Stefan Höltgen

FreiSpiel

10.12.2010 | 12:51

Von Früchtchen und Jugendschützern

"Und das Weib sah, daß von dem Baum gut zu essen wäre und daß er eine Lust für die Augen wäre und verlockend weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon, und er aß." (1. Mose 3,6)

Und wie sehen diese Früchte heute aus? Richtig, so:

Siehe hier, hier, hier, hier, hier und (wer hätte es gedacht?) sogar hier.

Es ist schon erstaunlich, welche Binsenweisheiten die Medienwirkungsforschung immer wieder zutage fördert. Ob man daraus allerdings die richtigen Schlüsse zieht? (Wenn ja, dann verschwinden ab dem 1. Januar wohl doch nicht mehr als die Hälfte aller privaten deutschen Webseiten aus dem Netz, weil sie sich keine Jugendkennzeichnung leisten können.)

(P.S. Ich bin sicherlich nicht der einzige, der in den 80ern den "Index" der "Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften" als Sammel- und Suchliste zur Komplettierung seines verbotenen Fruchtsalates genutzt hat.)

 
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Stefan Höltgen
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