den Endsieg über die Arbeitslosigkeit besiegeln will, um Deutschland immerwährende ... >> mehr

Kommentare

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Protektorat Haiti

Politik | 19.01.2010 | 13:05 Lutz Herden
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19.01.2010 | 16:53 chapultepec
VORSCHLAG: um die Ausgewogenheit des Freitags wiederherzustellen, könnte man vielleicht einen ausführlichen Artikel über folgendes Thema schreiben "...Interview mit Frieder Wagner, dem Macher des pre...
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20.01.2010 | 10:05 Spiegelfechter
@chapultepec Mich würde ja mal interessieren, welche unabhängigen Quellen Du vorweisen kannst, die bestätigen, dass Aristide "gekidnappt" wurde. Wenn ich das richtig sehe, nennst Du hier "nur" Waters und Robinson. Waters beruft sich m.W. auf einen Anruf von Aristide und Robinson ist Aristides Rechtsbeistand - in beiden Fällen ist die Primärquelle also Aristide selbst. Als Quelllage für einen Disput dieser Art finde ich das etwas mager. Ich weiß natürlich auch nicht, was sich damals genau abgespielt hat und es ist unumstritten, dass die USA bei der Absetzung Aristides eine Rolle gespielt hat. Aber die Aussage von Lutz Herden ist in ihrer Quellenlage nicht schlechter als Deine Aussage.
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05.12.2009 | 18:33 Spiegelfechter
Werter Jörg, ist ja schön, dass Du auch hier "Werbung" für meinen Artikel machst. Das macht die Diskussion allerdings schwierig, da ich Deine Vorwürfe auf verschiedenen Plattformen zusammensuchen muss. Aber sei es drum. Du schreibst: Zitat: "Fallen irgendjemandem die Parallelen auf?" Das will ich doch hoffen, denn das ausgewählte Zitat vom Miersch ist auch vollkommen korrekt. Natürlich muss man die Mittel abwägen, sie sind schließlich nicht unendlich. Wenn man begrenzte Mittel hat, muss man sie so einsetzen, dass der Nutzen maximal ist. Oder siehst Du das anders? Weiter schreibst Du: Zitat: "Und auch den Begriff Klima-Hysterie hat Berger von Miersch entliehen." Ich bitte Dich, der Begriff Klima-Hysterie ist doch nicht von Miersch gepachtet worden. Wenn überhaupt, darf Björn Lomberg da seine Rechte geltend machen ;-) Weiter schreibst Du: Zitat: "Wie begründet Berger seine Skepsis? Er argumentiert, dass es zwar klar sei, dass der Klimawandel teilweise durch Menschen verursacht sei, aber nicht klar sei, dass veränderte Verhaltensmuster den Klimawandel tatsächlich stoppen würden." Nein, so argumentiere nicht. Ich sage sogar, dass klar ist, dass veränderte Verhaltensmuster den Klimawandel auf gar keinen Fall stoppen können. Darin sind sich allerdings alle Klimawissenschaftler einig. Zitat: "Und dass der Stern-Report im Jahr 2006 errechnet hat, dass die Folgen des Klimawandels deutlich teurer kämen als die Anstrengungen zur Verhinderung, nimmt er nicht einmal zur Kenntnis." Nein, weil er die Berechnung des Stern-Reports a) grundsätzlich für fragwürdig hält und b) diese Berechnungen nicht unter dem Alternativszenario aufgestellt worden, dass tatsächlich Geld in die Folgenabwehr investiert wird. Daher macht eine Einbeziehung dieser Berechnungen auch gar keinen Sinn. Es geht um die Alternative, entweder die Summe X in Treibhausgasreduktion zu stecken oder halt nichts zu investieren. Es geht darum, wie man dieses Summe X so investieren könnte, dass der Allgemeinheit - und hier insbesondere den Ländern, die von den Folgen getroffen werden -, der größte Nutzen entsteht. Zitat: "Das alles ist schade, weil es die für internationale Gerechtigkeitsfragen außerordentlich relevante Frage nach der Verteilung der Lasten so eher vernebelt wird" Im Gegenteil - die internationale Gerechtigkeitsfrage ist Kern meines Einwurfes.
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Die Einsamkeit des Profis

Alltag | 11.11.2009 | 14:30 Axel Brüggemann
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11.11.2009 | 16:47 Kritische Masse
"Als am gestrigen Abend die Meldung vom Freitod des deutschen Fußball-Nationaltowarts Robert Enke über die Ticker ging, ließ sich bereits erahnen, welche Vorstellung ab heute im Medienzirkus gegeben w...
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11.11.2009 | 17:41 Spiegelfechter
Ah geh, liebe Magda Wenn man die sensationsgeilen Medienkonsumenten, die sich für jede Einzelheit an einem solchen Fall von Selbsttötung, denn nicht mehr als "Pöbel" bezeichnen darf - für was darf man den Begriff denn sonst noch verwenden? Gar nicht mehr? Ist böse elitär? Mag sein, ich halte mich allerdings nicht an solche PC-Konventionen.
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Gut, dass wir drüber geredet haben

Alltag | 06.11.2009 | 14:15 Jens Berger
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06.11.2009 | 21:43 jfenn
Ich wiederhole mich bisweilen: "Die Web-2.0-Projekte sind entstanden, weil es eine große Unzufriedenheit mit den bisherigen (Offline-)Angeboten gab. Der Brockhaus oder die Britannica sind ja nicht des...
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07.11.2009 | 14:08 Spiegelfechter
@krisha Zitat: "Dies mag natürlich an der, wie schon im leicht provozierend geschriebenen Artikel, recht nerdigen Verfasserklientel liegen." Auch, aber nicht nur. Bei Naturwissenschaften ist die Trennung nun einmal recht scharf, während bei den Geistes- und Wirtschaftswissenschaften die Ideologie auch eine gewisse Rolle spielt. "Der Nerd" kann mit binären Schwarz-Weiß-Bildern gut umgehen, aber in den Grautönen verliert er sich. Alleine die zwanghafte Trennung zwischen relevant und irrelevant ist ein solches Binärdenken.
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Gut, dass wir drüber geredet haben

Alltag | 06.11.2009 | 14:15 Jens Berger
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06.11.2009 | 21:43 jfenn
Ich wiederhole mich bisweilen: "Die Web-2.0-Projekte sind entstanden, weil es eine große Unzufriedenheit mit den bisherigen (Offline-)Angeboten gab. Der Brockhaus oder die Britannica sind ja nicht des...
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07.11.2009 | 10:04 Spiegelfechter
@jfenn Zitat: "Der einzige Vorteil der Wikipedia gegenüber dem Brockhaus ist ihre Aktualität und ihre Verfügbarkeit bis ins letzte Kaff hinein." Aber Brockhaus, Meyers und Co. sind doch auch online und digital verfügbar und somit auch bis ins letzte Kaff hinein verfügbar. Zitat: "Das Google-Ranking hat mit der Qualität der Wikipedia überhaupt nichts zu tun, sonst wäre Google hier sehr viel wählerischer." Ja sicher. Aber der "normale User" klickt in der Google-Liste auf den ersten oder - wenn es hoch kommt - die ersten paar Treffer, Qualität hin, Qualität her. Mit diesem Zeichen mangelnder Medienkompetenz treiben sie die Wikipedia noch weiter nach oben. So wird ein besseres Fork schnell zu einer Profi-Angelegenheit, von der Otto Normalnutzer erst einmal gar nichts weiß. Zitat: "Wer eine "geringe Online-Kompetenz" hat, ist mit den neuen Medien genauso schlecht dran wie mit den alten: er wird immer nehmen müssen, was ihm einer gerade reicht, sei es der Springer-Konzern oder eben Google." Oder eben Wikipedia. Nur, dass man bei Wikipedia zumindest theoretisch Einfluss nehmen kann, was ja vorgestern probiert wurde. Dem Rest kann ich vorbehaltslos zustimmen.
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Politikarena

Antworten

Woche 20/2009 Am 12.05.2009 | 11:39 fragte Der Freitag

Ist die EU-Wahl überflüssig?

Spiegelfechter 14.05.2009 | 11:32

Die Themen der Europapolitik der Parteien gehen im allgemeinen Vorwahlkampf für den Bundestag komplett unter. Weder Politik noch Medien haben ein Interesse, die Europawahlen als eigenständige Veranstaltung herauszustellen. Was übrig bleibt, ist ein vollkommen verwirrter und ahnungsloser Wähler, der sein Kreuzchen dort macht, wo er es bei den Bundestagswahlen auch machen würde. So etwas spottet dem Gedanken einer Wahl und ist idT überflüssig.

Spiegelfechter 09.05.2009 | 13:05

Nein - das Grundgesetz ist in diesem Punkt eindeutig formuliert. Natürlich ist Kindesmissbrauch ein schlimmes Verbrechen. Aber auch Mord und Vergewaltigung sind schlimme Verbrechen. Zur Vorbeugung, Verfolgung und Sanktionierung solcher Verbrechen gibt es Regeln, die sich bewährt haben. Es gibt kein Argument, warum diese Regeln nicht auch für den Straftatbestand Kindesmissbrauch gelten sollten. Im Zweifel für das Grundgesetz - und das ist in diesem Punkt eindeutig.

Spiegelfechter 04.05.2009 | 14:24

Das ist sicher nicht sinnvoll, da die MdBs schließlich ihren Wahlkreis in Berlin vertreten sollen. Wer einen Zwangswohnsitz Berlin fordert, fördert damit die Entfremdung von Politik und Volk, indem er einen garantiert volksfreien Freiluftzoo für die Politelite errichtet. Der Kontakt zur Basis im Wahlkreis hat da eindeutig Vorrang.

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Kommentare

Woche 35/2009 Am 24.08.2009 | 21:34 fragte Friedland

Wäre Rot-Rot-Grün so schlimm für Deutschland?

drthomasfeist 27.08.2009 | 11:01

Eine Nachfolgepartei der SED darf nicht an der Regierung beteiligt werden. Als Leipziger, der mit dafür gesorgt hat, dass die Genossen 1989 verjagt wurden, ist es für mich unvorstellbar, wie schnell Menschen die Rolle dieser Partei vergessen haben. Eine Politik, die mit dem Versprechen des "heilen Sozialstaats" 2009 die Wähler betrügt. Die DDR war Sozialstaat auf Pump, hatte den Mindestlohn für Alle usw. Mit den Erben dieser Partei ist "kein Staat" zu machen. Die SED-PDS-LINKE ist ein Gebilde mit extremistischen Rändern und zwei Vorsitzenden, die so recht das soziale Gewissen dieses Landes repräsentieren. Gysi und Lafontaine in Regierungsverantortung: nein danke!

Spiegelfechter 27.08.2009 | 17:07

Eine Empfehlung hätte ich auch:

Lukas 6, 36-42

Woche 35/2009 Am 24.08.2009 | 21:34 fragte Friedland

Wäre Rot-Rot-Grün so schlimm für Deutschland?

drthomasfeist 27.08.2009 | 11:01

Eine Nachfolgepartei der SED darf nicht an der Regierung beteiligt werden. Als Leipziger, der mit dafür gesorgt hat, dass die Genossen 1989 verjagt wurden, ist es für mich unvorstellbar, wie schnell Menschen die Rolle dieser Partei vergessen haben. Eine Politik, die mit dem Versprechen des "heilen Sozialstaats" 2009 die Wähler betrügt. Die DDR war Sozialstaat auf Pump, hatte den Mindestlohn für Alle usw. Mit den Erben dieser Partei ist "kein Staat" zu machen. Die SED-PDS-LINKE ist ein Gebilde mit extremistischen Rändern und zwei Vorsitzenden, die so recht das soziale Gewissen dieses Landes repräsentieren. Gysi und Lafontaine in Regierungsverantortung: nein danke!

Spiegelfechter 27.08.2009 | 15:10

@drthomasfeist

Zitat aus einem Brief an den Bezirksausschuss für Jugendweihe (JW), datiert vom 9. November 1989 - dem Tag, an dem die Mauer fiel:

"Als Tradition der freireligiösen Vereinigungen (seit 1859) sollte die JW wieder den Inhalt einer marxistisch-leninistischen Weltanschauung haben."

Klingt das in irgendeiner Form "staatstragend" oder klingt das "oppositionell"?

Kleiner Tipp: Autor dieses Wunsches nach mehr marxistisch-leninistischer Weltanschauung ist ihr Parteifreund Althaus.

Woche 35/2009 Am 24.08.2009 | 21:34 fragte Friedland

Wäre Rot-Rot-Grün so schlimm für Deutschland?

drthomasfeist 27.08.2009 | 11:01

Eine Nachfolgepartei der SED darf nicht an der Regierung beteiligt werden. Als Leipziger, der mit dafür gesorgt hat, dass die Genossen 1989 verjagt wurden, ist es für mich unvorstellbar, wie schnell Menschen die Rolle dieser Partei vergessen haben. Eine Politik, die mit dem Versprechen des "heilen Sozialstaats" 2009 die Wähler betrügt. Die DDR war Sozialstaat auf Pump, hatte den Mindestlohn für Alle usw. Mit den Erben dieser Partei ist "kein Staat" zu machen. Die SED-PDS-LINKE ist ein Gebilde mit extremistischen Rändern und zwei Vorsitzenden, die so recht das soziale Gewissen dieses Landes repräsentieren. Gysi und Lafontaine in Regierungsverantortung: nein danke!

Spiegelfechter 27.08.2009 | 11:30

Nur gut, dass in der CDU die ehemaligen Mitglieder der der Blockpartei Ost-CDU, mithin Stützen des DDR-Systems, keine politische Verantwortung tragen. Oder wie war das mit den Herren Tillich und Althaus?

Spiegelfechter
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