Spiegelfechter

merkbeFREIt

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13.02.2012 | 13:56 thinktankgirl
Jens Berger? Ist das nicht der Blogger, der partout nicht verstehen konnte, warum sich eine Menge Menschen über die taz-Kolumne „Schämt euch, ihr Schlampen“ aufgeregt hatten und meinte, sich für die T...
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13.02.2012 | 16:19 Spiegelfechter
Zitat: "Jens Berger? Ist das nicht der Blogger, der partout nicht verstehen konnte, warum sich eine Menge Menschen über die taz-Kolumne „Schämt euch, ihr Schlampen“ aufgeregt hatten und meinte ..." Exakt der ;-)
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Trolle voraus

26.10.2010 | 09:19 ed2murrow
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26.10.2010 | 12:07 ed2murrow
Lieber Merdeister, Zu Ihrem Einwurf heute um 09:52 Uhr: Nicht nur der Titel („Die verlorene Ehre ...“), sondern auch der zweite Satz von Berger nimmt doch schon den Tenor vorweg: "Darf man beispiels...
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26.10.2010 | 14:10 Spiegelfechter
@j-ap Ja, das ist mir alles klar. Ich betone ja auch ganz explizit, dass ich den §203 StGB nur als Analogie anführe. Hier greift das natürlich nicht - schon gar nicht für Journalisten, aber um die geht es ja nur indirekt. Hier geht es (zumindest mir) um den Plattformbetreiber, dem die Daten bona fide übermittelt werden. Wenn wir die Diskussion auf die juristische Ebene heben, handelt es sich m.W. um einen Präzedenzfall, für den es keine vergleichbaren Urteile gibt. Wenn wir uns das Telemediengesetz anschauen, entdecken wir in § 15.3 folgenden Satz: "Der Diensteanbieter darf für Zwecke der Werbung, der Marktforschung oder zur bedarfsgerechten Gestaltung der Telemedien Nutzungsprofile bei Verwendung von Pseudonymen erstellen, sofern der Nutzer dem nicht widerspricht. Der Diensteanbieter hat den Nutzer auf sein Widerspruchsrecht im Rahmen der Unterrichtung nach § 13 Abs. 1 hinzuweisen. Diese Nutzungsprofile dürfen nicht mit Daten über den Träger des Pseudonyms zusammengeführt werden." www.gesetze-im-internet.de/tmg/__15.html Wenn wir also den Journalisten vom Plattformbetreiber (der ein Dienstanbieter gem. Telemediengesetz ist) trennen, so darf der Plattformbetreiber noch nicht einmal die Daten zusammenführen, geschweige denn dem Journalisten mitteilen. Aber wie gesagt, ich möchte den Fall eigentlich gar nicht so hoch hängen.
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Trolle voraus

26.10.2010 | 09:19 ed2murrow
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26.10.2010 | 12:07 ed2murrow
Lieber Merdeister, Zu Ihrem Einwurf heute um 09:52 Uhr: Nicht nur der Titel („Die verlorene Ehre ...“), sondern auch der zweite Satz von Berger nimmt doch schon den Tenor vorweg: "Darf man beispiels...
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26.10.2010 | 13:21 Spiegelfechter
@ed2murrow Bitte nicht falsch verstehen - die Einzelnorm im StGB ist hier natürlich nicht anwendbar. Ich wollte nur den Interessenkonflikt verdeutlichen. Laut der Datenschutzerklärung auf SNs Blog dürfen personenbezogene Daten nun einmal nicht in dieser Form verwandt werden. Um die Trennung zwischen Journalist und Plattformbetreiber zu verdeutlichen, kann man sich ja mal ein kleinen Experiment vor Augen halten. Wenn ich das richtig sehe, hat das in ihrem/deinem Blog verlinkte Profil ja kein Impressum - nicht falsch verstehen, mir ist das komplett egal. Wenn ich nun als Journalist beim Freitag anrufe und personenbezogene Daten über den Nutzer "ed2murrow" verlange - welche Daten würde mir der Freitag.de-Administrator geben? Meiner Ansicht nach darf ein bloggender Journalist genau so viel Daten seiner Kommentatoren für publizistische Zwecke nutzen, wie mir der Freitag.de-Administrator am Telefon mitteilit - nämlich gar keine. Das dies für den Journalsiten ärgerlich ist und die Versuchung, diese Grenzen zu überschreiten groß sind, steht außer Frage. Ich möchte auch - obwohl ich mich zugegebenermaßen da missverständlich geäußert habe - gar nicht moralisieren, sondern lediglich eine gewisse Trennschärfe in die Diskussion bringen. Ihr Spiegelfechter, Jens Berger
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Trolle voraus

26.10.2010 | 09:19 ed2murrow
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26.10.2010 | 12:07 ed2murrow
Lieber Merdeister, Zu Ihrem Einwurf heute um 09:52 Uhr: Nicht nur der Titel („Die verlorene Ehre ...“), sondern auch der zweite Satz von Berger nimmt doch schon den Tenor vorweg: "Darf man beispiels...
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26.10.2010 | 12:51 Spiegelfechter
Da ich direkt angesprochen wurde, antworte ich auch direkt. Man muß m.E. bei der Frage zwei unterschiedliche Perspektiven betrachten: die des Journalisten und die des Blogplattformbetreibers. Ein bloggender Journalist gerät hier in einen Interessenkonflikt. Die Daten, die seine Kommentatoren auf der Blogplattform hinterlassen, sind – wenn nicht explizit anderweitig geregelt – vertraulich. Es kann vorkommen, dass ich in meiner Rolle als Journalist, diese Vertraulichkeit gerne aufheben würde, dies in meiner Rolle als Plattformbetreiber, dem die Nutzerdaten bona fide übertragen wurden, allerdings ablehnen muss. Zwei Herzen schlagen, ach, in meiner Brust ;-) Prinzipiell ist dies mit indirekt mit der Verschwiegenheitspflicht verschiedener Berufe zu vergleichen. Stellen wir uns doch einmal das – zugegebenermaßen konstruiert wirkende – Beispiel vor, es ginge nicht um einen bloggenden Journalisten, sondern um einem journalistisch tätigen Arzt, Anwalt oder Steuerberater. Selbstverstänlich würde hier niemand die Auffassung vertreten, dass vertrauliche Dinge, die diese “Journalisten” nur aufgrund ihrer beruflichen Tätigkeit als Arzt, Anwalt oder Steuerberater in Erfahrung bringen, nun veröffentlicht werden dürften. Das regelt im übrigen auch § 203 StGB. Die Frage, um die es sich meiner Meinung nach richtet, ist also nicht die, ob “der Journalist” so etwas schreiben darf – das darf er, auch wenn es vielleicht kein besonders guter Stil ist. Die Frage ist vielmehr, ob der Blogbetreiber vertrauliche Informationen schützt – im Zweifel auch vor dem Journalisten in ihm.
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Das Vakuum rechts der Mitte

Politik | 08.09.2010 | 12:15 Spiegelfechter
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08.09.2010 | 23:55 Uwe Theel
Bitte Spiegelfechter, was soll dieser blödsinnige Titel "Vakuum, rechts von der Mitte", wenn Sie mit Emnid, Focus, Bild & Co. konform gehen, dass einen neue Rechtspartei sich z.B. 29% der Wähler der ...
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09.09.2010 | 10:25 Spiegelfechter
@Rahab Sehr richtig, das ist die traurige "Wahrheit".
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Das Vakuum rechts der Mitte

Politik | 08.09.2010 | 12:15 Spiegelfechter
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08.09.2010 | 13:04 B.V.
"Glaubt man einer Umfrage, die das Forsa-Institut für den Stern durchgeführt hat, ist Thilo Sarrazins These von der „Überfremdung der Deutschen im eigenen Land“ vor allem bei zwei Bevölkerungsgruppen ...
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09.09.2010 | 10:23 Spiegelfechter
@Uwe Theel 1. Emnid-Umfrage vom 21. bis 22. Juli für den Focus. Liegt mir als Primärquelle auch nicht vor, die Information stammt aus den Tickern und wurde z.B. hier aufgegriffen: diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/583340/index.do 2. Forsa-Umfrage für den aktuellen Stern. Liegt mir als Primärquelle auch nicht vor, die Infos stammen aus dem Ticker: "Laut einer im Auftrag des Sterns durchgeführten Forsa-Umfrage erhalten Sarrazins Befürchtungen vor "einer Überfremdung der Deutschen im eigenen Land" den meisten Zuspruch unter FDP-Wählern (66 Prozent) und Hauptschulabsolventen (68 Prozent; insgesamt sind es 46 Prozent)." Ich hoffe, ich konnte Dir helfen.
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Das Vakuum rechts der Mitte

Politik | 08.09.2010 | 12:15 Spiegelfechter
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09.09.2010 | 07:57 Senbei Norimaki
Beim Lesen von Herrn Bergers Beiträgen fällt es mir jedes Mal schwer, nicht von einer Art nostalgischer Wehmut erfasst zu werden. Die Sachkenntnis, die analytische Schärfe, selbst der leicht schnoddri...
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09.09.2010 | 09:58 Spiegelfechter
Was für ein schöner Traum ;-) Danke für das Kompliment.
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Das Vakuum rechts der Mitte

Politik | 08.09.2010 | 12:15 Spiegelfechter
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08.09.2010 | 23:55 Uwe Theel
Bitte Spiegelfechter, was soll dieser blödsinnige Titel "Vakuum, rechts von der Mitte", wenn Sie mit Emnid, Focus, Bild & Co. konform gehen, dass einen neue Rechtspartei sich z.B. 29% der Wähler der ...
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09.09.2010 | 09:56 Spiegelfechter
Ob das Potential nun den "Mahlers" entspringt und ob die Wähler der Linken nun "links" sind, ist mir - ehrlich gesagt - egal.
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Das Vakuum rechts der Mitte

Politik | 08.09.2010 | 12:15 Spiegelfechter
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08.09.2010 | 13:45 aram Ockert
Thilo Sarrazins These von der „Überfremdung der Deutschen im eigenen Land“ gibt es überhaupt nicht. Er warnt vor Desintegration und den damit einhergehenden Phänomenen. „Es grenzt schon an Ironie, das...
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08.09.2010 | 14:31 Spiegelfechter
-> "Thilo Sarrazins These von der „Überfremdung der Deutschen im eigenen Land“ gibt es überhaupt nicht." Was gibt es nicht? Diese These oder deren Inhalt? Natürlich äußert TS genau diese These, wenn er im letzten Kapitel in seine Kristallkugel blickt. -> "„Es grenzt schon an Ironie, dass der eitle Geck Sarrazin nun vor allem von denjenigen Applaus bekommt, die er ansonsten verachtet“. Das ist schön vom SPIEGEL abgeschrieben und trotzdem falsch." Nicht jedesmal, wenn SPIEGEL und andere Autoren einmal gleicher Meinung sind, haben die anderen Autoren vom SPIEGEL abgeschrieben. Über seine Verachtung der unteren Schichten habe ich sogar hier im Freitag schon vor langer Zeit geschrieben. Das ist nun wahrlich nichts neues. -> "Die Gesinnung eines Patriziers führt nämlich nicht notwendigerweise zur Verachtung des Plebs. Im Gegenteil. Elite brauch die Masse, schon um sich von ihr zu unterscheiden." Natürlich - aber Sarrazin ist ja nun kein Gemälde von Rembrandt, in das man verschiedene Annahmen hineininterpretiert. Er hat nie einen Hehl aus seinem elitären Dünkel gemacht. -> "Und was macht die Unzufriedenheit, nachdem sie auf Sarrazin transportiert wurde?" Was macht die Wut, nachdem man sie mit Fußtritten auf ein herumliegendes Objekt transportiert hat? Du kannst schon seltsame Fragen stellen. -> "Offenbar kommt die transportierte und in Zustimmung transformierte Unzufriedenheit zwar bei Thilo an, eine erneute Transformation in Partei ist aber ausgeschlossen, weil den beiden Genannten Charisma fehlt." Richtig, vielleicht kann man das an folgendem Beispiel verdeutlichen. Wenn eine Frau richtig enttäuscht von ihrem Ehegatten ist, kann es schon mal passieren, dass sie sich trunken von einem anderen Mann abschleppen lässt. Damit hat sie ihre Unzufriedenheit transportiert. Ob sie allerdings mit diesem "One-Night-Stand" auch eine ernsthafte Beziehung eingehen wird, steht in den Sternen. Wenn er gewisse Merkmale mitbringt, ist dies nicht auszuschließen. Bringt er sie nicht mit, bleibt es beim Frustf... -> "Sarrazins Programm wäre wohl schon geeignet, allein Parteien rechts von der Union sind keine Programmparteien." Und Sarrazin ist kein Programmpolitiker. Seine monothematischen Thesen lassen sich sehr schnell entzaubern und ansonsten ist der alte Mann nackt und hat politische Ansichten, die nicht eben taugen, vom "Mann auf der Strasse" antizipiert zu werden. -> "Der Artikel hat nicht einmal das niedrige Niveau, was in ihm anderen wie Sarrazin unterstellt wird. Er setzt sich weder mit Sarrazin noch mit der Erosion der Volksparteien noch dem Vakuum am rechten Rand der Union im Ansatz seriös auseinander." Der Artikel ist ein "Mittagskommentar" und keine politikwissenschaftliche Analyse. Ein Teil der Punkte wird hingegen in den verlinkten Artikeln (dafür sind Links schließlich gedacht) von mir und Tom abgehandelt.
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Das Vakuum rechts der Mitte

Politik | 08.09.2010 | 12:15 Spiegelfechter
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08.09.2010 | 13:08 Frank Linnhoff
Wer weiß, vielleicht wird uns unser Prophet des Unterganges noch überraschen. Die Zeit der provokativen und abwertenden Sprüche scheint beendet zu sein. Jetzt strickt er an seinem neuen Image als Märt...
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08.09.2010 | 13:25 Spiegelfechter
@rolf netzmann Sicher, das mag eine Erklärung sein. Auch am äußersten Rand verschwimmen die Grenzen zwischen links und rechts desöfteren. Aber das ist ein anderes Thema.
Spiegelfechter
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Helena Neumann hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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tlacuache hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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ch.paffen hat gerade einen Kommentar geschrieben.
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