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Nein, Openleaks wurde noch nicht gehackt, versichert Daniel Domscheit-Berg.
Weswegen der angekündigte Härtetest der Einreichplattform immer noch nicht gestartet ist, hat er mir gerade in einem Interview erklärt:
Weswegen ist die Einreich-Plattform Openleaks immer noch nicht online? Immerhin haben Sie den Start des Stresstests schon für gestern angekündigt.
Wir haben in der Vorbereitung hier zwei Tage verloren, um die Zelte aufzubauen. Das Wetter hat uns die Zelte umgeworfen, so dass wir uns erst einmal darum kümmern mussten. Als wir damit fertig waren, haben wir gestern Morgen festgestellt, dass wir unseren Server nicht hier im Camp aufstellen konnten, weil der Serverraum noch nicht fertig war. Damit hatten wir nicht gerechnet. Das Umstellen dauert leider etwas.
Aber was ist so kompliziert daran, einen Server zum Beispiel in die Büroräume des Freitag zu fahren und ihn dort anzuschließen?
Es geht ja nicht darum, nur einen Computer irgendwo hinzufahren und ihn ans Internet anzustöpseln. Das haben wir inzwischen auch geschafft. Aber unser Server-System hat ja verschiedene Teile, die jetzt noch konfiguriert werden.
Wann geht es denn jetzt los?
Wir haben bis um halb sieben heute Morgen daran gearbeitet. Dann etwas geschlafen. Und jetzt geht es weiter. Ich denke nicht, dass es noch lange dauert. Aber einen festen Zeitpunkt nenne ich jetzt lieber nicht.
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"Als wir damit fertig waren, haben wir gestern Morgen festgestellt, dass wir unseren Server nicht hier im Camp aufstellen konnten, weil."
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Sorry, da bin ich wohl aus Versehen auf die Löschen-Taste gekommen. Ist geändert.
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Dieser Mann ist nicht lucky.
Ist Daniel Domscheit-Berg das Problem? www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,780175,00.html |
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schrieb am
14.08.2011 um 18:42
@shalako
Ja, er ist nicht lucky und hat kein luck. Warum würde es mir schwerfallen Domscheit-Berg zu vertrauen? Weil er lächerliche Dinge ausplauderte über den "angeblichen" Katzenhasser Julian Assange, die Leberkäsesemmeln, die er zuviel verspeiste.... alles Banalitäten, aber sie müssen ihn sehr getroffen haben. Immerhin waren es verkaufsfördernde Geschichten. Darauf warteten alle: inside Wikileaks! Die Guardian Autoren beschrieben "Julian Assange and his lieutenant Domscheit-Berg". Wie ist das zu verstehen? Domscheit-Berg erinnert mich an einen frustrierten IT-Techniker der mittleren IBM-Ebene auf der Liste fürs nächste Outsourcing stehend. |
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Zitat von herbert_schwakowiak auf SPON
Domscheit-Berg vor ein paar Tagen in der taz: " Frage: Sie sind ja bei Wikileaks im Streit ausgestiegen. Haben Sie damals unveröffentlichte Dokumente mitgenommen, von denen Openleaks jetzt profitieren kann? D-B: Nein, ich habe keine Dokumente von Wikileaks mitgenommen. Und wir haben auch sonst keine Schatzkiste, aus der wir uns jetzt bedienen könnten. [..] " www.taz.de/!76050/ Und jetzt: "Ich kann da aber nichts tun, was eine Quelle potentiell in Schwierigkeiten bringen würde." Wie soll man diesen Satz verstehen? Welche Quellen gibt es zu schützen, wenn keine Dokumente geklaut wurden? |
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Danke für den Hinweis. Ersteres war mein eigenes Interview, das ich für den Freitag geführt habe - und das die Kollegen von der taz mit freundlicher Erlaubnis übernehmen durften. :-)
In der Tat hat sich Domscheit-Berg was die WL-Dokumente angeht m.E. zumindest in scheinbare Widersprüche verwickelt, die er aufklären sollte. |
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www.faz.net/artikel/C31158/wikileaks-mitbegruender-chaos-computer-club-wirft-domscheit-berg-raus-30485277.html
"Zuvor gab es große Unstimmigkeiten, weil Müller-Maguhn keinen Erfolg bei Bemühungen hatte, zwischen Domscheit-Berg und Wikileaks zu vermitteln. Dabei geht es um vertrauliche Daten, die bei Wikileaks eingereicht wurden, und die Domscheit-Berg bei seinem Ausstieg im vergangenen Jahr mitgenommen hat." D-B: Nein, ich habe keine Dokumente von Wikileaks mitgenommen. Und wir haben auch sonst keine Schatzkiste, aus der wir uns jetzt bedienen könnten. [..] " C'mon! Wäre schade, wenn die ganze Openleaks Geschichte an einem schwachen Ego scheitert. |
Ausgabe 21/2012
24.05.2012
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